Dabei gibt es einen relativ simplen Faktor und das ist die Einfachheit von Volleyball. Zumindest für den Laien ist schnell klar: Berührt der Ball den Boden, dann gibt es einen Punkt und der Ballwechsel ist zu Ende. Und die Outdoor-Variante ist enorm beliebt und wird, im Gegensatz zum Beachhandball, komplett ernst genommen und man kann damit Geld verdienen.
Beiträge von capitano19
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Abwarten. Ja, Europa dominiert den Hallenhandball, aber deshalb sollte man es nicht als KO-Kriterium nehmen. Und wenn, dann sollte mal die IHF langsam finanzielle Mittel für die Bekanntheit der Sportart stecken. Es gibt halt Länder, wo Handball keine Rolle spielt, weil es andere Sportarten als Volkssport gibt.
Und daran werden auch nicht die im Verhältnis mikrigen finanziellen Mittel der IHF nichts änders. Es ist Träumerei zu glauben, dass Handball in Großbritannien, Italien, Nordamerika oder Asien plötzlich boomen könnte. Weder plötzlich, noch irgendwann.
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Warum steht Norwegen denn vor uns? Weil die in den vergangenen Jahren bei den Turnieren so geglänzt haben? Halte ich für fragwürdig. Aber gut, das entscheidend am Ende nicht, was wirklich auf der Platte passiert.
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Weck hatte schon länger beim BHC keine guten Leistungen mehr gebracht und in seiner Entwicklung stagniert. Für beide Seiten war die Trennung richtig.
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Das zahlen die Vereine.
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Für Dich gibt es leider immer einen Grund Dinge schlecht zu finden. Jetzt sind es die Spiele an Weinachten. Dir ist aber klar, dass ich die Playoff-Spiele noch fehlen und die viele Zuschauer bringen werden? Dann ist wahrscheinlich das neue Format Schuld...
Oldenburg wird von Dir durch die Blume sogar noch dafür kritisiert, dass mal 5.000 Zuschauer da waren. Es ist echt nicht zu fassen. Mir sind die Gründe für die Zahlen ehrlich gesagt bananenegal. Die Leute sind gekommen und das ist eine super Sache.
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Deine Aussagen sind Comedy und köstlich:
Zwischen Leverkusen und Göppingen liegen rund 2000 Zuschauer Unterschied in deinem Schnitt. Macht bei mind. 12 Heimspielen und 13 Euro/Ticket 312000 Euro Unterschied. Göppingen könnte beim aktuellen Schnitt die 400000 Euro Mindest-Etat nur aus Zuschauereinnahmen generieren. Davon kann man in Leverkusen nur träumen.
Aus deinem Schnitt was abzuleiten, ist einfach naiv, da er an Göppingen und an dem Spiel in der großen EWE-Arena hängt.
Der Schnitt in Göppingen ist auch so hoch, da man faire Preise aufruft. Da könnten sich andere mal daran orientieren.
Was genau hast Du nicht verstanden an der Aussage, dass ein Schnitt ein Schnitt ist? Um Dir mal auf die Sprünge zu helfen:
Median Saison 2023/24: 902 Zuschauer
Median Saison 2024/25: 1.207 Zuschauer
Und jetzt stell Dir mal vor, dass dort tatsächlich alle Vereine mit einbezogen wurden. Kaum zu glauben, oder? Ein Anstieg von gut 33 Prozent. Und wie der zustande kommt ist völlig irrelevant. Es kommen mehr Leute in die Hallen, das ist der nackte Fakt. Ob die eine Dauerkarte haben, eingeladen wurden oder was auch immer, sie kommen. Sie konsumieren dort, sie erzählen es weiter, es kommen immer mehr Leute. Darüber sollten wir uns als Frauenhandballfans in Deutschland sehr freuen. Es hilft dieser Sportart nämlich weiter. Und wenn Leverkusen absteigt und Halle aufsteigt, dann geht der Schnitt direkt wieder nach oben.
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Ich habe herzlich gelacht. Das ist ein Unterschied.

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Deswegen nimmt man auch den Median und dann ist man irgendwo bei Neckarsulm oder sowas.
Eine fast schon Comedy-Preis-verdächtige Antwort auf meine Aussage.
