Beiträge von Peter2000

    Heute hat man gesehen: SCM ohne die gewohnte Anzahl an 2m-Pfiffen = der Kaiser ohne Kleider.

    Benno hat's sogar kleinlaut angedeutet als einen der Gründe für die Niederlage ("keine Progression heute"). Stimmt übrigens noch nichtmal, denn BHC hat 3 Zeitstrafen bekommen, Magdeburg null.

    Aber dennoch: Wenn das Schule macht unter den Schiedsrichtern (halbwegs neutrale Wertung der gleichen Situationen und NICHT mehr die übermäßige Bonusbewertung, die sich über die letzten Jahre verselbständigt hat und an die sich der SCM ge(ver)wöhnt hat, dann kommt diese Mannschaft auf den Boden zurück, auf dem sie wie alle anderen auch handballerische Lösungen finden und damit in gewisser Weise Handball für sich neu denken muss. Fände ich nur fair. Müsste sich dann auch das gesamte Umfeld dran gewöhnen. Das Team müsste sich taktisch neu einstellen: sich unabhängig machen von den letztlich spielentscheidenden Pfiffen, wenn' hart auf hart kommt. Handballspiele zurück auf Werkseinstellung.

    Hut ab, Krag und Hurst. Sehr gute, neutrale, wohltuende Leistung.

    Und vor allem Hut ab, BHC.

    Ich versuche das gerade einzuordnen und lande irgendwo zwischen zu viel Alkohol und Wahnvorstellungen. Man könnte auch meinen, der Autor will trollen. Eigentlich schade um die Zeit, das überhaupt zu lesen. Da steckt so viel Grütze drin, das ist einfach nur peinlich.

    Kein Glas- sondern LED-Boden, was tatsächlich eine Innovation ist. Wenn es hilft, dass Handball damit ein breiteres Publikum erreicht und mehr Aufmerksamkeit bekommt, warum nicht. Ich habe kein Problem damit

    Ich meine, dass das Prinzip identisch mit den Böden in Dresden und München ist. Der einzige Unterschied ist, dass in Köln ein mobiler Boden zum Einsatz kommt.

    Bei der ganzen Diskussion ob Tor oder nicht - frage ich mich - warum werden die Tore unten hinten nicht "dicht" gemacht, damit der Ball nicht rausholen kann.

    Weil die Handballregeln das nicht vorschreiben:

    Zitat

    Jedes Tor muss ein Netz, das sogenannte Tornetz, haben. Dieses muss derart befestigt sein, dass ein in das Tor geworfener Ball normalerweise im Tor verbleibt oder nicht durch das Tor hindurch fliegen kann.

    In einer "unnormalen" Situation kann der Ball also schon mal durchs oder unter dem Netz durchschlüpfen.

    Ich habe vor ein paar Wochen selbst erlebt, wie ein Ball durchs Netzt durchflog. Der Schiedsrichter hat das als Ding der Unmöglichkeit abgetan und voller Überzeugung auf Abwurf entschieden, obwohl sich der Rest der Halle einig war, dass der Ball drin war. Wir haben uns dann nach dem Spiel mal das Netz angeschaut. Da war wirklich eine Masche etwas "ausgeleierter" als die anderen. Und da ist der Ball durch. Keine Ahnung, wie niedrig die Wahrhscheinlichkeit ist, dass das passiert. Hundertprozentige Sicherheit gibt es halt nicht. Umso ärgerlicher, dass die technischen Hilfsmittel (VAR) nicht korrekt angewendet wurden.

    Zitat aus der Bild:

    "Die Schiris Linker und Schmidt gehen zum Tisch mit dem Videobeweis-Bildschirm, an dem an den meisten Bundesliga-Standorten Personal des Gastgebers sitzt. Die Schiris prüfen auf Tor oder kein Tor – und Verweigern dem Treffer die Anerkennung. Die abstiegsbedrohten Mindener gehen nicht mit einer 17:15, sondern der 16:15-Führung in die Pause

    Mal unabhängig davon, ob das ein Tor war oder nicht: Das, was der Bild-Schreiberling da behauptet, ist einfach nur Schwachsinn. Wir reden hier von einer Aktion in der 7. Spielminute. Niemand kann sagen, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn das Tor gezählt hätte. Ein Handballspiel läuft nicht nach einem vordefinierten Drehbuch ab. Jede Aktion kann Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf haben. Wenn die Aktion 5 Sekunden vor der Pause passiert, dann kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Halbzeitstand um genau dieses eine Tor nicht stimmt.

    Genau aus diesem Grund hat man quasi keine Chance, einen früh im Spiel durch die Schiedsrichter verursachten Regelverstoß als "spielentscheidend" anerkannt zu bekommen, was dann möglicherweise zu einem Wiederholungsspiel führen würde. Die einhellige Meinung ist dazu: Die Mannschaft hat noch lange genug Zeit, den Fehler der Schiedsrichter auszumerzen.

