Da hier zum heutigen Spieltag fast noch nichts gepostet wurde (könnte natürlich an den wenig überraschenden Ergebnissen liegen 🙂), hier ein kurzer Eindruck von beiden Spielen.
Portugal hatte Tschechien klarer im Griff als das Ergebnis aussagt. Bei einer besseren 7m-Quote der Tschechen (2 von 7) hätte es aber durchaus spannend werden können. Zudem hatten sie die Portugiesen phasenweise in fast jedem Angriff im Zeitspiel, nur um dann doch noch den Treffer zu kassieren.
Bei Portugal überragte natürlich Martim Costa mit 10 Treffern ( in der Halle wurden sogar 11 angezeigt), zudem Rema Marques mit vier gehaltenen 7m in Hälfte 1.
Bei Tschechien hielt Klima sein Team am Anfang im Spiel. Als er nicht mehr so gut traf bzw. auch ausgewechselt wurde, geriet sein Team deutlicher ins Hintertreffen. Mir ging das Herz auf, als ich Martin Galia nach Jahren wieder einmal spielen sah. Ein echter Faktor war er aber nach gutem Einstand auch nicht.
Beim zweiten Spiel sorgte Dänemark scheinbar schnell für klare Verhältnisse, ließ dann aber einige Chancen liegen, so dass die Griechen das Ergebnis freundlicher gestalten konnten.
Die Griechen wehrten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten achtbar, wobei sich in der zweiten Hälfte Boukovinas mehrfach auszeichnen konnte. Laut Spielbericht hat er nur 7 Paraden gegenüber 8/10 von Nielsen/Landin, „gefühlt“ war er aber etwas stärker.
Bei den Dänen ist schon brutal, wie sie ohne merklichen Qualitätsverlust durchwechseln können. Zunächst Gidsel und Damgaard, später Pytlick und Mensing - für Griechenland alle eine Nummer zu groß. Einzig Madsen konnte m.E. nicht ganz auf dem Niveau von Gidsel agieren, wobei das angesichts von 7 Treffern womöglich auch eher eine gefühlte Wahrheit ist.
Noch ein Wort zu den Schiedsrichtern: Beide deutschen Gespanne boten eine einwandfreie Leistung bei allerdings auch recht einfach zu leitenden Spielen. Ohne Zeitlupe kann ich nicht jede Entscheidung bewerten, aber die vier machten einen sehr souveränen Eindruck und hatten die Sache jederzeit im Griff.