Beiträge von BUMM

    Eine Frage nebenbei an die HSGler mit mehr "Hintergrundwissen". Im Stream war ebenfalls zu hören, daß angeblich ein Herr D. wieder etwas näher an die Vereinsführung heranrücken würde... lediglich Gerüchte, oder ist da was dran?

    Loddar Maddäus würde jetzt fragen: "Meinens den Herrn Dielmann?" :lol:


    Meine Anmerkungen bezogen sich ausschließlich auf die zitierten Darstellungen des Vorposters und das wird auch im Text deutlich (deshalb zitiert man Textstellen und darum heißt es auch Diskussionsforum). Wenn der Sachverhalt sich so darstellt, wie "BUMM" das beschrieben hat, nämlich, daß der Spieler einen Spielantrag unterschrieben hat, kann man nicht mehr davon ausgehen - wie "BUMM" das in der Folge macht - daß der Spieler nicht ahnen konnte, daß die TSG eine Spielgenehmigung beantragt. Das ist nicht kohärent und das ist schon das ganze Urteil. Ich habe weder etwas gegen Klimovets noch gegen die HSG Wetzlar, aber -nochmals betont- wenn sich das so zugetragen hat, wäre es zumindest von Seiten Spielers recht naiv, davon auszugehen, daß keine aktive Spielgenehmigung vorliegt (...ich sage auch nicht, daß er davon ausgegangen ist, sondern daß "BUMM" schreibt, daß "Klimovets weder etwas wusste noch mit [der] Existenz [des Passes] überhaupt rechnen konnte").

    Du solltest vielleicht meinen Beitrag nochmal im Detail studieren um die "Kohärenz" zu erkennen. Die Unterschrift alleine reicht nach den selbst gesetzten Vorgaben des Pfälzischen Handballverbandes für die Erteilung einer Spielgenehmigung NICHT aus. Es muss zwingend auch die Abmeldebescheinigung des Vereins vorgelegt werden, bei dem der Spieler zuletzt gespielt hatte (hier die MT Melsungen) sowie ein Nachweis, dass der Spieler zum Zeitpunkt der Antragstellung Mitglied des beantragenden Vereins ist. Diese beiden Punkte wurden nicht erfüllt und somit hätte auch keine gültige Spielberechtigung, ob mit oder ohne Unterschrift, erteilt werden dürfen.
    Im Übrigen ist eine Willensbekundung durchaus auch verbal wirksam und gültig, die Beweisführung aber zugegebener Maßen schwierig.

    Der Unterschied zu deinen Erfahrungen und den daraus resultierenden Schlussfolgerungen mit einem Wechsel von einem zum anderen Verein (wie in einem vorgehenden Bericht angeführt) liegt darin, dass du für den "alten" Verein aktiv gespielt hattest und demzufolge auf eine Bestätigung der Abmeldung warten musstest um einer Sperre zu entgehen.
    Klimovets hat aber nie für Hassloch auf einem Spielbericht gestanden...........

    Wie auch immer, heute nachmittag wissen wir mehr und selbst bei negativem Bescheid bliebe der HSG noch die Instanz des DHB Bundesgerichtes.

    Je mehr Details über die Vorgänge um Klimovets' Spielberechtigung für die HSG Wetzlar öffentlich werden umso zwielichtiger wird die Rolle der TSG Hassloch und deren Vertreter :verbot:
    Nachdem man sich von dort bisher als "naiv unwissend", betont neutral und keinesfalls "die HSG schädigend" darstellte, scheint sich nun immer klarer heraus zu kristallisieren, dass es sich hier um einen Revanche an Klimovets handelt um ihn für seine Weigerung für Hassloch aufzulaufen, abzustrafen. Ob die benachbarten RNL hier unterstützend mitwirkten, da auch sie noch ein "Hühnchen" mit deren Ex-Spieler "zu rupfen" hatten, bleibt Spekulation.

