Mir wäre es persönlich schon lieber, wenn insgesamt die Anzahl der Ausländer begrenzt würde. Bei Flensburg steht beispielsweise mit Jan Holpert nur ein Deutscher in der Stamm-Sieben. Das ist dann zumindest überlegenswert.
Magdeburg hat immer eine tolle Jugendarbeit gehabt und jetzt auch wieder einen Wiegert, Schöne, sowie Theuerkauf, Grafenhorst und Sprenger im Kader. Letztlich hat sich aber niemand der jungen (Jahns, Machulla, Kloppe, Ziemer) Spieler durchsetzen können, da doch immer wieder starke Ausländer verpflichtet wurden. Ausser Schöne (aber auch erst, seitdem Abati RR spielt) spielt auch keiner in der Stamm-Sieben.
Bei Gummersbach kommt ein Riesen-Talent wie Tobias Schröder (ja ja, der es ja nach Aussage vieler Gummersbacher Fans selber schuld ist, weil er so viele Chancen nicht genutzt hat, aber ich sehe das etwas anders) kaum zum Einsatz, auch auf Rechtsaussen ein Michael Spatz maximal eine Halbzeit, ein Dirk Hartmann gar nicht mehr, da dann eher ein Burdet (leistungsmäßig zurecht!) spielt.
Nur Vereine, die mit kleinem Geld arbeiten müssen, setzen notgedrungen auf die Jugend und die Deutschen und fahren damit gar nicht schlecht, siehe Wallau, Grosswallstadt, Nordhorn (im Vergleich zu früher). Gerade die grossen Vereine können es sich nicht leisten, der Jugend eine Chance zu geben, da man auch kurzfristig Erfolg habern muss. allein schon aus wirtschaftlichen Gründen. Und so lange die Nationalmannschaft auch erfolgreich ist, wird sich daran nichts ändern.
Deswegen glaube ich auch nicht eine Beschränkung. Zum einen ist dies im Rahmen der EU rechtlich gar nicht zulässig und zum anderen denken die Vereine in erster Linie an den eigenen Erfolg und nicht vielleicht an das Wohl des Handballs in 10 Jahren.