Beiträge von immerweiter

    C-Jugend und Alkohol von "offizieller" Seite ist ein No-Go. Da bleibe ich dabei.

    Zitat

    Überhaupt wird mir bei dem Thema zuviel geheuchelt.

    Das sehe ich ähnlich, allerdings unter etwas anderen Vorzeichen. Die meisten Vereine organisieren sicher auch Veranstaltungen, die sich an ein junges, teilweise noch jugendliches Publikum richten. Discos, Konzerte u.ä. Ziel dieser Veranstaltungen ist immer auch ein möglichst großes finanzielles Plus - und da findet man sich als Sportverein in dem Dilemma, dass dieses Plus durch möglichst starken Alkoholkonsum entsteht. Anders gesagt: Reich wird man nicht an Wasser und Cola und auch nur zum Teil durch Bier und Weinschorle. Nein, die fetten Umsätze macht man mit harten Sachen an der Bar. Und da kann man mit Alterskontrollbändchen etc. kommen, wie man will: Das Mixgetränk landet am Ende auch im Schlund des 16-Jährigen, wenn der es drauf anlegt.
    Die einzige sichere Alternative: Kein Schnaps. Das heißt aber auch: Weniger Geld.
    OK, das ist etwas ot, aber mich würde interessieren, wie man in eurem Verein damit umgeht.

    Da sind wir uns bisher zum Glück ja einig. Ich will nicht päpstlicher sein als der Papst, von einem Radler stirbt man nicht und ich habe als Jugendlicher mit 14/15 einst selbst geraucht und Alkohol getrunken. Alles ok, wenn das außerhalb der "offiziellen" Veranstaltungen in Verantwortung der Spieler bzw. deren Eltern läuft. Aber als Trainer, Vereinsverantwortlicher etc. ist das Mitbringen oder Auffordern zum Genuss von Alkohol in meinen Augen tabu. Die früher oft gepflegte quasi zwangsläufige Verbindung von Mannschaftssport und gemeinsamem Bechern ist nicht nur in den kleinen Jugenden fehl am Platz.
    Meine weibliche C-Jugend hat auf eigenen Wunsch gerade eine erfolgreiche Saison mit alkoholfreiem Sekt begossen. Da musste dann auch ich mitziehen und ein Glas des furchtbaren Gebräus (mit viel Orangensaft) schlucken. ;)

    @ snuffmaster

    Du wirfst hier eine Menge unterschiedlicher Dinge in einen Topf. Natürlich sind in der Vergangenheit (und werden weiterhin) manche Forderungen der Grünen an der Realität zerschellen: An Machtverhältnissen, an technischen Grenzen, an einflussreichen Interessengruppen, an wechselnden Stimmungen in der Bevölkerung.
    Wie Ulf schon anmerkte, waren die Grünen bisher immer der eindeutige Juniorpartner in ihren Regierungen und dementsprechend eingeschränkt, was die Durchsetzung ihrer Ziele anbelangt. Aber die Grundsatzentscheidung - hier reine Lehre und ewige Opposition, da Verantwortung übernehmen und dazu mühsame Kompromisse schließen - haben sie schon in den 80er Jahren getroffen. Seither müssen sie eben auch mit manchem (Kohle-)Fleck auf der grünen Weste leben.
    Den Grünen ausgerechnet beim Atomthema mangelnde Glaubwürdigkeit zu unterstellen ist naiv oder verbohrt. Sigmat Gabriel hat zurecht darauf hingewiesen, dass die Grünen einst vor allem wegen dieses Themas überhaupt gegründet wurden. Dass du aus dem rot-grünen Atomkonsens fehlende Konsequenz der Grünen ableitest, ist - s.o. - wiederum nur unter Ausblendung der damaligen Mehrheitsverhältnisse möglich. Die Grünen haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie den Ausstieg gerne schneller vollzogen hätten.
    Im Übrigen war der Name Atomkonsens ja weder zufällig noch falsch gewählt. Die damalige Regierung hat eben nicht Entscheidungen am Parlament vorbei durchgezogen, sondern eine Vereinbarung mit den Kraftwerksbetreibern getroffen, diese in Gesetzesform gegossen und im Parlament verabschiedet. Damals ganz eindeutig von einer Mehrheit der Bevölkerung getragen. Das bedeutet nun einmal Kompromisse, die jedoch nicht die schlechtesten Voraussetzungen in so einer grundlegenden Frage sind. Das unterscheidet den Ausstieg eben auch vom Ausstieg vom Ausstieg und vom Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg und dehalb denke ich, dass die schwarz-gelbe Koalition diesen Konsens ohne Not aufgekündigt hat.
    Alles andere fällt eher in den Bereich Legendenbildung, ähnlich wie die Behauptung der CDU, die Laufzeitverlängerung sei nur ein Nebenprodukt eines Masterplanes zum Einstieg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien gewesen.

