Beiträge von BUMM

    Ich hätte mir gestern mal einen Trainertausch zwischen der HSG und den Füchsen auf der Bank gewünscht!
    Dann wäre der in HZ 1 beste HSG Schütze Fäth in der zweiten Halbzeit nicht bis auf die letzten 3 Minuten auf der Bank geblieben und Chalepo hätte mit seiner "Taktik" :nein: wohl den in der zweiten Hälfte bei den Füchsen durch seine einfachen aber spielentscheidenen Würfe genau auf dieser linken Rückraum-Position agierenden Christophersen für Halbzeit 2 "vergessen" ;)

    Also die Diskussion mit der "Berufsausübung" finde ich doch sehr an den Haaren herbei gezogen! Grundsätzlich hat jeder Amateurhandballverein eine Zusatzversicherung für seine Spieler, die sowohl für Sportverletzungen im Trainings- als auch Spielbetrieb greift. Ich denke auch, dass der Antrag hierfür vorsorglich unterschrieben wurde, damit man Klimovets' Zugehörigkeit zum Verein im Falle einer Verletzung hätte nachträglich legaliseren können.
    Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sich Handballer oder andere Sportler nur im Trainingsbetrieb fit halten möchten ohne aktiv in irgend einer Mannschaft des Vereins spielen zu wollen. Dies hat Klimovets offensichtlich auch dem Verein gegenüber hinreichend bekundet und durch seine bewusste Nichtunterschrift unter den Pass und Nichtvorlegen eines Fotos bekräftigt.
    An diesem Punkt wird wohl die HSG mit ihrem Einspruch ansetzen.
    Problematisch dürfte aber die Tatsache sein, dass die anderen Mannschaften, die ebenfalls um den Abstieg kämpfen, dem Vernehmen nach bei Stemberg das Telefon heiß laufen lassen und damit drohen, eigene Verfahren in Gang zu setzen wenn die HBL den Punktabzug nicht tätigt!
    Da hiervon auch der VFL Gummersbach in hohem Maße profitiert und man dessen Verbindungen in die höchsten Gremien der DHB Gerichtsbarkeit kennt, sehr ich hier das größte Problem für einen Erfolg des HSG Einspruches.

    Nach meinen Informationen ist die Sachlage derzeit wie folgt:
    Das Urteil der HBL wird darauf begründet, dass der pfälzische Handballverband gegenüber der HBL angibt, es bestünde eine Spielgenehmigung für Klimovets zu Gunsten der TG Hassloch. Es sei nach eigenen Worten der HBL nicht ihre Aufgabe zu prüfen, ob diese Spielgenehmigung den bestehenden formellen Anforderungen gerecht wird.
    Dies würde erst in der nächsten Instanz beim DHB Sportgericht gepüft werden. Genau auf diese Prüfung hofft die HSG, da ihrer Meinung nach keine gültige Spielberechtigung für Hassloch vor liegt, weil der Pass weder unterschrieben noch mit einem Passbild Klimovets versehen sei und dieser als Grund hierfür angibt, über seinen Spielerberater der TG Hassloch klar mit geteilt zu haben, dass er keinesfalls für diesen Verein spielen wolle.
    Die ganze Situation wird also noch spannend, zumal es wohl tatsächlich so ist, dass im Falle einer Rücknahme der Sperre durch den DHB alle zwischenzeitlich ohne Klimovets verlorenen Spiele der HSG wiederholt würden.

    Sicher hat das derzeitige Problem bei der HSG keinerlei finanzielle Probleme als Ursache. Die eventuell neuen und auch alten Verantwortlichen sollten sich aber künftig mehr an die Regel halten:
    -Beraten
    -Beschließen
    -Verkünden
    .
    Hier wurde in jüngster Vergangenheit zu häufig die Reihenfolge verwechselt. Auch muss man in einem Gremium von 3 gleichberechtigten Personen unterscheiden, was man in und nach Abstimmung mit diesem nach außen offiziell verkündet oder als eigene persönliche Meinung publiziert.
    Schließlich wäre es auch sicher sinnvoll, dass sich der Aufsichtsrat künftig wieder mehr als Kontrollorgan versteht, welches überwiegend im Hintergrund agiert und das operative Geschäft dem Geschäftsführer und einem eventuell noch zusätzlich zu benennenden sportlichen Leiter überlässt, der in Abstimmung mit den vorgenannten vor allem den sportlichen Bereich regelt und auch nach außen hin vertritt.

