Also den Fairplay-Preis hat er 2001 bekommen, für eine aussergewöhnliche sportliche und faire Geste auf dem Platz. Beim Stande von 1:1 bekam er in der 90.Spielminute frei vor dem Tor den Ball gespielt, in dem der gegnerische Torhüter verletzt lag. Der Schiedsrichter hatte das Spiel nicht unterbrochen, es wäre ein leichtes gewesen, den Ball ins quasi leere Tor zu bugsieren. Stattdessen nahm er den Ball in die Hand und unterbrach somit das Spiel. Jetzt zu fordern, ihm diese Auszeichnung wieder abzuerkennen, ist völliger Schwachsinn! Was er da gemacht hat, war vorbildlich!
Ich denke auch, dass er für seinen Auftritt im Röme Derby bestraft werden muss, allerdings wehre ich mich gegen diese Pauschalverurteilungen, die ihn hier zum Schwerverbrecher stigmatisieren. Denn wer schon einmal ein Römer Derby live miterlebt hat, weiss, dass dort die Emotionen nicht mehr mit normalen Maßstäben zu messen sind.