ZitatOriginal von EllaK
Denkt er schon weiter an 08/09? Das wäre in der Tat schon mal einige Überlegungen wert...
Oh nein, neuer Input und dieser Thread findet wirklich nie ein Ende! ![]()
ZitatOriginal von EllaK
Denkt er schon weiter an 08/09? Das wäre in der Tat schon mal einige Überlegungen wert...
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Spielmacher Ivankovic verlässt Wetzlar in Richtung Rumänien! Weitere Infos unter Handball-Welt.de
ZitatOriginal von Marc
Ist zwar der falsche Thread, aber evtl. muss man einfach allgemein die Ziele bzw. die Erwartungshaltung nach unten schrauben.
Ich vermute man wird in der nächsten Zeit einfach absolut zufrieden sein müssen, wenn sich der VfL mit einem gesunden Etat regelmäßig für den EC qualifiziert und in eben diesem relativ lange dabei bleibt. Evtl. mal diesen zu gewinnen und vielleicht mal ins F4 vordringen.
Für die Meisterschaft sehe ich ohnehin 3-4 Mannschaften für die nächste Zeit als gesetzt an.
Das sehe ich genauso! Ist aber auch kein Wunder, Kiel und Flensburg haben einfach einen großen Vorsprung, was ihre Strukturen und damit auch ihre Finanzen angeht und HSV und Kronau haben halt ihre Mäzen, was grobe Fehler etwas schneller verzeiht!
Für den VFL kann es nur heißen, beständig gute Arbeit zu leisten, sprich im Sponsoring-Bereich, in der Jugendförderung und in der Sichtung von guten Spielern und Kontinuität zu bewahren! In den letzten Jahren nicht gerade die Stärke beim VFL! Ansonsten stimme ich Wöller natürlich auch zu!
Toll Loran, das hast du nun davon, dass Du Vorlaut so lobst! Jetzt gefällt ihm das alles noch mehr!
ZitatOriginal von Olaf
wenn man lediglich den Tropfen betrachtet, der das Faß zum überlaufen brachte, wird man nicht umhin können, die Trennung von Noka als skuril, unseriös und stupide zu bezeichnen. Wenn man aber ins Kalkül zieht, was Uwe Schwenker mit Noka schon alles ertragen musste - neben den jährlichen Titelfeierlichkeiten- dann wird schnell deutlich, dass das Faß schon ziemlich groß war.
Da die Süddeutsche ja schon mal erste Andeutungen gemacht hat, wird es sicher nicht mehr lange dauern, bis die ganzen Details ans Tageslicht kommen. Die Journalisten wissen es doch eh längst, die Frage ist, wer als erster zuckt.
Hier zuckt aber einer schon gewaltig:
ZitatAlles anzeigenTeurer Trainer – Kiel muss bei den Spielern sparen
Die Verpflichtung des Serdarusic-Nachfolgers Alfred Gislason kostet Handball-Rekordmeister THW Kiel insgesamt 1,4 Millionen Euro. Dieses Geld fehlt nun bei der Verpflichtung neuer Spieler. Im Ringen um Europas Krone mit dem mächtigen spanischen Spitzenklub Ciudad Real bedeutet das einen Rückschritt.Seine Verpflichutng ist für THW Kiel ein teurer Spaß: Trainer Alfred Gislason
Köln als Wohnort einzutauschen gegen das weitaus kleinere und beschaulichere Kiel, hat im Hause Gislason ganz unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Während sich Filius Andri (13) freut, weil er nach den bereits begonnenen Sommerferien in Nordrhein-Westfalen nun noch zu drei zusätzlichen freien Wochen in Schleswig-Holstein kommt, will Tochter Ada (17) partout nicht in den Norden ziehen. „Sie hat sich verliebt in Köln, möchte gern bleiben und hier ihr Abitur machen“, sagt Alfred Gislason (47).
Weiterführende linksDer Vater ist Auslöser der heftigen Wohnortdebatte im deutsch-isländischen Haushalt, seit er am Montag einen Vertrag beim THW Kiel unterschrieben hat. Doch die bevorstehende familiäre Trennung schreckt den Handballtrainer eher wenig angesichts der Tatsache, dass er nun mächtiger Bestandteil eines Transfers ist, der die Bundesliga in eine neue Dimension führt: Gislason musste aus seinem Vertrag beim VfL Gummersbach für knapp 700.000 Euro herausgekauft werden, in Kiel soll er 350.000 Euro Gehalt beziehen. Inklusive der 350.000 Euro Abfindung für den vergangene Woche geschassten Zvonimir Serdarusic umfasst die Kieler Trainerlösung 1,4 Millionen Euro. Das ist genau ein Fünftel des Klubetats in Höhe von sieben Millionen Euro.
