Beiträge von Peter2000

    Doch das geht. Wurde in der Schulung in Sachsen gezeigt.
    Zwar nicht sonderlich elegant weil ich erst den fehlerhaften Eintrag löschen muss, dann die aktuelle Spielzeit merken, um dann die Uhr auf die gewünschte Zeit zu stellen, das richtige Ereigniss eintragen und dann wieder die Uhr auf die aktuelle Spielzeit stelle. Es geht also, aber ein echter Editor für das Ereigniss ohne an Spieluhr zu drehen wäre natürlich schöner.

    Nein, es geht nicht. Was du beschreibst ist ein Workaround, weil die Funktionalität eben nicht gegeben ist.

    Also... Du bist mir ja einer.^^ Wir haben Schiedsrichtermangel in Deutschland. Immerhin hat sich jemand bereiterklärt zu pfeifen. Für uns im Norden ist es absolut üblich, dass Spiele nur von einem gepfiffen werden. Zumindest bis hoch zu einem gewissem Level. Und das ist oberhalb der Landesliga.

    Schiedsrichtermangel darf kein Grund dafür sein, dass absolut unfähige Schiedsrichter auf die Spieler losgelassen werden. Das macht unter Umständen mehr kaputt als es hilft. Da lieber sollen beide Mannschaften das selbst pfeifen. Ich kenne Typen, denen geht es nicht um den Sport. Die haben als Rentner Langeweile und freuen sich über die Kohle. Die pfeifen dann das komplette Wochenende. Spätestens nach dem dritten Spiel pfeifen sie dann auch auf dem letzten Loch und auf so eine Spielleitung darf man gern verzichten.

    Wenn er den direkten Kopftreffer gegen den Torwart sicher gesehen hätte, hätte es bestimmt auch 2 Minuten gegeben.

    In den unteren Klassen gibt es Schiedsrichter, die gern weggucken, wenn sie bestimmte Spieler oder ein Team nicht leiden können. Hier für einen Unbekannten die Hand ins Feuer zu legen, halte ich für sehr mutig.

    Es gibt keine gelbe Karte in der zweiten Halbzeit. Also auch nicht für den ggf. verspäteten Wechsel des Torwartes. Was aber hätten 2 Minuten oder eine gelbe Karte zu dem Zeitpunkt geändert?

    Oh, böser Fehler! Ich kenne auch einen Schiedsrichter, der in der 2. Halbzeit keine Gelben Karten mehr verteilt. Hat er vor 40 Jahren von seinem damaligen Lehrwart so vermittelt bekommen. Hat nur absolut nichts mit den Regeln zu tun. Aber das wurde hier ja schon klargestellt.

    In unserer absolut topmodernen Halle haben wir allerdings leider keine Sirene. Unsere Zeitnehmer pfeifen also in eine extra Pfeife, die der SR aber einfach mal gekonnt ignoriert.

    Die Pfeife zu verwenden ist an dieser Stelle regeltechnisch absolut in Ordnung. Nach Regel 2.8 führt der Pfiff des Zeitnehmers zwangsweise zu einer Spielunterbrechung. Ich kenne sogar Schiedsrichter, die das für ein Team-Time-Out fordern (statt der Signalanlage der Halle), obwohl im Kommentar zur Regel ergänzend formuliert ist "Ein Signal ... unterbricht das Spiel". In den Regeln ist außerdem, wie hier schon geschrieben, formuliert, dass alles, was nach dem Pfiff passiert, rückgängig zu machen ist. Hier muss sich dann einfach auch das Kampfgericht durchsetzen. Ansonsten sollte der Mannschaftsverantwortliche darauf bestehen, dass der Vorfall im Spielbericht erwähnt wird. Da es recht spät im Verlauf des Spiels passierte, reden wir hier durchaus von einem möglicherweise spielentscheidenden Regelverstoß durch den Schiedsrichter. Legt man da Einspruch ein, kann das zur Wiederholung des Spiels führen. Aber dazu muss das im Bericht vermerkt und der Einspruch angekündigt sein.

    Der Ball ging ins Tor, daher kann man es ggf. als Streifschuss auslegen, der straffrei ist. Wenn der Ball keine eindeutige Richtungsänderung nach dem Kopftreffer hat, ist es regeltechnisch in Ordnung.

    Zitierst du bitte die zugehörige Regel oder die Regelauslegung?