    Daniel Stephan zurück nach Lemgo?

    Die Wege von Stephan und der HSG trennen sich zm Saisonende vorzeitig (Vertrag bis 2013)

    P.S. Nicht als Spieler! ;)

    Die Handballwoche spekuliert heute darüber, ob Stephan nach Leipzig geht. Gemeint ist wohl als Spieler für die Relegation zur zweiten Liga, aber ganz eindeutig ist es nicht formuliert.

    @meba

    Also ich bleib dabei: Bei uns (Stauferland) galt einst die Variante ohne Division durch die Gesamtspielerzahl. Unsere männliche E-Jugend hat nämlich mal ein Spiel mit 40:22 verloren. Wegen der vielen Tore hatte ich als Unbeteiligter überhaupt diesen Modus erst bemerkt. Weil das Spiel auf dem Platz von uns mit 11 (x 2 Torschützen) zu 8 (x 5 Torschützen) gewonnen wurde, war der Ärger natürlich groß.
    Aber wenn du sagst, dass die Additionsvariante in den meisten HVW-Bezirken noch gilt, kann unser Bezirk schon damals sein eigenes Süppchen gekocht haben.
    Davon abgesehen: Multiplikation egal in welcher Variante ist Schrott. Mit der Addition der Torschützen kann ich leben, zumal die Absicht dahinter ehrenwert ist. Erfunden hätte ich diese Variante allerdings auch nicht.

    In Württemberg (HVW) galt diese Regelung bis zur letzten oder vorletzten Saison in der E-Jugend, wurde aber inzwischen abgeschafft. Zuvor galt ein oder zwei Jahre eine noch kuriosere Variante: Anzahl der Tore mal Anzahl der Schützen! Da war es ein Ding der Unmöglichkeit, Zuschauern zu erklären, weshalb Spiele, die auf dem Feld z.B. 15:12 ausgingen, am Ende vielleicht mit 75:24 gewertet wurden.

    Bei einem Einbruch von 90% Gewerbesteuer kann man nicht mehr von strukturellen Problemen sprechen, sondern mehr von Existenzen dieser Gemeinden.


    Heute morgen saß ich im Autohaus und wartete auf die Reparatur meines Wagens. Im Hintergrund dudelte das Radio, deshalb weiß ich nicht, welcher Sender das war. Jedenfalls wurde ein Beitrag über Obrigheim und den Rückbau des dort stillgelegten Kernkraftwerks gesendet. Darin hieß es, dass auf dem AKW-Gelände inzwischen u.a. eine Biogasanlage läuft und dass es der Gemeinde gelungen sei, durch weitere Ansiedlungen mittlerweile höhere Gewerbesteuern einzunehmen als zu seligen AKW-Zeiten. Das wäre zumindest ein Beleg, dass Abschalten nicht zwangsläufig zur Pleite für die Standortgemeinden führt.

    Zitat von Ronaldo

    Außerdem haben diese Gemeinden teilweise Rücklagen in Größenordnungen, davon würde jede Kommune träumen. So hart wird der Aufprall nicht sein - und zur Not gibt es hier für den Bund die Möglichkeit des Strukturausgleiches.


