Beiträge von capitano19

    In Dortmund war es wirklich ein großartiges Handballspiel, das jede Menge Spaß gemacht hat. Wahrscheinlich wären es weit mehr als die 1.520 Zuschauer gewesen, wäre die Halle größer. Der BVB hat von Beginn an sehr aggressiv verteidigt und Alieke van Maurik ihr bislang wohl bestes Spiel im BVB-Trikot absolviert, wenn man nur die Abwehrleistung betrachtet. Nieke Kühne tat sich enorm schwer und blieb vor der Pause ohne Treffer. Zog es Kühne Richtung Mitte, dann war Emma Olsson da, die offensiv eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat. Ihr tut es gut, dass sie in der Champions League nochmal ganz anders gefordert wird. Hut ab, so extrem war das nicht zu erwarten. Und mit Lara Egeling hat noch eine ganz junge Linksaußen geglänzt, die einfach frech spielt und sich keine Kopf macht. Dazu hat sie noch alle Varianten drauf, eigentlich fehlt ihr nur noch der Dreher. Der Sieg war insgesamt mehr als verdient, da der BVB in sämtlichen Bereichen besser war. Blomberg ließ viel zu viel vom Kreis liefen, da waren einige Fehlwürfe mit dabei. Und es fehlte massiv an Entlastung von Kühne. In der Vorsaison hat sie das Turnier verpasst und war weniger belastet. Ich bin sehr gespannt, inbesondere mit der European League vor der Brust, wie gerade sie durch das Frühjahr kommt. Der Spielplan meint es sogar noch einigermaßen gut. Beim BVB darf man hingegen sehr optimistisch sein, zumal Lisa Antl keine Sekunde gespielt hat und Lois Abbingh, Alicia Langer und Lena Hausherr ganz fehlten. Gurø Nestaker spielte außerdem nur kurz, da sie zuletzt krank war.

    Ob einer der Moderatoren das in den passenden Thread verschieben kann?

    In Dortmund war es wirklich ein großartiges Handballspiel, das jede Menge Spaß gemacht hat. Wahrscheinlich wären es weit mehr als die 1.520 Zuschauer gewesen, wäre die Halle größer. Der BVB hat von Beginn an sehr aggressiv verteidigt und Alieke van Maurik ihr bislang wohl bestes Spiel im BVB-Trikot absolviert, wenn man nur die Abwehrleistung betrachtet. Nieke Kühne tat sich enorm schwer und blieb vor der Pause ohne Treffer. Zog es Kühne Richtung Mitte, dann war Emma Olsson da, die offensiv eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat. Ihr tut es gut, dass sie in der Champions League nochmal ganz anders gefordert wird. Hut ab, so extrem war das nicht zu erwarten. Und mit Lara Egeling hat noch eine ganz junge Linksaußen geglänzt, die einfach frech spielt und sich keine Kopf macht. Dazu hat sie noch alle Varianten drauf, eigentlich fehlt ihr nur noch der Dreher. Der Sieg war insgesamt mehr als verdient, da der BVB in sämtlichen Bereichen besser war. Blomberg ließ viel zu viel vom Kreis liefen, da waren einige Fehlwürfe mit dabei. Und es fehlte massiv an Entlastung von Kühne. In der Vorsaison hat sie das Turnier verpasst und war weniger belastet. Ich bin sehr gespannt, inbesondere mit der European League vor der Brust, wie gerade sie durch das Frühjahr kommt. Der Spielplan meint es sogar noch einigermaßen gut. Beim BVB darf man hingegen sehr optimistisch sein, zumal Lisa Antl keine Sekunde gespielt hat und Lois Abbingh, Alicia Langer und Lena Hausherr ganz fehlten. Gurø Nestaker spielte außerdem nur kurz, da sie zuletzt krank war.

    Ich weise nochmal darauf hin, dass viele Spielerinnen selbst das einfach nicht juckt. Es juckt sie aber, wie man mit ihnen persönlich umgeht. Der Begriff "Mädels" ist kein negativer Umgang, sondern die Bewertung von Menschen, die das als negativ ansehen. Hier wurde ja auch geschrieben, dass nicht nur der Sender eine Verantwortung trägt, sondern auch der Empfänger. Wir machen uns hier wirklich Probleme, die keine sind. Man sollte es einfach nicht auf die Spitze treiben mit der Feinfühligkeit.