    Dies ist unbedingt notwendig, damit der Aufsichtsrat seiner eigentlichen Aufgabe mit der nötigen Distanz zu Spielern und sonstigen für den Verein tätigen Personen wieder besser gerecht werden kann.Eine Vermischung einer solchen Funktion wie im Fall des per Usurpation als Sprecher und sportlichen Leiter agierenden Aufsichtratmitgliedes Thielmann führt unweigerlich früher oder später zu den aktuellen Ereignissen und Dissonanzen.

    Ich denke, man sollte erst mal eine offizielle Stellungnahme abwarten denn "Rücktritt als Aufsichtsratsprecher" heißt ja nicht automatisch auch Rücktritt vom Aufsichtsrat selbst, zumal die Funktion eines "Sprechers" im Gesellschaftsrecht offiziell gar nicht existent ist und diese Rolle wohl mehr aus den "Grundeigenheiten" Thielmanns heraus im Alltag entstanden ist.
    Sicher stimmt die eine oder andere persönliche Verlautbarung und Meinungsbekundung von ihm auch nicht unbedingt mit der des restlichen Aufsichtsrates oder der KG selbst überein.

    Kein hochklassiges Spiel aber typisches Derby, das mit der HSG einen hochverdienten Sieger hatte. Erstligauntauglich aber der Service rund um das Spiel selbst. Vor der Halle lange Schlangen bei der Eingangskontrolle und auch in der Halle Chaos pur.
    Eine Unverschämtheit war der Verkauf der Sitz- und Stehplätze auf der "Tribüne" hinter den Toren, von denen aus man ein Tor überhaupt nicht ein sehen konnte und der Rest des Spielfeldes nur durch ein extrem engmaschiges Netz, welches eigentlich für Tennis oder andere Sportarten mit extrem kleinen Bällen gedacht ist, schleierhaft betrachtet werden konnte. Selbstredend, dass dies der Bereich war, den man den Gästen zugeteilt hatte :verbot:

    Ich glaube einfach, dass der Passantrag rein profilaktisch gestellt wurde, damit Klimovets im Trainingsbetrieb auch versichert ist. Wäre es zu einem Trainingsunfall gekommen, hätte man den Pass nachträglich legalisieren können um Versicherungsschutz zu genießen.

    Diese Unterschrift fehlt aber offenbar und ein Provinzfunktionär will sich einfach mal bundesweiter Aufmerksamkeit erfreuen!

    Ein Spielerpass ist nur dann gültig, wenn er vom betreffenden Spieler auch unterschrieben ist. Wie oft muss gerade auf unterer Ebene diese Spielberechtigung noch "vor Ort" auf Anmahnung der SR nachgereicht werden.
    Wäre er ohne Unterschrift gültig, bräuchte man diese ja auch nicht.

    In diesem Fall vielleicht glücklicher Umstand sowohl für Klimovets als auch HSG......

    Klimovets wird wohl heute abend sicher nicht spielen, da eine Entscheidung von Seiten der HBL zu seiner Spielberechtigung gegen Göppingen erst am Montag fallen wird.
    Die HSG wird in dieser Phase sicherlich nicht auch noch die erhofften Punkte gegen den TVH durch einen Klimovets-Einsatz aufs Spiel zu setzen. Allerdings hat man ja mit Chalkidis durchaus adequaten Ersatz zur Verfügung :hi:

    Keine Frage, Timo Salzer und sein Berater haben sich beim Gehaltspoker mit der der HSG Wetzlar verzockt aber ebenso unzweifelhaft sind auch Timos Leistungen in den 6 Jahren in Wetzlar, wo er ohne Frage viele kritische Phasen des Vereins hautnah miterlebt und durchgestanden hat.
    Man sollte deshalb von beiden Seiten nun nicht "schmutzige Wäsche waschen", so wie in jüngster Vergangenheit und auch in einem heutigen Kommentar in der WNZ bereits angedeutet.
    Beide Seiten sollten nun sehen, die Saison anständig und profihaft zu Ende zu bringen und persönliche Ressentiments im zwischenmenschlichen Bereich einzelner beteiligter Personen hinten an stellen.

