Das ist sicherlich richtig, trotzdem muss man langfristig denken und wenige Aufsteiger konnten sich in den letzten zehn Jahren überhaupt etablieren.
Beiträge von capitano19
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Also wenn jemand meinen Wunsch nach Professionalisierung mit dem Schritt in die Metropolen gleichsetzt, nein, das möchte ich nicht. Ich will keine Spiele vor 3.500 Zuschauer in Hallen, in die 8.000 Zuschauer passen. Ich möchte lieber Spiele in Hallen für 3.500 Zuschauer, die jedes Mal voll sind. Und gerne in Eisenach, Bittenfeld, Solingen, Nettelstedt, Minden, die Liste ließe sich fortsetzen. Nur mal so nebenbei: In Solingen und Wuppertal arbeiten sie sehr intensiv daran eine neue Halle zu bauen, in die gut 6.000 Zuschauer passen. Die gibt das Einzugsgebiet her, ich halte 4.500 Zuschauer für absolut ausreichend. In die Phalanx der Großen einzudringen ist eben schwer und da stellt sich die Frage: Wie groß sollte eine Halle sein? Und ja, über die Kapazität kann man durchaus streiten, aber viele andere Punkte machen das Arbeiten einfach angenehmer, für alle Beteiligten. Zudem kann man eine schöne Loge besser verkaufen als einen Stuhl am Spielfeldrand. Das käme auch dem ThSV Eisenach auf Dauer zu Gute und man wäre vielleicht in der Lage, sich dann weiter langfristig in Liga eins zu etablieren. Kurzfristiges Denken in vielen Clubs hat in den letzten Jahren immer wieder dazu geführt, dass zahlreiche Clubs massive Probleme hatten. Und genau das wird mit solchen Standards auch vermieden.
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Der Vergleich hinkt nicht nur, er ist auch komplett falsch. Denn wenn Du mich verstanden hättest, dann würdest Du den Vergleich ziehen zwischen der HLA und der zweiten Liga in Österreich und einer dann kleineren HLA. Weißt Du aber sicher selbst.

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Eine Liga mit 16 Vereinen ist per se professioneller als eine Liga mit 18 Vereinen?
Das ist sie aus meiner Sicht, da die Schwellenclubs, die wir ja nun in der Bundesliga definitiv haben (ich nenne da mal Eisenach, Minden, Nettelstedt, Friesenheim als Beispiele), dann weniger werden und man noch professioneller arbeiten muss, um sich in der Bundesliga etablieren zu können.
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Zu Gast sind in der nächsten Folge, die aber nicht morgen erscheint, Markus Götz (Sport1) und Christian Stein (Handball World) sowie Jana Krause (Thüringer HC).
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So kann es gehen, wenn man mal die falsche Taste drückt, dann ist der ganze Beitrag weg. Aber, Paul, ich denke da eher in Regionen wie Baden, Schwaben oder Ostwestfalen, nicht in Ost und West. Nach wie vor bin ich für eine Professionalisierung, aber nicht gegen Eisenach, das wollte ich nochmal erwähnt haben. Ich finde die Atmosphäre in solchen Hallen natürlich grandios, aber es behindert extrem die Weiterentwicklung der Sporart hierzulande. Neue Hallen, gerade ohne Schließung alter Hallen, hilft nämlich massiv. Was mich ärgert ist, dass Eisenach das ja nun schon mehr als lange genug wusste. Man hätte ja in der letzten Erstligaspielzeit mal mit dem Bau einer neuen Halle beginnen müssen. Dafür muss man viele Klinken putzen, das ist mir bewusst, aber dann wäre die HBL ja auch vielleicht noch ein Jahr gnädig (wobei sie das bei Gummersbach am Ende, zurecht, auch nicht mehr war).
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Wenn ich es mir aussuchen könnte, dann würde es nur eine 16er-Liga geben, wäre auch professioneller. Dann gerne auch mit Playoffs. Die ersten Vier spielen den Meister aus, die Teams auf den Plätzen fünf bis acht internationale Teilnehmer, die letzten vier Spielen zwei Absteiger aus. Die vier restlichen Teams spielen zwei Wild-Cards für das Achtelfinale des kommenden DHB-Pokals aus (oder sowas in der Art, den DHB-Pokal sollte man nämlich auch reformieren). Dazu eine Champions League mit weniger Gruppenphase, nicht mehr, wie ab der kommenden Saison. Dazu keine Qualifikationen mehr für Turniere, sondern man qualifiziert sich über die Turniere. Die Turniere dann im Sommer, nicht im Winter, sodass man den Vereinen den einnahmestarken Januar zurück gibt. Dazu die großen Turniere nur alle zwei Jahre und vor allem immer nur in ungeraden Jahren. In den Jahren, wo dann kein Olympia ist (alle vier Jahre), kann man gerne einen Nations Champions Cup als Einladungsturnier veranstalten. Da sind dann die großen 16 Nationen dabei. So hat man dann auch jedes Jahr ein Turnier, alles im Sinne der Funktionäre. Beispiel: 2016 Olympia, 2017 EM, 2018 WM, 2019 Nations Champions Cup. In diesem Jahr können dann die kleinen Nationen auch Qualifikationen für Kontinentalmeisterschaften ausspielen. Aber: Davon wird nichts passieren.
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Rosengarten auf Platz vier oder fünf? Im Suff entstanden, der Tabellentipp?