    Für mich wird es darauf ankommen, mit welcher Geschwindigkeit heraus aus der generell sehr guten Abwehr gespielt wird. Wenn man mutig, zielstrebig und mit ein wenig mehr Risiko agiert, kann es etwas werden. Wenn man, wie bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr, zunächst auf Vorsicht bedacht ist, sehe ich schwarz. Köster, Knorr, Uscins und dahinter Spieler wie Grgic, Schluroff und Lichtlein sind ein Rückraum, der in der Breite richtig glänzen kann. Und normalerweise müsste Grgic auch von Anfang an spielen, für die Bank ist er zu gut. Ich bin sehr gespannt, was sich Gislason da einfallen lässt.

    Der ist aber nicht tief im Frauenhandball drin, das lässt er seine Verantwortlichen machen. Der Rauswurf von Reckenthäler war leider absehbar und zuletzt (unabhängig von den Ergebnissen) keine Überraschung mehr. Wollen sie aufsteigen, müssen sie sich auf der Trainerbank und in der sportlichen Leitung anders aufstellen.

    Du kannst mich auch Kapitänchen nennen, das ist mir völlig schnuppe. Ich halte von der Überbewertung von Sprache in der aktuellen Zeit relativ wenig. Selbst der ganz große Anteil an Spielerinnen in der Liga spricht oft von Spieler oder Torhüter. Mit anderen Worten: Manche Dinge jucken sie nicht. Entscheidend ist, dass man sich insgesamt respektvoll den Menschen gegenüber verhält. Ich glaube sogar, dass dieses übermäßige Korrekt sein wollen bei uns in der Gesellschaft eher negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit der Menschen hat. Das erklärt dann auch, warum wir in manchen Sportarten große Nachwuchsprobleme haben.

    Natürlich darf man das. Denn auch „Mädels“ können viel investieren. Wenn solche Dinge unsere Probleme im Leistungssport und im Sprachgebrauch sind, können wir echt aufhören. Man spricht ja auch von den Jungs von Alfred Gislason. Warum wird sowas immer direkt negativ interpretiert? Etwas mehr Fokus auf das Wesentliche wäre für unsere Gesellschaft gar nicht mal so schlecht.

    Hier ist die nächste Ausgabe:

    Kreis Ab – Episode 437

    Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:

    • Thomas Rademacher (Solinger Tageblatt)

    Themen (u.a.):

    • Ergebnisse beeinflussen dann doch die Laune
    • Dänemarks Dominanz kann für Langeweile sorgen (ab 4:16)
    • Wiencek nimmt den alten Stil mit (ab 10:01)
    • Ludwigsburger Pleite ist ein Einschnitt (ab 18:09)
    • Hanning-Move immer noch ein Schocker (ab 24:47)
    • Ansetzungen bleiben ein absolutes Reizthema (ab 28:21)
    • Videobeweis ist nicht optimal gelöst (ab 38:33)
    • Deutsche Frauen brauchen dauerhaft Unterstützung (ab 48:41)
    • IHF-Kongress juckt einfach niemanden (ab 53:19)

    Vielen Dank für eure Unterstützung und Treue in diesem, für mich unfassbar intensivem Jahr. Ich freue mich, dass so viele von euch dieses Format, auch in seiner neuen Art, zu schätzen wissen. Am ersten Spieltag der Männer-EM geht es wie gewohnt los mit der Vorschau auf das Turnier, allerdings "nur" mit Björn Pazen als Gast. Die Gesundheit geht vor. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch, kommt gesund ins neue Jahr!

    Ich in kein Medienprofi. Was wäre denn realistisch möglich gewesen?

    Viel, wenn man das langfristig angeht und sich viele Gedanken macht. Ich müsste lügen wenn ich sage, dass ich diese Frage ad hoc beantworten kann. Und es wäre zu leicht zu sagen: Einfach das Gegenteil von dem, was der DHB tut. Während ich die Kampagne inhaltlich verstanden habe, wurde sie leider sehr schlecht und teilweise auch enorm langweilig umgesetzt. Da gibt es enorm viele Ansatzpunkte. Der DHB-Medienabteilung hat aber auch den Stock im Hintern und ist von lustig, modern und kreativ sehr weit entfernt. Die Bilder sind nicht so emotional, wie es dieser historische Erfolg hergegeben hätte. Wie wäre es auch mal mit einer begleitenden Dokumentation gewesen? So kannst Du ja auch dauerhaft Gesichter kreieren. Wenn aber die Spielerinnen nur bedingt frei reden, weil der Verband Angst hat es könnten die harmlosesten Aussagen irgendwie negativ wahrgenommen werden, dann wird es schwer.