Beiträge von eibar

    So, jetzt habe ich dann noch ein Angebot an die versammelte Handballecke: Da ich durch die Lektüre eines Postings zum Thema Zuschauerzahlen in der 2. Liga auf die Idee kam, mir mal die aktuelle Handballwoche zu holen, habe ich es der Handballecke zu verdanken, dass ich in dem Gewinnspiel der besagten Ausgabe 2 Karten für dieses Spiel gewinnen konnte. Eine Karte habe ich nun übrig, wenn also jemand von Euch mitkommen möchte, einfach hier oder per PN drauf antworten. Die Karte gebe ich natürlich kostenlos ab.

    Danke für die Info. Also komme ich in Köln leider etwas zu früh an und brauche dann doch noch 'ne KVB-Fahrkarte...

    Was die Kartensituation angeht: Auf der offiziellen Vereinsseite vom VfL steht "Der Vorverkauf läuft weiterhin auf Hochtouren. Der VfL empfiehlt dringend, sich die Eintrittskarten im Vorverkauf ztu sichern."

    Gibt's in der Arena eigentlich irgendwelche Probleme was das Mitnehmen von Fotoapparaten angeht? Muss ein "Erstbesucher" sonst noch irgend etwas wissen?

    Zitat

    Original von Foffy
    Gegen Magdeburg geht man zur Zeit von 13.000 - 14.000 Zuschauern aus.

    Einer davon bin ich... :D
    Frage an die Einheimischen: Auf der Karte steht doch "Fahrausweis im VRS". Mit ist nur das Kürzel "KVB" vertraut - ist VRS noch darüber hinausgehend? Könnte ich mir vorstellen, weil ja vielleicht auch eine Anreise aus Gummersbach mit erfasst sein sollte. Und ab welcher Uhrzeit ist die Eintrittskarte ein Fahrschein und bis wie lange nach dem Spiel? Bin nächsten Sonntag das erste Mal in der Kölnarena und komme von weit, weit her....

    Für das Spiel eröffne ich mal einen einzelnen Thread - @Mods: Wenn das unerwünscht ist, bitte diesen Satz hier löschen und den Thread in einen Spieltag-Thread umbenennen....
    Nächsten Sonntag steigt also in der Kölnarena das Spitzenspiel zwischen dem VfL Gummersbach und dem SC Magdeburg. Laut der Presse rechnet man mit mindestens 15.000 Zuschauern. Wie hoch liegt eigentlich generell der Zuschauerrekord im deutschen Handball?

    Ich denke, dass das länger dauern wird. Ich hatte vor 2 Jahren einen AußenbandANriss, und es hat allein zwei Wochen gedauert, bis ich überhaupt wieder einigermaßen auftreten konnte. Außerdem durfte ich noch weitere 6 Wochen nur mit Schiene belasten - ob das beim Handballspielen zugelassen ist, weiß ich aber nicht.

    Acht Bewerber für Männer-EM 2006

    Leipzig (dpa) - Der Deutsche Handball-Bund (DHB) hat bei seiner Bewerbung um die Männer-Europameisterschaft 2006 starke Konkurrenz. Mit Österreich, Tschechien, Dänemark, Griechenland, Mazedonien, Norwegen, der Schweiz und Türkei haben gleich acht weitere Kandidaten ihr Interesse an der Ausrichtung des Ereignisses bekundet.

    Bis 17. September müssen die vollständigen Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Die Europäische Handball-Föderation (EHF) vergibt das vom 26. Januar bis 5. Februar 2006 geplante Championat auf ihrem Kongress im Mai 2004 in Nikosia.

    Für die Frauen-EM (1. bis 17. Dezember 2006) haben sich bisher Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Frankreich, Mazedonien, Slowakei, Schweden und die Türkei beworben. Das kommende Championat wird vom 9. bis 19. Dezember 2004 in Ungarn ausgespielt.

    Zitat

    Original von jhl
    Ich denke eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Noch mehr Fußball in den 3.ten Programmen. Aber ich irre mich, in diesem Fall, gerne.

