Beiträge von Diddi

    Der Zeitpunkt dieser Meldung ist mies (ein Tag vor dem wichtigsten Spiel des VFLs in der jüngsten Vergangenheit. Ob das alles wahr ist, dass weiß ich nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies ein anderer weiß, aber die Art und Weise mit so einem Thema vor so einem wichtigen Spiel an die Presse zu gehen ist unsportlich!
    Zum Thema an sich: Wenn einer von den beiden Vereinen recht hat, hat der andere ziehmlichen Mist gebaut! Wer das ist, das wird man in der Zukunft sehen!

    Das soll aber jetzt keinen davon abhalten, weiter über das Thema zu diskutieren! Das macht doch auch gerade den gewissen Reiz eines solchen Forums aus!

    Noch ein schöner Bericht aus der Taz zum Spiel:

    Zitat

    Gummersbacher Euphorie im Exil
    Der VfL Gummersbach schlägt im Halbfinal-Hinspiel des Europapokals den SC Magdeburg mit 25:24. Die Oberbergischen Handballer hoffen nun auf ein westdeutsches Endspiel gegen TUSEM Essen - in der Kölnarena
    KÖLN taz Trockener lässt sich eine Sensations-Performance nicht kommentieren. "Ja, schon öfter" habe er so gehalten, erzählte Torwart Henning Wiechers nach dem 25:24-Sieg seines VfL Gummersbach im EHF-Pokal-Halbfinalhinspiel gegen den SC Magdeburg, als läge ein gewöhnliches Handballspiel hinter ihm. Bisher habe er allerdings nur in der kleinen und schummrigen Gummersbacher Eugen-Haas-Halle gespielt und nicht in der lichtdurchfluteten Kölnarena, insofern sei das, grinste der Keeper, wohl in der Presse untergegangen. Dem 30-Jährigen, der zu Saisonende zum HSV Hamburg wechselt, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Fangquote bewusst. Und die verschlug jedem Fachmann die Sprache: 64 Prozent der Würfe (16 von 25), hatte Wiechers pariert, ein Weltklassewert. Nationalkeeper Henning Fritz, nur zum Vergleich, war im legendären olympischen Viertelfinale 2004 gegen Spanien auf 52 Prozent gekommen. Die Katze Wiechers bildete jedenfalls die Basis, um die unheimliche Negativserie gegen einen Angstgegner zu stoppen. Es war der erste Sieg im 19. Spiel. Siegtorschütze zum 18:17 beim letzten Erfolg anno 1996 war der Stefan Kretzschmar, der damals noch das Trikot der Oberberger trug.

    Die 11.684 Zuschauer in der erneut dezibelstarken Kölnarena hatten eine intensiv geführte Partie zweier "Weltklasse-Mannschaften" (SC-Trainer Alfred Gislason) gesehen, und gerade im zweiten Abschnitt entwickelte sich, wie Wiechers zufrieden konstatierte, "eine richtige Abwehrschlacht". Nie führte eine Mannschaft mit mehr als zwei Toren, meistens allerdings lagen die Vorteile beim spielerisch stärkeren Gast aus Sachsen-Anhalt. In den zweiten 30 Minuten war jedes Tor das Produkt extrem harter Arbeit. Ein Fest für Abwehrfanatiker wie den anwesenden Bundestrainer Heiner Brand.

    Jedenfalls war der VfL nicht zu vergleichen mit der Mannschaft, die noch vor zwei Wochen acht Tore Vorsprung gegen Nordhorn verschenkt und damit die Entlassung von Trainer Richard Ratka provoziert hatte. Dieses Team rannte und rang verbissen um jeden Zentimeter in diesen 60 Minuten, in denen die kroatischen Schiedsrichter erstaunlich viele Attacken auf den Körper ungeahndet ließen. "Die wollen alle, das sieht man", zeigte sich nicht nur VfL-Aufsichtsratschef Hans-Peter Krämer begeistert. Auch Lajos Mocsai, seit Ostermontag verantwortlicher Trainer des VfL, war in dieser Hinsicht zufrieden. "Wir sind nicht zusammengebrochen und haben 60 Minuten Moral gezeigt", freute sich der gewitzte ungarische Handball-Professor. Er hatte lediglich etwas auszusetzen an den Tempogegenstößen und der zweiten Welle, dazu mangelte es ihm "an Kreativität im Positionsangriff".

