Beiträge von BUMM

    Sensationeller Auftritt der HSG Wetzlar II beim 24:23 Sieg über den hohen Favoriten SG Leutershausen! Obwohl man gleich 3 Führungsspieler auf Grund der Verletzungsmisere an die 1. Mannschaft abstellen musste, zeigte das junge Team von Thomas Weber, dass man auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe in der 3. Liga wird stellen können!
    Unverständlich und mit entscheidend für die Niederlage der Roten Teufel war deren stures Festhalten über fast 50 Minuten an dem 7. Feldspieler obwohl man hierdurch 6 Gegentreffer! erhielt und das Angriffsspiel der individuell überlegenen SGL Akteure sichtbar in Spontanität und Risikofreudigkeit eingeschränkt wurde.

    Es wird wohl definitiv keinen "Zwangsabstieg" geben und das Sensationsergebnis gegen Großwallstadt am Freitag kann man durchaus als erste deutliche Vorzeichen werten! Man arbeitet derzeit ganz konkret an entsprechenden Umsetzungsplänen.
    Wandschneider wurde mit seinem Satz Satz übrigens sehr verkürzt und damit Sinnentstellend zitiert.
    Er bezog sich bei dem Interview auf "kurzfristige" ökonomische Gründe, sieht aber durchaus auch andere wichtige Kriterien, Jugendarbeit unbedingt dennoch zu fördern! Er hat auch klar gesagt, dass man nicht nur die direkt in Berlin spielenden Akteure aus dem eigenen Nachwuchsbereich sehen muss sondern auch die, die mittlerweile bei anderen Bundesligisten spielen wie Selin, Kreisky usw.
    Ich glaube mit diesen erweiterten Informationen sieht seine Stellungnahme ganz anders aus!

    Janos:
    natürlich kannst du dich jederzeit einem oder mehrerer Vereine deiner Wahl zu wenden! Warum allerdings deiner Meinung nach in Hüttenberg der "ehrlichere" Handball geboten wird und damit im Umkehrschluss in Wetzlar der "unehrlichere" wäre doch noch einiger Erklärungen deinerseits wert.

    Fakt ist, dass zur Zeit in Wetzlar sicherlich der erfolgreichere Handball geboten wird, was nicht heißt, dass man alles dort kritiklos hin nehmen sollte. Hier sind aber sachliche Kritik und Gespräche mit den Verantwortlichen solch nebulösen Pauschalurteilen wie deinen vorzuziehen!

    Ich gehe auch mal gerne zu Spielen des TVH und freue mich über deren Erfolge. Eine echte Alternative für die heimische Handballszene im Spitzenhandball kann ich allerdings dort nicht erkennen, denn gerade unter den ersten 7 befinden sich mittlerweile auch nur noch vorwiegend Handballlegionäre oder ehemalige HSG Spieler. Gerade diese haben in der jüngeren Vergangenheit zu den Erfolgen des TVH entscheidend beigetragen und man sollte deshalb nicht vergessen, dass der heutige TVH ohne die "Zubringerdienste" der benachbarten HSG wohl kaum auf so hohem Niveau hätte spielen können!

    Dies meine ich keinesfalls abwertend oder negativ, im Gegenteil, aus dieser Tatsache sollten beide Vereine lernen und diese teils aus Zufällen zu Stande gekommenen Situationen bündeln und gezielt kanalisieren. Nur so kann der Handballstandort Mittelhessen als Handballmetropole auch weiterhin existieren und sich gegen die teils von HBL und DHB geförderte Großstadtkonzentration des Spitzenhandballs erfolgreich verteidigen.

    Hüttenberg wird auf absehbare Zeit keine dauerhafte Erstligamannschaft stemmen können, kann aber im Verbund (der auch wie immer ausgestaltet werden sollte) mit der HSG als Aushängeschild der Region, nur dann in Zukunft weiter bestehen, wenn man an einem Strang innerhalb unserer Region zieht. Hierzu zählen auch die Mannschaften in den Spielklassen unterhalb 1. und 2. Liga!
    hierüber sollten sich sowohl die Verantwortlichen als auch die Fans im klaren sein und trotz gesunder sportlicher Rivalität eher die Gemeinsamkeiten finden als die alten gegenseitigen Ressentiments weiter zu befeuern!

    echt schade, dass die schiris am ende das spiel entscheiden...