    Tatsache ist aber wohl, dass man Klimovets an einem Trainingsabend den Spielantrag vorlegte und dieser auch zunächst unterschrieben wurde. Gleich am nächstem Morgen hatte Klimovets dann seinem "Freund" und TSG Trainer Sinjak mitgeteilt, dass er keinesfalls für Hassloch auflaufen wolle und dies auch später den TSG Offiziellen direkt gegenüber klar zum Ausdruck gebracht. Auf Grund dieses Vorfalls hatte er auch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr am Trainingsbetrieb teil genommen und Sinjak kündigte ihm die Freundschaft.
    Die für eine Anmeldung beim pfälzischen Handballverband vorgeschriebene Abmeldebescheinigung des Vorgängervereins MT Melsungen wurde dem Antrag ebenso nicht beigefügt wie auch die Bestätigung der Vereinszugehörigkeit zur TSG Hassloch.
    Dass der Antrag unter diesen Umständen überhaupt an den pfälzischen Handballverband weiter geleitet wurde und dieser dann auch noch einen Pass ausstellte, von dem Klimovets weder etwas wusste noch mit dessen Existenz überhaupt rechnen konnte, zeigt wohl allen Beteiligten, was hier wirklich gespielt wird :pillepalle: Hätte er wirklich von dieser dubiosen Spielgenehmigung gewusst, hätte es überhaupt keinen Grund für ihn gegeben diese zu verheimlichen, da er ja nie für den Verein aufgelaufen ist und ohne Sperre selbst kurz vor dem Wechsel zur HSG noch seine Abmeldung nach Hassloch hätte ausführen können. Und ganau dieser Punkt ist in den DHB Statuten dahingehend geregelt, dass man eine Spielgenehmigung dann beantragen kann "wenn man im guten Glauben ist, dass keine andere Spielberechtigung vorliegt".
    Es gibt wohl kaum Zweifel, dass dies sowohl bei Klimovets als der HSG der Fall war!

    Die "geplanten Neuverpflichtungen" bei der HSG waren offensichtlich nicht beschlossene Sache des Aufsichtsrates sondern eher die persönliche Absichtserklärung von Herrn Tielmann. Dieser wiederum war lediglich gleichberechtigtes Mitglied eines insgesamt 4-köpfigen Aufsichtsrates und nicht wie des öfteren kolportiert, Vorsitzender, Sprecher oder gar der "Neue Starke Mann" der HSG.
    Er hatte aber gerade in der jüngsten Vergangenheit einige "offizielle" Verlautbarungen gegenüber der Presse abgegeben, die wohl nicht mit dem Aufsichtrat abgestimmt waren und er hierfür wohl von diesem etwas zurück gepfiffen wurde. Hierunter fielen auch die von ihm persönlich favorisierten Neuverpflichtungen und deshalb fühlte er sich wohl düpiert und zu seinem Rücktritt veranlasst.

    Dass die neue Mannschaft tatsächlich mit einem niedrigeren Etat zu finanzieren ist, liegt an der Tatsache, dass die HSG aus Zeiten der Boomphase in der HBL, nach der gewonnen WM, einige hoch dotierte Verträge abschloss und zu erfüllen hatte, die nun entweder zu geänderten Konditionen neu verhandelt oder aber gar nicht verlängert wurden.
    Die Namen der entsprechenden Spieler sind den "gut informierten Kreisen" sicherlich bekannt.

    Um von dem "Rumgeschwafel" mal wieder zum Thema zurück zu kommen................. :hi:

    David G.: ich kenne zwar "deine gut unterrichteten Kreise" nicht, habe aber am aktuellen Wahrheitsgehalt dieser erhebliche Zweifel, da im Augenblick bei der HSG eine grundlegende Sanierung stattfindet, die sowohl für den Augenblick als auch die nähere Zukunft ein sicheres Finanzierungskonzept beinhaltet.
    Natürlich ist es für jeden Bundesligaclub schwierig, einen ausgeglichenen Haushalt zu erstellen da manche Einnahmen eben nicht zu 100% abzuschätzen sind und sicher werden auch mal beim einen oder anderen Punkt Nachjustierungen notwendig sein.
    Hier ist es dann wichtig, dies rechtzeitig zu tun und nicht wie in Gummersbach (oder auch in den meisten öffentlichen Haushalten) diese Etatlücke immer größer werden zu lassen und darauf zu vertrauen, dass im nächsten Jahr eine positive Überraschung erfolgt, die dann in der Summe von mehreren Spielzeiten einem Wunder hätte gleich kommen müssen :verbot:

    Mach dir also über die HSG nicht allzu große "Sorgen", vielleicht werden aber deine übrigen nach der am Wochenende stattfindenden Revisions-Verhandlung beim DHB gegen den Punktabzug der HSG vom Spiel gegen Göppingen wieder größer......... :( dem Vernehmen nach stehen die Chancen für eine Wiederherstellung des sportlichen Ergebnisses dieser Partie gar nicht sooo schlecht.....

