Beiträge von Peter2000

    wollf war immer noch bei über 40% quote . da wechselt man nicht mal eben so. wie hier sofort wieder die trainerexperten aus ihren ecken kommen xd


    Wenn man mal, anstatt nur auf die Zahlen zu pochen, schaut, welche Bälle von Wolff gehalten wurden, dann relativiert sich diese Leistung ziemlich schnell. Da waren extrem viele Verlegenheitswürfe der Franzosen in der ersten Halbzeit dabei, die jeden Torhüter hätten gut aussehen lassen.

    das mit den 20.30 spielen hat sich ja nach der vorrunde so ergeben, die mannschaft hatte erfolg und die fernsehzuschauer sind interessiert da wird dann halt auch mal was geändert, ist doch nichts neues und für die zu "normalen" tageszeiten arbeitende bevölkerung ja ein echter vorteil.

    Das stimmt so nicht. Im weiter oben bereits erwähnten WM-Heft, das in den Hallen lag, steht klar drin, dass Deutschland und Dänemark in der Hauptrunde die 20:30-Uhr Anwurfzeiten bekommen, egal, auf welchem Platz sie nach der Vorrunde standen. Entsprechend waren alle möglichen Szenarien (also welcher Gegner an welchem Tag) aufgezeichnet.

    Vielen Dank für die Regelkunde! Das war mir bis jetzt noch nicht untergekommen!

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    Aus meiner Sicht eine 50:50-Entscheidung. Wenn man sieht, wie viel Bewegung Abwehrspieler bei Stürmerfouls haben dürfen, war das keine so klare "Vorwärtsbewegung". Ein Fuß geht nach vorn, der Kopf jedoch kaum. Aus meiner Sicht hätte man hier durchaus gegen den Angreifer entscheiden können. Das hätte jedenfalls ins Muster bisheriger Entscheidungen gepasst.

    Wer die Szene nochmal sehen will: Das Ganze passiert bei Minute 57:15.

    Also, ich war gestern auch in Berlin und könnte hier stundenlang zu den gestrigen Spielen schreiben.

    Zu Stimmung in der Halle möchte ich sagen: Wenn's hilft, den Titel zu gewinnen, ist es okay. Ich kenne aus der Kreisklasse Spiele ohne Zuschauer, hab' im Gegensatz dazu diese Saison sogar ein Spiel mit Hallensprecher elebt, der jeden Spieler vorgestellt und bei jedem Tor den Torschützen genannt hat. Lustig, wo eigentlich Jeder Jeden kennt... Dann gibt es da auch Spiele mit Fanfaren und Trommeln. Und hier ist der krasse Unterschied zu Berlin gestern: In den unteren Klassen wissen die Fans, wann sie ihre Mannschaft unterstützen müssen.

    Gestern in der Halle hatte vieles den Touch von "Agieren auf Befehl". Das "Make noise"-Laufband erinnerte mich so ein bißchen an die Animateure bei Fernsehshows, wenn sie den Zuschauern das "Klatschen"-Schild zeigen, damit die an der richtigen Stelle applaudieren. Braucht man das wirklich? Auch Hallensprecher und DJ mussten für meine Begriffe zu oft aktiv werden, um die Stimmung wieder anzukurbeln. Aber gut, da sitzt halt sehr viel Event-Publikum.

    Leider (oder halt auch nicht, je nach dem, wie man es sieht) wird damit auch eine Erwartungshaltung erzeugt: Die Mannschaft muss liefern. Und es muss schön aussehen. Entsprechend wenig überraschend dann auch einer der wenigen Momente, wo das Publikum alleine aktiv wurde. Als Deutschland im 7 gegen 6 Angriff um Angriff versemmelt, kommt von den Zuschauern keine aufbauende Unterstützung sondern ein grellendes Buh-/Pfeifkonzert. 13.500 Zuschauern bestimmen, was der Trainer zu lassen hat. Unkonformes Verhalten wird direkt bestraft! Hier darf aber Jeder seine eigene Meinung haben und ich verurteile diese Zuschaueraktion auch nicht. Sie zeigt halt nur die Kurzsichtigkeit des (so herangezogenen) Publikums.
    Am Ende war ja alles wieder gut und dem Trainer dürften die drei Angriffe gereicht haben, um zu sehen, wo es noch klemmt.

