Beiträge von Peter2000

    Der Atemlose ist neben dem natürlichem Leistungsabfall wegen des fortschreitenden Alters auch noch wegen der langen Bankzeiten zusätzlich eingerostet.

    Die Bankzeiten hatte Weber aber letzte Saison auch. Und wenn man beide mit ihrer Performance in dieser Saison vergleicht, dann hat Weber in der Vorbereitung alles richtig gemacht (mal davon ausgehend, dass die Verletzungen einfach nur Pech sind). Nur was ist mit Damgaard? Hatte der nicht auch im Sommer genug Zeit?

    Letzte Saison hätte doch fast niemand einen Cent darauf gewettet, dass bei Weber der Knoten noch einmal platzt. Dafür wurde immer wieder die (theoretische) Leistungsfähigkeit von Damgaard hervorgehoben. Nur glaubt ernsthaft noch jemand, dass er zu alter Stärke zurückfindet?

    Und was ist dann daran gut? Weil's nicht pro SCM entschieden wurde? Du führst doch selbst aus, dass man einen Strafwurf hätte geben können. Also wäre es regeltechnisch in Ordnung gewesen, den Videobeweis zu bemühen.

    4 verlorene Spiel in Folge sind zwar Sch....

    Aber wie ich schon nach dem Melsungen Spiel geschrieben haben. Es fehlt im Moment "nur" an der Quote, die Abwehr passt und sie herausgespielten Chancen sind auch da.

    Da das ein Kopfproblem ist, kann das ein gewonnenes Spiel shon wieder drehen.

    Die Quote ist kein reines Kopfproblem. Sieht man bei Omar und Gisli ganz deutlich an deren Bewegungen. Die Physis reicht zwar, um sich bis zum Wurf durchzutanken, danach fehlt aber die Kraft, um den Ball mit der nötigen Stärke und Genauigkeit im Tor unterzubringen.

    Weiß jemand wie hoch die Strafe bei einem aufs Feld geworfenen Gegenstand ist?

    Habe dazu im Internet nichts gefunden.

    In anderen Sportarten bekäme der ausrichtende Verein sicherlich eine Strafe. Ich weiss ja nicht was genau so ein Klöppel wiegt, wenn man den aber an den Kopf bekommt ohne es zu ahnen, tuts bestimmt recht weh, ist ja Gott sei Dank nicht passiert aber sowas habe ich auch noch nicht gesehen und ist auch nicht entschuldbar.

    Ich kann dir versichern, dass auch im Handball schon entsprechende Strafen ausgesprochen wurden.

    Anwendbar sein sollte die DHB-Rechtsordnung, hier speziell §25, Abschnitt (1), Punkt 3: Vernachlässigung des Ordnungsdienstes, mangelnder Schutz, ... Der Strafrahmen reicht von 25,00 € bis 5.000,00 €.

    In den unteren Klassen beschreiben die Schiedsrichter solche Vorfälle im Spielbericht und die spielleitende Stelle (Staffelleiter) legt dann die Strafe fest.

    Mir wird hier alles irgendwie zu schwarz gemalt.

    Was genau gibt dir die Hoffnung, dass es zeitnah wieder besser wird? Weil es bis kurz vor Ende der letzten Saison prima lief? Die Vergangenheit ist zwar schön, um in ihr zu schwelgen, nur lässt sich die derzeitige Situation nicht ändern, indem man Erfolge der letzten Jahre aufzählt. Wir sehen eine Mannschaft, die komplett neben der Spur ist und wir sehen keine Ansätze, die Grund zur Hoffnung geben. Das gestern war eine Bankrotterklärung. Da läuft physisch und auch psychisch viel falsch. Leid tun konnten einem nur Hernández und Portner, die bis zum Schluss alles gegeben haben.

    Was mich gestern wieder besonders gestört hat, ist das weitere Festhalten von Magnússon als 7m-Schütze. Warum? Das waren gestern keine Würfe, das waren Kullerbälle. Insgesamt wirken seine Würfe und Bewegungen wie kurz nach seiner Verletzung letzte Saison. Das sieht nicht rund aus, da ist keine Power dahinter. Und da muss auch ein Trainer reagieren. Zehnder mag auch nicht jeden 7m treffen. Aber die Wurfgeschwindigkeit ist derzeit eine ganz andere Liga als die von Magnússon. Das lässt dem Torhüter deutlich weniger Optionen.

    Unterirdisch waren gestern tatsächlich die Wurfentscheidungen der Außen des SCM. Hernández hat einige Bälle passieren lassen müssen, die körpernah an ihm vorbeiflogen. So zu werfen, ist legitim. Und was machen unsere Außen? Werfen vor Angst, den Torhüter zu treffen, lieber gleich komplett am Tor vorbei. So bekommt man am Ende vielleicht einen Fairplay-Preis, das war's dann aber auch schon.

