Beiträge von BUMM

    Schauen wir mal, wie es wird. Aber alles außer 2 Punkte gegen AH wären für uns schon ne Enttäuschung.

    Ich denke auch, dass wenn wir dieses Spiel gewinnen sollten, dass dann der Klasenerhalt in realistische Nähe rückt.

    Genau das wird das Problem werden! Friesenheim steht zum ersten Mal unter "Erfolgszwang" und wird dem Druck wohl nicht Stand halten.
    Für mich setzt es in den nächsten beiden Spielen 2 bittere Heimniederlagen.

    Der mittlerweile zur besser zahlenden MT Melsungen abgewanderte Michael Roth hatte mal gesagt, "dass die HSG diese Saison die wahrscheinlich stärkste Mannschaft aller Zeiten hat". Recht hatte er! Was allerdings damals noch fehlte war auch ein Trainer der nicht nur durch (alt)kluge Worte in Interviews auffällt sondern auch durch Taten - den hat die HSG jetzt in Gennadij Chalepo aber auch noch bekommen...! :hi:

    Es tut mir leid um die Fans in Dormagen aber ich glaube wenn man eine zunächst so desorientierte Mannschaft wie die HSG Wetzlar in den ersten 30 Minuten und einer zeitweiligen 6 Toreführung zu Hause nicht schlägt, wird es am Ende für den Klassenerhalt nicht reichen.
    Es nützt auch nichts, sich die Sache noch "schön zu rechnen" und als Maßstab Burgdorf oder Ahlen-Hamm beim Punktestand heran zieht, diese beiden werden sicher noch reichlich punkten und am Ende nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Von Melsungen ganz zu schweigen! (es gibt glaubwürdige Infos von dort, dass Frau Braun für jeden Spieler eine Nichtabstiegsprämie von € 25.000,-- versprochen und dem Trainer Roth weitere 500.000,-- für den Einkauf neuer Spieler genehmigt hat).
    Die Messlatte muss bei Balingen und Friesenheim angelegt werden, die angesichts ihres Rückrundenprogramms (Balingen) und dem in der Rückrunde sicherlich nicht mehr vorhandenen "Unterschätzungsfaktor" bei Friesenheim meiner Meinung nach noch ziemlich nach unten rutschen werden.
    Diese beiden Teams haben aber immerhin schon 5 bzw. 7 Punkte mehr als der DHC!

    Ich kan auch nicht den ständigen Wandschneider Kritikern zu stimmen, der Mann hat was drauf und macht aus der Truppe wesentlich mehr als es die spielerische Substanz der jungen und teilweise in kritischen Phasen einfach überforderten Akteure eigentlich hergibt.

    Für mich klang der Satz in der Pressekonferenz schon fast nach Resignation, als Wandschneider angab, dass der Etat die eigentlich notwendige Verpflichtung eines Führungsspielers nicht her gäbe.

    Ich hoffe und wünsche, dass der DHC jetzt keine kostspieligen Gewaltaktionen unternimmt und eventuell noch einen einfach nicht mehr 1. bundesligatauglichen abgehalfterten Altstar wie Immel unter Vertrag nimmt sondern eher die Runde "geldschonend" zu Ende spielt um sich dann notfalls auch in 1 bis 2 Jahren eingleisiger Zweitliga neu aufstellt.
    Ein Traditionsverein mit beispielhafter Nachwuchsarbeit wie der DHC sollte das schaffen und ist für den langfristigen Erhalt einer auch weiterhin breit gefächerten Handballszene in Deutschland unbedingt erhaltenswert! :klatschen:

    Matosevic hatte sich unmittelbar vor Rundenstart, ich glaube es war in der Saison 2007/08, mit einer "zu Tränen rührenden" Geschichte über Nacht aus Wetzlar verabschiedet mit der Begründung, er habe "ganz schwerwiegende persönliche Probleme" in seiner Heimat die nur vor Ort zu klären seien. Da er zu dieser Zeit Leistungs- und Sympathieträger bei der HSG war, glaubte man ihm und seine Fans spekulierten voller Teilnahme und Verständnis um die Gründe.
    Kurze Zeit später meldete er sich dann und gab an, dass die Probleme noch schwerer als gedacht wären und er, um sich sportlich fit zu halten, um Vertragsauflösung bäte um sich vorrübergehend seinem Heimatverein anschließen zu können.
    Durch eine Warnung von HBL Seite wusste man aber mittlerweile, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits einen Vertrag in Spanien unterschrieben hatte und mit dieser "rührenden Geschichte" lediglich die vorzeitige Vertragsauflösung herbei führen wollte, die seinem neuen Arbeitgeber die Ablösesumme sparen sollte und ihm wahrscheinlich noch eine Zusatzprämie erbracht hatte.