Der Trennungsgrund ist verletzte Eitelkeit
Das in der Liga beispiellose Gebaren beobachten einige beim Meister und Pokalsieger inzwischen mit Argwohn. Denn genau genommen steckt nichts anderes als verletzte Eitelkeit hinter der teuren Trennung. Der Klub muss 1,4 Millionen Euro berappen, weil sich zwei Protagonisten nichts mehr zu sagen hatten. Binnen eines halben Jahres brach die einst mächtige Allianz zwischen Manager Uwe Schwenker und Trainer Serdarusic, nachdem die Partnerinnen der beiden Platzhirsche heftigst ihre Antipathien ausgetauscht hatten. Schwenkers neue Lebensgefährtin soll bei Mirjana Serdarusic nicht wohl gelitten gewesen sein, was die Trainergattin öffentlich unverhohlen kundgetan haben soll.
Zu oft für Schwenker, der zunächst auf Deeskalation setzte, beim knorrigen Trainer und seiner Frau aber kein Gehör fand und schließlich die fünf Gesellschafter und acht Beiräte vor die Wahl stellte: Serdarusic oder ich. Das Votum der Kluboberen fiel einstimmig für den Manager aus, der Coach musste gehen. „Derzeit“, sagt Schwenker, „gibt es keine Kommunikation. Aber ich hoffe, dass wir beide uns irgendwann wieder über Handball unterhalten und auch ein Bier zusammen trinken können.“Große Investitionen bleiben aus
Ob das gesellige Beisammensein tatsächlich einmal zustande kommt, ist genauso fraglich wie die weitere Kaderplanung von Schwenker. Der Trainerrekordtransfer lässt wenig Spielraum für weitere Einkäufe. Im vergangenen Jahr noch zahlte Kiel für den Nordhorner Börge Lund und den Lemgoer Filip Jicha weit mehr als eine halbe Million Euro und verfeinerte den ohnehin schon exklusiven Kader. Dieses Jahr bleiben derartige Investitionen aus. Torhüter Andreas Palicka ist der einzige bislang feststehende Zugang. Im Ringen um Europas Krone mit dem mächtigen spanischen Spitzenklub Ciudad Real bedeutet dies einen Rückschritt.Dass der sonst solide aufgestellte Verein nach der Posse nun gar in Schieflage geraten könnte, bestreitet zumindest Gesellschafter Georg Wegner vehement. „Wir werden das auffangen und nicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen“, sagt er und stellt höhere Sponsoreneinahmen in Aussicht. Auch ein Einstieg der dänischen Kasi-Gruppe sei noch nicht vom Tisch, erklärt Wegner, der seit Februar versucht hatte, die Privatfehde zwischen Manager und Trainer zu beenden – vergebens. „Es gibt keinen Zweifel, dass die ganze Geschichte dem THW einen gehörigen Imageschaden zugefügt hat.“
Quelle: Welt.de
ZitatOriginal von meteokoebes
Szilagyi ist alt genug. Der wird auch unter Hasanefendic spielen, wenn er fit ist. Ich bin aber wirklich gespannt, welche RollePfahleinnehmen wird.
Auf seine Leistung und auf die von Tuzolana bin ich besonders gespannt! Pfahl muss sich vor allem erst an das Tempo in der ersten Liga gewöhnen! Habe diesen Transfer nicht so ganz verstanden, da er ja, wie man hört nicht so gut in der Abwehr steht! Müssen wohl beim Transfer davon überzeugt gewesen sein, dass man ihm das beibringen kann!
Apropo Abwehr, denke da kommt beim VFL die meiste Arbeit! Sigurdson als Möglichkeit auf Halb fällt weg und Jakobson ist auch weg! Das wird die Mammutaufgabe!
ZitatOriginal von Wöller
Hat er wirklich? Kann ich mir bei Ihm eigentlich nicht vorstellen...
Und "bleiben wo der Pfeffer wächst", finde ich auch nicht gerade die passende Begrüßung......
Klasse finde ich die Verpflichtung von Hasanefendic, unter den gegebenen Umständen, allerdings auch. Das sich die Spieler (auch die neuen) erst mal an geänderte Vorraussetzungen gewöhnen müssen ist doch klar!! Deshalb würde ich eher sagen: "Willkommen zurück Herr Hasanefendic und Willkommen in Gummersbach Viktor Szilagy!!!!
