Beiträge von Peter2000

    Sich evtl. um Abfindungen zu streiten ist aber etwas anderes als ggfs. unwahre Aussagen zu korrigieren.

    Wenn K73 sich nicht gegen einige Äußerungen von Hanning zur Wehr setzt, dann ist er entweder kein Kämpfer oder Hanning hat Recht. Diese Gedanken drängen sich mir jedenfalls auf.

    Und welcher potenzielle zukünftige Arbeitgeber holt sich jemanden ins Haus, der seinen vorherigen Arbeitgeber öffentlichkeitswirksam vor Gericht zieht?

    Man kann es durchaus auch als Zeichen von Besonnenheit werten, die Dinge einfach auf sich beruhen zu lassen. Aktuell steht Hanning wie der Verlierer da und nicht Kretzsche.

    Es könnte auch sein, dass Bob wieder zu den Ur-Zielen seines Projektes zurück will resp. diese in Gefahr sah...

    Nicht Champions League oder Meister waren doch vor 10 Jahren das oberstes Ziel, sondern mit eigenen Junioren zur nationalen Spitze zu gehören. Das Projekt in Deutschland überhaupt, wenn man die hohe Klasse der Bundesliga sieht, als beste Liga der Welt...

    Bob ist ein Ideologe und das Ur-Ziel ist die letzten beiden Jahre etwas abhanden gekommen und die internationalen Transfers/Transfergerüchte wurde immer mehr. Ein Grøndahl, Ariño, Herburger (als 3ter Kreis) passen nicht mehr in die Ideologie...

    Und wie verkaufst du dieses Konzept den Spielern, den Fans, den Sponsoren?

    Bennet Wiegert erwähnt immer wieder, wenn es zu der Frage kommt, wie er die Spieler trotz der Strapazen motiviert, dass das Gegenteil der Fall ist: Er muss sie einbremsen, weil die Spieler seiner Ansicht nach zu viel wollen. Und das ist nachvollziehbar. Die Spieler wollen den Erfolg. Und noch mehr das Geld. Das wiederum bedingt, dass man entsprechende Einnahmen braucht. Und da sind wir wieder bei den Sponsoren, bei den TV- und Vermarktungsrechten, den Einnahmen aus den internationalen Wettbewerben, ...

    Für mich ist es ebenfalls nicht verständlich, wie man anhand der Bilder Saugstrup bestrafen konnte. Ja, Gidsel geht nach unten. Das macht er aber oft und gern auch mal vorschnell. Aber selbst wenn es die Berührung gab, sie war auf den Videos nicht zu erkennen. Und dann darf man einfach keine Bestrafung aussprechen.

    Dass Schiedsrichter in den unteren Klassen bestimmte Personen unter Generalverdacht stellen und deren pure Anwesenheit ausreicht, um sie zu bestrafen, habe ich zur Genüge erlebt. Aber Bundesligaschiedsrichter? Das enttäuscht dann schon.

    es ist halt schon vermessen zu glauben, dass man in der laufenden Saison einen so derart radikalen Systemumbruch vollziehen kann, ohne dass das mit der Mannschaft irgendetwas macht.

    Vor dem Spiel gab es hier einige prominente Stimmen, die meinten, die Mannschaft würde das nicht tangieren und sie wäre eingespielt genug, sodass der Trainerwechsel heute keine Relevanz hätte. Nunja, das Ergebnis lässt einen anderen Schluss zu.

    Berlin spielt gerade gegen die mit Abstand beste Mannschaft der Welt.

    Wenn man da einen schlechten Tag hat, geht man halt so unter.


    Gegen Wetzlar, Erlangen etc wäre das heute so nicht passiert, jede Wette.

    Man kann aber auch echt probieren, sich alles schön zu reden. Berlin hat in der vergangenen Saison Zuhause nur einen einzigen Punkt abgegeben - gegen den SCM. Und dann heute dieser Offenbarungseid. Das war nicht nur ein schlechter Tag. Das war, als hätte es die vergangene Saison nicht gegeben.

    Und völlig unnötig- so unsportlich zu agieren.

    Da hat es mit Gidsel aber genau den Richtigen getroffen. Sein permanentes Strafen fordern ist ebenfalls unsportlich. Den Kopf zurückziehen, bevor es überhaupt nur eine Berührung gab, das war heute nicht zum ersten Mal so zu sehen. Er will auf unsportliche Art und Weise Strafen schinden. Heute hat er einen Spiegel vorgehalten bekommen. Der weltbeste Handballer sollte es nicht nötig haben, einen auf Neymar zu machen.