    Mach sein, kann aber auch sein, dass es eben auch nur bei Freiwürfen geblieben wäre. Die Linie der Schiris war da recht großzügig. Aber wenn sie so pfeifen, warum lasse ich den Gegner ohne Kontakt immer wieder aus Rückraum fern werfen? Das ist bei diesem Spiel die entscheidende Frage. Genauso am Mann ran, wie es Balingen vorgemacht hat und dann sinkt auch deren Trefferquote. Für mich immer noch unbegreiflich, warum der SCM da keine anderen Abwehrvarianten auf die Platte bringt. Ist ja nicht das erste Mal, dass man gegen solche Taktik des Gegners in Schwierigkeiten kommt. Und wir sprechen hier nicht von Barca oder einem anderen europäischen Topteam. Wir sprechen vom Aufsteiger, vom BHC, von Erlangen.

    Die Frage hatten wir ja auch im Spiel-Thread. Meine Erklärung: Statistik. Würfe aus der zweiten Reihe zulassen und durch gekonntes Verschieben den Gegner nicht bis auf 6 m kommen lassen. Das verringert die Gefahr, dasss der Gegner sich in Freiwürfe retten kann und erhöht (theoretisch) die Chance, dass die Torhüter mal einen Ball halten.

    Dass Wiegert das jetzt schon seit Jahren so praktiziert, lässt ja nur den Schluss zu, dass es willentlich so gespielt wird. Und wenn man vorn auf SCM-typische Angriffswerte kommen würde, wäre die Abwehr überhaupt kein Thema, was man diskutierten müsste.

    Auch personell gibt es keine Alternativen bzw. gäbe es schon, aber sie werden nicht eingesetzt.

    Weber wäre bei so aggresiven Abwehrreihen durchaus eine Option, da er recht gut Zeitstrafen herausholen kann. Genau das, was Wiegert von Spielern fordert. Aber wenn man immer wieder auf kurzem Raum ohne Schwung in die Abwehr geht, fehlt da einfach die Intensität, die es für Zeitstrafen braucht.

    Wenn die Kacke am dampfen ist sucht man pragmatische Lösungen. Und ruft nicht den Rechtsanwalt an. Wobei ich davon ausgehe, dass damit kein spanischer Support gemeint war, sondern einer vom DHB. Das eine verkürzte Beschreibung in der Zeitung nicht immer alle facetten erfasst, dürfte auch klar sein. :)

    Trotzdem ist das natürlich eine echt schräge Lösung.

    Nach über 20 Jahren Erfahrung mit Handballfunktionären sage ich dir, dass pragmatische Lösungen nicht in jedem Fall auf Akzeptanz stoßen. Ich habe nicht wenige Funktionäre erlebt, die dem deutschen Amtsschimmel den Rang ablaufen wollten. Der gesunde Menschenverstand sagt: Das Spiel hat stattgefunden, das ist das einzige, das zählt. Der Funktionär sagt: Ihr habt gegen § XY verstoßen, also müsst ihr Strafe zahlen. Und das sogar für absolute Lappalien. Ich hatte mit Staffelleitern zu tun, die haben die Berichte schon seziert, bevor ich nach den Spielen überhaupt Zuhause angekommen war. Spätestens da lernt man, dass jedes Wort im Bericht auf die Goldwaage gelegt werden kann. Und deshalb ist "Support" der falsche Begriff im Bericht. Da gehören Name und Funktion desjenigen hin, der diese "pragmatische Lösung" vorgeschlagen oder abgesegnet hat. Da die Zeitung das als Zitat gekennzeichnet hat, gehe ich auch davon aus, dass da wirklich "Support" steht.

    Au die Sport-Bild hat etwas gefunden, geschehen in der 3. Liga (Stralsund - Altenholz): https://sportbild.bild.de/sportmix/handb…3c2c078412c2652

    Da bin ich mal gespannt, wie das handballrechtlich gewertet wird.

    Nun ja, den Spielern darf die Teilnahme am Spiel weder durch die Schiedrichter noch durch den ESB verwehrt werden. §81 der Spielordnung sieht ausdrücklich vor, dass bei Spielern, bei denen keine elektronische Spielberechtigung vorliegt, ihre Teilnahme durch Eintrag im Spielbericht bestätigt wird (Name + Geb.-Datum).

    In nuLiga war/ist es möglich, Spieler, zu denen keine Daten abgerufen werden können, manuell einzutragen. Das erfüllt die Anforderungen der Spielordnung. Wenn der neue ESB das nicht kann, wäre das ein weiteres Zeichen, dass beim DHB und den anderen Verantwortlichen nicht wirklich die Kompetenz vorhanden ist, so ein System zu entwickeln.