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Was für eine Polemik, traumhaft.
Für die Liga ist es völlig egal, wo denn ein Verein liegt. Ob im Norden, Osten, Süden oder Westen. Entscheidend ist eher die Größe und Wichtigkeit des Vereins. Eisenach ist nicht gerade ein Zugpferd der Bundesliga, von daher wird das bei so einer Entscheidung keine Rolle spielen, das kann mir niemand erzählen. Dafür ist dieser Club einfach zu klein. Dass dieses Ost-West-Klischee immer wieder hochkommt, 25 Jahre danach, finde ich übrigens sehr schade und erhöht nicht unbedingt die Sachlichkeit der Diskussion. -
Zehn Jahre lang wird er es nicht mehr machen, ist immerhin schon 67 Jahre alt. Gratulation an Schweden zum Sieg, nächstes Jahr dann also in Stockholm.
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Wird schwer, wenn man sich als "Journalist" vorher schon so eindeutig öffentlich positioniert, oder?
Zumindest waren in letzter Zeit vieler Deiner Fragen keine Fragen, sondern eigene Meinungen versehen mit dem Schlußsatz "oder würdest Du das anders sehen?" Ist jetzt OT, aber die konstruktive Kritik bot sich gerade so an. Das hast Du schon mal deutlich besser gemacht. 
Richtig. Es ist zuletzt auch zeitlich das Limit eigentlich überschritten und ich bin auch froh, wenn die Saison dann endlich vorbei ist. Ich nehme mir das aber zu Herzen.
Was die Halle angeht bleibe ich aber trotzdem bei meiner Meinung.
Vor allem der Vergleich mit der EHH zeigt ja auf, wie es geht. -
Schon lustig wie hier alle auf eine sofortige Lösung pochen dabei bietet hier doch der Fußball sehr gute parallelen. Auch hier gibt es regen rund um die Stadien aber die Vereine bekommen Fristen diese Stadien anzupassen und diese Änderungen auf den weg zu bringen. zB. durfte Sandhausen in der 2. Liga seit 3 Jahren sein Stadion nach und nach an die Regeln anpassen sodass es dieses Jahr endlich den Regeln entspricht und musste dafür nicht umziehen.
Der Vergleich ist ein schlechter Scherz, oder? Denn seit wann genau weiß Eisenach, dass die Halle nicht erstligatauglich ist? Richtig, seit drei Jahren. Was hat man seitdem, im Gegensatz zum SV Sandhausen nicht getan? Richtig, die Halle nach und nach den Vorgaben angepasst. Also hier davon zu sprechen, dass eine sofortige Lösung erwartet wird, kann von Dir nicht wirklich ernst gemeint sein.
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Warum man mit solchen Dingen immer so ewig lange wartet, obwohl alles schon entschieden ist, wird mir nie klar sein.
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Du verstehst nicht, dass es nicht um Sinn oder Unsinn der Regel geht, oder? Wobei jedem mittlerweile klar sein sollte, dass Du es eh nicht einsehen willst. Es geht hier auch nicht darum, dass keiner den ThSV in der ersten Liga haben will. Auch darum geht es, nein, nicht! Davon bin ich auch weit entfernt. Magst Du auch nicht glauben, ist aber so. Wenn die Halle schon seit geraumer Zeit die Bedindungen nicht erfüllt, dann kann die Mannschaft dort in der ersten Liga nicht spielen. Ein Gang vor ein Gericht ist an Lächerlichkeit eigentlich kaum zu toppen. Das öffnet dann jedem Dorfverein Tür und Tor, wenn sie dann mal in die erste Liga aufsteigen. Wir können aber auch gerne wieder in jeder Halle eine Sprossenwand aufhängen, damit wir den Handball dann auch gut riechen können. Riecht dann nach 80er oder 90er Jahren, führt aber irgendwann dazu, dass die stärkste Liga der Welt sich keinen Deut weiterentwickelt, nichtmal stagniert, sondern einen Schritt zurück macht. In Sachen Zuschauerauslastung und Hallenstandards sind BBL