In der vergangenen Saison hat sie in der Champions League gespielt. Wenn man ihren neuen Verein dann nicht als Rückschritt sehen kann, ist mir schleierhaft.
Beiträge von capitano19
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Handball, Basketball und Volleyball belegen jeweils eine komplette Arena. Handball hat sechs Spiele pro Tag mit Frauen- und Männerwettbewerben im täglichen Wechsel. Wenn der Austragungsort nicht mehrere große Multifunktionsarenen zur Verfügung hat, dann bliebe höchstens noch eine umgebaute Messehalle, aber die werden meistens schon für Fechten, Judo u.ä. genutzt. Aufgrund des internationalen Stellenwertes und Medieninteresses "verliert" Handball dann gegenüber Basketball.
Man sollte man sich nicht bewerben, wenn man eine Sportart wie Handball, Basketball oder Volleyball in eine andere Stadt auslagern muss. Punkt. Das Konzept Rhein-Ruhr lasse ich da mal außen vor.
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Würden Frauen mehr zu Handballspielen gehen und mehr sportdeutschland schauen, würde die HBF auch eine größere Aufmerksamkeit erfahren.
Gibt es hier im Frauen-Forum eigentlich eine einzige weibliche Mitdiskutantin?
Ja, gibt es, die Mutter eine Profispielerin. Das ist aber ein Sonderfall.
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Hier ist die nächste Ausgabe:
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:
- Björn Pazen (freier Journalist)
- Ulrich Klein (TuS Lintfort)
Themen (u.a.):
- Györ verteidigt mit Zitterhandball den Titel
- Füchse gehen als Tabellenführer in das Saisonfinale (ab 27:08)
- Erlangen zieht den Kopf wohl aus der Schlinge (ab 32:18)
- Ulrich Klein im Gespräch (ab 35:34)
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Die Latte liegt halt auch verdammt niedrig derzeit.
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Kommentatoren sollten sich grundsätzlich aus irgendwelchen Bewertungen von technischen Fehlern, Fouls etc. raushalten. Sie liegen gefühlt immer daneben. Und Korrekturen, wie "da habe ich mich getäuscht", habe ich auch noch nie gehört.
Letzteres kann ich für mich nicht bestätigen, man muss auch zu Fehlern stehen können. Ansonsten ist es die Aufgabe eines Kommentators, dass er strittige Szenen kommentiert und einordnet.
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Ich kann die Leier nicht mehr hören, ehrlich. Du stellst einfach Behauptungen auf in Bezug auf eine subjektive Wahrnehmung und tust so, als würde das den Tatsachen entsprechen. Ich empfinde das als äußerst respektlos und kann nur einem meinem eigenen Beispiel sagen: Nur, weil ich ursprünglich aus Solingen komme, bin ich noch lange kein BHC-Fan und kommentiere die auch absolut neutral.
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Was mich wirklich stört ist die Spielweise von den beiden Zwillingsschwestern Rushfeldt Deila auf Seiten von Odense und Esbjerg. Für mich grenzt das teilweise schon an Körperverletzung. Sie springen immer seitlich ohne Kompromisse in die Abwehr und riskieren somit eine Verletzung bei der Gegenspielerin. Leider wird es bis dato kaum von den Schiedsrichtern geahndet.
Ich würde mich freuen, wenn nur eine deutsche Spielerin mit so einer Dynamik, Wucht und Gewallt sowie ohne Rücksicht auf Verluste in die Lücken gehen würde, wie das die Rushfeldt Deilas machen. Auch nur ansatzweise.
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Das System spielt auch eine Rolle. Unter Elek wurde ein anderer Handball gespielt. Nach Allein Heine wird auch Jesper Jensen tendenziell eher schnell spielen lassen wollen.
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Du musst Du nicht wetten, Du musst Dir nur die Follower-Zahlen bei Instagram ansehen. Ich würde sogar behaupten, dass mehr Menschen in Ungarn Emily Bölk kennen als in Deutschland.
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Wir benötigen aber auch "Gesichter".
Evtl kennt man Bölk, aber dann müssen sicherlich schon viele Menschen anfangen zu überlegen.
Leider spielt Bölk auch im Ausland...
Mach Dir da nichts vor, außerhalb der Handballblase kennt niemand Emily Bölk und auch keine andere deutsche Handballerin. Das ist schade, aber das ist die nackte Realität.
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Wäre die Nationalmannschaft ständig im Halbfinale und die oben genannten Vereine im Frauenhandball ambitioniert, wäre Aufmerksamkeit vorhanden. Denn die Namen der Vereine ziehen immer. Das ist bei den Bayern im Basketball auch so.
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Es spielen mit Frankreich, Schweiz, Österreich und Polen auch vier Nachbarn in Holland. Eigentlich schon etwas merkwürdig.
Alles Nationen, die aber kaum bis gar keine Fans mitbringen. Da zieht so ein Land wie Serbien oder Rumänien deutlich mehr.
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Uns fehlen weitere große Marken im Handball. Borussia Dortmund ist die mit weitem Abstand größte Marke, selbst im internationalen Vergleich, spielt aber in einer Schulsporthalle. Dabei müssten sie jede zweite Woche in der Champions League die Westfalenhalle füllen. Leider sind wir ganz weit davon weg. Aber wie erfolgreich könnte eine Frauenhandballmannschaft des 1. FC Köln wirklich sein? Oder von Bayern München? Oder vom VfB Stuttgart?
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Gute Spielerin, noch besserer Charakter. Für FrischAuf ein sehr guter Fang.
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Die attraktiven Mannschaften spielen halt, bis auf Norwegen, in den Niederlanden. Der Grund ist, dass man so bessere Chancen auf einen machbaren Gegner im Viertelfinale hat. Dafür hat man dann im Gegenzug das Finalwochenende an die Niederlande abgetreten. So läuft das eben.
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Es gibt etliche Argumente für und gegen Playoffs. Dagegen sprechen die sportliche Entwertung der Hauptrunde und die problematische Planbarkeit der Vereine in Bezug auf das mögliche dritte Spiel. Alles andere spricht aus meiner Sicht dafür. Es ist nicht leicht, das entsprechend abzuwägen. Exakt so, wie es in dieser Saison war, würde ich es aber nicht lassen.
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Hier ist die nächste Ausgabe:
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:
- Finn-Ole Martins (Dyn Media)
- Christian Stein (Handball World)
- Moritz Ende (ThSV Eisenach)
Themen (u.a.):
- Möller der Erfolgsgarant in Hamburg
- Kiels Saisonfazit fällt sehr gemischt aus (ab 14:38)
- Flensburg kann nur bedingt zufrieden sein (ab 26:30)
- Füchse wollen Melsungen auf Distanz halten (ab 33:32)
- Ludwigsburg mal wieder nicht zu stoppen (ab 40:44)
- Leverkusen steigt unter aberwitzigen Umständen ab (ab 51:24)
- Playoffs noch nicht der Weisheit letzter Schluss ab (57:33)
- Metz kauft sich Erfolg nicht nur zusammen (ab 1:03:03)
- Moritz Ende im Gespräch (ab 1:06:22)
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Aber nicht morgen. Das bespreche ich dann, wenn das Rückspiel gespielt wurde.