Beiträge von capitano19

    Wenn KSH nicht in der Lage ist dafür zu sorgen, dass bereits ausgehandelte Verträge zeitnah unterschrieben werden, dann ist die Schuld dafür wohl kaum beim user capitano19 in einem Handballforum zu suchen. ;)

    Meiner Ansicht nach sollte man schauen, dass man die Teilnehmeranzahl für das Final 4 pro Land auf maximal zwei beschränkt. Dann gäbe es zwar nun im Viertelfinale zwei deutsche Duelle, das wäre aktuell langweilig, beim Highlight des Jahres wäre aber absolute Dominanz einer Nation ausgeschlossen. Alle anderen Änderungen halte ich aus den auch zahlreich schon genannten Argumenten für nicht durchsetzungsfähig.

    Aufgrund der mit zahlreich geschilderten Erfahrungen von ehemals betroffenen Spielerinnen kann ich sagen, dass laut deren Aussage solche Geschichten eher leistungsfördernd sind, da die Motivation dadurch nochmals ansteigt. Aber eventuell sind die Aussagen ehemaliger Deutscher Meister/innen für Dich ja nicht sonderlich von Wert. ;)

    Schon stark, wie hier einige Leute in die Köpfe der Spielerinnen in Oldenburg schauen können. Ich weiß ja nicht, ob ihr schon mal Sport getrieben habe. Aber wer auch nur einen Funken Ehrgeiz besitzt, und das sollte bei Leistungssportlern ja der Fall sein, der ist, sobald der Anwurf erfolgte, mit seinen Gedanken nur noch beim Spiel. Die sportliche Qualität und Leistungsfähigkeit hängt mit Sicherheit nicht von der Vertragssituation ab. Sonst müssten ja bundesweit alle Spielerinnen enorm schlecht spielen, bei denen der Vertrag ausläuft.

    Ich hoffe auf zwei deutsche Duelle. Ich muss sagen, dass ein Final 4 eines europäischen Pokalwettbewerbes doch massiv an Reiz verliert, wenn eventuell drei der vier Teams aus einem Land kommen. Daher wünsche ich mir ein Team aus Spanien, Montpellier und zwei deutsche Mannschaften. Die Russen sind so farblos, die brauche ich auch nicht.

    Die Qualität Deiner Argumente hält sich leider in Grenzen. Denn Oldenburg hat trotz der finanziellen Probleme vor einer Woche Leverkusen auch geschlagen. Da hatte Leverkusen zwar ein paar angeschlagene Spielerinnen nicht dabei, aber definitiv wird das Finanzielle nicht den Ausschlag gegeben haben. Wenn man auf dem Feld steht, dann denkt man auch mit Sicherheit nicht an die finanzielle Lage, dann will man gewinnen und ist konzentriert auf das Spiel selbst. Der THC wird Blomberg im Rückspiel abschießen, alles andere wäre ein Handballwunder. Die anderen beiden Paarungen sind ebenfalls gelaufen. Sollte Leverkusen zudem keine ganz schwache Leistung zeigen, scheinen die Halbfinals klar. Frankfurt übrigens auf Rang drei zu sehen halte ich für vermessen. Die Hauptrunde ist immerhin ein Spiegelbild der über Monate gebrachten Leistungen.

    Er bezieht sich darauf:

    Jakubisova bei den Rhein-Main-Beinen -> Verein pleite
    Jakubisova bei den Trierer Miezen -> Verein eigentlich pleite
    Jakubisova beim VfL Oldenburg -> Hauptsponsor zieht sich zurück
    Jakubisova beim Thüringer HC -> ...

    Für das Training bei den Lehrgängen wird ausschließlich Heine Jensen verantwortlich sein. Wieso sollte er dafür auch Hilfe benötigen? Er hat das in Leipzig auch selber gemacht. Mir gefällt zwar nicht, dass Jurack und vor allem Melbeck nominiert sind, aber eventuell will er halt sehen, wie die beiden Spielerinnen in sein Konzept passen.

    Ach, herrlich, die kriecht wieder einer aus dem Loch, der sich sonst nie äußert. Naja, wer gebissen wurde... Ich kann Dir allerdings sagen, dass ich weder in Franken, noch in Thüringen sitze. Deine Argumente, die dagegen sprechen sollen, dass es vorher nicht schon von KSH "geplant" war, sind leider haltlos. Wieso sollte er denn seinen Landsmann und Kollegen nicht durch die Stadt führen? Zudem kann ja KSH auch durchaus mal nach Dänemark reisen, um dort zu verhandeln. Meines Erachtens auch nicht unüblich, denn er wollte ja den neuen Trainer gerne haben, also bemüht man sich auch darum. Die Sache mit dem Umzug oder dem Nicht-Umzug ist doch auch Humbug. In Leipzig wohnt seine Lebensgefährtin und er hat die drei BL-Standorte, die nicht allzu weit entfernt sind (Leipzig, Erfurt, Frankfurt/Oder). Dort spielen auch zahlreiche Nationalspielerinnen. Er kann also an jedem Wochenende recht problemlos ein bis zwei Spiele in der Halle verfolgen.

    Ich weiß nicht, wer auf die Idee kommt, dass ich gesagt hätte, dass der neue HCL-Trainer eine Überraschung ist. Ich habe nur die Vorgehensweise moralisch stark kritisiert. Oder meint ihr, dass Jensens Nachfolger Ende März noch zu haben ist, wenn da nicht schon monatelang verhandelt wurde? Es tut mir einfach nur leid für jemanden wie Heine, der sich meines Erachtens nichts vorzuwerfen hat.

