Der eine Monat wird die Kuh nicht fett machen. ![]()
Beiträge von capitano19
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Wer sich ein wenig mit der Historie des FC Barcelona (nicht CF, da reagieren die ganz allergisch) befasst hat, der wird wissen, dass dort die Handballabteilung definitiv nicht geschlossen werden wird. Genauso wenig die die Basketball-Abteilung. Die stärken nämlich die Marke FC Barcelona ungemein. Ich denke, dass Jicha, der ja aktuell noch verletzt ist, sein Ding weiter durchziehen wird und dann so im Oktober nach Barcelona wechselt. So ironisch es klingen man, momentan ist es für ihn gar nicht so schlecht, dass er nicht spielen kann.
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Dann soll er seinen Vertrag erfüllen und dann gehen. Dann bleiben immer noch ein paar Jährchen Barca. Wenn Barca ein ach so humanistischer Hort für Handballrentner ist, werden sie ihm dann auch die Probleme nehmen, oder nicht?
Sie suchen aber jetzt einen Ersatz für Karabatic und nicht nächstes Jahr.
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Das Problem liegt auch in der Sportart. Wenn man weiß, dass Teams wie Flensburg oder Kiel unfassbar lange Strecken im Bus zurücklegen müssen, dann wundert es nicht, wenn am Ende die Spieler platt sind. Wäre der Etat ausreichend, um ständig durch das Land fliegen zu können, dann würde es schon deutlich anders aussehen. Die Reiseproblematik ist aus meiner Sicht eine viel größere als die der zahlreichen Spiele.
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Jedes Interview dieser Art hat ja nur einen Hintergrund, das Beste für den eigenen Club herauszuholen. Generell finde ich 16 Clubs auch gut, das wird aber nicht kommen. Ich hatte ja in einem anderen Beitrag schon mal eine Pokalreform vorgeschlagen, in der die sieben besten Teams der Liga plus der Pokalsieger erst im Achtelfinale einsteigen würden. Somit hätten sie bis zum Pokalsieg schon mal zwei Spiele weniger. Das entspräche schon mal der Hälfte der Spiele, die bei einer 16er-Liga "gespart" würden. Will man es auf die Spitze treiben, könnte man die drei besten Teams der Vorsaison plus den Pokalsieger (oder eben die Top 4) einfach erst im Viertelfinale einsteigen lassen. Damit wären es dann satte drei Spiele weniger. Die Teams auf den Plätzen fünf bis acht lässt man erst im Achtelfinale einsteigen, auch die sparen dann Spiele ein. Nur mal so eine Idee...
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Den Fehler mache ich immer wieder, frag mich nicht warum. Aber ja, den meine ich. Es mag andere Trainer geben, die ihn in klar gewonnenen Spielen häufiger hätten spielen lassen.
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Ich weiß nicht, was ich von dieser Verlängerung halten soll. Aus meiner Sicht ist Gislason jemand, der sehr gut ein Team mit vielen Stars leiten kann. Aufgrund der Klasse des Teams entwickeln sich in der Regel auch junge Spieler gut weiter. Einige haben aber in Kiel den Sprung nicht geschafft, wie ein Pekeler oder Wallouz. Mir ist sein Handball etwas zu eintönig, manchmal fehlen mir auch während des Spiels neue, taktische Lösungen, wie man sie beispielsweise bei Vranjes und Sigurdsson sieht. Aber der Erfolg spricht natürlich für ihn, keine Frage.
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Nette Idee, ich würde es gerne extrem kurz halten, sprich maximal drei Wörter.

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Es geht bald wieder los mit der Bundesliga, vorher ist ja noch Pokal. Und in der Woche dazwischen gibt es die große Vorschau, wie schon im Vorjahr mit einem Journalisten für jeden der 18 Vereine. Viele Kollegen aus dem Vorjahr sind wieder dabei, aber nicht nur aufgrund der Aufsteiger wird es den ein oder anderen neuen Namen geben, der sich Zeit für seine Einschätzungen nimmt. Wer Fragen hat, der sollte sich beeilen, aber jederzeit gerne her damit.
Dieses Mal wird das Ganze wie folgt untergliedert (nicht immer ganz so leicht):
Oben im Norden (THW Kiel, SG Flensburg, HSV Hamburg)
Metropolen im Osten (Füchse Berlin, SC Magdeburg, SC DHfK Leipzig)
Region Hochdeutsch (TBV Lemgo, TuS Nettelstedt, TSV Hannover)
Fast nur Hessen (MT Melsungen, HSG Wetzlar, Rhein-Neckar-Löwen)
Im Schwabenländle (TVB Stuttgart, Frisch Auf Göppingen, HBW Balingen)
Das Niemandsland (Bergischer HC, VfL Gummersbach, ThSV Eisenach) -
Gut, dass sie nicht Jakob Heinl gelistet haben, denn auch das wäre falsch.
