Beiträge von Peter2000

    Was mich aber geärgert hat war ein deutscher Reporter der sich freut dass eine dänische Mannschaft gegen eine deutsche Mannschaft weiterkommt. Ist das nur mir so vorgekommen?

    Meinst du Petrzika auf Dyn? Da stimme ich zu. Der kann einfach nicht anders, wenn der SCM dabei ist.

    Als in der 2. Halbzeit die Bildruckler bei Dyn anfingen, habe ich auf DF1 umgeschaltet. Danke an DAZN. Das war wesentlich angenehmer.

    Die beiden Damen machen einen ausgezeichneten Job

    Sorry, aber da hast du ein anderes Spiel gesehen als ich.

    Allein die Tatsache, dass im gesamten Spiel nicht ein einziges Mal die Abstandsvergehen bei den Freiwürfen auch nur ermahnt wurden, verbietet schon jedes Prädikat für die beiden. Man kann ja durchaus argumentieren, dass Szenen aus der Bewegung heraus schwer zu entscheiden sind. Aber beim Freiwurf haben sie alle Zeit der Welt, das zu sehen und die Pflicht, das auch zu korrigieren. Das hat auch nichts mit großzügiger Spielweise zu tun. Hier bekommt der Gegner permanent einen Meter und damit einen Vorteil geschenkt. Saugstrup hat auch immer wieder drauf hingewiesen. Aber das haben sie an sich abprallen lassen.

    In Halbzeit Zwei wollten sie dann offenbar unbedingt Zeitstrafen verteilen. Die gegen Saugstrup war ein Bruch mit der bis dahin großzügigen Linie. Und die Rettungstat vom Aalborger Spieler, als er den Wurf aufs leere Tor verhindert, schien laut Fernsehbildern komplett sauber gewesen zu sein.

    Mit Hochrechnungen ist es auch so ein Ding. Nach nem Blitzstart mit zehn Toren in zehn Minuten rechnet auch keiner am Ende mit 60 Buden.

    Der ein oder andere Reporter hat das durchaus drauf.

    Aber du hast vollkommen recht, die Startphase ist nur bedingt für eine Prognose des weiteren Spielverlaufs geeignet.

    Ergänzend ist zu konstatieren, dass wir uns, teils durch die Früchte der eigenen Arbeit, teils aufgrund der medial erzeugten unbesiegbaren SuperWeltBest(i)e, einen Status erarbeitet haben, der unsere Gegner mitunter höchst(über?)motiviert gegen uns agieren lässt, wenn sie Morgenluft wittern. War sehr gut in Leipzig und Hannover zu beobachten, aber auch Erlangen, Göppingen, Wetzlar (im letzten Saisonspiel) (über?)drehten mächtig auf, als sie eine Chance witterten. Damit müssen wir in Zukunft lernen, besser umzugehen.

    Die Motivation ist doch klar: Nach einem Sieg könnte man sich Weltpokalsiegerbesieger nennen.

    aber dieses ständige Gerede das man in einer Woche noch einen Titel hat, fand ich ziemlich überheblich, sowohl in der Halle, als auch auf dem Balkon.

    Kam das wirklich so von der Mannschaft? Ich habe die Reden vom Balkon so wahrgenommen, dass man noch einen Titel will. Dass man den quasi schon in der Tasche hat, habe ich nicht gehört. Eher das Gegenteil war der Fall. Die Mahnungen, dass man noch viel dafür zu tun hat, waren deutlich zu vernehmen.

    Es ist ja immer noch nicht eindeutig geklärt, ob der Videobeweis da zum Einsatz kommen darf oder nicht (es geht ja nicht um Rot und um Spieler-Verwechslung auch nicht).

    Welcher Videobeweis-Fall soll das sein?

    7 - Simulation

    Zitat

    Wenn die Schiedsrichter ernsthafte Zweifel daran haben, ob ein Spieler progressiv bestraft werden sollte oder wenn ein Spieler versucht, die Schiedsrichter durch Simulation zu täuschen

    https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redaktion/20230705_-Anhang-Richtlinie-Videobeweis.pdf

    Passt wie der Ball aufs Auge.

    Oh wait, Millisekunden. Für einen Menschen unmöglich in so kurzer Zeit zu reagieren.

    Torhüter agieren in der Regel, da für eine Reaktion, wie du ja selbst schreibst, zu wenig Zeit ist.