    Eben. In guten Zeiten sind die Einnahmen gesprudelt und die Gemeinden haben finanziell profitiert, wenn sie auf die Atomkarte gesetzt haben. Opfer der Geschichte (oder des Strukturwandels) sind andere Unternehmen und Branchen und damit ihre Standorte auch schon geworden. Bei einem geordneten Atomausstieg könnte man immerhin rechtzeitig planen und gezielte Maßnahmen ergreifen. Die Kasernenstandorte von Bundeswehr und Alliierten wurden z.B. in der Vergangenheit viel kurzfristiger getroffen. Deshalb hält sich mein Mitleid in gewissen Grenzen.

    frage: warum soll atomstrom in deutschland so teuer sein, wenn schweden und russland ihn als günstigsten strom sehen? Wird er dann in den ländern so sehr subventioniert? Ich zweifel dran....

    Das ist eine Frage der Berechnung. Atomstrom ist günstig, weil...
    ... die reinen Brennstoffkosten niedriger sind als bei allen anderen fossilen Brennstoffen
    ... die relativ alten deutschen Kernkraftwerke längst abgeschrieben sind und sozusagen den Status einer Cash-Cow haben
    ... der Staat seit den 60er Jahren sehr viel Geld in die Erforschung und Erprobung der Kernkraft investiert hat
    ... die Betreiber nicht die vollen Kosten im Zusammenhang mit der Entsorgung und Endlagerung tragen müssen
    ... die möglichen Schadenersatzsummen gedeckelt und die entsprechend günstig ist.

    Vor allem auf die beiden letzten Punkte bezieht sich die Forderung der Kernkraftgegner: Die Betreiber müssten die tatsächlichen Kosten bezahlen. Tatsächlich sind sie zwar im Grundsatz für die Entsorgung des Atommülls verantwortlich. Die Kosten für die Suche nach einem geeigneten Standort bzw. Verfahren (einschließlich aller "politischen" Kosten wie Gerichtsverfahren, Polizeieinsätze etc.) trägt jedoch der Staat. Ebenso haften die Betreiber für alle Schäden, die durch Kernkraftwerke verursacht werden. Zu diesem Zweck müssen sie eine sogenannte Deckungsvorsorge in Höhe von 2,5 Milliarden Euro garantieren. Weil sich für Kernkraftwerke kein Versicherungsunternehmen findet, das bereit wäre, ein solches Risiko zu versichern, bürgen die Energieunternehmen gemeinsam und gegenseitig für den Großteil dieser Summe.
    Der Haken ist: Im Falle eines Super-GAUs deckt diese Summe vermutlich etwa 0,1-1% des zu erwartenden Schadens. Deshalb fordern Kernkraftgegner seit längerem, dass die Betreiber Rückstellungen bilden müssten, die dem möglichen Schaden deutlich näher kommen. Betrachtet man allerdings die im Raum stehenden Summen, wird klar, dass damit auf derStelle das wirtschaftliche Aus für Atomstrom besiegelt wäre. Mit Rückstellungen von mehreren hundert Milliarden Euro lässt sich kein Kraftwerk mehr kostendeckend betreiben.
    Kernkraftbefürworter kontern mit zwei Argumenten. Erstens haben sie in der Vergangenheit behauptet, dass die versicherten Schadenssummen und darüber hinaus die Vermögenshaftung der Betreibergesellschaften für praktisch alle denkbaren Schäden ausreicht. Ich vermute, dass dieses Argument nach Japan in der Schublade verschwinden wird. Zweitens weisen sie darauf hin, dass alle anderen Arten der Energieerzeugung ebensowenig alle Kosten in die Wirtschaftlichkeitsberechnung einbeziehen. Das betrifft z.B. Klimaschäden und Umweltverschmutzung bei fossilen Brennstoffen.

    Einen brauchbaren Überblick liefert Wikipedia unter dem Schlagwort "Atomausstieg".