    Wiegerts Standardphrase in den Interviews im letzten Jahr war sinngemäß: "Die Spieler wollen, ich muss sie immer einbremsen." Für mich war gestern endgültig der Punkt erreicht, an dem ich ein schnelles Ausscheiden aus der Champions League begrüßen würde. Einfach, um die Spieler vor sich selbst zu schützen. Die Frage ist dann jedoch auch, wie Spieler eine Saison ohne Titel verarbeiten und welche Auswirkungen das auf deren Verbleib beim SCM haben kann.

    Was mich gestern enttäuscht hat, war das Verhalten des Kommentators und des Experten beim Anpfiff des Spiels Hannover - Flensburg-Handewitt.

    Da wurde noch 20 Sekunden in die Schweigeminute reingequatscht, ehe diese überhaupt zur Kenntnis genommen und erläutert wurde. Das halte ich für respektlos.

    Schön gespielt hin oder her. Am Ende gab es dafür 0 Punkte. Knackpunkt war der 7:1-Lauf von Lissabon Mitte der 2. Halbzeit, als die Füchse nicht einmal die Überzahl nutzen konnten. Aus zwei Toren Führung für die Füchse wurden vier Tore Rückstand. Wenn man es gut mit Lissabon meint, könnte man sagen, dass die bis zum Ende ihren Vorsprung nur noch verwalten mussten. Vielleicht waren es ja genau diese Körner, die für die Aufholjagd der Füchse drauf gingen, die dann am Ende gefehlt haben?

    Zehnder kam in der alles entscheidenden Phase. Von meinem Gefühl her sah er mit dieser plötzlichen Verantwortung nicht sehr glücklich aus. Bennet Wiegert hat ja sofort reagiert!!

    Reagiert ja. Aber nicht auf Zehnder, sondern darauf, dass Gislis Behandlung abgeschlossen war und er zurück aufs Feld konnte.

    Das ist 1:1 die gleiche Verfahrensweise, wenn ein Spieler wegen 2 Minuten raus muss. Sobald die abgelaufen sind, steht in der Regel dieser Spieler wieder auf der Platte und sein Ersatz sitzt wieder auf der Bank.

    Ich halte diesen Kurzeinsatz wirklich für die falsche Situation, um über die Schwächen von Zehnder und das fehlende Vertrauen durch den Trainer zu diskutieren.

    Ist schon komisch, das es immer wieder Probleme gibt die nur wenige haben.

    Diese Einschätzung teile ich nicht. Nicht alle Dyn-Nutzer werden hier registriert sein. Und vielleicht schreiben nicht einmal alle Forumsnutzer über ihre Erfahrungen? Der "Durchschnittsdeutsche" schluckt Probleme einfach runter und fügt sich seinem Schicksal.

    Wir haben es hier nicht mit standardisierter Datenübertragung per Satellit und Empfang per Receiver zu tun. Vielmehr müssen die Daten durchs Internet, was nur auf den ersten Blick ein homogenes Netz ist. Praktisch sind es viele zusammengeschaltete Teilnetze mit Übergabepunkten und unterschiedlichen Auslastungen. Und auf der Empfangsseite haben wir hunderte bis tausende unterschiedliche Konfigurationen aus Hard- und Software.

    Ich schaue mir die meisten Spiele über einen Chromecast-Stick an, den ich nur für Dyn brauche und der deshalb auch erst kurz vor der Übertragung angestöpselt wird. Nahezu bei jeder neuen Session bricht nach kurzer Zeit die Dyn-App ab und ich werde zurück auf den Chromecast-Startbildschirm geschickt. Das passiert zwei- bis dreimal hintereinander, danach läuft es in der Regel stabil durch. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein anderer Nutzer solch ein Verhalten geschildert hat. Dass nur der Stream abbricht und man ins Hauptmenü der Dyn-App kommt, passiert dagegen so gut wie nie.

    Als langjähriger Windows-Nutzer weiß ich, dass ein Rechner (und nichts anderes ist der Chromecast, wenn auch mit Android/ChromeOS) beim Start gern das System eine gewisse Zeit auslastet und auch mal ungefragt Installationen durchführt. Deshalb halte ich es durchaus für möglich, dass der Chromecast die ersten Minuten einfach von Haus aus instabil ist, vor allem, wenn er nicht täglich genutzt wird, und dass vielleicht die Dyn-App da besonders sensibel ist. Ich muss aber auch gestehen, dass ich bisher keine andere Streaming-App darauf probiert habe.