    Ich denke es mir folgendermaßen: Ziel wird es sein, die Einschaltquote der Sportschau zu fördern. Wenn mich beispielsweise nur Werder interessiert, muss ich derzeit nur die entsprechenden Sportberichte beim NDR gucken. Zur Zeit spare ich mir deshalb die sinnlose Ran-Sendung - das ist im Interesse der Öffentlich-Rechtlichen. Wenn ich hingegen deshalb auf die Sportschau verzichte, nehmen sie sich dort selber einen Zuschauer weg. Ich würde daher tippen, dass der Fußball in den 3. Programmen zurückgefahren wird. Ob das zugunsten von Handball geschehen würde, ist eine andere Frage....

    weiteres Endergebnis:

    SC Magdeburg - VfL Pfullingen 38-30

    Zwischenstände:

    TBV Lemgo - Wilhelmshavener HV 15-12
    TUSEM Essen - THW Kiel 25-24
    FA Göppingen - HSG Nordhorn 21-20

    Es gibt zu allen aktuell laufenden Spielen Live-Ticker:

    - Magdeburg bei mdr.de
    - auf der HP der HSG Nordhorn
    - auf der HP von Flensburg
    - und eben auf der HP von Kiel

    Zur Zeit:

    Göppingen - Nordhorn 16:12
    Magdeburg - Pfullingen 30:22
    Flensburg - Eisenach 26:17
    Essen - Kiel 19:16

    Was ich dabei auch nicht verstehe ist, dass so ein Training ja in puncto Anstrengung auch nicht ohne ist. Ich bin jedenfalls nach dem Training immer ziemlich k.o. - und ich stehe "bloß" im Tor.... Wenn man nun also meint, dass die Spiele so anstrengend sind, dann müsste doch zumindest die Möglichkeit bestehen, das durch eine andere Dosierung des Trainings auszugleichen. Oder würde man an einem Mittwoch vormittag noch das volle Trainings-Programm durchziehen, wenn am Mittwoch abend gespielt wird?
    Das einzige, was ich noch ansatzweise einsehen würde, ist, dass den Spielern die Kilometer von Auswärtsfahrten in den Knochen stecken. Aber dann kann man genau so gut sagen, dass es ja auch hätte passieren können, dass statt zwei Vereinen aus der Nähe Teams aus viel größerer Entfernung in der Liga sein würden - und wenn man von Lemgo nach Lübbecke oder auch Gummersbach fährt, ist das nun wirklich nicht stressig. Ich halte jedenfalls - unabhängig von dem, was ich mir als Zuschauer wünsche, nämlich eine 18er-Liga - das Gerede für faule Ausreden.

    "Es ist ein Genuss, den Kempa-Trick zu sehen"

    München - Die glorreichen Zeiten von Frisch Auf Göppingen liegen lange zurück. In den 50er und 60er Jahren hatte der Klub aus Schwaben nicht nur die Bundesliga, sondern auch den europäischen und damit den Welt-Handball dominiert.

    In den 90er Jahren allerdings stürzte Frisch Auf sogar in die Zweitklassigkeit ab. Jetzt, 2003, hat sich das Team von Trainer Christian Fitzek nach dem Aufstieg 2001 in der Bundesliga akklimatisiert.

    Höhepunkt in Hamburg

    Erster Höhepunkt der Rückkehr in die Creme de la Creme des Handballs ist die Teilnahme am Final Four um den DHB-Pokal in Hamburg.

    Die Vorfreude ist riesig: 700 Fans werden Frisch Auf auf der Reise in den hohen Norden begleiten. Im Halbfinale trifft Göppingen auf die SG Flensburg. Das zweite Semifinale bestreiten TuSEM Essen und die SG Wallau/Massenheim. (Die schönsten Bilder von Lemgos Pokalsieg 2002: Jetzt die Sport1-Diashow ansehen!)

    Kempa zittert mit

    Bernhard Kempa war als Spieler wie als Trainer über 20 Jahre hinweg für die Erfolge von Frisch Auf verantwortlich. Umso mehr freut sich der einst beste Handballer der Welt und Erfinder des "Kempa-Tricks" über die erste Göppinger Teilnahme am Final Four.