    In dem Fall hat sich der Torhüter entschieden, den Kopf mitzunehmen. Sehr wohl in dem Wissen, dass da der Ball hinkommen könnte. Die Frage wäre hier, ob das ein natürliches, zu erwartendes Verhalten ist? Auf der anderen Seite ist das überhaupt nicht relevant, da der Erstkontakt am Arm war.

    Die haben dem SCM schon nach Kräften geholfen, allein die 7-m nur auf einer Seite zu geben spricht Bände, dass die nicht neutral waren!

    Also ich dachte zu Beginn des Spiels, die Schiedsrichter wollen einfach nur ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Da waren auf beidem Seiten seltsame Entscheidungen dabei. Und das hat sich auch im Verlauf des Spiels nicht geändert. Eine Benachteiligung einer Mannschaft konnte ich nicht ausmachen.

    Dass Magdeburg mehr Strafwürfe bekommt, liegt an deren Spielweise. Das wurde hier im Forum schon hundertfach diskutiert. Du kannst aber gern die Szenen raussuchen, bei denen Leipzig Strafwürfe versagt wurden.

    SCM - Leipzig bei mir heute ohne technische Probleme.

    Nur hätte ich gern statt der endlosen Aneinanderreihung der Werbungen für die Eigenformate direkt vor dem Spiel lieber die Hallenatmosphäre beim Einlaufen mitbekommen. Kann ich nicht so richtig begreifen, warum das nicht mit sendet.

    Darum geht es ja bei einem Dopingtest nicht. Will sagen es geht nicht darum ein Atom einer Substanz nachzuweisen, sondern eine so signifikante Menge, dass die einen gewissen Grenzwert überschreitet. Je nach Substanz rechnet das die natürlichen Werte im Körper mit.

    Das System ist mit Sicherheit nicht perfekt, aber so plump und anfällig wie hier dargestellt wird, dann doch auch nicht.

    Nachweisgrenze ist doch ein Grenzwert. Die liegt ja nicht bei 0,00000001

    Der Nutzer mit Fachkompetenz, der hier mal kurzzeitig schrieb, hatte es deutlich erklärt: Das jeweilige Labor setzt die Nachweisgrenze selbst. Er hatte sich, soweit ich mich erinnere, damit gerühmt, dass sein Labor deutlich besser (im Sinne von niedrigerer Nachweisgrenze) arbeitet als andere.

    Es kann also durchaus passieren, dass dieselbe Probe in zwei Laboren unterschiedliche Ergebnisse erzeugt. Nämlich genau dann, wenn die Konzentration so niedrig ist, dass sie unterhalb der Nachweisgrenze eines Labors liegt.

    Ich war da beim ersten Lesen spontan stutzig geworden. Denn wenn ein Labor sagt, dass es das Verfahren so verfeinert hat, dass es die Nachweisgrenzen senken konnte, ergeben sich Fragen. Es muss nämlich der objektive Nachweis erbracht werden, dass das bessere Verfahren auch richtig arbeitet. Es muss also validiert worden sein. Und das wäre durch unabhängige Gutachter zu prüfen und idealerweise durch Ergebnisse anderer Labore zu bestätigen. Wenn es aber keine anderen Labore auf diesem Niveau gibt, wer prüft dann unabhängig die Richtigkeit des Verfahrens? Die Fragen, die ich hierzu vor einigen Wochen gestellt hatte, blieben jedoch unbeantwortet.

    Damit ist auch klar: Existieren keine festgelegten Grenzwerte, würde theoretisch ein einzelnes Fremdmolekül ausreichen, wenn man es sicher nachweisen kann, um als Dopingsünder deklariert zu werden.

    Und zu den oben genannten "0,00000001": Ich nehme an, dass hier nur einfach ein paar Nullen geschrieben wurden und dass die Zahl unvorstellbar klein vorkommt. Sie entspricht 10 ppb (Teile pro Milliarden). Das unterbieten einige analytische Verfahren in der Tat bei bestimmten Stoffen sogar. Sie ist also keinesfalls unrealistisch. Um es deutlicher zu sagen: Die Analytik kennt auch noch die Einheiten ppt und ppq. Das sind nochmal drei bzw. sechs Nullen mehr hinter dem Komma.

    Ich zitiere mal aus einer Schrift des Bundesinstituts für Risikobewertung:

    Zitat

    Das bedeutet, dass man ein Roggenkorn in
    einem Güterzug voll mit Weizen von 20.000 km Länge nachweisen könnte!

    Quelle: https://www.bfr.bund.de/cm/343/entwick…-von-dioxin.pdf

    Entsprechend des aktuellen Dopingregelwerks wäre der Weizenzug mit Roggen gedopt, wenn es keine Untergrenze für die zulässige Verunreinigung gibt.