    Genauso kann ich mir vorstellen, dass es sehr viele andere individuelle Einflussfaktoren gibt, weshalb nicht die breite Masse betroffen ist. Und es muss ja nicht einmal die eigene Empfangsseite sein. Letztendlich erhält jeder Zuschauer seinen eigenen, persönlichen Datenstrom von einem Server.

    Eben, es gab keine Leistung! Er kommt überhaupt erst 10 Min vor Ende, macht 1 Wurf, der geht daneben und zack sitzt er wieder auf der Bank! Er bekommt kein Vertrauen vom Trainer

    Ich denke, dass in der Situation allen Beteiligten und auch den Zuschauern klar gewesen sein dürfte, dass er nur auf den Platz kam, weil Gisli kurz behandelt wurde. Zum Wurf wurde hier ja schon geschrieben, dass es drohendes Zeitspiel war. Das werden auch die Trainer entsprechend mildernd werten. Dass Wiegert dann nach dessen Behandlung wieder auf Gisli setzte, darauf hätte man doch sein ganzes Vermögen wetten können. Das war keine Entscheidung gegen Zehnder.

    Kreis hier, Kreis da. Was ist eigentlich mit der Situation, wo ein SGler 1m im Kreis steht und der andere, Jørgensen glaube ich, dann das Tor macht.

    Spielt das dann keine Rolle, wenn da noch einer im Kreis steht?

    Ernst gemeinte Frage. So regelkundig bin ich nicht.

    Hier müssen die Schiedsrichter entscheiden, ob sich für die andere Mannschaft ein Nachteil bzw. für den Spieler selbst ein Vorteil aus dieser Situation ergibt. Wenn das die Schiedsrichter nicht so empfinden, wird weitergespielt.

    Neu dazugekommen ist jetzt noch, dass Magdeburg ganz oft im Angriffsspiel einen gegnerischen Spieler in den Kreis schiebt, um dann den dort postierten Mitspieler anzuspielen. So provoziert man „Abwehr im Kreis“!

    Und der Witz ist, dass ausgerechnet die SG einen 7-Meter bekam, obwohl beide SCM-Abwehrspieler vor der Linie zum Block abgesprungen sind.

    Es finden sich definitiv auch Angriffe, bei denen der SCM nur einen Freiwurf bekam, obwohl die SG-Abwehr im Kreis stand.

    Was ist denn der Unterschied, ob ich einen Dreher versemmel oder volle Kanone gegen die Latte werfe?

    Er besteht eigentlich nur darin, dass man sich über den Dreher mehr aufregt (als Zuschauer), gleiches gilt für misslungene Heber.

    Der Unterschied ist nicht darin zu suchen, was passiert, wenn ich nicht treffe. Der Unterschied liegt in der Wahrscheinlichkeit eines Treffers an sich. Wer beim Konter "volle Kanone gegen die Latte" wirft, hat ein Genauigkeitsproblem. Oder er will es zu genau machen. Wer zentral auf den Torhüter zulaufen kann, hat das überhaupt nicht nötig. Würfe mit über 100 km/h und vielleicht 3 bis 4 m Abstand zum Torhüter - zwischen Wurf und Überwinden des Torhüters liegen da nur 100 Millisekunden. Kein Torhüter der Welt kann aktiv auf solch einen Ball reagieren. Die einzige Chance für den Torhüter ist es, angeworfen zu werden oder eine Wette auf den Wurf einzugehen und entsprechend vorher zu agieren. Dafür sollte ein Weltklassespieler aber Lösungen haben.

    Ein Dreher dagegen ist deutlich risikobehafteter. Sowohl in der technischen Wurfausführung, als auch in der Zeitspanne, die der Ball unterwegs ist.

    Meiner Erfahrung nach wollen Spieler mit Drehern beim Konter besonders beeindrucken. Oder den Wurf als letzte Option wählen, wenn der Torhüter vorher eine Handvoll Konter entschärft hat. Dafür gab es aber zumindest gestern überhaupt keinen Anlass.

    Ich kann mich an einen einzigen TG erinnern und den hat Mertens ziemlich kläglich vergeben.

    Ziemlich zu Spielbeginn hatte O'Sullivan einen Angriff erfolgreich abgeschlossen. War zwar kein klassischer TG, aber zumindest die schnelle zweite Welle, die man in den vorangegangenen Spielen vermisst hat. Da hatte ich tatsächlich Hoffnung, dass das ein gutes Spiel werden könnte. In der Folge waren dann aber immer wieder Angriffe zu sehen, wo das Tempo verschleppt wurde.

    Was Mertens durch den Kopf ging, als er beim Konter diesen bescheidenen Versuch eines Drehers unternahm, weiß wahrscheinlich auch nur er selbst. Wir hatten früher einen Trainer, der hätte dich für sowas sofort rausgeholt und am Spielfeldrand Liegestütze machen lassen.