    "Es ist ein großer Erfolg, überhaupt dabei zu sein", sagt Kempa im Gespräch mit Sport1. Noch immer verfolgt der mittlerweile 82-Jährige die Spiele von Frisch Auf hautnah. Begeistert ist er vom Publikum: "Wir haben eines der besten der Bundesliga."

    Im Gespräch mit Sport1 spricht Kempa, der nach seiner Handball- eine Tennis-Karriere begann, über die Veränderungen des Handballs, die Entwicklung von Frisch Auf und erzählt, wie der berühmte "Kempa-Trick" entstand.

    Sport1: Herr Kempa, Frisch Auf ist endlich wieder einmal auf der großen Handball-Bühne dabei. Sind Sie aufgeregt?

    Bernhard Kempa: Natürlich zittere ich mit Frisch Auf. Ich kann leider nicht in Hamburg dabei sein, weil ich im Stuttgarter Kuratorium für die Olympia-Bewerbung 2012 bin, und ja am Samstag der deutsche Bewerber ausgerufen wird, aber ich werde die Spiele sicher im Fernsehen verfolgen.

    Sport1: Was sagen Sie zum dem Handball, den Frisch Auf zurzeit spielt?

    Kempa: Er ist sehr wechselhaft, sehr unkonstant. Aber insgesamt bringt die Mannschaft die Leistung, die man erwarten kann. Zum Klassenerhalt wird es reichen. Ich denke, Göppingen landet an der Spitze des unteren Mittelfelds.

    Sport1: Lange war es ruhig geworden um Göppingen. In den Niederungen der Zweiten Liga haben nur wenige Notiz genommen. Wie sehen Sie die Entwicklung des Klubs?

    Kempa: Es hat sich vieles geändert. Göppingen hat eine gute Führung, die die richtigen Spieler geholt hat. Das Management macht sehr gute Fortschritte, und Trainer Christian Fitzek macht seine Sache wirklich gut.

    Sport1: In Göppingen wird Handball gelebt. Der Aufstieg dürfte vieles bewirkt haben...

    Kempa: Also, seit Göppingen wieder in der Bundesliga ist, ist die Stimmung fantastisch. Da könnten mindestens 1000 Karten pro Spiel mehr verkauft werden für die Hohenstaufenhalle. Da ist jedes Mal große Handball-Stimmung. Wir haben eines der besten Publikums in der Bundesliga.

    Sport1: Gehen Sie auch deswegen so gern zum Handball?

    Kempa: Natürlich. Wenn ich es zeitlich schaffe, bin ich immer da. Es klappt ja nicht immer, da ich noch Tennis spiele. Aber es hat sich auch vieles geändert. Einige Zuschauer verstehen nur wenig vom Handball. Die drücken die Stimmung. Das bedauere ich, aber es scheint in allen Hallen so zu sein. Aber unser Publikum ist so gut, dass es die Mannschaft selbst dann zum Sieg puscht, wenn es mal nicht so läuft.

    Sport1: Gefällt Ihnen der Handball heutzutage besser als früher?

    Kempa: Ich habe immer einen Handball gespielt oder spielen lassen, bei dem Technik und Taktik im Vordergrund standen. Die Spieler hatten viel Freude am Handball, und haben diese Freude aufs Publikum übertragen. Heute ist es ein Kampf Mann gegen Mann. Man spielt heute beinahe nicht mehr nach den Regeln. Es ist ein Profihandball. Zu meiner Zeit haben wir Amateurhandball gespielt, aber den mit größerem Erfolg als heute. Diese Härte kommt natürlich auch durch das Training. Die Mannschaften trainieren heute zweimal am Tag, wir haben zweimal in der Woche trainiert. Zudem wird sehr viel Krafttraining gemacht. Auch die Staturen der Spieler haben sich verändert. Früher war ich mit 1,82 Meter der Größte, heute wäre ich einer der Kleinsten. Die Spieler von über zwei Metern beziehen natürlich ihre Größe und ihre Spielweise mit ein, und so hat sich ein ganz anderes Spiel entwickelt. Aber die Zuschauer wollen ja heute auch den Kampf sehen.

