Beiträge von BUMM

    Ich will mich auch mal an den teilsweise doch recht wilden Spekulationen beteiligen, denn dazu ist so ein Forum ja wohl da ;)
    Selbst wenn der TVH sowohl beim BHC als auch in Grosswallstadt gewinnen sollte, ergibt dies nur 4 Punkte und damit 2 Punkte mehr als die HSG, sollte sie kein Spiel mehr gewinnen.
    Ob der TVH diese 4 Punkte holt ist mehr als fraglich, denn gerade auswärts hat man in vielen Spielen doch geschwächelt und besonders gegen den BHC in den vergangenen (auch 2.Liga-) Spielen keinen Stich bekommen.
    Ob der TVG sein letztes Heimspiel, welches maßgebend für die Stimmung in der langen Sommerpause, Sponsorenakquise und Dauerkartenverkauf sein wird, so einfach her schenkt wie hier mehrfach kolportiert, bezweifle ich sehr stark.
    Außerdem wäre es für das nach wie vor beim TVG vorhandene Interesse an Hüttenbergs Linkshänder Stefan Lex eindeutig besser, wenn der TVH in die 2. Liga ginge.
    Der BHC kann realistisch auch nur noch auf max. 4 Punkte kommen, 2 davon gegen Hüttenberg, so dass hier eine Klärung wer von beiden im Abstiegskampf noch Chancen hat, bereits am kommenden Wochenende erfolgen wird.

    Die HSG Wetzlar hat den psychologischen Vorteil, dass man als einziger der 3 Abstiegskandidaten noch aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen kann, egal wie die beiden "Mitbewerber" spielen. Zudem hat man als einzige der 3 Mannschaften am letzten Spieltag ein Heimspiel. Zugegebener Maßen werden die Spiele nicht leicht aber bei 2 Heimauftritten und einem Auswärtsspiel (das 4.Spiel gegen Kiel am Mittwoch habe ich mal bereits abgehakt..) sollte doch zumindest noch 1 Punkt gegen Hamburg (Hüttenberg hat das ja auch geschafft..) oder in Gummersbach sowie vor allem ein abschließender und alles entscheidender Sieg im letzten Heimspiel gegen Magdeburg möglich sein.

    Die gerade von Hüttenberger Seite immer wieder angeführte "Verschwörungstheorie" von der "gewollten" Magdeburger Niederlage halte ich zwar für Unsinn, allerdings sollte nicht die mentale Einstellung der Spieler in einem solchen letzten Auswärts-Saisonspiels verkannt werden.
    Für die Magdeburger wird die Saison vor eigenem Publikum im letzten Heimspiel so gut wie abgeschlossen und die sensationell gute Platzierung entsprechend gefeiert. Nach derzeitigem Stand ist man nach oben und unten auf dem jetzigen Tabellplatz so "festzementiert", dass der Spielausgang gegen die HSG keine Änderung mehr bewirken kann.
    Dass ein Team in einer solchen Situation nicht mehr mit der allerletzten Energie kämpfen wird, selbst wenn man es sich vornimmt, ist wohl nicht von der Hand zu weisen, zumal die gute Platzierung mit einer Mannschaft erreicht wurde, die in dieser Formation in Wetzlar so nicht mehr auflaufen wird.

    Fazit:
    Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass der BHC oder der TVH die HSG punktemäßig noch überbieten können. Wenn es für Wetzlar schlecht läuft, kann eines der beiden Teams noch Punktgleichheit erreichen und was dann die Frage des Torverhältnisses angeht sollte man einfach mal die nächsten Tage abwarten........... ;)

    BUMM:
    Die Torwertung mit 0:0 ist ein synonym für "ohne Torwertung". Der Vergleich der Tordiffferenz zweier Mannschaften ist nicht sinvvoll, wenn eine der beiden Mannschaften ein Spiel ohne "richtiges" Ergebnis hat. Dem BHC entstünde quasi ein Nachteil daraus, dass Wetzlars juristische Niederlage keinen Auswirkungen auf das Torverhältnis hatte. (Überspitzt formuliert könnten die Abstiegskandidaten sonst ihre 20-Tore-Niederlagen gegen Kiel durch den "versehentlichen" EInsatz eines nicht spielberechtigten Spielers aus der Tabelle tilgen.)