und DEL bereits vorbeigezogen. Aber die stärkste Liga der Welt ist zu blöd, um die eigenen Vorgaben durchzuboxen. Aber genau darum geht es auch. Wenn man nämlich immer Extrawürste brät, dann sorgt das dauerhaft dafür, dass die HBL sich nicht weiterentwickelt. Dann wundern sich in 20 Jahren alle, warum man denn von den Liga in Frankreich oder Dänemark sowie im eigenen Land von BBL und DEL so deutlich abgehängt wurde. Eben wegen genau solcher Dinge. Frag doch mal die Kollegen in Bietigheim, ob die gerne abwechselnd in einer Eishockey- oder Basketballhalle spielen. Sicherlich nicht, machen sie aber trotzdem, weil es die Regeln eben vorgeben. So simpel ist das. Diese Extrawurstgeschichte geht mir so dermaßen auf den Sack... Ich verstehe einfach nicht, wieso man sich nicht einfach an die Regeln halten kann, wie es 17 Clubs, die auch in dieser Liga spielen, ebenso tun. Und dann von Mauern sprechen, fällt mir nichts mehr zu ein. Ich werde das aber am Montag oder Dienstag in der nächsten Sendung mal thematisieren und meine Gäste unvoreingenommen dazu befragen und nicht vorher irgendwie in eine Richtung lenken. Mal sehen, was die dazu zu sagen haben.
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Egal was man hier liest, der Fakt bleibt der gleich: Eisenach hat keine Halle, die ausreicht, um die HBL-Bestimmungen zu erfüllen. Welche Gründe es dafür gibt, ob man gerade in Gesprächen ist oder was auch immer, das spielt doch alles exakt gar keine Rolle. Die WAH erfüllt nicht die Bedingungen, um in der ersten Liga als Halle anerkannt zu werden. Da istes auch egal, wie oft bzw. eher selten das Fernsehen vorbei kommt. Es spielt auch keine Rolle, dass man den Handball da noch riechen kann. Und es spielt auch keine Rolle, dass im Umkreis keine andere Halle zur Verfügung steht. Der Verein würde gerne in dieser Halle spielen. Das geht aber höchstens in der zweiten Liga. Egal wie man es also dreht: Entweder der Verein passt die WAH den Bedingungen an oder muss sich eine andere Halle suchen. Da kann man diskutieren, wie man möchte. Aber man kann nicht für 17 Vereine Regeln aufstellen und beim 18. Verein dann sagen, ach ja komm, scheiß drauf, wir lassen die einfach mitspielen. Und nein, die Halle in Solingen ist kein Schmuckkästchen. Aber sie erfüllt die Bedingungen. Von daher ist auch das egal. Wenn die HBL dauerhaft professionell werden möchte, dann muss es diese Regeln geben und die sind auch absolut sinnvoll. Dass andere Hallen auch längst nicht mehr auf dem neuesten Stand sind, das mag sein, aber das kann dem ThSV herzlich egal sein, dann das hat mit der eigenen Halle nichts zu tun.
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Für Schalke sind die Bayern definitiv unerreichbar.

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Irgendwie verbinde ich Löwen nicht mit dem BHC, sollte es aber besser wissen. Es gibt schon genug Löwen im deutschen Sport.

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Und für den BHC selbst.

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Tolle Sache, wenn dies Woche fürWoche aktualisiert und gepflegt wird..........
Ja, wäre super. Aber ist leider nicht der Fall.
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Wie man hier jetzt Berlin Vorwürfe machen kann finde ich sensationell. Die Spieler, die verletzt waren, haben auch in dem Heimspiel davor gegen den BHC schon nicht gespielt. Abgesehen davon, dass die RNL in Gummersbach schon hoch genug führten, hätte man gegen Kiel zuhause eiskalt das Ding zu Ende spielen müssen. Ein Sieg mit zwei Toren mehr war da ja auch drin...