    Der damalige sportliche Leiter der HSG, der ihm glaubte und ihn zunächst voll unterstützte, sprach nacher von der "größten menschlichen Enttäuschung" die er jemals erlebt habe.

    Letztlich gab es aber doch noch eine gewisse Gerechtigkeit - der Wechsel nach Spanien platzte dann noch in letzter Sekunde an irgend welchen Formalitäten und Matosevic musste dann tatächlich doch in seiner Heimat anheuern.

    Eigentlich schade, dass es unter den Bundesligisten nicht wenigstens so viel Solidarität gibt, solche Typen einfach auf Dauer zu ächten um damit wenigstens ein Minimum and Fairness und Anstand im Profisport noch zu bewahren. Auffällig ist auch, dass besonders Lübbecke hier "recht großzügige Maßstäbe" (Frank Loke gehört ja wohl auch zu dieser Kategorie) anlegt.....

    Diese Niederlage wird für die Eulen wohl folgenschwerer sein, als es zunächst den Anschein hat. Bei einer neuerlichen Schlappe der Melsunger wären diese wohl trotz aller "Gesundbetungen" endgültig im Tabellenkeller verblieben.
    Nun steht aber Friesenheim ganz tief unten drin und die Tabelle kaschiert dies mit den mehr absolvierten Spielen lediglich noch mit einem vermeintlichen "Mittelfeldplatz". Tatsächlich hat man mit 19 Minuspunkten bereits einen Negativzähler mehr als der DHC und ich sehe im Rest-Spielplan der Eulen in der Vorrunde keine wirklich ernsthafte Chance mehr noch zu weiteren Punkten zu kommen.

    Zumindest stellt Melsungen die These auf den Kopf "Geld wirft Tore" und hält weiterhin den zweifelhaften Rekord inne, das seit Bestehen der Bundesliga mit Abstand teuerste Tabellenschlusslicht darzustellen, welches jemals in dieser Spielklasse angetreten ist....

    Mit dem Wechsel von Kaufmann nach Flensburg ist wohl nach kurzer Zwischenstation ohne viel Spielanteile auch die Zeit für Petar Djordjic im hohen Norden wieder zu Ende - sein Vertrag war ja ohnehin nur für 1 Jahr terminiert.
    Somit stünde einer Rückkehr nach Wetzlar kaum noch was im Wege zumal sein "Widersacher" Roth dort das Feld mittlerweile geräumt hat und nach Pressemeldungen Vater Zoran bei der HSG als Co-Trainer im Gespräch ist.

    Grundsätzlich möchte ich mal all denjenigen widersprechen, die beim sehr dubiosen Wechsel von M. Roth nach Melsungen von „beidseitigem unprofessionellen Auftreten“ der beiden hessischen Bundesligisten reden!
    Ich finde es sogar überaus bemerkenswert und hochprofessionell wie die „provisorische“ HSG Führungsmannschaft diesen meiner Meinung nach von Melsungen und Roth ganz bewusst auf diesen Zeitraum der „Führungslosigkeit in Wetzlar“ hin lancierten Wechselwunsch letztlich zum (finanziellen) Vorteil für die HSG gelöst hat.
    Die Öffentlichkeit wurde auch nicht von HSG Seite vorzeitig mit Details konfrontiert sondern von der heimischen Presse, die wiederum ihre Informationen von m.M. nach gezielt von der nordhessischen HNA gestreuten „Geheimverhandlungen“ zwischen Roth und Melsungen bezogen hatte.
    Bei allem Verständnis für die Sympathiebekundungen einiger Fans gegenüber dem sehr öffentlichkeitswirksam auftretenden Michael Roth, dessen vollmundigen Worten wohl auch die HSG Verantwortlichen bis zuletzt vertraut haben, sollten doch mehr einmal seine Taten und weniger seine Worte beleuchtet werden (diesen Rat gebe ich dringend auch für die anstehenden Trainersondierungen an die neue Wetzlarer Führungsriege weiter).
    Roth sprach noch vor einigen Wochen „von der vielleicht besten Mannschaft, die Wetzlar jemals hatte“; zumindest was die Höhe des Etats, inklusive seines eigenen Salaires, betrifft, hatte er da wohl recht!
    Seine Trainingsauffassung war da schon eher in der Kritik (wenn auch nicht offiziell kommuniziert).
    Beobachter der Szene haben sehr wohl bemerkt, wie Roth seine Trainingseinheiten allzu gerne mal ins Fitness Studio verlagerte um dann die Mannschaft in der oberen Etage sich selbst zu überlassen während er unten genüsslich seine Zigarillos rauchte und telefonierte.
    Auch seine trainingsfreien Tage während der laufenden Saison haben echte Spitzenwerte im Vergleich zu seinen Vorgängern erreicht.
    Nicht übersehen wurde auch das ausgefallene Training am Vortag des wichtigen Spieles gegen Friesenheim, da Roth es an diesem Tage vorzog als Co-Kommentator bei einem Live-Spiel im TV aufzutreten.
    Wenn man parallel dazu die Einbrüche der Mannschaft oft in der zweiten Spielhälfte der laufenden Saison gegenüber stellt, kann man hier schon gewisse Zusammenhänge erkennen.
    Ob es nur ausschließlich seinem Wirken anzulasten ist bleibt mal dahin gestellt, Tatsache ist jedoch, dass ehemalige Leistungsträger wie Mraz und Salzer ihrer Form momentan hinterher laufen und auch ambitionierte Nachwuchskräfte wie Schmidt, Jungwirth und der zwischen Zweitspielrecht in Hüttenberg und Wetzlar aufgeriebene Tim Schneider sich unter Roth bisher eher rückwärts entwickelt haben.
    Andere Nachwuchsspieler wie Lukas Loh (zumindest so lange er noch fit war) oder Timo Ludwig frusteten auf der Bank nur so dahin.