    Interessant is im oben verlinkten Artikel zum Spielbericht die Aussage "Nach Absprache mit dem Support...". Das wäre für mich bei solchen Problemen nicht der korrekte Ansprechpartner. Das müssten die spielleitende oder die Passstelle entscheiden. Nur wird man die am Wochenende eher nicht erreichen, also wäre meine Schlussfolgerung, das Spiel mit einem Papierbericht zu protokollieren, bevor ich mich dem Risiko aussetze, durch Verwendung falscher Identitäten Probleme zu bekommen. Selbst wenn da alle vor Ort Verantwortlichen zugestimmt haben, kann es ja immer noch sein, dass die dazu gar nicht berechtigt waren.

    Was mich aber wirklich umtreibt, warum agiert man spätestens nach 15 min in der Abwehr nicht genauso, wie es Balingen vorgemacht hat. Die Schiris haben eine großzügige Linie gefahren, ohne dabei einseitig zu pfeifen oder ein Team zu bevorteilen. Warum stellt Benno seine Abwehr denn nicht auch auf diese Art der Verteidigung ein? Warum lässt man die Rückraumschützen weiterhin werfen, ohne sie genauso auf griechisch-römische Art festzumachen. Die hatten Zielwasser getrunken und ordentliche Fackeln im Wurfarm. Das muss ich doch sehen und dann unterbinden.

    Wann hat der SCM das mal wirklich konsequent zelebriert?

    So richtig scheinen auch Bergendahl und Serrdilla noch nicht in der Saison angekommen zu sein. Jedenfalls machen sie meiner Wahrnehmung nach aktuell nicht den Unterschied, wenn sie in der Abwehr stehen.

    Überregulierung oben. Und ganz unten ist nichtmal irgendwo festgehalten, dass man den Mannschaften Umkleide- oder Waschmöglichkeiten zur Verfügung stellen muss.

    Finde auch, das insgesamt immer weniger Zuschauer sich am rhythmischen Klatschen beteiligen.

    Das ist auch bei Konzerten zu beobachten und hat sich meiner Meinung nach in den letzten Jahren deutlich zum Negativen hin entwickelt. Selbst in kleinen Locations, wo nur 1000 Leute rein passen, hast du vor der Bühne vielleicht noch die ersten paar Reihen, die richtig mitgehen. In der Mitte wird noch höflich kurz geklatscht und hinten ist man damit beschäftigt, sein Mineralwasser festzuhalten. Irgendwie hat man mehr und mehr den Eindruck, dass Leute zu solchen Veranstaltungen gehen, weil ihnen entweder langweilig ist oder sie was in ihren Lebenslauf schreiben wollen. Am Ende ist das alles legitim, aber trotzdem irgendwie traurig. Scheint aber in anderen Ländern noch schlimmer zu sein. Viele Bands loben nach wie vor das Publikum in Deutschland.

    Der TW macht eine aktive Bewegung des Kopfes zum Ball. Deshalb keine Strafe für den Angreifer.

    Ja, das ist der schmale Grat, auf dem die Schiedsrichter da wandeln müssen. Bewegt sich der komplette Körper des Torwarts in einer für den Torwart typischen Art und Weise, dann bewegt sich natürlich auch der Kopf. Und vielleicht sogar in die Richtung, in die der Ball fliegt. Ist die Bewegung "aus einem Guss", wird der Spieler bestraft werden. Die Ausnahme, die in den Regeln formuliert ist, ist halt die aktive Bewegung des Kopfes zum Ball. Gemeint ist wahrscheinlich, dass sich nur der Kopf bewegt, so geschrieben ist es aber nicht. Man hätte es durchaus in den Regeln anders formulieren können. Hätte Kuzmanovic gestern nicht nur den Kopf hochgezogen, sondern wäre gesprungen, hätte es 2 Minuten geben müssen.

    Der Streifer auf der anderen Seite war schwieriger zu entscheiden. Die Interpretation des Regelwerkes geht ja in die Richtung, dass jede Berührung als Treffer zu werten ist. Persönlich finde ich das zu hart und dann von den Regelhütern auch schwach formuliert. Die englische Sprache kennt den Unterschied zwischen treffen und berühren. Wenn man also jede Berührung, unabhängig von der Intensität, bestrafen wollte, hätte man es auch so formulieren sollen.