    Sport1: Als der Erfinder des Kempa-Tricks haben Sie einen Platz im Handball-Lexikon sicher. Schlägt Ihnen das Herz höher, wenn Sie heute noch so einen Spielzug sehen?

    Kempa: Ich sehe ja, dass sich die Spieler und Zuschauer freuen, wenn der Kempa-Trick gelingt, und wenn ich dabei bin, schaut alles auf mich. Und ich freue mich auch. Er wird leider nicht mehr so oft gespielt. Vor allem freue ich mich aber, wenn die Nationalmannschaft ihn spielt. Es ist ein Genuss.

    Sport1: Wie ist der Trick eigentlich entstanden?

    Kempa: Mir war die Balltechnik früher sehr wichtig. Die Spieler mussten den Ball fangen mit einer Hand und gleich weiterspielen, und so spielte ich dann die Bälle hoch in den Kreis beim Torschusstraining, und die Spieler sprangen hoch und übernahmen den Ball nur mit einer Hand. Später stellte ich eine Mauer davor, und spielte den Ball über die Mauer. Immer öfter bekamen die Spieler den Ball ins Tor. Der Torwart lief später heraus, und plötzlich kam der Heber. Er war völlig chancenlos. Später wurde der Trick verbessert, zweimal und manchmal sogar dreimal gespielt. Also der Außenspieler wurde angespielt, der spielte dann zur anderen Seite und dann noch einmal aus der Luft zum Kreisläufer. Das kann man spielen, wenn man den Zuschauern etwas bieten will. Die Freude am Handball stand im Vordergrund.

    Sport1: Und wann kam der Trick erstmals zur Anwendung?

    Kempa: Ganz offiziell wurde der Kempa-Trick im Jahr 1954 in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe bei einem inoffiziellen Länderspiel gegen Schweden zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Der Trick ist ja ein Überraschungseffekt. Die zwei, die das machen, brauchten nur Blickverbindung und ein Kopfnicken. Da wusste man: Jetzt kommt das Anspiel. In der Nationalmannschaft waren damals fünf Spieler von Frisch Auf. Beim ersten Mal hat der Trick nicht geklappt. Ich habe den Ball nicht hoch genug gespielt, und der Abwehrspieler hat den Ball gefangen. Das fiel aber gar nicht so auf. Ich habe es gleich noch einmal versucht. Dann hat es auch geklappt. In der Halbzeit kam der schwedische Trainer auf mich zu, war begeistert. Ich habe ihm nur gesagt: 'Setz' dich wieder hin und schau genau zu. Wir machen das noch mal in der zweiten Halbzeit.' So war es dann auch.

    Sport1: Die glorreichen Zeiten von Frisch Auf waren zu ihrer Zeit. Was trauen Sie Göppingen in Hamburg zu?

    Kempa: An einem guten Tag sehr viel. Es ist ein großer Erfolg, überhaupt dabei zu sein. Schade ist, dass Frisch Auf gleich im Halbfinale auf Flensburg trifft. Nur an einem überragenden Tag hat Göppingen eine Chance. Es wird sehr schwer.

    Sport1: Wir wichtig wäre ein Pokalsieg für die Region?

    Kempa: Es wäre das Höchste. Ein großer Erfolg fehlt. So ein Titel wäre etwas ganz Besonderes. Es würde einen Schub für den Verein und die gesamte Region geben.

    Das Gespräch führte Michael Schwartz.

    Magdeburg erteilt Peterson Absage

    München - Magdeburg hat dem 22-jährigen Letten Alexander Peterson eine Absage erteilt. "Wir holen keinen neuen Linkshänder. Auch das Thema Alexander Peterson von Grötta RK hat sich erledigt", sagte SCM-Trainer Alfred Gislason der "Magdeburger Volksstimme".

    Peterson hatte ein Probetraining in Magdeburg absolviert. Die Rolle von Olafur Stefansson, der zu Ciudad Real wechselt, soll in der nächsten Serie Grzegorz Tkaczyk spielen.

    Unterdessen hat Nachwuchstalent Christoph Theuerkauf aus der eigenen Jugend einen Vertrag bis 2006 unterschrieben. Auch Yves Grafenhorst und Andreas Rojewski aus dem Nachwuchs werden Verträge erhalten.