    @ Lothar: Für dieses spiel nicht, das ist klar. Aber in der Diskussion wurde die Möglichkeit erwähnt, den Spieler einzutragen und dann zu bestrafen. Allgemeiner formuliert: Kann ich einen Spieler bestrafen, der - aus welchen Gründen auch immer - nicht im Spielprotokoll eingetragen ist? Und wenn ja, wie?

    Dazu fällt mir noch eine skurrile (inoffizielle) Anweisung aus meiner Jugend ein: Damals wurden wir aufgefordert, z.B. nach einer Disqualifikation das Trikot auszuziehen, angeblich, weil man dadurch nicht mehr als Spieler belangt werden könne. Das sollte bei verbalen Entgleisungen gegenüber dem Schiedsrichter oder Keilereien mit gegnerischen Spielern vor einer möglichen Sperre schützen. Die regeltechnische Überprüfung dieser Taktik habe ich nie erlebt...

    Selbst jahrzehntelanges Training mit Handballern aller Altersstufen haben mir keine Aufschlüsse geliefert, wie man die Aufmerksamkeitsfokussierung steuern kann... :cool: :cool: :cool:

    Das ist jetzt etwas OT, aber jahrzehntelanges Training hat bei mir immer wieder ergeben, dass die Konzentration sprunghaft steigt, wenn Fehlwürfe bestraft werden - üblicherweise durch Liegestützen. Das gilt jetzt natürlich nur für die einfachen Würfe, also in erster Linie die Serien zum TW einwerfen. ;)

    Mal davon ab, fand ich die alte Regel "D gegen den nicht eingetragenen Spieler" weitaus angemessener. :rolleyes:

    Ich weiß nicht, ob du bei dieser Ansicht bleiben würdest, wenn dir das als MV schon einmal passiert wäre. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mich auf der Bank niemals bescheidener gefühlt habe.

    @ Lothar:
    Was macht man, wenn der Bogen bereits voll ist, d.h. wenn zum Zeitpunkt, als der nicht teilnahemberechtigte Spieler das Feld betritt, bereits 14 Spieler korrekt eingetragen sind? Das ist jetzt hypothetisch, weil dieser Spieler im elektronischen Spielprotokoll vermerkt, aber als passiv gekennzeichnet ist. Aber angenommen, derjenige sitzt im unterklassigen Spiel hinter dem Auswechselraum und betritt von dort aus das Spielfeld. Ich kann ja nun niemand mehr nachtragen, falls das die Lösung sein sollte.

    @ Ronaldo: Sehr richtig, aber leider hat das merkwürdige Geschäftsgebaren mancher Sportler (oder ihrer Berater) im Profisport noch selten einen potenziellen neuen Arbeitgeber abgeschreckt. Davon abgesehen helfen die Darstellung von Trollinger und Ronaldo auch noch einmal, die aktuelle Diskussion um PW (bzw. das Gummerbacher Kasperltheater) richtig einzuordnen.

    Aber eine Frage dazu: Ärgert es dich auch manchmal, [...]

    Klar, ich habe auch nicht jeden Wechsel beklatscht. Zumal in den unteren Ligen auch viele Vereinswechsel nicht aus sportlichen, sondern aus persönlichen Gründen stattfinden. Aber in den Fällen, in denen die sportliche Verbesserung nicht eindeutig zu sehen war, habe ich mich bemüht, die Perspektiven in meinem Team / Verein aufzuzeigen. Manchmal hatte ich die richtigen Argumente, manchmal nicht. Oft ging es um die Phase Wechsel Jugend zu Aktiv und da waren z.B. die vermutlich höheren Einsatzzeiten im klassenniedrigen Verein durchaus ein überzeugender Grund. Aber wo klar war, dass ich einen Spieler nicht halten kann (und, viel wichtiger: in seinem Interesse auch nicht auf dauer halten will), habe ich nie Theater gemacht. Im Gegenteil: In manchen Fällen habe ich den Kontakt zu Trainerkollegen hergestellt, um den Spielern den Wechsel zu einem auch in meinen Augen geeigneten Verein zu ermöglichen.
    Das hat sich in manchen Fällen auch einfach insofern ausgezahlt, als diese Spieler später teilweise wieder zurückgekehrt sind und wir bis heute von ihren Erfahrungen profitieren. Wobei mir schon klar ist, dass das kein Argument für einen Profiverein sein kann ;)