Unterschreibe ich sofort! Viele Spieler sind zum VFL gekommen, weil Gislason dort Trainer war, dass die sich umgewöhnen müssen ist doch ganz natürlich und man sollte ihnen auch dafür Zeit geben! Denke, dann regelt sich das alles von selber!
ZitatOriginal von - F -
Dass Alfred im babyblauen Polo-Shirt mit "Provinzial"-Schriftzug auf der Brust für ein Foto posiert, weist hingegen meiner Vermutung dann doch eher darauf hin, dass die Kasi Group nicht neuer Hauptsponsor wird bzw. zumindest, dass nichts in trockenen Tüchern ist.
Hierzu gibt das Interview mit Schwenker bei HBL-TV Aufschluss! Wenn man genau zuhört, hört man heraus, dass die bisherigen Sponsoren bereit sind, ihr Engagement zu steigern etc.! Für den THW-Kiel bestimmt interessant! Schwenker übrigens total arrogant in dem Interview!
ZitatAlles anzeigenGislason für Noka zum THW
Die Tinte ist trocken! Der THW Kiel präsentiert fünf Tage nach dem Rausschmiss von Meister-Trainer Noka Serdarusic (57) den Nachfolger.
Alfred GislasonWunschkandidat Alfred Gislason (48), eigentlich noch bis 2010 beim VfL Gummersbach, gab dem 14-maligen Meister seine Zusage.
Vertrag bis 2011. Der Trainerwechsel kostet den THW rund 1,5 Mio. Euro.
Kiel zahlt rund 750 000 Euro Ablöse. Rekord! Dazu das Gehalt für Gislason (250 000 Euro).
Ganz nebenbei kassiert Serdarusic (hat Vertrag bis 2009) noch 12 Monate sein Gehalt plus Abfindung. Macht noch mal 500 000 Euro... (wn).
ZitatAlles anzeigenPerfekt! Hasanefendic übernimmt Balkan-VfL
Von ULRICH BAUERVom „Island-VfL“ zum „VfL Gummersbach-ic“. Jetzt ist die Balkan-Truppe perfekt!
BILD hatte bereits vom Gummersbacher Tainer-Roulette berichtet. Seit gestern ist die Tinte trocken: Alfred Gislason geht für rund 700 000 Euro Ablöse nach Kiel. Sead Hasanefendic (59) übernimmt den VfL.
Keine Kurzschluss-Aktion. Der Bosnien-Guru mit Wohnsitz in Gummersbach wurde nicht rein zufällig ausgewählt. „Man muss nur einen Blick auf unseren Kader werfen, dann war klar, dass er perfekt zu uns passt“, bestätigt Sportchef Francois Houlet.
Willkommen beim Balkan-Klub! Da steht Stojanovic (Montenegro) im Tor, Zrnic (Kroatien) wirbelt als Rechtsaußen an der Seite von Landsmann Vukovic. Ilic (Serbien) schießt aus dem Rückraum. Und Hasanefendic hat ab sofort das Sagen.
Dazu kommen mit Szilagyi und Fazekas zwei gebürtige Ungarn und Slowenen-Bomber Pungartnik. Mehr geht nicht. „Wir sind im Grunde ein Mini-Balkan in Gummersbach“, scherzt Pungartnik.
Mehr HandballHasanefendic zumindest kann’s Recht sein: „Ich kenne die Spieler alle gut und freue mich auf die Arbeit mit ihnen“, sagt der Trainer. „Wir haben viel vor!“
Quelle: Bild.de
ZitatOriginal von Lothar Frohwein
Ich bin mal gespannt, ob Hasanefendic den Ansprüchen der heutigen Spielergeneration gerecht wird...
Das denke ich schon! Vor allem kennt er die Mentalitäten der verschiedenen Nationalitäten, für mich kein ganz unwesentlicher Faktor! Und besonders ist auch, dass er seit seinem Ausscheiden aus dem Traineramt 2004 in GM wohnen geblieben ist!
Also wieder Mal herzlich Willkommen in Gummersbach Sead Hasanefendic!
Und wirklich sehr schade, Alfred Gislason, dass Du den VFL verlässt, das hinterlässt erstmal ein Riesenloch, ich dachte wir stoßen mit ihm langsam aber sicher weiter in die oberen Tabellenregionen!