    Lustig waren die Randbeobachtungen:
    -Der Hallensprecher fordert die serbischen Fans auf, sich bemerkbar zu machen. Ergebnis: Gähnende Stille in der Halle.
    -Das Maskottchen umarmt nach seiner Showeinlage einen Typen von der Security. Dessen Blick war Gold wert. Der hatte was von "Mach' das nochmal und ich kille dich".

    Absolut überflüssig fand ich diese "Küsst euch"-Spielchen in den Pausen (wer in der Halle war, weiß, was ich meine). Peinlich, dass man die Pausen nicht anders füllen kann, als wahllos Leute aus dem Publikum in Großaufnahme auf die Bildschirme zu bringen und diese zum Knutschen zu zwingen (ja, es war so penetrant, dass man von "zwingen" sprechen darf). Aber okay, Berlin ist ja auch eine Stadt der Freigeister.

    Naja, ich freue mich, dass Deutschland erfolgreich die Vorrunde überstanden hat und hoffe, dass die Mannschaft in zukünftigen brenzligen Situationen einen kühleren Kopf bewahrt, als dies in den bisherigen Spielen der Fall war. Dann ist alles drin für dieses Team.

    Ich haette auch mal gerne Heinevetter im Tor gesehen, da Wolf gegen den russ. LA resigniert hat und die Russen vor Wolf keine Angst hatten.

    Apropos Torhüter, was hatte denn Heine verbrochen, daß er gestern gar nicht ran durfte? Die 2 Einsätze zum 7m zähle ich nicht.

    Bin da voll bei Baur, auch auf der Position der Torhüter gibt es noch reichlich Luft nach oben, Wolff hat spektakuläre Paraden gezeigt, aber in Summe zu wenige.

    Mich wundert es, dass dieser Punkt hier kaum Erwähnung findet.

    Ich kann nicht beurteilen, ob Wolff so viel besser ist als Heinevetter, dass er deutlich mehr Spielanteile bekommt. Aber Heinevetter wäre meine erste Wahl, wenn die Außenspieler ein ums andere mal zum Wurf kommen. Denn da hat Wolff sichtbare Defizite. Sein Stellungsspiel gegenüber den Außenspielern ist zu berechenbar. Um jetzt nichts Falsches zu schreiben, habe ich mir schnell nochmal die ersten Tore der Russen angeschaut. Meine Erinnerung passte, Wolff drehte bei beiden Würfen Schulter und Kopf weg. Gerade das Wegdrehen des Kopfes ist das Erste, was man einem Torwart beim Training austreibt. Denn nichts ist schlimmer als ein Treffer, den man nicht kommen sieht. Okay, Wolff ist nicht umsonst Nationaltorhüter. Aber dieses Verhalten baut die Außenspieler auf. Erst recht, wenn sie treffen.

    Ich schau's am PC. Nach Problemen mit Chrome habe ich auf Edge gewechselt. Die Werbung wird schön angezeigt, das Spiel lief in der ersten Halbzeit auch einigermaßen stabil. Doch seit der Pause ruckelt es nur noch, das Neuladen der Seite brachte erstmal wieder 3x Werbung, das Spiel wird weiter nur sekundenweise angezeigt. In der Summe sehr enttäuschend.

    Edit: "Dieses Video ist derzeit nicht verfügbar". Aber so ein schwarzer Bildschirm hat auch was...


    Macht ein Spieler die rote Karte kaputt, kann man nur eine Team-Strafe zusätzlich geben.
    Mannschaft spielt dann vier Minuten mit einem Spieler weniger. S. 16:9 d).
    Und schriftlicher Bericht. Aber keine blaue Karte für das Zerreißen. Der Spieler ist vorher mit Rot draußen und kann für alles danach in dem Spiel nicht mehr persönlich bestraft werden. Aber er kann natürlich von der spielleitenden Stelle nachher noch gesperrt werden.

    Warum kann hier nicht 16:9 "Mehr als ein Verstoß in derselben Situation" zur Anwendung kommen?