    Für mich liegt der psychologische Vorteil beim SCM. Bennet kennt sein Team und konnte sich ganz normal auf das Match vorbereiten. Bei den Füchsen sitzt nun ein Trainer auf der Bank, der sofort den Druck hat, liefern zu müssen. Wenn Siewert, wie behauptet, an der fehlenden Akzeptanz der Spieler gescheitert ist, dann muss Krickau zeigen, dass er der Boss auf der Bank ist. Dazu gehört aber auch, dass man die eigenen Spieler in- und auswendig kennt. Und das kann eigentlich nicht der Fall sein, also steigt die Chance, beim Coaching den ein oder anderen Fehler zu machen.

    Dazu kommt, dass der SCM in Berlin letzte Saison als einziges Team einen Punkt holen konnte, und das ohne Claar und Magnusson. Dazu das Champions-League Finale. Der SCM ist definitv abegeklärt genug für das morgige Spiel.

    Wie heißt es so schön: Der Erfolg frisst seine Kinder.

    Es scheint, als kam die Meisterschaft für die Füchse zu früh. Nun steht Hanning in der Pflicht und muss zeigen, dass sein Konzept das richtige ist. Der breiten Öffentlichkeit dürfte es dabei egal sei, dass er lieber auf die Entwicklung junger Spieler setzt, statt Stars einzukaufen. Bleibt der Erfolg zukünftig aus, wird es Kritik hageln. Und Erfolg wird außerhalb der Handballblase nur an Titeln gemessen.

    Torlinientechnik immer noch kaputt.

    :rolleyes:

    Und in Magdeburg ging zudem der Videobeweis nicht. Lt. Dyn-Moderator hatte SCM-Sportfreund Stiebler seit morgens 8 Uhr versucht, das Ding zum Laufen zu bringen. Ohne Erfolg.

    Wurde aber auch nicht benötigt, da beide Mannschaften sehr fair miteinander umgegangen sind.

    Die letzte mir bekannte Initiative ist https://de.wikipedia.org/wiki/HT_M%C3%BCnchen um etwas im semiprofessionellen Bereich aufzustellen.

    Das wird jetzt vielleicht Off-topic, aber im Artikel bin ich über was gestolpert:

    Hachinger Tal München, kurz HT München, ist ein oberbayerischer Handballverein

    Das ist doch falsch, oder? Eine Spielgemeinschaft ist kein Verein.

    Absolut. Ist teuer und nicht fleißig. War schon in Magdeburg und Leipzig so.

    Kretzsche hat dem SCM und Leipzig viel gebracht. Er war damals derjenige, über den geredet wurde. Sein Auftreten als "Handball-Punk" hat der Sportart die Publicity gebracht, die sie brauchte. Wenn jemand außerhalb der Handballwelt einen Handballer kannte, dann war es Kretzsche.

    Der SCM ist mittlerweile auf einem Niveau, wo es keinen Exoten mehr als Aushängeschild braucht. Diese Mannschaft überzeugt durch kontinuierliche Bestleistungen.

    Ich könnte mir ihn tatsächlich auch als Aufbauhelfer vorstellen. Sicher nicht mehr mit dem Image, das er früher versprühte. Aber er kennt das Geschäft und hat immer noch einen Namen. Ich würde mich jedenfalls freuen, wer er uns (als Handballfans) in einer wichtigen Funktion erhalten bleibt.

    Ich hatte Freitag auch meine Probleme. Beim Chromecast zeigte die Dyn-App nur einen blauen Screen. App beenden, Stick raus und wieder rein brachten keine Verbesserung. Da die Zeit bis zum Spielbeginn knapp wurde, bin ich dann an den PC und habe dort über den Chrome-Browser das Spiel gestartet. Auch dort brauchte es mehrere Anläufe, um in die Live-Übertragung reinzukommen. Das sah schon danach aus, dass der Server Probleme hatte, die Daten bereitzustellen. Nachdem der Stream einmal lief, konnte ich ihn zum Chromecast senden und dann dort problemlos bis zum Ende schauen.

    Am nächsten Tag habe ich mich dann nochmal mit dem Chromecast beschäftigt und dort ein Systemupdate durchgeführt. Danach die Dyn-App einmal kurz gestartet und gesehen, dass die Spielübersicht wieder geladen wird. Keine Ahnung, ob das Update dafür ursächlich war. Idealerweise würde eine App ja merken, ob das System, auf dem sie läuft, alle Voraussetzungen erfüllt und im Nichtfall eine qualifizierte Fehlermeldung ausgeben. Beim Supercup in der Vorwoche hatte alles noch problemlos funktioniert.

    Ja meinte ich. Bin aber der Meinung, dass da nicht immer ein Time Out voran ging. Kann mich da aber durchaus irren.