Bin gespannt, was die Spieler zu dem Wechsel sagen! Da hingen sicher einige am Gislason!
ZitatOriginal von Wöller
Na ja, zumindest nicht ganz vergleichbar, da Kai und sein Stil in Gummersbach nicht unbekannt ist.
Außerdem wäre seine Art, mit jungen Spielern umzugehen für die Akademie wünschenswert.
Welche Folgen der Trainerwechsel von A.G. haben könnte (ich betone ausdrücklich "KÖNNTE") kann man an den Aussagen von Axel Renner diesbezüglich sehen.
Ich hoffe aber, daß auch Hasanefendic gut mit der Akademie zusammenarbeiten wird, sofern er Trainer wird........
Alle Spekulationen um ein WEchsel von Wandschneider nach GM haben sich erledigt, der VFL hat Sead Hasanefendic gerade als neuen Trainer verpflichtet!
Das schöne Lied aus der neuen Ramazzotti-Werbung ist echt schön und ein tolles Sommerlied!
ZitatOriginal von Pumpe
Es stellt sich doch die Frage, ob er sich überhaupt noch einer neuen Aufgabe stellen will. Noka hat bereits in der Vergangenheit erklärt, daß er nicht vorhat mit 60 noch Trainer zu sein. Warum sollte er sich also die letzten 14 Monate vor dem geplanten Ruhestand noch einen neuen Job antun?
Um es vielleicht dem ein oder anderem nochmal zu zeigen, dass er es auch woanders kann?! Noka Serdarusic ist vor allem ehrgeizig!
ZitatOriginal von Karl
Diddi:@meteo: jau - danke, übertragen wird es breit auf ESPN Brasil: http://espnbrasil.terra.com.br/programacao/default.aspx: hab nur keine funktionierenden Livestream gefunden.
Das klang einfach zu witzig und unglaubwürdig, dass das übertragen wird! Daher habe ich gelacht!
ZitatOriginal von Karl
Das würde mich aber interessieren: wird das irgendwo übertragen?
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ZitatOriginal von meteokoebes
Eigentlich deutet alles in den internationalen Medien darauf hin, dass der TBV bald die Verpflichtung eines Rückraumlinken bekannt gibt. Kann aber dann natürlich eben jener Spieler, nicht Narcisse !!!, gewesen sein
Wer ist denn da in der Verlostrommel?
ZitatAlles anzeigenHandball
Ego statt GeldKofferübergabe auf dem Parkplatz, Scheinüberweisungen: Was sich anhört wie ein Krimi ist die Geschichte Wie ein betrügerischer Sponsor TuSEM Essen in die Pleite trieb
Von Ulrich HartmannTuSEM Essen geht inzwischen wieder in der Bundesliga auf Torejagd.
Kurz vor der Insolvenz war der entnervte Handballmanager Klaus Schorn sogar noch nach Bremen gefahren, um auf dem Parkplatz eines Supermarkts gegen Zahlung von 7.500 Euro konspirativ einen Koffer in Empfang zu nehmen. Er wähnte darin rettende Dollarnoten, doch er fand bloß geschwärzte Papierscheine, die ihm ein nigerianischer Spezialist gegen 800 Euro chemisch zu reinigen und in Dollars zurückzuverwandeln versprach.Das war aber nur der absurde Höhepunkt einer kuriosen Kette von betrügerischen Episoden, mit welcher der damals als Hauptsponsor aufgetretene Unternehmer Georg Weiner Schorn monatelang ausgenommen und im Frühjahr 2005 die Insolvenz sowie den Lizenzentzug des Bundesligisten TuSEM Essen provoziert hatte. Weiner ist jetzt vom Landgericht Essen wegen Betrugs zu vier Jahren Haft verurteilt worden. "Klaus, ich habe einen Fehler gemacht", sagte er unter Tränen. Schorn, 73, würdigte ihn keines Blickes.
Blind vertraut auf 2,7 Millionen
Am 25. Mai 2005 hatte die Handball-Bundesliga dem TuSEM nach 26 Jahren die Lizenz entzogen und ihn in die dritte Liga strafversetzt. Ein Jahr zuvor war dem Klub der Hauptsponsor Deutsche Post abgesprungen, weshalb Schorns Spielbetriebs-GmbH die Insolvenz drohte. Niemand ahnte damals, dass sich von April 2004 bis Juli 2005 ein "großes Ganovenstück mit abenteuerlichen Details" abspielte, wie es der Staatsanwalt Marc Blomenkämper nannte. Die Essener Staatsanwaltschaft hat eine Geschichte rekonstruiert, die jedem Krimiautor als unglaubwürdig abgelehnt worden wäre.