    Der Spieler bekommt Rot gezeigt und zerreißt diese Karte vor Wiederanpfiff. Damit begeht er eine Strafe, die Rot+Bericht zur Folge hat (bei entsprechender Auslegung). Da noch nicht wiederangepfiffen wurde, können die Schiedsrichter umentscheiden und Rot+Blau zeigen.

    Vergleichbar ist das mit Rot nach 3x 2 min und dann meckernd den Platz verlassen. Da geht der Schiedsrichter auch hinterher und zeigt zusätzlich zur Roten noch die Blaue Karte.


    wer von aussen wieder ins spiel eingreift, wird in etlichen sportarten -u.a.fussball- daran behindert, selbst zu entscheiden,
    wann dies geschieht- und das geschieht fast ausschliesslich zum wohle der anderen spieler.....

    So, dann mal Butter bei die Fische: Welche "etlichen" Sportarten, die irgendwie mit dem Handballspiel vergleichbar sind, meinst du?

    Eishockey (das schnellste Spiel überhaupt): fliegender Wechsel
    Floorball: fliegender Wechsel
    Hallenfußball/Futsal: fliegender Wechsel
    Wasserball: fliegender Wechsel


    Als einzige, dem Handball vergleichbare Sportart, fällt mir Basketball ein, wo Auswechslungen nur bei ruhendem Ball vorgenommen werden.

    Volleyball wäre eine andere, aber vom Typus her überhaupt nicht vergleichbare Sportart, bei der Wechsel genehmigt werden müssen.

    Und nochmal: Beim Fußball geht es nicht um das Wohl der anderen Spieler, sondern einzig darum, dem Spieler keinen Vorteil zu geben, indem er z.B. ballnah aufs Feld zurückgeschickt wird.

    Über 10 oder 5 Sekunden muss nicht diskutiert werden. Nach Freigabe durch den Schiedsrichter hat man 3 Sekunden Zeit für die Wurfausführung. Das bedeutet, der Freiwurf kann innerhalb der Restspielzeit ausgeführt werden.



    - 3 s oder weniger: sogar wenn du sofort wirfst, ist die Zeit nicht genug und der Ball wird entweder in der Luft oder in der Hand des Werfers sein, als die Spielzeit endet - deshalb 100 % Wiederholung der Werfen und nur danach ist ein Tor möglich.
    Habe ich recht? Danke!

    Hier muss man nach mehreren Regeln schauen:
    15:5 -> Man hat 3 Sekunden Zeit, den Wurf auszuführen.
    2:4 -> Befindet sich der Ball beim Ertönen des Schlusssignals in der Luft oder ist der Wurf noch nicht ausgeführt, ist der Wurf zu wiederholen.

    Wichtig: Der Wurf gilt als ausgeführt, wenn er die Hand des Werfers verlassen hat. Wenn man also den Freiwurf nicht direkt ausführt, sondern noch ein Abspiel auf den Mitspieler macht, gilt der Freiwurf in jedem Fall als ausgeführt. Egal, ob der Ball zum Tor kommt oder nicht.

    Vorteil: Man kann nochmal abspielen. Nachteil: Eventuell reicht die Zeit dann nicht für den Torwurf.
    Lässt man die Zeit ablaufen, bevor man den Freiwurf ausführt, bekommt man im Anschluss nur den direkten Freiwurf, muss also ohne Abspiel aufs Tor werfen.

    Ja, ich.

    "Andere Sportarten" wie Fußball sind überhaupt nicht hinsichtlich der Aus-/Einwechslungen mit Handball vergleichbar. Unser Sport lebt davon, dass permanent und ohne Spielunterbrechung gewechselt werden kann. Entsprechend gehört es dazu, dass man die gegnerische Bank im Blick hat.

    Beim Fußball wird dazu das Spiel unterbrochen bzw. der Wiedereintritt nach Verletzungen muss so ablaufen, dass der Spieler keinen Vorteil daraus ziehen kann. Das hat nichts mit der Sicherheit der Spieler zu tun, sondern zielt nur darauf ab, dass die Mannschaft keinen Vorteil aus der Aktion ziehen kann.

