Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass der Insolvenzverwalter ausreichend Bestandsvermögen beim HSVH feststellen kann, das eine Insolvenzeröffnung und damit weitere eingeschränkte Weiterführung des Geschäftsbetriebes über das Jahresende überhaupt möglich machen würde. Für eine "positive Prognose" bei einem normalen Unternehmen stehen bei "vorrübergehenden Liquiditätsengpässen" volle Auftragsbücher und auch Betriebsvermögen wie Gebäude, Maschinen usw. entgegen.
Was hat der HSVH hier vorzuweisen? Das "Auftragsbuch" besteht nur aus den noch ausstehenden Spielen, die bei der anzunehmenden Zuschauerresonanz (es zählen hier nur die zahlenden Zuschauer und deren bisheriger Schnitt liegt nach Insiderinformationen unter 5000!) und somit würde jedes Spiel das Finanzloch nur noch vergrößern.
Ausnahmen sind hier eventuell bei guter Vermarktung die beiden "Endjahresspiele" gegen Magdeburg und Göppingen.
Aber auch hier sind die Einnahmen nur der berühmte "Tropfen auf den heißen Stein". Wichtiger ist nach meiner Meinung für den HSVH, dass der einzige verbleibende Strohhalm für eine Weiterführung des HSVH über die laufende Saison hinaus der sportliche Erhalt der 1. Liga gesichert werden kann!
Nur so macht es auch Sinn, Adi Pfahl erst zum 1.1.16, und nicht "ab sofort" für Göppingen freizugeben, denn ab diesem Zeitpunkt werden auch alle anderen vermittelbaren Spieler den HSVH verlassen und der Rest der Runde wird gegebenenfalls mit der U 23 zu Ende gespielt. Alles andere wäre vom Insolvenzverwalter bei den kolportierten Zahlen nicht vermittelbar.
Dies bedeutet bei 2 möglichen Siegen gegen Magdeburg und Göppingen einen Punktestand von + 27. Abzüglich des wohl unumgänglichen Punkteabzugs von - 12 verblieben noch 15, sofern, was man annehmen darf, durch die "Restmannschaft keine weiteren Zähler mehr eingefahren werden können. Beim derzeitigen Tabellenstand und vor allem dem Zustand der Mitabstiegskandidaten, könnte dies rein sportlich durchaus für den Klassenerhalt reichen um darauf aufbauend, mit einer neuen Spielbetriebsgesellschaft das "zerissene Hemd" einfach ausziehen und sich neu "einzukleiden". Hatten wir zu Zeiten der "Machtübernahme" von A.R. übrigens schon einmal genau so erlebt..............................!