    Unabhängig davon war das gestern keine schlechte Schiedsrichterleistung. Es wird dem Spiel auch nicht gerecht, sich pausenlos über die Trainer aufzuregen. Frage an diejenigen, die hier Woche für Woche Bestrafungen fordern: Ist euch egal, was auf dem Feld passiert? Die 14 Spieler bieten doch genug Action, da muss man doch nicht permanent seinen Fokus auf die Bänke richten.

    Also die 50 MBit/s reichen locker für einen FullHD-Stream aus, wenn sie dann stabil anliegen. Theoretisch sollten da sogar 5 Streams parallel möglich sein.

    Kritisch könnte die Latenz werden, aber auch erst bei Werten um die 150-200 ms. Das wäre also der Wert, den ich mir zuerst anschauen würde.

    Ein Speedtest, mit dem man normalerweise die Leitungsgeschwindigkeit misst, ist auch nur bedingt brauchbar. Der läuft halt nur ein paar Sekunden. Besser wäre es, irgendwo eine sehr große Datei runterzuladen und live den Datendurchsatz zu beobachten.

    Lohnen könnte sich zudem ein Blick auf die Verbindungsqualität. Die Fritzboxen haben dazu eine Übersichtsseite. Die könnte man auch parallel zu einem Spiel anzeigen lassen, da die die Auslastung der Leitung und die Fehler anzeigt.

    Vorgeschlagen wurde hier ja schon, einen VPN auszuprobieren. Das macht Sinn, da durchaus ein Routing-Problem vorliegen kann. Kann gut sein, dass du an einem Vodafone-Knoten hängst, der eine schlechte Verbindung zum Amazon-Netzwerk hat, welches Dyn für die Übertragungen nutzt. Beim normalen Streaming fällt das halt nicht auf, da, wie schon geschrieben, dort massiv gepuffert wird. Mit einem VPN kann evtl. eine andere Route gewählt werden.

    Leider ist all das auch davon abhängig, wie sich die anderen Nutzer des Netzwerks verhalten. Kann also sein, dass du 6 Uhr perfekte Bedinungen hast und 20 Uhr gar nichts mehr geht. Irgendwo hat jedes Netzwerk einen Flaschenhals.

    Eine Frage noch: Sind die Endgeräte per LAN oder per WLAN mit der Fritzbox verbunden? Bei mir hat Chromecast mit WLAN nur Probleme gemacht, trotz idealer Umgebungsbedingungen. Seit ich dem Ding einen USB-LAN-Adapter spendiert habe, läuft es weitgehend fehlerfrei.

    Basierend auf den Fehlerbildern - insbesondere den Lücken und der Reihenfolge der Events - scheint es beim ESB von H360 offenbar so zu sein, dass es kein Transaktionslog gibt, was lokal zwischengespeichert und später synchronisiert wird. Sprich: entweder schafft es der Client-Rechner die Events hochzuladen oder sie sind verloren. Einzig die Spiel-Metadaten (Aufstellung, SR-Bericht, Ergebnis) werden offenbar am Ende hochgeladen.

    Das wäre lustig... Selbst ChatGPT hat im lockeren Gespräch über eine mögliche IT-Infrastruktur für so ein System von alleine vorgeschlagen, dass Events lokal zwischengespeichert werden sollten, um genau solche Effekte zu verhindern.

    Die entscheidene Frage ist doch, wie kann das Produkt "Frauenhandball" mehr Geld generieren.

    Korrekt. Entweder ist es ein systemrelevantes Element, welches dann auch defizitär arbeiten darf und staatlich gestützt wird. Oder es ist ein Produkt am Markt, dann muss es sich selbst tragen. Niemand hat ein Recht darauf, sein Hobby finanziert zu bekommen. Und in einen Vertrag, der nicht meinen Bedürfnissen entspricht, willige ich nicht ein. Es sei denn, ich wäre gesetzlich dazu gezwungen. Aber dass man von der Arbeitsagentur zum Profisport verpflichtet wird, habe ich noch nie gehört.