    Sead Hasanefendic scheint - so liest man - viel Arbeit in den jungen Wiencek investiert zu haben und möchte dies nun nicht mehr länger tun, weil er ja ohnehin bald den Verein verlässt. Was bitte ist das für ein Verständnis von der Welt und vom Handball? Man will allen Ersntes einem jungen Spieler die Zukunft verbauen und ihn ein Jahr lang auf der Tribüne versauern lassen? Und da nicken einige Leute auch noch zustimmend? Mir fehlt da derzeit das Verständnis für.

    Danke Olaf, dieser Punkt ärgert mich auch in dieser Diskussion. Ich trainiere mit Unterbrechungen seit mehr als 25 Jahren Jugend- und aktive Mannschaften auf Bezirksliganiveau. Und dort - das wird mir jeder Kollege bestätigen - ist genau dieses der Lauf der Dinge: Gerade die Spieler, in die man am meisten Zeit investiert hat (ja, Zusatzschichten, Sondertraining, ganze Samstage außer der Reihe investiert) gehen vor der Zeit. Und das ist auch gut so, weil sie talentiert sind, weil sie mehr erreichen wollen und können und weil jedem vernünftigen Beteiligten klar ist, wo die Grenzen des eigenen Vereins liegen. Ich habe viele gute Spieler ausgebildet, besser: Ich habe an der Ausbildung vieler guter Spieler mitgearbeitet. Ich investiere meine Zeit im vollen Bewusstsein, dass die Besten eines Tages weg sind.
    Und da ärgert es mich maßlos, wenn diese oberbergischen Suppenkasper einen auf beleidigt machen, weil man in PW soviel investiert hat. Wenn Hasanefendic das partout nicht will, soll er sich halt um einen Job bei einem Spitzenklub bemühen. Dann kann er selber die Talente von anderen Vereinen holen. Ich kann jedenfalls nur sagen, dass ich meinen ehemaligen Spielern heute noch jederzeit in die Augen schauen kann. Und noch besser: Die freuen sich sogar darüber.

    Nächste Runde von Seiten des VfL - Diesmal beim Express

    Was soll man dazu noch sagen? Der Verein kann einem ja fast schon leid tun angesichts dieser Bankrotterklärung. Und offenbar gibt es beim VfL niemand, der den Trainer davon abhält sich (bzw. den Verein) um Kopf und Kragen zu reden. Peinlich, peinlich. Aber FEH hat völlig recht: Das fügt sich ins derzeitige Bild des Handballs. Und das ist traurig.

    Nach der Aussage von Sead gebe ich allen Kritikern recht!

    Was ich aber immernoch aufrecht erhalte:

    Es müssen in der HBL ganz dringend ernsthafte Wechselstatuten her, wie sie im Fußball angewendet werden. Dann kann soetwas mal gar nicht passieren, und nicht nur die Posse VFL-PW-THW, sondern generell würden Trainsfers offener und ehrlicher über die Bühne gehen. Anschlussverträge erst maxinmal ein Jahr vor Ablauf aushandelbar, ein halbes Jahr ohne den aktuellen Verein zu informieren, ein Jahr bei gleichzeitiger Information des Vereins, dass Gespräche aufgenommen werden, bei allem anderen erst den Verein kontaktieren und dann erst den Spieler. Andersherum: Die Spieler informieren genau so ihren Verein. Heißt: bei einem halben Jahr gar nicht, bei einem Jahr bei gleichzeitiger Gesprächsaufnahme, und wenn der Spieler vorher den Verein verlassen möchte, erst den Verein infromieren, bevor es zu Gesprächen kommt. Alles andere würde ungültige Verträge heißen, was mit einem Entzug der Spielgenehmigung für den betroffenen Spieler zur Folge hätte. Keine Schlammschlachten, kein heimliches verhandeln, jeder Spieler und Verein wüsste, woran er ist.