    Hinzu kommen noch von Roth initiierten Abgänge wie der von Eigengewächs Sebastian Weber sowie den auf Grund einer „ noch offenen Rechnung aus Grosswallstadt-Zeiten“ völlig boykottierten Petar Djordjic.
    Nicht zu vergessen der Weggang des ebenfalls auf Wunsch von Roth ausgemusterten Spielmachers Chen Pommeranz, der sich jetzt zum absoluten Leistungsträger in Hamm gemausert hat.
    Ich möchte hier jetzt keinesfalls eine Abrechnung mit Roth nach seinem unrühmlichen Abgang aus Wetzlar vornehmen, auch ich war zunächst von seinen Vorstellungen und Plänen angetan, es sollte aber mit seinen „Leistungen“ doch etwas sachlicher und differenzierter umgegangen werden und er nicht im Nachhinein auf einen Sockel gestellt werden, den er sich bis jetzt noch nicht verdient hat.
    Man hatte ihm trotz der vorstehenden und bei der HSG Leitung durchaus bekannten Schwächen langfristig die Chance gegeben, diese Mängel abzustellen und sich mit der Mannschaft einem positiven Lernprozess zu unterziehen.
    Er wollte diese Chance aber nicht nutzen und ist stattdessen den Verlockungen des „Mammon“ unterlegen, so wie übrigens auch schon des Öfteren in seiner früheren aktiven Spielerlaufbahn.

    Zitat

    Original von Tix
    Seitens der HSG erteilt man dem Wechsel von Roth nun vorerst eine klare Absage:
    Quelle
    ... das kann ja noch heiter werden, man stelle sich vor er bleibt hier - wie geht eine Mannschaft damit um, mit welcher Motivation arbeitet Roth noch hier :wall:

    Frage mich (ohne mich in der Szenerie auszukennen) ob man das nicht hätte geschickter lösen können :nein:


    Schau mal in den Videotext vom HR, dort wird nun plötzlich von Melsunger Seite Ola Lindgren als "Favorit" ins Feld geführt. Das ist im Moment ganz normales Pokern zwischen zwei Verhandlungspartnern. Der eine gibt sich gelassen und und zeigt nach außen Desinteresse obwohl man seit Monaten scharf auf den HSG Trainer ist und offenkundig auch schon länger entsprechende Gespräche mit ihm führt, und die andere Seite weiß natürlich auch, dass sie mit einen lustlosen Trainer mittelfristig keine im Abstiegskampf stehende Mannschaft mehr motivieren kann. Beide Seiten spielen auf Zeit und letztlich wird es auf einen Kompromiss hinaus laufen und Roth beim Spiel HSG gegen Melsungen bereits auf der Bank von Frau Braun-Lüdickes privater "Boysgroup" sitzen.