    Als Laie würde mich bspw. interessieren, ob z.B. schon sicher belegt worden ist, dass der Test nicht falsch-positiv ausgefallen ist, weil vielleicht andere Substanzen im Spiel waren, die bis zu einem gewissen Grenzwert erlaubt sind und vielleicht doch mal falsch-positiv als Methamphetamin gemessen werden könnten. In der öffentlichen Betrachtung verlässt man sich ja direkt darauf, dass Messfehler ausgeschlossen sind.

    Kurz nach Aufkommen der Diskussion meldete sich doch hier im Forum ein vermeintlich fachkundiger User, der, wenn ich mich recht erinnere, derartige Fehlinterpretationen der Messergebnisse kategorisch ausschloss.

    Ich habe bisher nicht verfolgt, ob erwähnt wurde, mit welchen Methoden da gearbeitet wird. Infrarotspektroskopie wäre aber naheliegend. Und da werden funktionelle Gruppen detektiert, die in ihrer Summe schon recht eindeutig bestimmten Substanzen zuzuordnen sind.

    Wenn man Geld sparen wollte, können sich die RNL die Reisekosten sparen. Der THW hat in Berlin mit sehr viel Motivation und angeschlagener Truppe fast gewonnen. Da gibts für RNL mit der Einstellung vom letzten Donnerstag, außer Haue aber auch gar nix zu ernten.

    Wie ein bestimmter User hier sagen würde.

    Trainingsspiel für die Heimmannschaft.

    Früher mal ein Kracher, reißt mich heute aber nicht mehr vom Sofa. Deutlicher Sieg der Heimmannschaft.

    Ihr solltet besser kein Lotto spielen :lol: :lol: :lol: .

    Geht das Thema wieder von vorne los 😃

    Der eine hat keine Probleme, der andere 10 Aussetzer in einem Spiel

    Warum auch nicht?

    Wenn weiterhin Probleme auftreten, sollten diese auch mitgeteilt werden. Sonst könnte der falsche Eindruck entstehen, dass alles super ist.

    Und wenn Dyn daran interessiert ist, alle Nutzer glücklich zu machen, nehmen sie solche Meldungen auch ernst.

    Drehen wir uns nicht da auch wieder im Kreis?

    Was hätte der Steffel dem Niko denn unterschieben sollen, dass es zum Test nach dem Füchse-Spiel so eine kleine Konzentration ergibt? Zum dopen untauglich niedrig und nur Portner?

    Wenn wiederum andere auch was abgekriegt hätten, wäre es doch bei einem späteren Test bei denen doch auch wiederum aufgefallen oder ausgerechnet die anderen X Verseuchten wurden seitdem nie getestet. Das es ausgerechnet Portner erwischt, könnte Steffel das wissen?

    Nur allein dieser kurze Auszug ist doch schon voller Widersprüche und ist nur oberflächlich betrachtet.

    Ich bin erstaunt, nach den vielen Wochen, die das Thema jetzt diskutiert wird, noch solche Fragen zu lesen.

    Nicht das "Was" ist entscheidend, sondern das "Wie" und das "Wie viel". Mischt man z.B. was in die persönliche Trinkflasche, dann ergibt sich die spätere Konzentration im Körper auch aus der Menge, die man aus dieser Flasche zu sich genommen hat. Und das kann man im Vorfeld schlecht steuern, denn man kann nicht garantieren, dass die Zielperson die ganze Flasche leert. Man kann auch gern die Trinkflasche durch einen Müsliriegel, eine Banane oder sonst was ersetzen. In jedem Fall wäre es denkbar, dass nur ein Teil der Menge zu sich genommen wurde.

    Das "seit dem" im Zusammenhang mit anderen Spielern ist auch irritierend. Aus den Meldungen hier im Forum geht ja klar hervor, dass die Nachweisbarkeit auf ein paar Tage begrenzt ist. Wie viele Tests sollen denn deiner Meinung nach stattgefunden haben, die positive Ergebnisse bei anderen Spielern hätten produzieren können?

    Die NADA hat 2022 gerade einmal 314 Trainingskontrollen im Handball durchgeführt. Das sind 6 pro Woche in ganz Deutschland. Da muss man schon viel "Glück" haben, um überhaupt mal erfasst zu werden. Von einer systematischen Kontrolle, die irgendwelche statistischen Rückschlüsse zulässt, ist das Welten entfernt.

    Widersprüche sehe ich hier keine.