    Also ich habe das Spiel ohne Fanbrille gesehen und ebenfalls recht einseitige Entscheidungen der Schiedsrichter wahrgenommen.

    Dass Schiedsrichter eine Mannschaft zermürben können, ist nun wahrlich kein neues Phänomen. Da braucht man auch nicht damit ablenken, dass Leipzig in der Schlussphase einfach zu viel falsch gemacht hat. Da kommt einfach eins zum anderen.

    Bei jedem Switch kommt jetzt erstmal eine Zwangswerbung (iOS), die nicht geskipped werden kann. Was ist denn das für ein Dreck. Ich habe nichts gegen Werbung in der Pause, aber im Spiel...:nein:

    Dyn scheint es ja bitter nötig zu haben, wenn man jetzt Zwangswerbung vorschaltet. Selbst bei einem Streaming-Abo würde ich das nicht gutheißen. Aber bei Liveübertragungen? Das ist nochmal eine andere Hausnummer.

    In Verbindung mit den Pseudo-Werbeslots, die keine echte Werbung zeigen, kann man den Eindruck gewinnen, dass der Laden nicht so gut läuft.

    Polemischer Bullshit. Es gibt auch gut reibungslose Einführungen.

    Ansonsten wird hier diskutiert als ob die Welt untergeht.

    Dafür, dass du am Anfang dieses Threads auch mit Nichtwissen geglänzt hast, lehnst du dich nun aber richtig weit aus dem Fenster. Es gibt Nutzer hier im Forum, die dir bei Interesse bestimmt eine Bierkastenwette unterbreiten würden.

    Ich habe in unserem Verband die Einführung von nuLiga erlebt, davor SIS und davor gab's noch ein System. Da waren sogar Leute involviert, die zu DDR-Zeiten berufsmäßig damit beschäftigt waren, erschnüffelte Daten zu managen. Nichts davon hat problemlos funktioniert. Besonders der nuLiga-Start war enttäuschend, obwohl das System anderswo bereits im Regelbetrieb lief und damit eigentlich "nur" ein neuer Verband hinzukam.

    "Muss man nur skalieren" ist pure Theorie. In der Praxis merkst du erst im Regelbetrieb, an was die Entwickler alles nicht gedacht haben. Da helfen auch 500 Tester nichts. Bei nuLiga hatte man theoretisch auch Kenntnis davon, wann wie viele Spiele stattfinden. Trotzdem sind die Server abgeschmiert. Was bei 100 Vereinen noch funktioniert, kann bei 200 scheitern. Und da reicht unter Umständen kein "billiges" Skalieren mehr, sondern da muss über eine grundlegend andere Architektur nachgedacht werden.

    Ich habe schon mit Web- und Programmentwicklern am Tisch gesessen. Alle haben dir das Blaue vom Himmel versprochen und sind am Ende doch daran gescheitert, dass sie mit den Eigenheiten einer Firma nichts anfangen konnten. Da hat es nicht gereicht, ein Produkt von der Stange zu verkaufen. Die Firma hatte Eigenschaften, die berücksichtigt werden mussten. Und da stießen die Entwickler an ihre Grenzen. Nicht, was die technische Umsetzbarkeit anging. Aber sie haben sich die Aufgaben viel simpler vorgestellt.

    Von Leuten, die in ihren Firmen für die Einführung von SAP verantwortlich sind, hört man gern, dass sich nicht SAP an die Firma, sondern die Firma an SAP anpasst. Ist Handballdeutschland bereit, sich an ein (ursprünglich) spanisches System anzupassen oder kann dieses problemlos an die deutschen Eigenheiten angepasst werden? Der DHB umfasst über 4.200 Vereine bzw. über 21.000 Mannschaften, mit insgesamt 790.000 Mitgliedern. Wenn sich wirklich jeder persönlich im System anmelden muss, sind das 790.000 potenzielle Fehlerquellen.

    Was für mich ebenfalls relevante Faktoren sind: Die Sprachbarriere und die Lebensmentalität. Dass die Spanier es generell etwas lockerer sehen, ist Fakt. Wie sich das mit dem Bürokratiedenken verträgt, welches auch den deutschen Handball beherrscht, werden wir sehen.

    Und deshalb steht für mich fest: Nur weil ein System in einem anderen Handballland funktioniert, ist das kein Garant dafür, dass es mit den Gegebenheiten hierzulande klarkommt. Wer gern Zweckoptimismus verbreiten will, kann das gern tun. Aber hier mit "Bullshit" zur argumentieren, ist einfach nur billig.