    Dafür hat Timo zuviel für die HSG geleistet, er sollte aber im Gegenzug auch anerkennen, dass seine persönliche Karriere und seine Erfolge auch künftig eng mit der HSG verbunden bleiben und der letzte Eindruck immer der nachhaltigste sein wird.

    Zum Spiel muß man vorweg nicht viel sagen - das Derby schlechthin halt :D

    was mich gerade wundert... war das Spiel nicht mal angesetzt zur Übertragung auf Sport1.de? Oder war der Wunsch da Vater des Gedanken? *gg* Dachte das hätte ich vor einiger Zeit mal so gesehen.

    Bei SPORT1 überträgt man lieber Kiel gegen Hüttenberg oder in der Vorrunde Hüttenberg gegen Kiel weil wohl hier der offenere und damit spannendere Spielverlauf für die Zuschauer am Bildschirm zu erwartet ist ;)

    Das wird für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel. Gewinnt Gummersbach und beweist damit, dass der Sieg gegen den TVG keine Eintagsfliege war, kann man "dem Teufel noch von der Schippe springen" und wird meiner Meinung nach die Klasse halten.
    Gewinnt Melsungen, hat man sich nach hinten erst mal in Sicherheit gebracht und Gummersbach wird es wohl nicht mehr schaffen.
    Eine Niederlage der MT wiederum würde jedoch diese selbst wieder in höchste Abstiegsnöte bringen, da man dort von allen Mannschaften ab 16 Punkten und darunter das schwierigste Restprogramm zu absolvieren hat, u.a. weil man die 4 Spiele gegen die beiden letztplazierten als einziges Team schon gespielt hat und keine "einfachen" Punkte mehr zu vergeben sind.

    Auch ich finde die emotionalen Kommentierungen von Florian Nass sehr gut und vor allem fachlich fundiert. Er ist immerhin mit einer früheren Nationalspielerin verheiratet und hat zumindest bis zur vergangenen Saison selbst noch aktiv Handball gespielt.
    Außerdem hat er früher noch sehr viel mehr Erst- und Zweitligaspiele für den HR kommentiert als dieser Sender noch, zugegebener Maßen nur gegen Schmiergeldzahlung an den damaligen Sport-Chef Jürgen Emig, der Handball-Berichterstattung einen wesentlich größeren Stellenwert einräumte.

    Ich glaube auch, dass die neue HSG Mannschaft nicht viel teurer als die alte sein wird, da es in der jüngsten Zeit offensichtlich zu einer Konsolidierung des Preisgefüges innerhalb der HBL gekommen ist. Nachdem die RNL nicht mehr alles verpflichten (können) was bei 3 nicht auf den Bäumen ist und auch beim HSV der Gürtel enger geschnallt wird, sind die Zeiten der explodierenden Gagen und Forderungen vorbei.
    Dies spüren wohl auch einige (noch) bei der HSG tätigen Akteure und müssen sich dem Markt anpassen oder halt Wetzlar verlassen wenn sie was besseres finden sollten (dürfte aber sicher nicht ganz so leicht sein).

    Die Finanzierung der neuen Truppe ist sicherlich vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse gesichtert und man spürt förmlich im Wetzlarer Umfeld die Aufbruchstimmung sowie die neue Identifikation mit dem Club, der ja in den vergangenen Jahren auch anderes erlebt hat. Dies trägt auch zu einer wesentlich besseren Vermarktungsmöglichkeit bei, denn auch die Sponsoren sind ja irgendwo meist Vereinsanhänger.

    Einziges Risko sehe ich derzeit in der Tatsache, dass man noch einige Punkte zum Klassenerhalt benötigt und die Rückrunde erst noch gespielt werden muss. Wie sich die Spieler hier präsentieren und engagieren, die keine Vertragsverlängerung mehr erhalten (haben), bleibt abzuwarten.