    P.S.: Beim Einspruch gegen diese Interpretation der Durchführungsbestimmungen bitte das Geld aufs richtige Konto überweisen. ;)

    Warum sollte ein Synonym für etwas verwendet werden, was im Klartext viel einfacher und direkter hätte ausgedrückt werden können mit: "Das Spiel wird mit 2:0 Punkten für Göppingen gewertet". Im Urteil heisst es aber ganz klar, dass die Punktwertung 2:0 für Göppingen und die Torwertung 0:0 beträgt. Durch diese Wertung hat das Gericht deutlich zum Ausdruck gebracht, dass es eine Torwertung im Sinne von Ziffer 12 der Durchführungsbestimmungen möchte ohne das bestehende Torverhältnis beider Mannchaften zu tangieren und die Durchführungbestimmungen wurden unter Ziffer 12 gerade dahingehend unmissverständlich präzisiert, dass zwischen Spielwertungen mit Punkten und Torwertung und Punktabzügen ohne Torwertung, wie z.B. diese Saison in der 2. Liga dem DHC Rheinland auferlegt oder Gummersbach für die Nichteinhaltung von Lizenzauflagen angedroht, unterschieden wird.
    Ansonsten hätte es dieser differenzierenden Ausführungen von Ziffer 12 gar nicht bedurft.


    Aus der WNZ:

    ... alles, nur das nicht :nein:


    Aus der WNZ:

    ... alles, nur das nicht :nein:

    Wenn Lothar die Durchführungsbestimmungen wörtlich wieder gegeben hat, bleibe ich bei meiner Aussage, dass es zu keinen Relegationspielen kommt und das Torverhältnis bei Punktgleichheit heran gezogen werden muss. Die von Lothar zitierten Statuten lassen hier m.M. keinen Interpretationsspielraum zu, da beim DHB Urteil eindeutig eine Torewertung für das Spiel vorgenommen wurde.
    Es wäre im übrigen nicht das erste Mal, dass Stemberg sich in dieser Angelegenheit irrt!

    Drei direkte Aufsteiger war eines der Zugeständnisse an die Zweitligisten, der eingleisigen Liga zuzustimmen.

    Theoretisch kann es in dieser Saison jetzt aber doch Relegation geben, nämlich dann, wenn nach 34 Spieltagen Wetzlar und/oder der BHC und/oder Hüttenberg punktgleich auf den Plätzen 15, 16 (und 17) sind. Dann gäbe es Entscheidungsspiele um den letzten Nichtabstiegsplatz.

    Ich glaube, da irrst Du! Dieser Passus betrifft Punktabzüge bei Verstößen gegen Lizenzauflagen o.ä. die dann nicht mit einer unmittelbaren Spielwertung zusammen hängen. Beim Spiel HSG-Göppingen wurden aber die Punkte ausdrücklich MIT Torwertung aberkannt, nämlich 0:0............

    Auch ich habe durchaus einige positive Aspekte im Wetzlarer Angriffsspiel gesehen, dass es dennoch nicht zu einem Sieg am Ende gegen Melsungen langte, lag an mehreren Gründen.
    Ich sehe den Trainerwechsel nach wie vor durchaus als sinnvoll und notwendige Maßnahme die HSG vor dem Abstieg zu bewahren. Allerdings mus Kai Wandschneider auch noch an sich selbst arbeiten und erkennen, dass es ein Unterschied ist ob man eine Mannschaft von Beginn einer Runde an trainiert und eventuell auch noch selbst an deren Zusammenstelllung gemäß eigener Spielvorstellung mit gewirkt hat oder aber ein Team mitten im Abstiegskampf übernimmt und das System dem zu Verfügung stehenden Spielermaterial anpassen muss.