    Ich hätte mir gestern mal einen Trainertausch zwischen der HSG und den Füchsen auf der Bank gewünscht!
    Dann wäre der in HZ 1 beste HSG Schütze Fäth in der zweiten Halbzeit nicht bis auf die letzten 3 Minuten auf der Bank geblieben und Chalepo hätte mit seiner "Taktik" :nein: wohl den in der zweiten Hälfte bei den Füchsen durch seine einfachen aber spielentscheidenen Würfe genau auf dieser linken Rückraum-Position agierenden Christophersen für Halbzeit 2 "vergessen" ;)

    Also die Diskussion mit der "Berufsausübung" finde ich doch sehr an den Haaren herbei gezogen! Grundsätzlich hat jeder Amateurhandballverein eine Zusatzversicherung für seine Spieler, die sowohl für Sportverletzungen im Trainings- als auch Spielbetrieb greift. Ich denke auch, dass der Antrag hierfür vorsorglich unterschrieben wurde, damit man Klimovets' Zugehörigkeit zum Verein im Falle einer Verletzung hätte nachträglich legaliseren können.
    Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sich Handballer oder andere Sportler nur im Trainingsbetrieb fit halten möchten ohne aktiv in irgend einer Mannschaft des Vereins spielen zu wollen. Dies hat Klimovets offensichtlich auch dem Verein gegenüber hinreichend bekundet und durch seine bewusste Nichtunterschrift unter den Pass und Nichtvorlegen eines Fotos bekräftigt.
    An diesem Punkt wird wohl die HSG mit ihrem Einspruch ansetzen.
    Problematisch dürfte aber die Tatsache sein, dass die anderen Mannschaften, die ebenfalls um den Abstieg kämpfen, dem Vernehmen nach bei Stemberg das Telefon heiß laufen lassen und damit drohen, eigene Verfahren in Gang zu setzen wenn die HBL den Punktabzug nicht tätigt!
    Da hiervon auch der VFL Gummersbach in hohem Maße profitiert und man dessen Verbindungen in die höchsten Gremien der DHB Gerichtsbarkeit kennt, sehr ich hier das größte Problem für einen Erfolg des HSG Einspruches.

    Nach meinen Informationen ist die Sachlage derzeit wie folgt:
    Das Urteil der HBL wird darauf begründet, dass der pfälzische Handballverband gegenüber der HBL angibt, es bestünde eine Spielgenehmigung für Klimovets zu Gunsten der TG Hassloch. Es sei nach eigenen Worten der HBL nicht ihre Aufgabe zu prüfen, ob diese Spielgenehmigung den bestehenden formellen Anforderungen gerecht wird.
    Dies würde erst in der nächsten Instanz beim DHB Sportgericht gepüft werden. Genau auf diese Prüfung hofft die HSG, da ihrer Meinung nach keine gültige Spielberechtigung für Hassloch vor liegt, weil der Pass weder unterschrieben noch mit einem Passbild Klimovets versehen sei und dieser als Grund hierfür angibt, über seinen Spielerberater der TG Hassloch klar mit geteilt zu haben, dass er keinesfalls für diesen Verein spielen wolle.
    Die ganze Situation wird also noch spannend, zumal es wohl tatsächlich so ist, dass im Falle einer Rücknahme der Sperre durch den DHB alle zwischenzeitlich ohne Klimovets verlorenen Spiele der HSG wiederholt würden.

    Sicher hat das derzeitige Problem bei der HSG keinerlei finanzielle Probleme als Ursache. Die eventuell neuen und auch alten Verantwortlichen sollten sich aber künftig mehr an die Regel halten:
    -Beraten
    -Beschließen
    -Verkünden
    .
    Hier wurde in jüngster Vergangenheit zu häufig die Reihenfolge verwechselt. Auch muss man in einem Gremium von 3 gleichberechtigten Personen unterscheiden, was man in und nach Abstimmung mit diesem nach außen offiziell verkündet oder als eigene persönliche Meinung publiziert.
    Schließlich wäre es auch sicher sinnvoll, dass sich der Aufsichtsrat künftig wieder mehr als Kontrollorgan versteht, welches überwiegend im Hintergrund agiert und das operative Geschäft dem Geschäftsführer und einem eventuell noch zusätzlich zu benennenden sportlichen Leiter überlässt, der in Abstimmung mit den vorgenannten vor allem den sportlichen Bereich regelt und auch nach außen hin vertritt.