Aber vielleicht haben sie seine vier Jahre in der zweiten Mannschaft als Vereinswechsel interpretiert. -
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Aktuelle Stellungnahme des DHB-Präsidiums
Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat mit großem Unverständnis die Äußerungen seines ehemaligen hauptamtlichen Mitarbeiters Heiner Brand über den DHB-Vizepräsidenten Bob Hanning vernommen. Die Interviews von Heiner Brand in der „Sport-Bild“ vom 5. August 2015 sowie in „Handball Inside“ vom 6. August 2015 sind kein Beitrag zu der von vielen gewünschten verbalen Deeskalation.
Die freie Meinungsäußerung ist zu respektieren, nicht jedoch die persönliche Diffamierung und Herabwürdigung eines Menschen. Letzteres entspricht weder den ethischen Grundsätzen des DHB und des Sports im Allgemeinen, noch den Grundsätzen eines respektvollen Miteinanders.
Das Präsidium appelliert deshalb noch einmal an alle Beteiligten, das Vertrauen aller Partner des DHB in Sport, Wirtschaft und Politik zu schützen und der gemeinsamen Verantwortung für den Handballsport gerecht zu werden. Das Treffen des Bundesrates an diesem Samstag in Kassel ermöglicht die Rückkehr an den Verhandlungstisch und auf die Ebene des sachlichen Dialogs.
Dieses kurzfristig einberufene Treffen des Bundesrats dient der offenen Aussprache und gegenseitigen Information und schafft hierfür einen formellen Rahmen. Beschlüsse jedweder Art waren allerdings zu keinem Zeitpunkt das Ziel dieser Zusammenkunft - deshalb konnte im Sinne aller am Diskurs beteiligten Personen und Parteien und eines schnellen Treffens auf die obligatorische Einladungsfrist von vier Wochen verzichtet werden. Ziel ist es, den außerordentlichen Bundestag, der am 26. September in Hannover stattfindet, weiter vorzubereiten.
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Schade, wäre auch zu schön gewesen. Aber gut, ich vertraue Dir da mal. Klingt aber auch nach enormen Kosten. Gerade mehr als eine Kamera, Zeitlupe und Vorberichte lassen die Kosten explodieren. Wird dann so an die 15.000 Euro pro Übertragung kosten, das ist jede Menge Holz. Wir liegen hier also bei einem Etat von 5.000.000 Euro, wenn jedes Spiel so übertragen würde. Man benötigt also knapp 45.000 Abonennten bei einem Preis von 10 Euro im Monat (sprich 120 Euro im Jahr). Dann ist das Ding ("telekomhandball.de") refinanziert. Erreicht man 30.000 Abonennten, dann benötigt man 1.500.000 Euro Sponsorengelder, eine aus meiner Sicht realistische Summe. Aber: Die HBL traut sich eben nicht.
Warum hochdeutsch? Weil der Fan aus Kiel eben bei einer Übertragung aus Leipzig keinen Kommentator hören möchte, der sächselt. Und weil der Balinger bei einer Übertragung aus Berlin keinen Kommentator mit starkem Dialekt hören möchte. Das mögen wir nicht gut finden, es ist aber definitiv so, nach wie vor. Das hat nichts mit möglicher (!) mangelnder Kompetenz zu tun. Wenn Du möglichen Unternehmen, die als Sponsor für so ein Projekt in Frage kommen, und das landesweit vermarktet werden soll, solche Aufnahmen zur Verfügung stellst, dann werden die Unternehmen sagen: "Macht ihr Witze? Dafür zahlen wir doch nicht, sowas nimmt doch kein Mensch ernst!"
Übrigens liegen wir vielleicht bei Kosten von 150.000 Euro insgesamt, wenn jedes nicht im TV übertragene Spiel durch einen offiziellen Audio-Stream der HBL abgedeckt würde. Will mir hier jemand erzählen, dass es unmöglich ist dieses Geld zu generieren durch einen Hauptsponsor und Werbeeinblendungen beispielsweise in den Auszeiten und der Halbzeit?!?
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Ich werde in den nächsten Tagen auf eure Aussagen expliziter eingehen, bin zeitlich aber gerade etwas eingeschränkt. Deswegen nur kurz: Ja, ich weiß, dass Kommentare fast immer subjektiv sind. Nein, den Emsdettener Stream habe ich bisher nie gehört, weil auch meine Zeit ein wenig begrenzt ist. Aber ich gehe davon aus, dass dort, im Gegensatz zur Leutzscher Welle, wenigstens alle mit ihrem richtigen Namen unterwegs sind.