    Es ist zwar lobenswert, dass Steffen Fäth nun endlich mehr Spielanteile bekommt und auch nutzt. Ob es allerdings klug ist, den bis dahin auf dieser Position gesetzten Philipp Müller überhaupt nicht mehr im Angriff einzusetzen, ist doch mehr als fraglich.
    Warum Adnan Harmandic, der in den 4 Angriffen in denen er in der 2. Hälfte eingesetzt war und hier plötzlich für neue Ideen im mittlerweile von der Melsunger Deckung gut kontrollierten HSG Angriff einbrachte, dann wieder gegen den an diesem Tag völlig blassen Timo Salzer ausgewechselt wurde, blieb dem Betrachter ebenfalls schleierhaft.

    Auch eine sinnige Antwort darauf, warum der beste Angreifer der 1. Spielhälfte, Martin Valo, nach 2 verunglückten Aktionen in der 2. Spielhälfte dann für den gesamten Rest auf die Bank verbannt wurde und dann auch noch sein "Ersatz" Friedrich mit seinem Stürmerfoul und dem im nächsten Angriff kläglich vergebenen Wurfversuch von rechtsaußen die spielentscheidenden (Negativ-)Höhepunkte setzte, ist schwer zu finden.

    Der Trick mit dem 7. Feldspieler funktioniert nur, wenn ihn die Mannschaft aus dem ff beherrscht so wie das seinerzeit in Dormagen und jetzt auch immer wieder in Balingen praktiziert wird.
    Diese "Waffe" bleibt aber stumpf, wenn die Mannschaft durch diese Maßnahme eher verunsichert wird, so wie es in den letzten 30 Sekunden bei der HSG der Fall war und man den Ball viel zu statisch und mit zu viel Risikoangst so lange hin und her spielt bis die Zeit abgelaufen war und man den Ball nicht mal mehr aufs gegnerische Tor brachte.

    Zum Schluss noch eine Kritik zum Deckungsverhalten:
    Wenn ein 2 Mann-Angriff, wie ihn die Melsunger 50 Minuten praktizierten (Vasilakis und Sanikis), fast im Alleingang die HSG "erschießt und Vasilakis auch in den vergangenen Spielen der Melsunger der überragende Mann war, darf ich nicht erst nach 8! Vasilakis Toren die Abwehr umstellen und wenn, dann auch komplett im Verbund und nicht mit einer halbherzigen Manndeckung in der mehr das Abfangen des Balles als eine wirkliche Pressdeckung schon direkt zur Verhinderung des Anspiels im Vordergrund stand.

    Dennoch:
    Die HSG hat immer noch eine sehr gute Chance die Klasse zu halten, denn man sollte nicht nur die Pluspunkte in der Tabelle sondern auch die Minuspunkte betrachten. Hier hat man nämlich immer noch satte 7 Punkte weniger als TVH und BHC und selbst wenn die kommenden 3 Auswärtsspiele verloren werden und einer der beiden Mitkontrahenten 3 Spiele in Folge gewinnen sollte, bleibt die HSG mit 1 Punkt und einem klar besseren Torverhältnis auf einem Nichtabstiegsplatz!
    Ich bin überzeugt davon, dass weder TVH noch BHC noch auf die jetzt schon auf der HSG Habenseite verbuchten 20 Punkte kommen wird. Selbst bei einem Punktabzug des Göppingenspiels sollte spätestens im letzten Heimspiel gegen Magdeburg noch ein Punktgewinn und damit der Klassenerhalt aus eingener Kraft machbar sein.