    Dies ist unbedingt notwendig, damit der Aufsichtsrat seiner eigentlichen Aufgabe mit der nötigen Distanz zu Spielern und sonstigen für den Verein tätigen Personen wieder besser gerecht werden kann.Eine Vermischung einer solchen Funktion wie im Fall des per Usurpation als Sprecher und sportlichen Leiter agierenden Aufsichtratmitgliedes Thielmann führt unweigerlich früher oder später zu den aktuellen Ereignissen und Dissonanzen.

    Ich denke, man sollte erst mal eine offizielle Stellungnahme abwarten denn "Rücktritt als Aufsichtsratsprecher" heißt ja nicht automatisch auch Rücktritt vom Aufsichtsrat selbst, zumal die Funktion eines "Sprechers" im Gesellschaftsrecht offiziell gar nicht existent ist und diese Rolle wohl mehr aus den "Grundeigenheiten" Thielmanns heraus im Alltag entstanden ist.
    Sicher stimmt die eine oder andere persönliche Verlautbarung und Meinungsbekundung von ihm auch nicht unbedingt mit der des restlichen Aufsichtsrates oder der KG selbst überein.

    Kein hochklassiges Spiel aber typisches Derby, das mit der HSG einen hochverdienten Sieger hatte. Erstligauntauglich aber der Service rund um das Spiel selbst. Vor der Halle lange Schlangen bei der Eingangskontrolle und auch in der Halle Chaos pur.
    Eine Unverschämtheit war der Verkauf der Sitz- und Stehplätze auf der "Tribüne" hinter den Toren, von denen aus man ein Tor überhaupt nicht ein sehen konnte und der Rest des Spielfeldes nur durch ein extrem engmaschiges Netz, welches eigentlich für Tennis oder andere Sportarten mit extrem kleinen Bällen gedacht ist, schleierhaft betrachtet werden konnte. Selbstredend, dass dies der Bereich war, den man den Gästen zugeteilt hatte :verbot:

    Ich glaube einfach, dass der Passantrag rein profilaktisch gestellt wurde, damit Klimovets im Trainingsbetrieb auch versichert ist. Wäre es zu einem Trainingsunfall gekommen, hätte man den Pass nachträglich legalisieren können um Versicherungsschutz zu genießen.

    Diese Unterschrift fehlt aber offenbar und ein Provinzfunktionär will sich einfach mal bundesweiter Aufmerksamkeit erfreuen!

    Ein Spielerpass ist nur dann gültig, wenn er vom betreffenden Spieler auch unterschrieben ist. Wie oft muss gerade auf unterer Ebene diese Spielberechtigung noch "vor Ort" auf Anmahnung der SR nachgereicht werden.
    Wäre er ohne Unterschrift gültig, bräuchte man diese ja auch nicht.

    In diesem Fall vielleicht glücklicher Umstand sowohl für Klimovets als auch HSG......

    Klimovets wird wohl heute abend sicher nicht spielen, da eine Entscheidung von Seiten der HBL zu seiner Spielberechtigung gegen Göppingen erst am Montag fallen wird.
    Die HSG wird in dieser Phase sicherlich nicht auch noch die erhofften Punkte gegen den TVH durch einen Klimovets-Einsatz aufs Spiel zu setzen. Allerdings hat man ja mit Chalkidis durchaus adequaten Ersatz zur Verfügung :hi:

    Keine Frage, Timo Salzer und sein Berater haben sich beim Gehaltspoker mit der der HSG Wetzlar verzockt aber ebenso unzweifelhaft sind auch Timos Leistungen in den 6 Jahren in Wetzlar, wo er ohne Frage viele kritische Phasen des Vereins hautnah miterlebt und durchgestanden hat.
    Man sollte deshalb von beiden Seiten nun nicht "schmutzige Wäsche waschen", so wie in jüngster Vergangenheit und auch in einem heutigen Kommentar in der WNZ bereits angedeutet.
    Beide Seiten sollten nun sehen, die Saison anständig und profihaft zu Ende zu bringen und persönliche Ressentiments im zwischenmenschlichen Bereich einzelner beteiligter Personen hinten an stellen.