    Ich gehe mal davon aus, dass Schwalb seinen Spezel Roth nach Hamburg holen will. Er muss das allerdings noch Rudolph verkaufen denn die beste Wechselzeit hat er nach den Anfangserfolgen der MT Melsungen wohl verpasst, aber letztlich werden "Lebemann" Rudolph sicherlich noch ein paar diesbezügliche "Zubringerdienste" von Roth gut tun bevor sich der HSV Macher dann langsam ganz aus Hamburg zurück ziehen wird und den beiden größten Blendern und Abzockern der Bundesliga ganz das Feld überlässt.
    Die Hamburger Medienlandschaft (und Kneipenszene) kann sich jedenfalls schon auf ein jederzeit Gesprächs- und Publicityträchtiges Show-Duo freuen!

    Gute Verpflichtung in Balingen! Allerdings sollte man nun endlich mal das kokettieren mit den selbst ernannten "Galliern von der Alb" einstellen, denn bereits spätestens in der letzten Saison mit der Verpflichtung von Alvanos und Schlinger hat man etatmäßig das untere Mittelfeld der Liga erreicht und dieses Understatement wirkt zunehmend grotesk :verbot: .

    Letztlich ist das der richtige Weg um über ein eingespieltes Team weitere Schritte zu machen. Jetzt bleibt zu hoffen, daß Salzer ebenfalls verlängert! Die beiden Kreisläufer Chalkidis und Kristjansson dürften auch ganz gute Aussichten auf eine Verlängerung haben. Theuerkauf wäre höchstens eine Alternative für Kari, aber ich glaube nicht, daß er eine große Verstärkung auf der Position wäre. In der Abwehr ist Bruno ohnehin eine Bank und sicher besser! Ein neuer Kreisläufer macht sogesehen nur Sinn, wenn er sowohl in Angriff und Abwehr stark ist.


    Die Meldungen vom möglichen Wechsel Theuerkaufs nach Balingen lassen darauf schließen, dass man wohl bei der HSG den Vertrag mit Kari Kristjiansson verlängert hat. Für mich wäre nun noch Sebastian Weber hierzu die ideale Ergänzung.
    Er ist abwehrstark und würde auch die Identifikation der Mannschaft mit dem heimischen Raum weiter fördern. Zudem sollte er als möglicher Ersatz für Chalkidis das Budget entlasten.

    Die Vertragsauflösung von Ola Lindgren bei den RNL wird das Trainerkarussell zum Jahresende noch mal richtig auf Touren bringen! :P
    Wackelkandidaten gibt es ja mit Mudrow, Carlen, Kurtagic und Roth zur Genüge. Bei einer Niederlage von Melsungen zu Hause gegen Lübbecke wäre Roth mein persönlicher Favorit. :hi:

    Der Wechsel Timm Schneiders zum TBV verdeutlicht mal wieder die Überschätzung manch junger deutscher Spieler durch sich selbst oder auch seiner am "Wechselvolumen" beteiligten Berater.
    Timm Schneider ist zwar sicherlich in seiner Zeit beim TVH gereift aber man sollte auch nicht vergessen, dass er sich für seine vielen Tore auch sehr viele Versuche nimmt und dass dies nur bei einem Club wie Hüttenberg akzeptiert wird wo keine andere Alternative vorhanden ist. Er lebt von seiner Kraft und Größe hat aber nach wie vor einige technische Unzulänglichkeiten und ist von der Anlage Mait Patrail sehr (zu?) ähnlich.
    Ob man ihm in Lemgo auch solche Freizügigkeit bei den sicher wesentlich höheren Ansprüchen einräumen wird, bleibt mehr als fraglich und seine Leistungen bei kürzeren Einsätzen hatten ja bereits ein Scheitern bei der HSG Wetzlar zur Folge.

    Ich denke, Timm wäre besser beraten gewesen, zunächst auf ein paar Euro zu verzichten und entweder noch ein Jahr in Hüttenberg zu bleiben oder aber zu einem Verein aus der unteren Tabellenhälfte zu wechseln um weiter Spielpraxis zu sammeln.
    So droht ihm zunächst eine Erfahrung wie seinerzeit Steffen Fäth, allerdings könnte dann die Erkenntnis aus dieser Erfahrung zu spät kommen, denn Schneider ist 2 Jahre älter als Fäth.