    Aber:
    Auch Kai Wandschneider muss seine Methoden noch etwas "nach justieren...." :verbot:

    Mit der in Mannheim gezeigten Leistung hätte die HSG das Heimspiel gegen den TVG niemals verloren!
    Nachdem zu Beginn gerade die Deckung nach einem geeigneten Mittel gegen den starken RNL Rückraum mit dem immer wieder am Kreis freigespielten Myrhol suchte, wurde dieses später mit einer offensiveren Ausrichtung gefunden.
    Man hatte überhaupt das Gefühl, dass mit zunehmender Spieldauer der zu Beginn spürbar nervöse Wandschneider immer besser Stärken und Schwächen der HSG Akteure analysieren konnte und mit klugen Umstellungen aus einem 5 Torerückstand ein 20:20 mit herbei führte.
    Dass es am Ende dennoch nicht für einen Punktgewinn reichte lag an dem wesentlich breiter aufgestellten Kader der RNL, die, nach dem die HSG "die üblichen Verdächtigen" recht gut im Griff hatte, mit Sesum und Andy Schmid noch 2 Trumpfkarten ziehen konnten, die dann in den letzen 10 Minuten wirksam stachen.
    Für mich die Überraschung des Tages war Steffen Fäth, der neben seinen 4 Treffern, gut angesetzten Spielzügen und vor allem auch geschickten Kreisläuferanspielen, endlich mal beweisen konnte, dass er sehr wohl auch in der Deckung (sehr gut) spielen kann!

    Aber im Ernst. Ich hab mir das Spiel am Samstag live angeschaut und mir wurde beim Blick auf die noch ausstehenden Begegnungen auch Angst und Bange. Die Hüttenberger haben sicher noch die Möglichkeit, über 20 Punkte zu kommen......

    Na und selbst wenn wird es wohl nicht mehr reichen, da auch die anderen Teams vor den Abstiegsrängen noch Punkte holen werden, gerade aus den letzten Heimpartien, wo es dann für den einen oder anderen Gast-Gegner aus dem Mittelfeld um nichts mehr geht.
    Ich wage mal die Prognose, dass die 3 Abstiegsplätze am Ende der Runde auch von den momentanen Inhabern belegt werden, allenfalls ein Platztausch zwischen BHC und TVH wäre noch möglich.

    Das der BHC kein Einspruchsrecht hat ist zwar richtig, war aber nicht gefragt.

    Sollte keine der beteiligten Parteien Revision einlegen wird das Urteil zwar erstmal rechtskräftig, der BHC könnte aber später eine eigene Klage anstrengen, wenn auch fraglich wäre ob mit Erfolg.
    Die Rechtsordnung des DHB sagt:

    Der BHC ist aber im rechtlichen Sinn kein Betroffener da nicht unmittelbar am Spiel HSG-Göppingen beteiligt.

    Einfacher Vergleich:

    Mannschaft A und B kämpfen gegen den Abstieg. B kann dem Abstieg nur entgehen, wenn sie im letzten Spiel gegen Mannschaft C gewinnt. In diesem Falle würde A absteigen. B gewinnt, allerdings mit einem umstrittenen Tor.
    Hätte Mannschaft A nun ein Einspruchsrecht gegen die Spielwertung B gegen C? wohl kaum..........

    Ich glaube nicht, dass die 4 Punkte Vorsprung auf den BHC bestehen bleiben werden. Die Punkte gegen Frisch Auf sind noch nicht sicher. Frisch Auf kann immer noch in Revision gehen.

    Was passiert eigentlich bei folgendem Szenario:

    Frisch Auf geht nicht in Revision. Die Punkte bleiben in Wetzlar. Der BHC steigt mit einem Minuspunkt mehr als Wetzlar ab. Kann der BHC vor einem Sport bzw. Zivilgericht klagen? Die mir bisher bekannte Argumentation vom Sportgericht ist ja nicht unbedingt regelkonform.


    Der BHC hat als nicht unmittelbar beteiligte Mannschaft kein Revisionsrecht vor dem Sportgericht.
    Dies steht nur der HBL (diese hat bereits Verzicht erklärt), Göppingen und der HSG zu. Gerade die Möglichkeit der HSG sollte man nicht unterschätzen, denn ein durchaus nicht aussichtsloser Einspruch der HSG könnte dazu führen, dass alle ohne den dann zu Unrecht gesperrten Klimovets verlorenen Spiele auf HSG Antrag zu wiederholen wären. Ob ein Einspruch im Interesse von Göppingen (2 zusätzliche Punkte würden wenig helfen und eine verlorene Revision unnötig Geld und Aufwand kosten) und vor allem bei den dem Vernehmen nach Göppingen massiv zu einer Revision drängenden Clubs aus Balingen und dem bergischen Land liegt, sollte von dieser Seite gut überlegt werden.
    Der Gang vor ein Zivilgericht ist für die Beteiligten durch eine verbindliche Ausschlussvereinbarung dieses Weges mit gleichzeitiger Unterwerfungsklausel der Sportgerichtsbarkeit, die alle Bundesligisten seit der letzten Spielzeit unterzeichnen müssen, meiner Meinung nach nicht möglich.