    Denke jedenfalls jedesmal: „ach nee, nicht schon wieder…“

    Was ich in meinen Jahrzehnten in Sporthallen alles schon an technischen Problemen mit diesen Anlagen erlebt habe, da kannst du dir jedes (un-)denkbare Szenario ausmalen und wirst trotzdem einen Fall finden, wo es genau so passiert ist.

    Wie schon geschrieben, ist die mit Abstand häufigste Ursache für Korrekturen der Spielzeit die verzögerte Reaktion des Zeitnehmers, wenn er oder die Schiedsrichter die Spielzeit anhalten. Datenübertragungsprobleme zwischen Steuerpult und Anzeigeeinheit sind aber auch keine Seltenheit. Ich erinnere mich an eine Sporthalle, bei der die angezeigte Spielzeit sich nur alle paar Sekunden aktualisierte. Komplette Systemabstürze sieht man auch mal.

    Bedienfehler kann man auch nicht generell ausschließen.

    Auch ich hatte beim ersten lesen diesen Eindruck.

    Finde es allerdings erstaunlich, dass scheinbar dem GF die alleinige Schuld in die Schuhe geschoben wird. Es handelt sich aber um eine GmbH & Co KG und somit unterliegt der GF auch der Kontrolle des AR. In der Fall AR Vorsitzender E. Betzner (bitte keine Diskussion nun über Alter usw.) Es gibt also Kommanditisten, die Ihre Aufgabe wohl auch weniger beachtet haben.

    Ach komm! Das sind Konstrukte, die nach außen hin den Schein wahren, dass alles wie vorgeschrieben organisiert ist. Und im Hintergrund zieht einer die Fäden und erklärt, was zu tun ist. Ich kenne eine GmbH mit auf dem Papier vier Geschäftsführern und acht Gesellschaftern. Intern gibt eine einzelne Person den Ton an. Ohne sein Okay passiert nichts. Die anderen sind Marionetten, die zu folgen haben.

    Ok, bin da wirklich nicht so tief drin, da ich halt Handballer bin 🤷‍♂️ und habe wieder was dazugelernt.

    Keine Ahnung von den Regeln, aber anderen unterstellen, Blödsinn zu schreiben. Danke für diese Aufklärung!

    3. Ich bin der Meinung, ja als Fan des Sports an sich, dass es richtig gewesen ist, da der sportliche Fehler vom Leipziger Spieler begangen worden ist und dieser korrigiert worden ist. Ja, der VAR hätte nicht eingreifen dürfen, aber im Sinne des Sports empfinde ich, und das Gefühl kannst Du mir nicht streitig machen, dass es richtig gewesen ist.

    Du kannst der Meinung sein, die wird dir auch niemand nehmen. Nur nimmst du Bewertungen auf persönlicher Ebene vor, die suggerieren, dass einzig du im Recht bist. Und du stellst dein Gefühl über die existierenden Regeln, weil es deinem Gerechtigkeitsempfinden entspricht. So funktioniert regelbasierter Sport aber nicht. Denn jeder empfindet anders. Was du als richtig empfindest, können 100 andere als falsch empfinden. Nur wer ist dann der Falschfahrer? Du oder die anderen 100?

    Na los, wer sagt das Wort mit O am Anfang?

    Meinem Empfinden nach ist das ein Thema, bei dem man die Scheuklappen ruhig absetzen darf und mal über den Tellerrand des Handballsports schaut. Auch wenn es beim Handball keinen VAR gibt, so besteht trotzdem die Möglichkeit, dass die Schiedsrichter den Videobeweis regelwidrig anwenden. Auch der Handball kann daraus lernen, was da beim Fußball passiert ist. Und wenn es nur die Erkenntnis ist, dass man solch ein Theater mit minutenlanger Unsicherheit auf jeden Fall vermeiden möchte.

    Sorry, aber so ziemlich alles in Deinem Beitrag ist für mich kompletter Blödsinn!


    Die Entscheidung, dass der Freistoß nicht korrekt ausgeführt wurde, ist, den Fußballregeln entsprechend, richtig. Es gibt Anweisungen, wie und wann der VAR eingreifen kann, das ist richtig, aber die Entscheidung über den im Spiel erfolgten Regelverstoß ist richtig getroffen worden!

    Selbst der DFB hat zugegeben, dass da etwas schief gelaufen ist. Willst du das nicht wahrhaben?

    Schiedsrichter und Assistenten bemerken die falsche Freißstoßausführung nicht. Leipzig erzielt das Tor, der VAR checkt im Hintergrund die Entstehung. Keiner hat Einwände, das Spiel geht weiter. Erst als Vorzeigesportsmann Kimmich sich aufregt, dämmert dem Schiedsrichter, dass da vielleicht doch was gewesen sein könnte. Und hier begehen die Beteiligten einen Regelverstoß: Sie veranlassen eine Prüfung aufgrund der Intervention von Spielern. Das ist ausdrücklich untersagt.