    Zitat

    Original von Toto-ASV

    Das ist doch schon mehrfach gesagt worden, durch ständiges wiederholen wird es auch nicht besser! :nein: :nein: :nein:

    Wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Tores ist, ist doch gar nicht meine Frage gewesen. Mir geht es darum, ob dieser Tatbestand für ein Wiederholungsspiel oder was auch immer ausreichend ist. :cool:

    Ich hatte auch nicht dir sondern TIX geantwortet...

    Zitat

    Original von Tix
    hmm... bisher klang das immer so, als wenn der Siebenmeter zwingend wäre bei einer Roten Karte in der Situation. Da scheinbar in dem Fall, daß keine eindeutige Torchance vorliegt auf Freiwurf entschieden werden kann/soll hat sich der Protest wohl schon erledigt. Die Wahrscheinlichkeit, daß aus der Entfernung ein Freiwurf reingeht ist doch recht unwahrscheinlich, es sei denn man macht es so wie Brack in dem weiter oben verlinkten Clip *gg*

    Das ist genau der springende Punkt! Hätten die SR wenigstens noch einen direkten Freiwurf angepfiffen, wäre hierdurch, da 7 m Entscheidung eine Ermessensfrage ist, kein Protest möglich gewesen.

    Mit dem Bestand (Eintrag im Spielbericht) der roten Karte für Weinhold ist m.M. von den Schiedrichtern die noch laufende Spielzeit zum Zeitpunkt des Fouls klar dokumentiert. Wie in einem vorhergehenden Beitrag schon einmal angemerkt, ist die Regel mit einer Disqualifikation nur innerhalb der Spielzeit absolut nicht neu und kann hier auch von den SR nich im Nachhinein als "Versehen" oder "spontane Fehleinschätzung" dargestellt werden.

    Wie hoch die Wahrscheinlichkeit des Torerfolges eines solchen direkten Freiwurfs ist, bleibt hier zunächst unerheblich - zumindest besteht eine solche und dies wurde auch schon in einer Reihe von Spielen bewiesen.

    Das sind die Videoaufzeichnungen des Spiels mit denen die HSG auch offiziell u.A. die Beweisführung durchziehen möchte. Demnach scheinen diese auch stichhaltig zu sein sonst würde man sich sicher nicht auf so ein Risiko einlassen. Selbst gesehen habe ich diese allerdings nicht.
    Natürlich ist das Spielenende letztlich eine Tatsachenentscheidung. Mit der roten Karte und auch dem Eintrag in den Spielbericht haben die Schiedsrichter aber genau die Tatsachenentscheidung dokumentiert, dass das Foul innerhalb der Spielzeit stattgefunden haben muss. Eine Disqualifikation kann nur während der laufenden Spielzeit ausgesprochen werden. Wäre die Spielzeit nach abschließender Erörterung der Ereignisse mit der Spielaufsicht zum Zeitpunkt des Fouls abgelaufen gewesen, hätte man die rote Karte zurück nehmen und im Spielbericht lediglich einen Sonderbericht zu dem Foul abgeben müssen. Dies hätte dann wahrscheinlich ebenso zu einer Sperre von Weinhold geführt.

    Die rote Karte mit der Angabe der 60. Spielminute steht aber offensichtlich nun einmal definitiv im abschließenden Spielbericht und damit ist von den SR eigentlich offiziell und unwiderruflich bestätigt, dass das Spiel NOCH NICHT zu Ende gewesen sein kann.

    Dass man dennoch nicht noch einmal angepfiffen hat, ist somit ein spielentscheidender Regelverstoß!

    Die HSG hat nun offiziell Protest gegen die Spielwertung eingelegt und nach Wertung aller Umstände und Dokumente stehen die Erfolgsausichten m.M. gar nicht soo schlecht!
    Wie man hört, haben die Schiedsrichter im Spielbericht klar die 60. Spielminute als Zeitpunkt für das Erteilen der roten Karte angeführt und dies wurde wohl auch so vom Spielleiter gegen gezeichnet. Aus den Videoaufnahmen geht darüber hinaus hervor, dass die SR auch deutlich Timeout angezeigt haben und das Spiel demnach noch einmal mit einem "finalen Wurf" anzupfeifen gewesen wäre.

    Nun kann man diese desolaten Entscheidungen in den Schluss-Sekunden wohl nicht mehr als "spontane und später nach Erörterung untereinander oder Rücksprache mit Sekretär zurückgenommene" Entscheidung mehr darstellen sondern eigentlich nur noch als "spielentscheidenden Regelverstoß".

    Bin mal gespannt, wie die HBL "Oberen" sich hier aus der Affäre ziehen...