    Jeder der sich mit Profisport auseinandersetzt und noch mehr diejenigen die selbst dort aktiv sind kennen die Gesetze und nach 5 Niederlagen in Serie, 3 davon gegen direkte Mitkonkurrenten gegen den Abstieg, dürfte die Entscheidung des HSG Managements auch für Chaleppo keine allzu große Überrraschung gewesen sein.
    Keine Frage, dass es wohl kaum einen HSG Anhänger gibt, dem diese Entscheidung nicht leid tut aber ebenso ist es wohl niemanden entgangen, dass der Trainer bei der Mannschaft nicht mehr richtig an kam.
    Augenfällig ist hier, dass dieser "Leistungsknick" besonders gravierend ist, seit mit Jochen Beppler der CoTrainer die Bank verließ. Möglicherweise war dies ein größerer Einschnitt als mancher Beobachter zunächst vermuten konnte, aber Beppler war offensichtlich in der Lage, Dinge auch rethorisch der Mannschaft rüber zu bringen, was Chaleppo bekanntermaßen doch recht schwer fiel.
    Die konnte man auch bei den Auszeiten in den Spielen beobachten.

    Sei es wie es sei, es musste etwas passieren, denn bei aller Dramatik der Situation hat es die HSG auch jetzt noch immer selbst in der Hand die Klasse zu halten. Immerhin beträgt der Vorsprung auf den BHC noch 4 Punkte und selbst bei durchaus noch 6 Punkten die der BHC realistisch holen kann, benötigte die HSG nur noch 1 Sieg um den Punktegleichstand herzustellen. Das erheblich bessere Torverhältnis würde dann trotzdem der HSG den Nichtabstiegsplatz sichern.
    Bei den u.a. ausstehenden Spielen zu Hause gegen Burgdorf, Melsungen und Magdeburg, sowie auswärts in Gummersbach und auch Lübbecke sollte dies nicht unmöglich sein.

    Auch der Zeitpunkt eines Trainerwechsels ist vollkommen richtig gewählt, da das nächste wichtige Heimspiel gegen Burgdorf erst in 3 Wochen statt findet und ein neuer Trainer hier ausreichend Zeit hat, in der Mannschaft etwas zu bewegen!

    Wichtig wäre allerdings ein Mann, der fachlich kompentent ist, die Bundesliga kennt und auch in der Lage ist der Mannschaft den Ernst der Lage klar zu machen.

    Weder gegen die Mitkonkurrenten um den 3. Abstiegsplatz Burgdorf, Grosswallstadt, BHC, noch gestern in Balingen war die HSG in der Lage, einmal auswärts sogenannte „Big-Points“ einzufahren. Selbst in Hildesheim konnte man nach einem 5 Tore Rückstand in den Schluss-Sekunden gerade nochmal die Blamage abwenden!