    Schau dir nochmal den letzten Hannoveraner Angriff an, bei dem die Schiedsrichter trotz ungehinderter Wurfposition den von Böhm verworfenen Angriff zurück pfiffen, die Recken durch diesen für sie sehr glücklichen Umstand doch noch anschließend zum Anschlusstreffer kamen und hierdurch überhaupt erst die knappe Schlussphase für die Gäste ermöglichten.

    Letzte Minute 29:29.....der Flensburger 2m-KL läst sich einfach in den Torraum fallen,platziert seinen Wurf nicht einmal aufs Tor. Das ehemalige Schiri- Spitzengespann Geipel-Helbig zeigt, warum es aus dem Kreis der internationalen Nominierungen herausgefallen ist : die 7m-Entscheidung einfach nur geschunden..... eine Schande für den Handball


    …..und im HSG-Angriff davor ein klare Wurfbehinderung gegen Cavor nicht gepfiffen! Halt unser "Spitzengespann :verbot:

    Dem "Glück" wurde m.M. nach schon etwas nachgeholfen! Während die SR über 50 Minuten einen Super Job machten, legten sie in der Schlussphase die Messlatte sehr unterschiedlich an. Während bei Lemgo jeder kleine Schubser gegen den Werfer mit Freiwurf bedacht wurde, ließ man bei ähnlichen Vergehen gegen die HSG Angreifer das Spiel laufen. Wie gesagt, jede Entscheidung war Im Einzelfall vertretbar, nur muss man dann IMMER den gleichen Maßstab anlegen!

    Das "Timeout" 3 Sekunden vor Schluss kann auch ich nicht nachvollziehen!

    Ich denke mal, dass es Hüttenberg und Lübbecke treffen wird. Selbst bei einem knappen Sieg vom TVH gegen Gummersbach wird es wohl am Ende nicht mehr reichen, da Gummersbach im letzten Heimspiel gegen Hannover den fehlenden Punkt noch holen wird und auch die Eulen ihr letztes Heimspiel gewinnen. Lübbecke ist im letzten Spiel durchaus ein Punkt in Lemgo zuzutrauen, dann hätten alle 4 Kandidaten 15 Punkte.

    Gegen den TVH und Lübbecke spricht aber das schlechte Torverhältnis und die Tatsache, dass beide im letzten Spiel auswärts antreten müssen.

    Was die HSG Truppe in Kiel geboten hat, war schon ganz großes Kino! Lindskog hat zudem allen Skeptikern, die mit dem Kohlbacher-Wechsel zur nächsten Saison zu den RNL eine zu große Lücke im Kader prognostizierten, gezeigt, dass hier (zusammen mit Torbrügge) durchaus gleichwertiger Ersatz zu erwarten ist!
    Ich möchte aber auch mal ein Lob an das SR-Gespann Schneider/Hartmann aussprechen, das eine fehlerfreie Partie ablieferte. Keine überzogenen Siebenmeterentscheidungen und Zeitstrafenflut an den Tag legten und auch jederzeit das richtige Maß bei der Stürmerfoulauslegung fanden! Ich habe selten eine so gute Schiedsrichterleistung in einer HBL-Partie gesehen!

    Vielleicht sollten sich die RNL Offiziellen mal Rat in Berlin holen wie man es schafft, trotz internationaler Verpflichtungen einen moderaten Spielplan beizubehalten. (Ein Schelm wer böses dabei denkt :P ). Dort hat man es sogar hin bekommen, für ein sportlich wertloses Turnier wie die sogenannte "Vereinsweltmeisterschaft", mit so "hochkarätigen" Gegnern wie den Meistern von Brasilien und Katar, den Spielplan so zu verändern (obwohl dies in der neuen Saison angeblich ganz anders werden sollte), dass man phasenweise 3 Spiele! weniger als die Konkurrenz hatte und diese dann in Spielplanlücken gut einbinden konnte. Auch bei den EHF Pokalspielen konnte man noch keine mit den RNL vergleichbaren, teils unmenschlichen!, Terminansetzungen bemerken..

    Man darf bei der Einordnung der Sportarten nicht nur immer den Stellenwert der jeweils höchsten Spielklasse ansetzen sondern muss auch die Breitenwirkung der jeweiligen Sportart berücksichtigen. Natürlich ist Fußball auch hier die Nummer 1.
    Wo sind aber die unteren Spielklassen im Eishockey oder Basketball angesiedelt und wo vor allem die Nachwuchsarbeit mit Ausnahme der wenigen Spitzenclubs? Ich glaube als "Volkssportart" hat hier der Handball ganz klar die Position 2 und wer es nicht glaubt, sollte am Wochenende mal in die örtlich Sporthalle gehen um sich hiervon zu überzeugen!