    Wer beim Handball an der Bank vorbeiläuft, muss damit rechnen, dass da auch mal ein Spieler über den Wechselbereich das Spielfeld betritt. Steht dieser Spieler rechtzeitig und der Gegenstoß laufende knallt drauf, ist es Stürmerfoul. Egal, welches Tempo der Angreifer drauf hatte. Denn wo bitteschön ist der Unterschied zu einem "normalen" Stürmerfoul? Da ist das Versperren des Weges doch auch die Intention, oder?
    Stürmerfouls bei vollem Gegenstoßtempo sieht man in jedem Bundesligaspiel. Wenn wir jetzt also diskutieren wollen, ob ein "In den Weg stellen" durch einen von der Bank kommenden Spieler anders zu bewerten ist, als durch einen Spieler der schon auf dem Feld war, müsste man definieren, wie lange ein Spieler schon auf dem Feld sein muss, damit es Stürmerfoul und nicht Rot gibt. Wenn man da mal intensiv drüber nachdenkt, sollte zu erkennen sein, dass das nicht zielführend sein kann.

    Ich bleibe dabei: Wer einen Gegenstoß läuft, muss die Augen offen haben. Das hat 70 Jahre lang funktioniert. Das mit dem Rot für den Torhüter ist schon ein Schritt in die falsche Richtung gewesen, die Quasi-Narrenfreiheit der Außenspieler (als Abwehrspieler sollte man ja tunlichst fern bleiben, wenn der Außen sich in Bewegung setzt) ist der nächste Schritt zum berührungslosen Sport. Wer das will, soll Schach spielen.

    Also mir gefällt die Rote Karte in dieser Situation überhaupt nicht.

    Wer blind rückwärts läuft, hat Pech. Alles andere öffnet, wie hier bereits geschrieben, den Angreifern alle Tore. Demnächst nur noch rückwärts, irgendein Gegenspieler wird schon den Fehler machen und drauf gehen...

    Der Argumentation, dass die Gegenstoß laufende Spielerin nicht ahnen konnte, dass da jemand ist, halte ich entgegen, dass die Wiedereintrittszeit allen Beteiligten bekannt war und dass die Abwehrspielerin lange genug an der Seitenlinie stand, also durchaus hätte wahrgenommen werden können. Dass die Angreiferin nicht mal in diese Richtung guckt, ist schlichtweg ihr Problem. Im Straßenverkehr kann ich auch nicht meterweit mit geschlossenen Augen oder ohne Blick in den Rückspiegel rückwärts fahren und beim Zusammenknall einen auf unschuldig machen.

    Ich kenne genügend Mannschaften, die das Ballwegfangen durch "unerwartet" von der Ersatzbank kommende Spieler zelebrieren. Mir kann niemand erzählen, dass man da, gerade in den oberen Spielklassen, kein Auge für die gegnerische Bank hat.

    Die Aktion als "von hinten" zu bewerten, geben die Bilder meiner Meinung nach ebenfalls nicht her. In der Zeitlupe bei 0:42 ist klar zu erkennen, dass die Spielerin in der Vorwärts-, maximal in der Seitwärtsbewegung ist. Erst als bereits Körperkontakt zwischen beiden Spielerinnen besteht, dreht sie sich rum, um den Ball zu fangen. Damit erübrigt sich auch jede Diskussion über "arglistig" oder "rücksichtslos". Wer diese Begrifflichkeiten hier ins Spiel bringt, hat noch nie selbst auf der Platte gestanden und Fouls erlebt, die wirklich arglistig sind.

    Bei der, zugegebenermaßen sehr Abwehrspieler freundlichen Auslegung in der Bundesliga, hätte das durchaus auch als Stürmerfoul durchgehen können.

    Ich hatte letztens ein Gespräch mit einem Schiedsrichter, der die "sollte"-Regelung ganz locker ausgelegt hat. Also nicht im hier schon erklärten Sinne des Schutzes vor den Folgen einer Fehlentscheidung, sondern nach dem Motto "Wenn ich vier Gelbe Karten geben will, kann ich das auch tun, die Regel mit den maximal drei Gelben ist ja nur Empfehlung".