    Je mehr ich hier lese, umso mehr erkenne ich Parallelen zur Firma, für die ich noch arbeite. Fast alles, was sich da die Chefetage in den letzten 15 Jahren an Consultern und IT-Dienstleistern angelacht hat, ist gescheitert. Die Firma ist nicht groß, in gewisser Weise aber trotzdem fast einzigartig. Und dann kommen die "Profis" und malen ihre Visionen an die Wand, basierend auf 5 Minuten Recherche. Die wollten/sollten für uns Marketing und Verkauf übernehmen, ohne jemals einen Fuß in die Firma gesetzt zu haben. Jedem, de hier gearbeitet hat (außer den Chefs) war klar, dass das nicht funktionieren wird. Hat es auch nicht. Ein neues System fürs Kundenmanagement - hat viel Ressourcen gekostet, am Ende nichts gebracht. Kunden hinterherzutelefonieren, ohne sich inhaltlich mit ihnen austauschen zu können? Netter Zeitvertreib für den Consulter, aber finanziell null Mehrgewinn. Inhalts- und SEO-Optimierung der Homepage? Ja, jetzt fehlen (aus unserer Sicht relevante) Inhalte, mehr Kunden bringt es trotzdem nicht. Wie auch, wenn keiner erst einmal eine Marktrecherche durchführt, ob es überhaupt einen Mehrbedarf gibt? Aber mit sowas könnten die Consulter einem ja nicht über Jahre Geld aus der Tasche ziehen. Ein von außen wahrnehmbares Firmenprofil mit Wiedererkennungswert schaffen? Wie, wenn sich niemand die Arbeit macht, hier mal reinzuschauen...

    Mein Highlight war aber ein Typ, der per Zufall von Kollegen erfahren hat, dass wir auf der Suche nach einem neuen Managementsystem sind. Es gab da auch gut Passende auf dem Markt. Er hat natürlich seine Chance gerochen und sofort gemeint, das könnte er viel besser und billiger. Er hat dann auch mal 5 Minuten recherchiert und natürlich gleich Argumente gegen die fertigen Lösungen gefunden. Was er dann präsentierte und was auch bestellt wurde, war im Nachhinen betrachtet einfach nur Müll. Ein vom Handling und Design her in den frühen 2000ern festhängendes CRM sollte, ohne das System selbst zu erweiteren, Warenwirtschaft und Labormanagement mit abbilden. Wir als Firma haben da bis zum Abbruch ein Vielfaches an Zeit und Energie reingesteckt als der Laden, der es eigentlich gebrauchsfertig liefern wollte. Da war stellenweise überhaupt kein Verständnis für bestimmte Arbeitsweisen, die das System hätte abbilden müssen. Und das, obwohl der Chef der Firma im Kennenlerngespräch damit glänzte, dass er mal was in der Richtung studiert hat, in der wir aktiv sind.

    Im Fall DHB/Sportheads scheint es so zu sein, dass Sportheads noch kein vergleichbares Projekt begleitet hat. Dafür glänzt die Homepage aber mit bekannten Namen. Auch da erkenne ich Parallen zur täglichen Arbeit.

    Ich bin heilfroh, dass ich mich derzeit nicht mit den Problemen rumschlagen muss, verstehe aber jeden, der hier verzweifelt oder enttäuscht ist. Leider zeigt der DHB damit erneut, warum der Handall nur Best of the Rest ist. Das einzig Gute: Außerhalb der Bubble wird den Ärger kaum jemand wahrnehmen. Solange der Spielbetrieb stattfinden kann und die Fans wissen, wann sie in die Hallen kommen müssen, bleibt der Schaden intern.

    In meinen auch. Hab mir jetzt nochmal die Mühe gemacht, die fragwürdigen Pfiffe in der Crunchtime gestern näher anzuschauen, nachdem ich es schon live in der Halle vermutet hatte. Um es vorwegzunehmen in meinen Augen ab der 53. Minute waren es 5 falsche Entscheidungen zum Vorteil des SCM, eine für den VfL.

    Und was ist mit den 52 Minuten vorher? Zählen die nicht zum Spiel? Vielleicht hätte der SCM bei weniger fragwürdigen Entscheidungen gegen ihn sich bis dahin schon so weit absetzen können, dass die "Crunchtime" nur noch ein langweiliges Auslaufen geworden wäre?

    Ich habe das Spiel jetzt nicht verfügbar, aber mir ist noch eine Szene aus der Anfangsphase im Kopf, wo Claar in der Abwehr den Gegenspieler leicht berührt, der dann aber trotzdem recht frei werfen konnte. Die Schiedsrichter gaben Freiwurf für den VfL. Ähnliche Situationen endeten auf der anderen Seite mehrmals mit Abwurf, was man auf SCM-Seite nicht so richtig verstehen wollte. Das war schon eine Phase pro Gastgeber. Übers gesamte Spiel bin ich aber völlig bei denjenigen hier, die meinen, dass die Schiedsrichter keine Rolle spielten. Die Entscheidungen haben sich ausgeglichen.