    Vom Spielermaterial hat man die wohl beste und auch teuerste Mannschaft unter Vertrag, spielerisch entwickelt sich diese aber konstant rückwärts gerichtet.
    Man hat das Gefühl, die Gegner schauen sich unser Team genau an und sind präzise vorbereitet auf die z.B. zugegebener Maßen mittlerweile auch hinreichend bekannten Kreisläuferanspiele von Müller auf Kristjansson, während umgekehrt relativ unkonventionell aufspielende Akteure wie der Balinger Roland Schlinger als einziger wirklicher Rückraumschütze, offensichtlich nicht im Fokus der HSG Vorbereitung lagen.
    Überraschungsmomente oder über mehrere Stationen laufende Spielzüge sind überhaupt nicht mehr erkennbar und auch die Tatsache, dass sich die HSG Akteure gegen eine offensive Deckung schwer tun ist zwar bekannt aber Gegenmaßnahmen sind nicht sichtbar.
    Dass man Müller in den Spielen gegen und gerade in Balingen NICHT in der Stammformation bringen kann, sollte spätestens nach einem Blick in die Spielberichte und Statistiken der Spiele gegen diesen Gegner aus der Vergangenheit klar sein.
    Müller spielte hier nicht nur meist unterirdisch sondern motiviert Gegner und Zuschauer stets auch noch regelmäßig durch seine Unbeherrschtheit.

    Wenn man dazu das Überzahlspiel noch nicht mal gegen einen mit Verlaub gesagt, spielerisch sehr eingeschränkten Gegner hin bekommt und umgekehrt sogar in eigener Überzahl gegen diesen Tore fängt, dann wird es nun doch unbedingt Zeit, dass sich die Verantwortlichen dringend zusammen setzen um hier wirksam gegen zu steuern!

    ... vielleicht sollte man sich mit der Bewertung des Urteils zumindest so lange zurück halten, bis man die Begründung dazu bekommen hat. Ansonsten kann man sich so ein Urteil ja auch schenken :pillepalle:
    Das heißt jetzt nicht, daß ich den hier angesprochenen Widerspruch in dem Urteil verstehe. Aber man sollte vielleicht doch erst einmal abwarten, welche Gründe dazu geführt haben und was die beteiligten Parten (HSG, Göppingen, Klimo,..) dazu zu sagen haben...


    Du hast recht, warten wir die Begründung ab. Ich kann es mir nur so erklären, dass man die Spielberechtigung für die TSG Hassloch aus formalen Gründen für nichtig erklärte und somit der Klimovets Einsatz für die HSG regulär war.
    Dennoch bleibt es eine Tatsache, dass Klimovets den Antrag unterschrieben hat, ohne das dieser zu der Pass-Ausstellung hätte führen dürfen. Dieses "Vergehen" wurde aber erst nach dem Göppingen Spiel bekannt und Klimovets wurde dann ab diesem Zeitpunkt persönlich mit einer Strafe belegt die aber in so einem Fall nicht rückwirkend ausgespochen werden kann.
    Sicherlich ein "salomonisches" Urteil, welches zumindest sportlich absolut zu vertreten ist. Göppingen hat das Spiel nun mal verloren und niemand wird ernsthaft behaupten können, der Spielausgang wurde durch den Klimovets-Einsatz entscheidend beeinflusst.
    Ein Freispruch Klimovets hingegen hätte tatsächlich dazu geführt, dass völlig unbeteiligte Mannschaften wie BHC, Füchse und Flensburg hinein gezogen worden wären und deren Spiele gegen die HSG hätten wiederholt werden müssen.
    Ich glaube nicht, dass Göppingen die sportliche Wertung des HSG Spiels in Frage stellen wird, abzuwarten bleibt ob die HSG die Klimovets-Sperre und Anerkennung der 3 Niederlagen in den Spielen ohne ihn akzeptieren wird.
    Ich vermute aber, man wird das Urteil so annnehmen.

    Eine Frage nebenbei an die HSGler mit mehr "Hintergrundwissen". Im Stream war ebenfalls zu hören, daß angeblich ein Herr D. wieder etwas näher an die Vereinsführung heranrücken würde... lediglich Gerüchte, oder ist da was dran?

