Original von Flevo
Danke. 
Zu den risikofreudigen "Steuersparern" gesellt sich noch ein Gewinner, nämlich die Bank, die einen Kredit für die Vollfinanzierung gewährt. Als Sicherheit dient die Immobilie.
Gerät der Steuersparer in Zahlungsverzug, wird die Bank bei Gericht Zwangsvollstreckung beantragen und u.U. dem Käufer einen Finanzierungskredit gewähren. Dann kann das Spiel von vorne losgehen. Es ist nicht nur bei illegalem Glücksspiel so, dass immer die Bank gewinnt. 
Damit will ich nichts gegen Eigentumswohnungen im Allgemeinen sagen, weder zur Eigennutzung noch als Kapitalanlage. Aber man sollte vor dem Kauf einer (oder mehrerer!) Wohnungen die Buchhandlung seines Vertrauens aufsuchen und dort für ca. 10 - 20 € einen kleinen Ratgeber in Taschenbuchform kaufen (und natürlich auch lesen). Dann kennt man auch Begriffe wie z.B. Wohnungseigentumsgesetz, Teilungserklärung, Verwalter, Eigentümerversammlung, Rücklage, Wirtschaftsplan, Sonderumlage (
) usw.
Tja, main-handball.de, wer erstens keine Ahnung hat, zweitens das Gebäude nicht gesehen hat und drittens einen Kreditvertrag in sechsstelliger Höhe unterschreibt, dem ist wohl nicht zu helfen. 
Gruß Flevo
Edit: Ich kenne Kapitalanleger, die die bittere Erfahrung gemacht haben, dass der Begriff "Mietgarantie" nicht viel wert ist. 