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Steigt Göppingen nicht auf, dann sieht es deutlich schlechter aus. Ein Abstieg von Leverkusen steigert die Zuschauerzahlen, da die in der Saison so viele Zuschauer wie Göppingen in einem Spiel hat, haben.
Deine Argumente sind manchmal dermaßen haltlos, das ist schon erstaunlich. Göppingen ist nunmal aufgestiegen, Punkt. Ich bin sicherlich nicht dafür bekannt Dinge schönzureden, aber Deine Aussagen sind manchmal echt vogelwild. Am Ende heißt ein Zuschauerschnitt deswegen Schnitt, weil alle Zahlen einfließen. Die von Vereinen mit vielen, aber auch mit wenigen Zuschauern. Kaum zu glauben.
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Sie kommen nur von wenigen Vereinen.
Es ist wirklich spektakulär, wie man immer nur das Schlechte sehen kann. Das ist in jedem Land der Welt im Frauenhandball so. In Metz sind auch mehr Zuschauer als in Dijon. In Norwegen wird teilweise vor Mini-Kulissen gespielt. Ich freude mich über die tollen Zuschauerzahlen in dieser Saison. Die Gründe sind mir vollkommen egal.
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Jetzt machst du es dir aber zu einfach. Ich nenne als Beispiel nur einmal Metzingen.
Metzingen hat in ihrer Halle, die nicht den neuen HBF-Standards entspricht immer eine Top-Stimmung vor meist über 1000 Zuschauern. Nun hatten sie die zwei Derbys in Tübingen mit etwas mehr Zuschauer. Aber ich denke die mehr Zuschauer kamen auch nur, weil es Derbys waren. Würde Metzingen z.B. gegen Leverkusen oder Zwickau in Tübingen spielen, dann hätten sie bei diesen Spielen auch nicht mehr Zuschauer.
Da ist es dann doch wirklich sinnvoller in einer kleineren Halle, die nur eine Längstribüne hat zu spielen, die bis auf den letzten Platz gefüllt ist und die Stimmung überkocht, als in einer größeren Halle, die dann nur zur Hälfte gefüllt ist, aber den HBF-Standards entspricht und es keine wirkliche Stimmung aufkommt.
Und der Punkt wegen den TV-Übertragungen mit den Kameras auf der gegenüberliegenden Seite der Zuschauerränge zieht so lange auch nicht, wie die TV-Übertragung bei DYN nicht auch professioneller wird und weiterhin in der Verantwortung der Vereine liegt.
Hier müsste meiner Meinung nach auch das ganze Umfeld, wie bei den Männern, professionell aufgezogen werden, mit eigenen unabhängigen DYN-Kommentatoren und es müsste auch eine "richtige" Berichterstattung erfolgen.
Bis dies nicht gegeben ist, sollte sich auch niemand wegen der Hallensituation Gedanken machen.Da fängt es ja schon an. Man will sich über gewisse Themen auslassen, verkennt aber die Details. Die Rechte an den HBF-Übertragungen liegen bei SDTV. Die machen auch, über die HBF, die Vorgaben für die Vereine. Dyn hat sich eine Sublizenz erkauft und es werden exakt 1 zu 1 die Übertragungen von SDTV übernommen. Dyn wird also auch nicht über den Kommentator entscheiden. Oder die Halle. Oder die Anwurfzeiten.
Wenn man übrigens immer klein denkt, dann kann man große Ziele auch nicht erreichen. Irgendwann hat mal jemand angefangen große, neue und moderne Hallen zu bauen. Sonst würde man überall noch in den alten, verbauten und oft veranzten Hallen spielen. Und so bleibt auch die Liga unattraktiv für Neuzugänge, die entsprechende Qualität haben. Da sind andere Länder deutlich besser aufgestellt.
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Trotzdem waren sie in der Halle. Man kann natürlich auch in jeder Suppe ein Haar finden, wenn man das will. Wann hatten wir denn mal so tolle Zuschauerzahlen in der HBF wie in dieser Saison?