    Ein Regelverstoß wurde durch einen weiteren Regelverstoß geheilt - Unrecht wurde mit Unrecht bekämpft. Das kann nicht im Sinne des Sports sein. Die aufgrund des Ablaufs einzig zulässige Variante wäre gewesen, Leipzig das Tor nicht abzuerkennen.

    Aber dennoch war die finale Entscheidung die richtige 😊 und das, finde ich, ist ein riesengroßer Unterschied. Sich über richtige Entscheidungen aufzuregen finde ich absolut lächerlich, denn dafür muss die Unterstützung doch gewollt sein. Wenn man aber technische Unterstützung hat und dann trotzdem falsch entscheidet, dann darf man sich, m.E. vollkommen zurecht, auch aufregen!

    Wie kann eine Entscheidung, die die Regeln missachtet, richtig sein?

    Es gibt Regeln für die Anwendung des Videobeweises. Diese sind abschließend, lassen also keinen Raum für weitergehende Anwendung. Darauf können sich alle Beteiligten einstellen.

    Was du schreibst, heißt übersetzt: Der Zweck heiligt die Mittel.

    Würdest du genauso zustimmen, wenn z.B. ein Schiedsrichter ein Foul von Spieler A1 an B7 nicht ahndet und A1 dann kurzerhand von B5 "aus dem Spiel genommen wird"? Wo ist die Grenze zwischen "die finale Entscheidung war richtig" und Selbstjustiz?

    Die Schiedsrichter sind Teil des Spiels und können nicht spontan neue Regeln erfinden.

    Der Vergleich zum Fußball hinkt total.

    Da sind in jeder Ecke Kameras, und im Keller sitzen vier Leute. Zwei für die Technik, ein Schiedsrichter und ein Schiedsrichter-Assistent. Und zwar vor großen Monitoren!

    VAR und VAR-Assistent helfen nicht nur bei der Bewertung und suchen dem Schiedsrichter die besten Bilder raus.

    Sondern sie helfen dann sogar noch bei der Formulierung der Erklärung für die Zuschauer!

    Und trotzdem hat sich das Schiedsrichter- und VAR-Team beim Auftaktspiel Bayern-Leipzig einen krassen Fehler geleistet, indem der VAR beim Leipzig-Tor irregulär eingegriffen hat. Nachträglich begründet das der DFB übrigens mit "es war im Sinne des Sports". Damit wird die Öffentlichkeit auf Linie gebracht, falls RB sich entscheiden sollte, gegen den Regelverstoß vorzugehen.

    Ich frage mich nur warum es so wenige Spieler sind?

    Das reine Werfen ist vielleicht gar nicht so das Problem. Aus dem Stand kann man das einigermaßen leicht üben. Schwieriger wird es aus der Bewegung. Das sind halt komplexe Bewegungsmuster, die da trainiert werden müssen. Wenn man das von klein auf lernt, könnte es funktionieren. Nur braucht man dafür entsprechende Trainingskapazitäten, bei fraglichem Vorteil. Ähnlich sieht es beim Fußball aus, wo auch nur die wenigsten Spieler mit beiden Füßen operieren können.

    Ich habe übrigens mal Spieler(innen) erlebt, bei denen eine Blockade einsetzte, weil sie beim Sprungwurf über einen flachen Schaumstoffbalken springen sollten. Das war koordinativ schon zu viel verlangt. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

    Fabian Wiede nimmt Erik Johansson frontal an und seine Bewegung zielt ersichtlich darauf ab, den Gegenspieler mit beiden angewinkelten Armen am Körper aufzunehmen. Die Aktion ist nicht gezielt gegen den Kopf gerichtet. Dass Erik Johansson sich durch das Momentum seines vorherigen Zweikampfes quer in der Luft liegend mit dem Kopf fast auf Hüfthöhe in den Abwehrspieler hinein bewegt, kann und darf nicht Fabian Wiede zum Vorwurf gemacht werden. Ich fand die Entscheidung nach dem Videobeweis mutig, aber richtig. Sie entspricht nicht unbedingt der Linie die wir letzte Saison in der HBL gesehen haben, aber sie entspricht meiner Meinung nach dem Sinn der Regel.

    Wenn die Schiedsrichter das zukünftig auch so sehen, dann kann Gidsel es sich ja sparen, seinen Kopf so theatralisch zurückzuziehen. Er und andere "Experten" werden dann öfter mal völlig umsonst auf dem Boden liegen und ihr Gesicht halten.