Mehr dann hoffentlich zeitnah. -
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Gerne, das interessiert mich sehr! Man kann selbst auch nur dazu lernen. Und versteht mich nicht falsch: Ich habe weder etwas gegen lokale Einfärbung, noch gegen Dialekt. Nur es muss im Rahmen bleiben. Klar, der Kommentar muss auch authentisch sein. Dennoch sollte man gewisse Szenen wie Fouls nicht durch eine Vereinsbrille sehen, sondern auch als subjektiver Betracher richtig schildern und bewerten können.
Es freut mich, wenn jemand die Möglichkeit findet für solche Dinge Sponsoren zu finden. Leider sind das in der Regel Gönner. Dabei wäre mit ein wenig Organisation und Konzept so viel möglich, aber das muss von der Liga kommen. Die Reisekilometer sorgen nämlich für enorme Kosten. Wenn man die sparen kann, kannst Du die ruhig in andere Dinge stecken. Was spricht denn dagegen, dass man jedes Spiel im Audio-Stream überträgt? Ja, dann kommen pro Halle vielleicht 10 Leute weniger, aber wer wirklich hin will, der wird trotzdem weiter in die Halle gehen. Fragt mal bei der BBL nach, da gehen die Zuschauerzahlen ja auch nicht zurück, obwohl der League Pass ein super Preisleistungsverhältnis bietet.
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Trollinger: Kann man Aufnahmen der Spiele aus der Vergangenheit irgendwo sehen, um sich ein Urteil bilden zu können?
revox: Ich weiß, die Manpower ist das größte Problem und natürlich auch die langen Fahrten. Letzteres wäre gelöst, sofern man nicht meint, dass Fans, die sich als Reporter verkleiden, diese Aufgabe wahrnehmen. Man wird an jedem Standort im näheren Umkreis Leute finden, die das halbwegs neutral und gut machen können. Man wird auch Co-Kommentatoren finden, sprich Ex-Spieler, die das machen. Das geht dann auch ganz wunderbar. Und somit würde man an Reisekosten sparen und könnte dies in Technik und gute Reporter stecken, denn die fallen ja auch nicht von den Bäumen. Es sollten nämlich nicht die Hallensprecher oder DJs sein, denn der Anspruch der HBL müsste darin bestehen, eine journalistisch hochwertige Übertragung auf die Beine zu stellen. Ist das in der Tat gewollt?
Geige: Halte ich wie oben beschrieben für die falsche Lösung aus den genannten Gründen. Zu extreme lokale Einfärbung. Der Stil mag manchen gefallen, gerade im Amateurfußball, für mich im Handball aber deutlich der falsche Weg. Der Club ist aber auch, da Aufsteiger und Liga-Neuling, auf Medienpräsenz ein wenig angewiesen. Sollen denn auch Auswärtsspiele übertragen werden? Das geht nämlich aus diesem Artikel leider nicht hervor.
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Ich bin sehr auf die Qualität der Bilder, der Grafiken und der Kommentatoren gespannt. Das ist alles deutlich schwieriger als man immer annimmt, auch das verursacht Kosten. Da spreche ich aus Erfahrung.
Ansonsten wird der richtige Fan immer das Erlebnis in der Halle dem Live-Stream vorziehen. Das ist definitiv so. Gerade im Handball ist doch alles sehr lokalbezogen und weil die wenigsten Vereine aus Metropolen kommen, werden immer die Fans weiter in die Hallen gehen. Zumindest eine Audio-Variante wäre durchaus für fast alle Spiele denkbar, die nicht im TV kommen. Die Kosten halten sich sehr in Grenzen, wenn man den richtigen Partner dafür findet. Ich selbst habe ja bereits Spiele übertragen. Das ist vom Ton her ausbaufähig, aber ansonsten sind Anreisekosten und Personal natürlich zu zahlen, dazu das Equipment. Das bekommt man aber für unter 1.000 Euro. Kauft man 18 Sets, dann ist man in jeder Halle ausgestattet. Es wäre an der HBL, wenn man hier mal etwas anbietet...
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Man müsste auch mal sehen, was diese Streams denn bieten. Das kann auch sehr schnell sehr schlecht aussehen. Aber meine Meinung ist bekannt. Nach telekombasketball.de darf sehr gerne telekomhandball.de kommen. Am besten ab der Saison 2017/18, da ja im Sommer 2017 der Vertrag mit Sport1 ausläuft. Tolle Sache jedenfalls von Frisch Auf!
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Hast Du da genauere Infos, was den ersten Punkt angeht?