    Dafür hat Timo zuviel für die HSG geleistet, er sollte aber im Gegenzug auch anerkennen, dass seine persönliche Karriere und seine Erfolge auch künftig eng mit der HSG verbunden bleiben und der letzte Eindruck immer der nachhaltigste sein wird.

    Zum Spiel muß man vorweg nicht viel sagen - das Derby schlechthin halt :D

    was mich gerade wundert... war das Spiel nicht mal angesetzt zur Übertragung auf Sport1.de? Oder war der Wunsch da Vater des Gedanken? *gg* Dachte das hätte ich vor einiger Zeit mal so gesehen.

    Bei SPORT1 überträgt man lieber Kiel gegen Hüttenberg oder in der Vorrunde Hüttenberg gegen Kiel weil wohl hier der offenere und damit spannendere Spielverlauf für die Zuschauer am Bildschirm zu erwartet ist ;)

    Das wird für beide Mannschaften ein richtungsweisendes Spiel. Gewinnt Gummersbach und beweist damit, dass der Sieg gegen den TVG keine Eintagsfliege war, kann man "dem Teufel noch von der Schippe springen" und wird meiner Meinung nach die Klasse halten.
    Gewinnt Melsungen, hat man sich nach hinten erst mal in Sicherheit gebracht und Gummersbach wird es wohl nicht mehr schaffen.
    Eine Niederlage der MT wiederum würde jedoch diese selbst wieder in höchste Abstiegsnöte bringen, da man dort von allen Mannschaften ab 16 Punkten und darunter das schwierigste Restprogramm zu absolvieren hat, u.a. weil man die 4 Spiele gegen die beiden letztplazierten als einziges Team schon gespielt hat und keine "einfachen" Punkte mehr zu vergeben sind.

    Auch ich finde die emotionalen Kommentierungen von Florian Nass sehr gut und vor allem fachlich fundiert. Er ist immerhin mit einer früheren Nationalspielerin verheiratet und hat zumindest bis zur vergangenen Saison selbst noch aktiv Handball gespielt.
    Außerdem hat er früher noch sehr viel mehr Erst- und Zweitligaspiele für den HR kommentiert als dieser Sender noch, zugegebener Maßen nur gegen Schmiergeldzahlung an den damaligen Sport-Chef Jürgen Emig, der Handball-Berichterstattung einen wesentlich größeren Stellenwert einräumte.

    Ich glaube auch, dass die neue HSG Mannschaft nicht viel teurer als die alte sein wird, da es in der jüngsten Zeit offensichtlich zu einer Konsolidierung des Preisgefüges innerhalb der HBL gekommen ist. Nachdem die RNL nicht mehr alles verpflichten (können) was bei 3 nicht auf den Bäumen ist und auch beim HSV der Gürtel enger geschnallt wird, sind die Zeiten der explodierenden Gagen und Forderungen vorbei.
    Dies spüren wohl auch einige (noch) bei der HSG tätigen Akteure und müssen sich dem Markt anpassen oder halt Wetzlar verlassen wenn sie was besseres finden sollten (dürfte aber sicher nicht ganz so leicht sein).

    Die Finanzierung der neuen Truppe ist sicherlich vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse gesichtert und man spürt förmlich im Wetzlarer Umfeld die Aufbruchstimmung sowie die neue Identifikation mit dem Club, der ja in den vergangenen Jahren auch anderes erlebt hat. Dies trägt auch zu einer wesentlich besseren Vermarktungsmöglichkeit bei, denn auch die Sponsoren sind ja irgendwo meist Vereinsanhänger.

    Einziges Risko sehe ich derzeit in der Tatsache, dass man noch einige Punkte zum Klassenerhalt benötigt und die Rückrunde erst noch gespielt werden muss. Wie sich die Spieler hier präsentieren und engagieren, die keine Vertragsverlängerung mehr erhalten (haben), bleibt abzuwarten.