    Laut Ankündigung soll das Leipziger Spiel auch bei Welt laufen. Leider ist dem nicht so.

    Ist dem Sender das zu Ostdeutsch?

    Da Welt derzeit quasi rund um die Uhr Sondersendungen bringt, laufen die Live-Spiele seit geraumer Zeit auf dem Sender Dyn Sport Mix. Der ist über mehrere Wege empfangbar.

    Da hätte ich auch direkt eine Frage: Hat schon mal jemand ein Spiel über diesen Sender geschaut? Bei mir sind die Bewegungen nicht flüssig. Als ob was mit der Bildwiederholrate nicht stimmt. Alles wirkt irgendwie abgehackt.

    14.12.2025, VfL Gummersbach - SC Magdeburg, 17. Spielminute.


    Gern geschehen.

    Da gibt es mindestens noch eine weitere Szene aus einem anderen Spiel der aktuellen Saison. Bei Hernandez hat das (leider) Methode.

    Niemand, der die Spiele des SCM ernsthaft und regelmäßig verfolgt, kann allen Ernstes die Meinung vertreten, dass Hernandez hier nicht gezielt versucht hat, den Gegner abzuwerfen. Und das sage ich als Bewunderer des SCM.

    Ich schließe mich denjenigen an, die da gestern eine klare Zeitstrafe gesehen haben. Das war schlichtweg unsportlich und auch unnötig. Der Ball wäre im Leben nicht sauber am Anwurfpunkt angekommen. Eigentlich sogar dumm von Hernandez, denn mit einem schnellen Anwurf hätte man vorn in Überzahl agieren können. Aber okay, das sind alles nur Menschen. Wenn das intern aufgearbeitet wird, läuft's beim nächsten Mal vielleicht besser.

    Medien--egal welche- sind nicht in erster Linie dazu da auf Befindlichkeiten in den jeweiligen Bereichen /Vereinen /Mannschaften Rücksichten zu nehmen sondern die Aufgabe ist einfach nur über bekannte Fakten zeitnah zu berichten.

    Und ich dachte, dass Medien (ÖRR mal ausgenommen) in erster Linie die Aufgabe haben, ihre Anteilseigner glücklich zu machen, indem Einnahmen generiert werden. Das erreicht man primär durch Storys. Diese können durchaus auch Fakten enthalten, müssen es aber nicht.

    Ich meine auch, dass es keine "Aufgabe" gibt, zeitnah zu berichten. Dass dies trotzdem getan wird, ergibt sich zwangsläufig daraus, dass sich mit alten Kamellen keine Einnahmen erzielen lassen. Aber das ist keine Aufgabe im Sinne einer gesetzlichen oder wie auch immer gearteten Verpflichtung.

    Hab ich gesagt, dass sich nur die Füchse nicht mit Ruhm bekleckert haben?
    Ein Verein, der sich soooo über die eeeennnndlich gewonnenen Schale freut, dass er nicht ordentlich auf sie aufpasst und sich gleich wieder nehmen lässt (und zwar nicht vom SCM)

    Angebliche Meisterdiebe, die nicht in der Lage sind, sich die Schale unter den Arm zu klemmen bzw. den Koffer mit der Schale und diesen lieber im Keller verstecken.

    Die Polizei, die das Versteck lieber Versteck sein lässt.

    Könnte man eigentlich als Drehbuch für einen Film nehmen und mit den Einnahmen kann man die Ablöse für den Heuler so unmoralisch erhöhen, dass sie nicht mehr abzulehnen ist.

    Und nicht nur das. Laut Presse haben sich die "Meisterdiebe" filmen lassen und dabei so viel Privates preisgegeben, dass ihre Identität ermittelt und sie dingfest gemacht werden konnten: https://www.bz-berlin.de/berlin-sport/f…eisterschale-da

    Das hat Slapstick-Niveau.

    Du meinst, mit 2 Toren? :love:

    Ich denke die meint er die ihr mit Unterstützung der Füchse gewonnen habt, die damals mit der schlechtesten Mannschaft angetreten sind.

    Ich meine in erster Linie, dass es fahrlässig wäre, die "nur" 4 Minuspunkte herunterzuspielen, solange die Meisterschaft rechnerisch noch nicht durch ist.

    Natürlich ist die Ausgangssituation ganz gut. Nur fehlt der Mannschaft aktuell die absolute Dominanz auf dem Platz. Und was eine Woche zum Zittersieg reicht, kann die Woche drauf in die Hose gehen.

    In der Vergangenheit gab es mehrere Meisterschaften, wo es am Ende auf jeden Punkt oder jedes Tor ankam. Nicht nur in Verbindung mit dem SCM. Es mag ja Leute geben, die freuen sich über Spannung bis zum letzten Spieltag. Ich halte nichts von unnötigen Risiken.