    Wenn man sich, gerade in den unteren Klassen, die Spielberichte anschaut, findet man immer wieder solche Fälle mit mehr als drei Gelben oder Gelb nachdem es schon eine Zeitstrafe gegen denselben Spieler gegeben hat.
    Lustigerweise sind dann meist Schiedsrichter involviert, die zwar nichts sehen, aber alles hören. D.h., Hinweise auf Fehlentscheidungen werden übel genommen. Und die Kampfgerichte sind meist ebenfalls froh, wenn sie zeitnah die richtigen Knöpfe finden und für die Kontrollaufgaben nicht zu gebrauchen. Aber das ist auch Handball und damit irgendwie doch in Ordnung.

    ... Mario Götze (er wird sicher wieder in Form kommen)...

    Genau diese Hoffnung hatte Löw wohl auch bei den Spielern, die er mitgenommen hat. Und genau das ist für mich eine Form des Realitätsverlustes, um es mal ganz spitz zu formulieren. Man hofft, dass das, was man sich wünscht, auch eintritt und richtet sein Handeln voll auf diese Hoffnung aus. Das kann funktionieren, muss aber nicht.

    Coach Benno und die Bank allerdings auch wieder leuchtendes Beispiel mit ihrem Rumgeattere und 2x2 min. Auch wenn es menschlich nachvollziehbar ist. Der Mann muss sich endlich mal in den Griff kriegen.

    Es gab 1x 2 Min. gegen die Bank. Mehr lassen die Handballregeln auch gar nicht zu. Was der Sky-Kommentator da von 2x 2 Min. gegen die Bank faselte, ist eigentlich schon peinlich für jemanden, der Handballspiele kommentiert.


    Bezjak wurde rüde gefoult, es sah erst nach Haare ziehen aus von einem Spieler und dann runtergezogn vom anderen Spieler. Einen Ellbogencheck von ihm beim evtl. losreißen konnte ich nicht sehen. Wenns nicht irgendwas verbales gab völlig unklar.

    Die Szene mit Bezjak hatte ja Vorspiele. Sein Gegner hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn er für vorherige Aktionen schon vom Platz gemusst hätte. Aber bei Melsungen waren die Schiedsrichter deutlich zurückhaltender mit progressiven Bestrafungen. Entsprechend ist es für mich nachvollziehbar, dass dann irgendwann ein Magdeburger überkocht. In den unteren Spielklassen unterstelle ich dem ein oder anderen Schiedsrichter sogar Absicht, wenn es darum geht, Spieler durch (Nicht-)Pfiffe zu provozieren.

    "Lustig" fand ich auch die Aussage von Grimm nach dem Spiel, der sinngemäß Magdeburg dafür verantwortlich gemacht hat, dass das Spiel am Ende hitzig wurde. Und Benno musste sich bestimmt ordentlich auf die Zunge beißen, um nichts gegen die Schiedsrichter zu sagen.


    Das war keine Auszeit, das war ein Foul gegen Wiede...


    Ich hatte im Live-Bild die T3-Karte am Kampfgericht gesehen und habe mir deshalb die Szene eben nochmal angeschaut. Der Offizielle am Kampfgericht hat die T3-Karte in der Hand, berät sich mit den Schiedsrichtern und steckt die Karte dann in die Halterung. Da hat ohne Zweifel Berlin die dritte Auszeit genommen. Die Kommentatoren haben das Ganze wohl nicht mitbekommen und die Unterbrechung als Foul an Wiede interpretiert.

    Über Unsportlichkeit kann man sicher diskutieren. Allerdings sieht man das mittlerweile bei jedem zweiten Spiel.

    Ich bedanke mich für die bisherigen Antworten.

    Es gibt also keine einheitliche Linie und allenfalls könnte man mit unsportlichem Verhalten argumentieren.

    Freiwurf für die abwehrende Mannschaft nach einem Körpertreffer ist die Variante, wie sie hier in der Region, seit ich zurückdenken kann, mehrheitlich praktiziert wird. Damit arrangieren sich auch alle Mannschaften. Dass dafür auch da kein Regelbezug existiert, habe ich den Antworten ebenfalls entnommen.

    Gerade in den unteren Klassen muss man damit leben, dass die Schiedsrichter teils weniger regelkundig sind als manche Spieler. Da muss man schon froh sein, wenn die Unparteiischen nach dem Spiel wenigstens bereit sind, sich einer sachlichen Diskussion zu stellen, auch wenn dabei nichts rum kommt.