Beiträge von Tix

    Manche Kommentare hier sind einfach wahlweise nur :wall::pillepalle::nein:
    Ich finde das Spiel heute hat gezeigt, dass es die Mannschaft kann und eingestellt war sie gut. Haette man den Kreislaeufer vielleicht besser im Griff gehabt und 1, 2 100%ige in der ersten Halbzeit nicht hergeschenkt, waere das Spiel ganz anders gelaufen. Beim "kollektiven Blackout" hat man direkt gesehen, wie das Rattern bei den Spielern eingesetzt hat. Es fehlt im Wesentlichen ein Spielmacher, der in genau solchen Phasen das Spiel in die Hand nimmt - das es den nicht gibt und die Spieler, die gerade noch ein gutes Spiel abgeliefert haben, die Baelle serienweise abgeben Prokop vorzuwerfen ist doch absoluter Schwachsinn. Aber klar, drescht nur ordentlich auf die Jungs und den Trainer ein, das wird ihnen gut tun. Ich finde den Verlauf insgesamt dann so schlecht nicht. Deutschland hat sichaus einem tiefen Loch zum Teil herausgearbeitet und heute eine der (oder vielleicht sogar die) besten Halbzeiten gespielt. Darauf sollte man aufbauen und nicht auf der desastroesen Zweiten. Ich traue Prokop und den Spielern durchaus zu jetzt die richtigen Schluesse aus dem Turnier zu ziehen - so, der "alte Sack" darf mir jetzt gerne wieder unangemessenes Fahnengeschwenke vorwerfen :lol::hi:
    Was ich am Ende am wenigsten verstehe: die Personalie Jahnke und warum Kohlbacher (vor allem heute etwas frueher) nicht mehr spielen durfte!

    Zitat von »Tix«


    Gensheimer hat aktuell 73% Abschlussquote und liegt auf Platz 4 mit den geworfenen Toren. Dahmke hatte vor 2 Jahren auf Platz 31 liegend eine Quote von 59%. Stell ich nur mal so in den Raum fuer das Gensheimer-Bashing :D

    Gensheimer kann es aber deutlich besser, zumindest in der Theorie.


    Keine Frage! Da waren Fehlwuerfe dabei, die er sonst im Schlaf verwandelt. Nur wurde mMn Dahmke damals ziemlich in den Himmel gelobt, wobei der auch nicht unbedingt wenige sehr unglueckliche Fahrkarten hatte. Eine Verbesserung erwarte ich von der Seite nicht (es sei denn Gensheimer hat morgen nen Sahnetag), ist aber auch nicht die groesste Baustelle.

    Die Deutschen feiern jetzt enthusiastisch den Sieg gegen den Olympiasiegerbesieger.. wir sind einfach die Besten.. jetzt fegen wir den Rest auch noch weg..keine Frage


    Und wenn es die Jugendmannschaft aus Timbuktu waere... Es braucht mehr Emotionalitaet und Koerpersprache und deswegen ist das genau richtig - klar, kann man natuerlich auch wieder toll schlecht reden.

    Was ist denn da die letzten 10min passiert? Irgendwie hat doch da jemand einen versteckten Schalter umgelegt... War das vorher der Nervositaet und der Angst zu verlieren geschuldet? Ich haette mir bei so vielen Toren von Aussen ja Wolf frueher erhofft. Endlich darf Faeth mal deutlich mehr spielen. Der Rest... Gegen Daenemark und Spanien sind sie nicht Favoriten... vielleicht platzt da noch nen Knoten, bzw. der Schalter aus den letzten 10min bleibt umgelegt...

    So ein Schei$$angriff bei 11 Sekunden mit langem Pass auf den toten Aussen, allein dafür müsste man Prokop rauswerfen. Doppeltes Kreuzen auf der Mitte, und Wurf von der Halbposition oder Anspiel an den Kreis. Aber nicht so ein Dreck den man macht wenn man 5 vor ist.


    was kann Prokop dazu?
    p.s. jetzt sagt Groetzki auch das das geplant war. In der Auszeit hatte ich das nicht so gehoert...

    Also die Begruendung basiert in der offiziellen Variante doch auf der "Tatsachenentscheidung". Damit sollte dann das Thema wohl mal erledigt sein... ach Moment... hat nicht jemand Hanning bei der EHF gesehen... irgendeine Intrige muss es ja gewesen sein :P

    vielleicht sollte mal ein regelkundiger SR der EHF-Instanz die Regeln erklaeren. Sollte das tatsaechlich der Wortlaut sein und auch so gewesen sein, waere es eine Fehlentscheidung. Das Ganze laesst fuer mich nur ein Fazit zu: diese Regel muss dringend umgeschrieben werden...

    Zitat

    The EHF EURO 2018 Disciplinary Commission has reached on a decision following a protest from the Slovenian delegation subsequent to the EHF EURO 2018 match between Slovenia and Germany on 15 January 2018.

    The Disciplinary Commission considered the arguments from the Slovenian delegation and decided to confirm the final result of the match 25:25.

    In reaching its decision, the Disciplinary Commission confirmed that the decision of the referees was based on their oberservations of the factual situation. The fact that these observations were made by means of video assistance was deemed to irreleant. The decisions of the referees are therefore final and the protest was therefore rejected.