    Es gibt zudem einen weiteren großen Unterschied, was die CL-Kosten in Erfurt bzw. die in Nürnberg damals angeht. Der FCN musste das von der EHF verlangte Fernsehsignal damals quasi einkaufen. Der MDR ist mit Sicherheit so oder so in der Halle. Zudem musste man beim Club damals die Halle mieten, da man in der BBZ keine Tribüne auf beiden Seiten hatte. Ich glaube aber kaum, dass irgendweine der angedachten Ausweichhallen in Erfurt derartige Kosten verursachen wie die Arena in Nürnberg. Der Vergleich hinkt also enorm.

    Das frage ich mich auch. Nur weil jemand hier mal knallhart die Wahrheit sagt, muss man nicht gleich auf beleidigt machen. KSH hat in Leipzig seit Jahren sehr gute Arbeit geleistet. Ob sein Stil aber in diesem aktuellen Fall moralisch einwandfrei ist, das wage ich doch stark zu bezweifeln!

    Ich stehe lieber. ;) Sobald dann die Meldung offiziell wird, kannst Du Dich ja gerne nochmal zur Vorgehensweise von KSH äußern. Ob man so mit einem erfolgreichen und verdienten Trainer umgehen muss, das weiß ich nicht...

    Der neue Trainer des HC Leipzig steht dann doch schneller fest, als man hätte erwarten können. Immerhin ein richtiger Knaller, denn dabei handelt es sich um Jakob Vestergaard, den aktuellen Coach von Viborg, dekoriert mit mehreren Titeln in der CL. Der große Vorteil: Er kennt sich aus mit Leipziger Starallüren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Allerdings hat er natürlich zahlreiche Kontakte und so erklärt sich nun endlich auch, wie man Maura Visser an Land ziehen konnte.

    Die Mitarbeiter der Reha-Abteilung des HCL dürften sich aber besonders über Vestergaard freuen, denn dadurch ist wenigstens gesichert, dass sie in Zukunft auch ausreichend zu tun bekommen. Manchen Trainern sind Titel und Erfolge halt wichtiger als die Spielerinnen selbst. Kreuzbandrisse bei Ahlm, Popovic und Reiche (2) sprechen da eine deutliche Sprache.

    Die wiederum hat der gute KSH hier dann doch vermissen lassen. Bereits seit einigen Wochen steht fest, dass Vestergaard kommt, aber leider hatte der in meinen Augen enorm sympathische und auch kompetente Heine Jensen noch einen Vertrag bis 2012. Was also tun, fragte sich der aalglatte Manager aus der Messestadt? Immerhin hatte Jensen in zwei Jahren zwei Meistertitel geholt und, noch viel wichtiger, es als erster Trainer im deutschen Frauenhandball geschafft gleich zwei Mal die Hauptrunde der Champions League zu erreichen!

    Der Fuchs aus Leipzig machte sich dann auf den deutschen Frauenhandball zu retten. Nett wie er ist bot er dem DHB seinen Erfolgscoach an, befürwortete gar eine hauptamtliche Einstellung. Der hilfsbereite Strickenzieher aus dem Osten hatte also endlich erreicht, was er haben wollte: Sein Trainer hat nun bundesweit das Sagen, während er gleichzeitig den Weg freimachen konnte für seinen Wunschnachfolger. All das auf Kosten und hinter dem Rücken eines Sympathieträgers wie Heine Jensen. Aber anstatt sich in die Ecke zu stellen und sich zu schämen, denn schließlich tappte auch HJ im Dunkeln, präsentiert sich der gute Herr Hähner nun der breiten Masse als der sozialste Menscht der Welt. Ein Urteil hierzu möge sich jeder selber erlauben...

    Die Rhein-Neckar-Kätzchen sind und bleiben ein Verein, den man nicht mögen kann. Was schade ist, denn sie haben einige tolle Spieler in den Reihen, deren sportliches Können man einfach nicht abstreiten kann und die zudem sympathisch rüberkommen (wie Gensheimer u.a.). Aber das Anspruchsdenken ist schon irgendwie kurios für einen Verein, der noch nie einen Titel gewonnen hat. Ich hoffe irgendwie, dass es vorerst dabei auch bleibt.

    Er hat doch aber, im Gegensatz damals in Nürnberg, die versprochenen Gelder immer gezahlt. Das ist ja ein großer Unterschied. Zudem weist der VfL rechtzeitig darauf hin und alle Spielerinnen haben die faire Chance, sich jetzt nach einem neuen Team umzusehen. Und das im März, nicht wie in Nürnberg damals im Mai. Wie dem auch sei, das ist sehr schade um den VfL, der sich eine gute Truppe aufgebaut hatte.

    Dem sympathischen Heine Jensen wünsche ich viel Erfolg mit dem Sauhaufen. Ich bin aber zuversichtlich, dass er neuen Schwung in den Laden bringen wird. Vor allem die hauptamtliche Anstellung ist sehr gut. Jensen ist ein Fachmann und hat zudem im Frauenhandball bereits Erfolge erzielt. Eine gute Wahl. Ich hoffe nun, dass Anne Müller wieder ins DHB-Team zurückkehrt und auch Susann Müller unter ihrem Ex-Trainer aufblüht. Ein neuer Trainer ist übrigens auch immer die Chancen für einen Neuanfang (keine Jurack, keine Wörz, endlich Wohlbold und Schneider).

    Inwiefern verdient es denn Respekt, wann man jahrelang vom Hauptsponsor abhängig ist und zu betriebsblind um zu erkennen, dass man den Trainer längst hätte wechseln müssen? Nun verlässt der Sponsor das sinkinde Schiff und man hat kaum noch finanzielle Mittel, noch dazu flüchten die Spielerinnen. Erfolgreich sieht anders aus!