    Wenn diese beiden Schiedsrichter nach ihrem Skandalspiel beim Supercup und dem Auftritt von gestern in dieser Saison nochmal in der 1. BL pfeifen, verstehe ich die Welt nicht mehr!
    Wohl kein Zuschauer und auch keiner der Spieler in der F.A.N. Halle hatte auch nur den leisesten Zweifel daran, dass das Foul noch während der regulären Spielzeit geschah und das Spiel mit einem "finalen" Wurf nochmals angepfiffen wird.
    Allerdings, was den meisten wohl nicht klar gewesen wäre, war die Tatsache, dass solche "taktischen Fouls" in den Schluss-Sekunden nach neuer Regel mit roter Karte UND Siebenmeter zu bestrafen sind. Den beiden Schiedsrichtern ist dies dann aber wohl doch noch eingefallen und sie hatten in der durch ihre teils skandalösen Entscheidungen auf beiden Seiten aufgeheizten Atmosphäre in der Halle nicht mehr die Courage, diese Entscheidung durchzuziehen und versteckten sich dann (vielleicht auch auf Anraten des Beobachters Andler) hinter der "bereits abgelaufenen Spielzeit" zum Zeitpunkt des Fouls.

    Ich befürchte aber, dass die HSG hier große Schwierigkeiten haben wird, eine entsprechende Beweisführung anzutreten. Auf Seiten der HBL-Schiedskommission wird man den Standpunkt vertreten, dass das Spielende eine Tatsachenentscheidung war, die Schiedsrichter einen Regelverstoss begangen haben, dieser bestand aber in dem Anzeigen der roten Karte für ein Ereignis nach Spielenende. Damit wäre man fein raus aus der Sache und das Fehlverhalten dieser beiden Chaoten würde keine Spielwiederholung nach sich ziehen müssen.

    Sicher hat die HSG nicht durch die SR verloren aber der Abgang von den beiden war schon kurios und eigentlich beschämend.
    In den Schluss-Sekunden rennt Morgensen bei eigenem Ballbesitz von der Strafraumgrenze schon fast wie auf der Flucht mit dem Ball zurück in die eigene Spielhälfte und berührt den Ball auch noch abschließend mit dem Fuß!
    Spätestens beim Überqueren der Mittellinie hätte hier sofort auf Zeitspiel und Freiwurf für die HSG entschieden werden müssen.

    Zwar wäre wohl keine allzu aussichtsreiche Wurfposition für die HSG mehr entstanden aber die beiden hätten es sich ersparen können, unmittelbar nach Abpfiff fluchtartig auf Anweisung ihres Häuptlings Raufuss in ihre Kabinen zu rennen.

    Zitat

    Original von Geraldo

    Wir hatten das Thema hier schon mal vor ca.1Jahr
    und da sind wir übereingekommen das die Spitze der HBL Spieler auf 15-30.000€
    im Monat kommen ohne Nebenzahlungen
    Ich halte diese Summen auch für realistisch wenn man die angegebenen Zahlen der Vereine
    berücksichtigt

    MfG

    Also ich gehe mal davon aus, dass außer HSV, RNL und Kiel kein anderer Verein einen Spieler mit solchen Gehältern (+Zusatzzahlungen) unter Vertrag hat.

    1. Hamburg
    2. Kiel
    3. RN Löwen
    4. Berlin
    5. Flensburg
    6. Lemgo
    7. Göppingen
    8. Grosswallstadt
    9. Lübbecke
    10. Wetzlar
    11. Hannover-Burgdorf
    12. Gummersbach
    13. Ahlen-Hamm
    14.Melsungen
    15.Magdeburg
    16.DHC Rheinland
    17.Balingen-Weilstätten
    18. Friesenheim

    Für mich wird bei den meisten Prognosen Gummersbach total überschätzt. Deren Abgänge konnten durch die Zugänge bei weitem nicht kompensiert werden. Bleibt Stoijanovic von Verletzungen verschont reicht es für 10 - 12, fällt er aus gibt es evtl. sogar Tuchfühlung nach unten.
    Beim der Abstiegsfrage steht Friesenheim recht chancenlos da, DHC Rheinland und Balingen-Weilstätten werden Relegation und 2. Absteiger ausspielen wobei ich den DHC leicht im Vorteil sehe, da Balingen seine spielerischen Defizite mit dem vorhandenen Material sicher nicht noch eine 4. Saison durch die auch älter gewordenen "Haudegen" nur mit Einsatz, Härte und Brack'schen Finten wird kompensieren können.