    Loddar Maddäus würde jetzt fragen: "Meinens den Herrn Dielmann?" :lol:


    Meine Anmerkungen bezogen sich ausschließlich auf die zitierten Darstellungen des Vorposters und das wird auch im Text deutlich (deshalb zitiert man Textstellen und darum heißt es auch Diskussionsforum). Wenn der Sachverhalt sich so darstellt, wie "BUMM" das beschrieben hat, nämlich, daß der Spieler einen Spielantrag unterschrieben hat, kann man nicht mehr davon ausgehen - wie "BUMM" das in der Folge macht - daß der Spieler nicht ahnen konnte, daß die TSG eine Spielgenehmigung beantragt. Das ist nicht kohärent und das ist schon das ganze Urteil. Ich habe weder etwas gegen Klimovets noch gegen die HSG Wetzlar, aber -nochmals betont- wenn sich das so zugetragen hat, wäre es zumindest von Seiten Spielers recht naiv, davon auszugehen, daß keine aktive Spielgenehmigung vorliegt (...ich sage auch nicht, daß er davon ausgegangen ist, sondern daß "BUMM" schreibt, daß "Klimovets weder etwas wusste noch mit [der] Existenz [des Passes] überhaupt rechnen konnte").

    Du solltest vielleicht meinen Beitrag nochmal im Detail studieren um die "Kohärenz" zu erkennen. Die Unterschrift alleine reicht nach den selbst gesetzten Vorgaben des Pfälzischen Handballverbandes für die Erteilung einer Spielgenehmigung NICHT aus. Es muss zwingend auch die Abmeldebescheinigung des Vereins vorgelegt werden, bei dem der Spieler zuletzt gespielt hatte (hier die MT Melsungen) sowie ein Nachweis, dass der Spieler zum Zeitpunkt der Antragstellung Mitglied des beantragenden Vereins ist. Diese beiden Punkte wurden nicht erfüllt und somit hätte auch keine gültige Spielberechtigung, ob mit oder ohne Unterschrift, erteilt werden dürfen.
    Im Übrigen ist eine Willensbekundung durchaus auch verbal wirksam und gültig, die Beweisführung aber zugegebener Maßen schwierig.

    Der Unterschied zu deinen Erfahrungen und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen mit einem Wechsel von einem zum anderen Verein (wie in einem vorgehenden Bericht angeführt) liegt darin, dass du für den "alten" Verein aktiv gespielt hattest und demzufolge auf eine Bestätigung der Abmeldung warten musstest um einer Sperre zu entgehen.
    Klimovets hat aber nie für Hassloch auf einem Spielbericht gestanden...........

    Wie auch immer, heute nachmittag wissen wir mehr und selbst bei negativem Bescheid bliebe der HSG noch die Instanz des DHB Bundesgerichtes.

    Je mehr Details über die Vorgänge um Klimovets' Spielberechtigung für die HSG Wetzlar öffentlich werden umso zwielichtiger wird die Rolle der TSG Hassloch und deren Vertreter :verbot:
    Nachdem man sich von dort bisher als "naiv unwissend", betont neutral und keinesfalls "die HSG schädigend" darstellte, scheint sich nun immer klarer heraus zu kristallisieren, dass es sich hier um einen Revanche an Klimovets handelt um ihn für seine Weigerung für Hassloch aufzulaufen, abzustrafen. Ob die benachbarten RNL hier unterstützend mitwirkten, da auch sie noch ein "Hühnchen" mit deren Ex-Spieler "zu rupfen" hatten, bleibt Spekulation.