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Welcher Status Quo? Der, der seit Jahren ganz eindeutig aufzeigt, dass der DHB endlich aus dem Quark kommen muss, um bessere Spielerinnen auszubilden? Die zwölf Vereine, die in der ersten Liga spielen, bilden am Ende mit ihren im eigenen Nachwuchs ausgebildeten Spielerinnen nicht die Basis, um eine hochwertige Bundesliga zu ermöglichen. Das muss in der Breite und auch über die geplanten (und seit nun einigen Jahren nach wie vor nicht umgesetzten) Leistungszentren des DHB passieren. Aber da will ich an der Stelle gar nicht weiter in die Tiefe gehen, denn der Verband hat hier mindestens mal zwei Jahre einfach nichts getan und die Zeit verschenkt.
Gute, junge Spielerinnen bekommen wir in Deutschland nicht, wenn wir die Gelder bei Themen wie der Halle oder dem einheitlichen Spielfeld oder elektronischen Banden sparen, um sie dann einfach nur in den Kader zu stecken und teuere Spielerinnen aus dem Ausland zu verpflichten. Das ist nämlich der Fall. Die Vereine wollen sportlich maximal erfolgreich sein. Es sehen anscheinend aber nur sehr wenige Leute, dass man ganz dringend in die Vereinsstruktur investieren muss, wenn man dauerhaft erfolgreich sein will. Eine Halle wie in Blomberg reicht dafür auch schon komplett aus, mehr braucht man gar nicht.
Aber man sieht es hier in Dortmund, wo ja erst vor drei Jahren eine Meisterschaft gewonnen wurde. Es geht aus den unterschiedlichsten Gründen nicht vorwärts. Vereine spielen oft in alten Schulturnhallen oder Hallen, die weit weg sind von dem, was benötigt wird, um den Frauenhandball in der Bundesliga dann auch auf Dauer entsprechend zu entwickeln. Es sollte keine Genehmigungen mehr geben, die Ausnahmen ermöglichen. In was für einer Halle beispielsweise der BHC in der zweiten Liga spielen darf, ist jenseits von Gut und Böse. Daher sollten alle Vereine dringend in ihre Strukturen investieren. Jetzt wird wahrscheinlich wieder das Argument mit dem Geld kommen. Das ist mir am Ende aber zu einfach. Auch die Kommunen sind hier gefordert. In "Dörfern" wie Blomberg oder Bad Langensalza ging es ja schließlich auch.
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Hier ist die nächste Ausgabe, eine erste Sonderfolge zu 400 Episoden des Podcasts:
Zu Gast in der aktuellen Ausgabe:
- Jens Kürbis (ehemaliger Nationaltorhüter DDR/BRD)
Themen (u.a.):
- Anfänge in der sächsischen Provinz
- Sprung in die Sportschule nach Leipzig
- Wendezeit und die großen Geldkoffer
- Unrühmliches Ende in Magdeburg
- Lübeck als die beinahe letzte Station
- Seitenwechsel mit viel Leidenschaft
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Das nennt sich Professionalisierung und ist dauerhaft der einzig richtige Schritt, damit sich die HBF nach vorne entwickelt.
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Bitte weitermachen! Das gehört dazu. Ich will einen Überblick und dann entscheide ich, welches Spiel ich mir ab wann im Relive ansehe. Ich würde mir sogar Zwischenstände anderer Spiele im Einzelspiel wünschen, dann muss ich nicht wild auf meinem iphone suchen.
Du kannst auch einfach einen Ticker anwerfen. Dann kennst Du alle Zwischenstände, sogar mehr oder weniger in Echtzeit. Sofascore oder Flashscore sind da führend.
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Was ich immer wieder erstaunlich finde ist die Tatsache, dass extrem oft davon ausgegangen wird, dass ehemalige Spieler des Vereins eine optimale Lösung darstellen und sie automatisch in der Lage sind zu helfen. Das gilt ganz oft auch für die Funktionärsebene. Warum sollte ein Fabian Gutbrod zum Beispiel ein ausgezeichneter sportlicher Leiter sein? Oft heißt es in solchen Fällen: „Er kennt den Verein und das Umfeld.“ Aber vielleicht fehlen einfach die entsprechenden Skills. Die will ich Gutbrod gar nicht absprechen, das ist mehr ein allgemeiner Gedanke, der mir kam. Mal Spieler auf höherem Niveau gewesen zu sein ist nicht automatisch ein Qualitätsmerkmal.
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