    The Slovenian team has the right to appeal. Any appeal must be received by 16 January 2018 at 20:00 hrs.
    written by ehf-euro.com / br

    Die Begruendung finde ich interessant. Es geht also gar nicht mehr um die Frage ob die Entscheidung korrekt war. Es war eine Tatsachenentscheidung (der Gebrauch des Videomaterials ist irrelevant). Ist zumindest diskussionwuerdig, das auch diese technischen Moeglickeiten nichts an dem Punkt aendern, dass es Tatsachenentscheidungen bleiben.

    "Ich habe mit Bam-Bam (Wienceks Spitzname - d. Red) abgesprochen, dass wir kompakt bleiben. Das wollte Christian anders haben in der ersten Halbzeit", verriet Pekeler. Mit dem Bundestrainer Christian Prokop stimmten sich die erfahrenen Nationalspieler nicht ab.

    "Ich glaube, das hat uns den Erfolg gebracht", ordnete Pekeler die Entscheidung der Spieler in der Defensivzentrale beim 25:25-Remis gegen die Slowenen hoch ein. Nach dem Seitenwechsel hatte die Auswahl des Deutschen Handballbundes einen Fünf-Tore-Rückstand aufgeholt. Mit der Leistung konnten sie nicht zufrieden sein.

    Aus Spiegel online


    Naja... also das ist mir schon sehr aus dem Zusammenhang gerissen. Das wuerde ich gerne mal im ungekuerzten Interview sehen, ob man da nicht jetzt etwas zu viel oder falsch hinein interpretiert.


    Wurde der Angriff von Deutschland durch das Abstandsvergehen verhindert?
    Wenn Drux noch in der Spielzeit ausgeführt hat: Nein!


    Was ist daran logisch? Jetzt sag bitte nicht weil es da steht. Natuerlich muss eine bestehende Regel richtig angewendet werden, aber logisch finde ich das trotzdem nicht. Und das Abstandsvergehen hat ja wohl klar dafuer gesorgt, dass Drux nicht mehr so frei auf das Tor werfen kann! Und das ein korrekter Anwurf von der Mittellinie auch mit Torwart zum Tor fuehren kann hat wenn ich mich richtig erinnere Faeth mal gezeigt.

    edit: gerade gefunden, leider ist der Artikelnicht kostenfrei


    Für mich jetzt nochmal zum besseren Verständnis: Ich gehöre nicht zu den Regel-Päpsten, aber so wie ich die hier jetzt schon mehrfach genannte Regel verstehe, hätte es den 7 Meter nur dann geben dürfen, wenn einer von den 3 vor Drux stehenden Slowenen versucht hätte, ihn z.B. durch ein Foul an der Ausführung zu hindern. Korrekt!?


    Wenn Drux noch vor Ablauf der Zeit geworfen hat ja (von Wurf kann man da im Uebrigen ja kaum reden, interessiert aber die Regel nicht ;) ) soweit ich das jetzt verstanden habe - was aber in meinen Augen immer noch widersinnig ist. Eine Sekunde vor Ende muss man sich mindestens mal festmachen lassen beim Anwurf, mit Ablauf der Zeit reicht ein einfaches Abstandvergehen fuer zwei voellig unterschiedliche Bewertungen mit weitreichenden Folgen :pillepalle:

    Also ich interpretiere das so:
    in der hier schon zitierten Regel 8:10c steht:
    "Abstandsvergehen (Regel 8:10c): Das „Nichteinhalten des Abstandes“ führt nur dann zur Disqualifikation + 7m, wenn der Wurf in den letzten 30 Sekunden (!) nicht ausgeführt werden kann. Wird der Wurf ausgeführt und durch einen zu nahe stehenden Spieler geblockt, dann ist auch in den letzten 30 Sekunden die normale Progression
    vorgesehen, da der Ball die Hand des Werfers verlassen hat."
    Man muesste dann also argumentieren, dass in diesem Fall das Abstandsvergehen dazu gefuehrt hat, dass der Anwurf in der regulaeren Spielzeit nicht mehr moeglich war? Wenn das so ist, ist das eine der daemlichsten Regeln die seit langem gehoert habe, insbesondere die Begruendung das der Ball ja die Hand des Werfers verlassen hat. Diese Logik setzt ja voraus, das der Spieler nur dann wirft, wenn er nicht blockiert wird. In der Situation, also quasi fast mit Spielende versucht der natuerlich einen Wurf auf Biegen oder Brechen und nimmt sich dadurch selbst den "Vorteil" eines 7 Meters, obwohl er regelwidrig blockiert wurde - das muss man mal einem Aussenstehenden erklaeren der versucht Handball zu verstehen.

    ich hab das mal von hier kopiert:

    Zitat

    Die entscheidende Frage lautet: Hat der Ball die Hand des deutschen Rückraumspielers vor oder nach der Schlusssirene verlassen?

    Im zweiten Fall wäre die Entscheidung der litauischen Schiedsrichter korrekt, denn die Slowenen hätten dann eine klare Torchance vereitelt. Die im Sommer 2016 eingeführte Regel besagt, dass ein solcher Verstoß in den letzten 30 Sekunden zwingend mit einem Siebenmeter und einer Roten Karte zu ahnden ist.

    Hat Drux den Ball jedoch vor Ablauf der regulären Spielzeit geworfen, läge eine Fehlentscheidung vor, weil es sich dann nur um ein normales Abstandsvergehen gehandelt hätte. Dieses wird lediglich mit einem Freiwurf und einer Zwei-Minuten-Strafe bestraft.

    Ich habe das in anderen Beitraegen hier noch nicht ganz verstanden: warum ist es eine klar vereitelte Torchance wenn der Ball die Hand nach der Sirene verlaesst, vor der Sirene aber nicht? ?(