    Tatsache ist aber wohl, dass man Klimovets an einem Trainingsabend den Spielantrag vorlegte und dieser auch zunächst unterschrieben wurde. Gleich am nächstem Morgen hatte Klimovets dann seinem "Freund" und TSG Trainer Sinjak mitgeteilt, dass er keinesfalls für Hassloch auflaufen wolle und dies auch später den TSG Offiziellen direkt gegenüber klar zum Ausdruck gebracht. Auf Grund dieses Vorfalls hatte er auch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr am Trainingsbetrieb teil genommen und Sinjak kündigte ihm die Freundschaft.
    Die für eine Anmeldung beim pfälzischen Handballverband vorgeschriebene Abmeldebescheinigung des Vorgängervereins MT Melsungen wurde dem Antrag ebenso nicht beigefügt wie auch die Bestätigung der Vereinszugehörigkeit zur TSG Hassloch.
    Dass der Antrag unter diesen Umständen überhaupt an den pfälzischen Handballverband weiter geleitet wurde und dieser dann auch noch einen Pass ausstellte, von dem Klimovets weder etwas wusste noch mit dessen Existenz überhaupt rechnen konnte, zeigt wohl allen Beteiligten, was hier wirklich gespielt wird :pillepalle: Hätte er wirklich von dieser dubiosen Spielgenehmigung gewusst, hätte es überhaupt keinen Grund für ihn gegeben diese zu verheimlichen, da er ja nie für den Verein aufgelaufen ist und ohne Sperre selbst kurz vor dem Wechsel zur HSG noch seine Abmeldung nach Hassloch hätte ausführen können. Und ganau dieser Punkt ist in den DHB Statuten dahingehend geregelt, dass man eine Spielgenehmigung dann beantragen kann "wenn man im guten Glauben ist, dass keine andere Spielberechtigung vorliegt".
    Es gibt wohl kaum Zweifel, dass dies sowohl bei Klimovets als der HSG der Fall war!

    Die "geplanten Neuverpflichtungen" bei der HSG waren offensichtlich nicht beschlossene Sache des Aufsichtsrates sondern eher die persönliche Absichtserklärung von Herrn Tielmann. Dieser wiederum war lediglich gleichberechtigtes Mitglied eines insgesamt 4-köpfigen Aufsichtsrates und nicht wie des öfteren kolportiert, Vorsitzender, Sprecher oder gar der "Neue Starke Mann" der HSG.
    Er hatte aber gerade in der jüngsten Vergangenheit einige "offizielle" Verlautbarungen gegenüber der Presse abgegeben, die wohl nicht mit dem Aufsichtrat abgestimmt waren und er hierfür wohl von diesem etwas zurück gepfiffen wurde. Hierunter fielen auch die von ihm persönlich favorisierten Neuverpflichtungen und deshalb fühlte er sich wohl düpiert und zu seinem Rücktritt veranlasst.

    Dass die neue Mannschaft tatsächlich mit einem niedrigeren Etat zu finanzieren ist, liegt an der Tatsache, dass die HSG aus Zeiten der Boomphase in der HBL, nach der gewonnen WM, einige hoch dotierte Verträge abschloss und zu erfüllen hatte, die nun entweder zu geänderten Konditionen neu verhandelt oder aber gar nicht verlängert wurden.
    Die Namen der entsprechenden Spieler sind den "gut informierten Kreisen" sicherlich bekannt.

    Um von dem "Rumgeschwafel" mal wieder zum Thema zurück zu kommen................. :hi:

    David G.: ich kenne zwar "deine gut unterrichteten Kreise" nicht, habe aber am aktuellen Wahrheitsgehalt dieser erhebliche Zweifel, da im Augenblick bei der HSG eine grundlegende Sanierung stattfindet, die sowohl für den Augenblick als auch die nähere Zukunft ein sicheres Finanzierungskonzept beinhaltet.
    Natürlich ist es für jeden Bundesligaclub schwierig, einen ausgeglichenen Haushalt zu erstellen da manche Einnahmen eben nicht zu 100% abzuschätzen sind und sicher werden auch mal beim einen oder anderen Punkt Nachjustierungen notwendig sein.
    Hier ist es dann wichtig, dies rechtzeitig zu tun und nicht wie in Gummersbach (oder auch in den meisten öffentlichen Haushalten) diese Etatlücke immer größer werden zu lassen und darauf zu vertrauen, dass im nächsten Jahr eine positive Überraschung erfolgt, die dann in der Summe von mehreren Spielzeiten einem Wunder hätte gleich kommen müssen :verbot:

    Mach dir also über die HSG nicht allzu große "Sorgen", vielleicht werden aber deine übrigen nach der am Wochenende stattfindenden Revisions-Verhandlung beim DHB gegen den Punktabzug der HSG vom Spiel gegen Göppingen wieder größer......... :( dem Vernehmen nach stehen die Chancen für eine Wiederherstellung des sportlichen Ergebnisses dieser Partie gar nicht sooo schlecht.....