    Vielleicht sollte es der VFL mal mit etwas mehr Konstanz und einem "guten" Trainer versuchen! Seit der Posse um Jan Gorr vor einigen Jahren bezahlt Gummersbach bis heute praktisch permanent 2 Trainer, nämlich den jeweils aktuellen und zusätzlich noch den vorzeitig entlassenen...!

    Das Gejammere aus Hüttenberg erinnert an einen baggerseeerprobten Hobbysegler, der mit seinem Boot aufs offene Meer hinaus fahren will und dann "plötzlich" feststellt, dass weder er noch sein Boot hochseetauglich sind! Der TVH stand zu 3/4 der Saison auf einem Aufstiegsplatz und das zum Teil mit 7 Punkten Vorsprung, so dass nicht der Aufstieg das "unerwartete Ereignis" war sondern letztlich der Nichtaufstieg die Überraschung gewesen wäre. In der Weihnachtspause haben die Verantwortlichen Zuschauern und Spielern noch vollmundig versprochen, einen sportlichen Aufstieg auch wirtschaftlich stemmen zu können. Dies beinhaltet dann auch ein machbares Hallenkonzept. Die hier nötigen Bedingungen sind allen Beteiligten seit Jahren bekannt.
    Wenn man nun plötzlich einen "auf armen, nicht gewollten Dorfverein" macht, hat man hier nicht nur nicht mit offenen Karten gespielt sondern beweist neben den bekannten Defiziten noch weiter Schwachpunkte im System TVH!
    Zur Erstligaqualifikation gehört neben der sportlichen nun mal auch die wirtschaftliche Seite und damit eine Erfüllung der allseits bekannten Hallenvoraussetzungen. Hier sollte man sich ein Beispiel am heimischen Fußballverein SC Waldgirmes nehmen, der vor einigen Jahren auch den Aufstieg in die höchste deutsche Amateurliga erreicht hatte, sowohl seinen Akteuren als auch Zuschauern aber von Anfang an klar machte, dass man sich einen Aufstieg aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten kann.

    Man darf durchaus die Frage stellen, warum man sich auf Hüttenberger Seite einen exzellenten und sicher auch nicht billigen Trainer mit mindestens 2 Vollprofis geholt hat und einem Riesentalent wie Dominic Mappes mit dem Versprechen einen möglichen Aufstieg zu realisieren einen Vertrag bis 2019 abringt, wenn man dann die hierzu notwendigen Bedingungen bewusst gar nicht erfüllen kann!

    Ebenso unverständlich ist die Kritik an den Umständen der RITTAL-Arena und der HSG Wetzlar. Man ist hier im Profisport und hat damit auch die Aufgabe die Wirtschaftlichkeit solcher Unternehmens sicher zu stellen. Die Halle gehört zwar der Stadt Wetzlar, diese hat aber die Arena genau aus solchen wirtschaftlichen Überlegungen heraus an eine Betreibergesellschaft, die Fa. Gegenbauer, verpachtet. Die Betreibergesellschaft hat die Pflicht, die Halle gewinnbringend so zu vermarkten, dass der Stadt die nicht unerheblichen Pachteinahmen zugeführt und damit das zunächst aus Steuermitteln finanzierte Projekt rückfinanziert werden können.
    Wie das die Fa. Gegenbauer bewerkstelligt bleibt allein in ihrer Vertragshoheit und es gibt durchaus Argumente, einen Ankermieter, wie hier schon von einem Vorschreiber sehr gut dargestellt, so zu schützen damit nicht am Ende der durch 2 zu teilende Kuchen für jeden einzelnen zu klein werden könnte.

    Der HBL sei geraten, dem Antrag des TVH auf Sondergenehmigung genau so wenig zu entsprechen wie seinerzeit beim ThSV Eisenach. Es wäre ansonsten durchaus möglich, dass von dieser Seite im Nachhinein noch Regressansprüche wegen Nichtgleichbehandlung zweier völlig identischer Sachlagen an die HBL heran getragen werden könnten!

    Ich glaube die Diskussion ob Tor oder nicht Tor wurde von den Kommentatoren angeheizt, die die Situation offensichtlich falsch eingeschätzt hatten. Auf den Fernsehbildern ist klar zu erkennen, dass der Torschiedsrichter zunächst die Hand gehoben und auf "Tor" entschieden hatte. Da der Feldschiedsrichter aber vorher schon das Foul an Fäth gepfiffen hatte, konnte das Tor nicht gegeben und es musste auf Ausführung des Freiwurfes entschieden werden.