    Die Art des Coaches mit der gemütlichen Plautze kommt scheinbar an. Er trainiere zwar hart, findet Wiechers, "aber er ist ganz kuschelig mit uns, das brauchen wir in dieser Situation". Die hochbezahlte Mannschaft, die in der Liga derzeit nur Platz Acht belegt, war zuletzt massiv von den Medien und der Klubführung kritisiert worden. Mittwoch Abend war wieder Sonnenschein angesagt. Nicht nur Frank von Behren sieht am Samstag beim Rückspiel "eine Chance in Magdeburg", und zwar trotz des Mimimalvorsprungs. Klubchef Krämer spekulierte gar schon Richtung Endspiel, in denen der Sieger wahrscheinlich auf Essen träfe. Käme es zu einem reinen West-Finale im EHF-Pokal, "werde ich dem Essener Boss Klaus Schorn vorschlagen, beide Partien in der Kölnarena auszutragen", so Krämer. Nur zwei Wochen nach der Katastrophe gegen Nordhorn hat sich wieder Euphorie breitgemacht beim VfL. ERIK EGGERS

    taz NRW Nr. 7634 vom 8.4.2005, Seite 3, 121 Zeilen (TAZ-Bericht), ERIK EGGERS


    [URL=http://www.taz.de/pt/2005/04/08/a0036.nf/text.ges,1]TAZ[/URL]

    Ich sehe da auch eine Diskrepanz! Wie gut man nächste Saison auf allen Positionen besetzt ist, so hat man doch ein RA - Problem meiner Meinung nach! Ich finde die Spiele von Spatz meist akzeptabel, aber richtig gut habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen, vielleicht so ein alter Haudegen noch dazu und Spatz nicht die ganze Verantwortung überlassen, denn egal ob Yoon oder Burdet auf RA, das ist nichts halbes und nichts ganzes, klar ein taktisches Mittel für die Abwehr, Yoon deckt dann mitte und Burdet halb oder andersrum, aber das könnte man auch anders lösen!

    Also Sorry, aber diesen Satz kann ich schwer ernst nehmen! dann hätte Essen ja, gegen beide Gegner mit acht Toren gewonnen und wenn da nicht der Einbruch 15 minuten vor Schluß gekommen wäre, sogar mit 11 Toren? :pillepalle:

    Dieses Spiel war ein richtiger Pokalfight meiner Meinung nach! Und ich bin mit diesem Ergebnis im Endeffekt auch zufrieden! Keiner erwartet hier, dass man Magdeburg einfach mal so aus der Halle fegt. Das wird auf jeden Fall ein spannendes Rückspiel, ich freue mich drauf! Erste Mal in der Bördelandhalle!

    Da wird sich in Magdeburg aber gegenseitig Mut zugesprochen! Die Angst spielt mit! :lol:

    Magdeburger Volksstimme

    Ja natürlich, das war als er schon in Kiel unterschrieben hat! ich wollte auch weder den THW noch Karabatic kritisieren, mich wundert es trotzdem, dass sie Karabatic und wie im Interview erwähnt Dinart und Burdet haben gehen lassen und keinen Ersatz für sie geholt haben, wenn sie bereit sind 300.000 Ablöse für einen Spieler zu bezahlen.

    Also ich glaube, wenn man es ehrlich nimmt, ist Magdeburg klarer Favorit! Stehen in der Liga auf Platz 3 und haben mit dieser Mannschaft mehr Europapokal - Erfahrung und haben das Rückspiel Heim! Es spricht eigentlich alles für den SCM, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und wenn dieser unbedingte Siegeswille wie beim Spiel gegen Dunaferr wieder da ist und die Arena wieder so mitgeht, kann es was geben! Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf dieses Spiel und vor allem auf das Rückspiel! Bin wirklich mal auf die Bördelandhalle gespannt!

    Auch ein schöner Fehler bei Sport1.de gefunden, müssen die denn auch beide HSG heißen?!

    HSG verlängert mit Routinier Strzelec



    Bundesligist HSG Nordhorn hat den Vertrag mit seinem Torwart-Routinier Waldemar Strzelec um ein weiteres Jahr verlängert.


    "Ich habe in einem Gespräch mit dem Trainer das deutliche Signal bekommen, dass es auch in der kommenden Saison nur nach Leistung geht. Ein Jahr zum Austrudeln habe ich nicht nötig und hätte dann auch nicht noch einmal verlängert", sagte der 36-Jährige.

    Nach der Verpflichtung des Nachwuchs-Keepers Nikolai Weber hat Strzelec einen ernsthaften Konkurrenten im Kampf um einen Stammplatz bekommen.