    Nachdem auch ich dich für frühere Postings kritisiert habe, kann ich dir hier nur recht geben. Nachwievor erkenne ich kein Fehlverhalten (außer vom VfL), aber klare Regeln wären sicher generell hilfreich. Die einzige Einschränkung: Die Existenz einer Regel garantiert noch nicht, dass sie auch eingehalten wird. Ein Verstoß wäre wohl nicht immer einfach nachzuweisen.

    Wer weiß es schon. am ende kommt raus, dass sich pw unterste schublade benommen hat, und der vfl mit der pm viel aufsich genommen hat. Es fehlt der genaue hintergrund bei der story.

    Ja genau, und dann stellt sich heraus, dass PW auf Druck von dunklen Hintermännern aus dem Schwenker-Umkreis seinen Trainer übel beschimpft hat, um bei seinem Wechsel eine hohe Schwarzgeld-Summe zu erzwingen. Oder so.
    Also bitte, bevor ich zugebe, dass mir die Argumente ausgehen, verweise ich darauf, dass alle nur spekulieren und mache ein paar abstruse Andeutungen.

    Warum nicht an die bisher bekannten Fakten halten: Der VfL suspendiert PW vom Spielbetrieb. Das ist eine arbeitsrechtliche Maßnahme, die man - im Gegensatz zur Einschätzung einiger beleidigter Fans hier - nicht mal eben so aus Gutdünken durchziehen darf. Öffentlich begründet wird diese Maßnahme mit einer Presseerklärung, die eine Suspendierung nicht einmal ansatzweise rechtfertigt. Wenn sich PW arbeitsrechtlich zur Wehr setzt, hat der VfL mit den bisher vorgebrachten Argumenten keine Chance. Stellt sich also die Frage: Gibt es nicht mehr? Oder hält sich der Verein bedeckt?
    Die zweite Variante ist nicht sehr wahrscheinlich. Warum sollte der VfL ohne Not den Buhmann spielen? Trifft aber die erste Variante zu, gibt es mehrere Möglichkeiten: Erstens haben die Verantwortlichen überreagiert, weil sie eine andere Entscheidung erwartet haben - nach eigener Aussage hat PW ihnen aber zumindest keine offiziellen Hoffnungen gemacht, weil er ja alle Gesprächsangebote abgelehnt hat. Dann ist das Verhalten des VfL unprofessionell. Die Konsequenzen für den Ruf des Vereins wurden hier im Fred schon mehrfach benannt.
    Zweitens will Geerken vom THW eine Ablöse erpressen (ja, ich verwende diesen Begriff bewusst). Das mag eine Spur professioneller sein, aber dann muss man sich dabei geschickter anstellen - indem man das z.B. hinter den Kulissen regelt. So ist der Imageschaden - unabhängig vom finanziellen Ertrag - enorm, zumal der VfL in dieser Sache hochgradig moralisch argumentiert. Das legt wiederum zwei Schlüsse nahe: Entweder kann Geerken es nicht besser. Oder das Wasser steht dem VfL dermaßen bis zum Hals, das wirklich jede Chance auf ein paar Euro extra genutzt werden muss. Damit wären wir wieder beim Imageschaden usw. Und da hilft weder Schönreden noch die Hoffnung auf geheimnisvolle Sauereien, die irgendwann ans Tageslicht kommen und den VfL reinwaschen.

    Ok, ich weiß, das ist kein Fehler im eigentlichen Sinn, aber die Meinung hat die Handballwoche vermutlich dermaßen exklusiv, dass ich´s hier gepostet habe:

    Zitat zum WM-Finale in der HW 05/2011

    Zitat

    [...], dahinter hielt Thierry Omeyer einmal mehr überragend.

    Auf der selben Seite weist die Statistk für Titi den überragenden Wert von 22% gehaltene Bälle aus... :D