Der frühere Edeka-Manager Schorn hat sich bei der verzweifelten Suche nach einem Hauptsponsor vom Hochstapler Weiner nach allen Regeln der Kunst hereinlegen und gut 60.000 Euro abnehmen lassen. Weiner hat Schorn 2004 als Inhaber eines angeblich florierenden Bauunternehmens mit Sitz in Athen kontaktiert und vertraglich 2,7 Millionen Euro Sponsorengeld versprochen. Tatsächlich hatte sich der arbeitslose Bürokaufmann drei Monate zuvor mit gefälschten Zeugnissen in Schindhard einen Job ergaunert, weshalb er vom Amtsgericht Pirmasens später zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
Der Oberhausener Weiner, 58, saß in Essen schon zum dritten Mal vor Gericht. Er hatte Talent zur Täuschung und gaukelte Schorn ein Jahr lang vor, die versprochene Millionensumme werde bald überwiesen. Doch statt mit Geld versorgte er den klammen TuSEM mit seinem Ego. Er trat großmäulig bei Medienterminen auf, putzte nach Niederlagen in der Pressekonferenz Trainer Juri Schewzow herunter und ließ sich von Schorn einen Computer für 1.500 Euro sowie teure Vip-Karten für die Arenen in Schalke und Oberhausen schenken.
Auf den TuSEM-Trikots prangte derweil der Name seines erfolg- und wertlosen Unternehmens Weinerplan. Schorn vertraute blind auf die 2,7 Millionen Euro. Er hatte keinen anderen Großsponsor an der Hand und benötigte den hochdotierten Vertrag mit Weiner auch zur Vorlage bei der Lizenzierungsstelle der Bundesliga.
Monatelang glaubte Schorn, das Geld tatsächlich zu erhalten, und war in der Not sogar mehrfach bereit, dafür in Vorleistung zu treten. Im November 2004 überwies er für den Banktransfer einer angeblich in Südafrika festgesetzten Summe von 3,5 Millionen Dollar 15.400 Euro nach Hongkong sowie 1.800 Euro nach Johannesburg. Er gab Weiner im Februar 2005 bei drei Besuchen in Brüssel zur dann trotzdem nicht erfolgten Auslösung eines ominösen Geldkoffers 28.000 Euro in bar und schickte einen Monat später insgesamt 5.300 Euro an unterschiedliche Adressen in London, um eine Überweisung zu veranlassen.
Lesen Sie auf Seite 2: Wie Weiner das fehlende Geld erklärte und welche Verbindung der heutige Manager zum Handball hat.
In jedem der Fälle erklärte Weiner das Scheitern des Geldtransfers mit fehlenden Belegen oder Bankirrtümern. Diesbezügliche Mitteilungen verschiedener Institute hatte er kunstvoll gefälscht. Der TuSEM konnte den Spielbetrieb in jener Zeit nur erhalten, weil die Förderkreis-Mitglieder Werner Hemp und Horst-Gerhard Edelmeier private Darlehen über 160.000 und 120.000 Euro gewährten.
Manager Schorn ist bedient
Weil Schorn nicht mehr wollte, überwies Hemp Mitte Juni noch eine Summe nach Großbritannien, nachdem sich auch der teure Geldkoffer von Bremen als wertlos entpuppt und Weiner gleichwohl nochmals beteuert hatte, 2,5 Millionen Dollar könnten nun kurzfristig von einem chinesischen Geschäftspartner bereitgestellt werden. Es war die letzte Täuschung. Am 1. Juli 2005 beantragte Schorn das Insolvenzverfahren für seine "TuSEM Handball GmbH".
Schorn gibt dem Betrüger Weiner die alleinige Schuld für den Niedergang des Traditionsklubs. Auch Staatsanwalt Blomenkämper sagt: "Das Verhalten des Beschuldigten hat zur Insolvenz und zum Lizenzentzug des TuSEM geführt." Weiners Anwalt Stefan Kixmöller indes nennt Schorns Verhalten in der Affäre mindestens fahrlässig: "Schorn hat Weiner mehrfach gesagt, er brauche diese Sponsoringverträge auch dringend zur Vorlage bei der Lizenzierungsstelle." Die Insolvenz habe ohnehin gedroht. "Der Konkursantrag wäre sonst wohl nur früher gestellt worden."
Der TuSEM spielt mittlerweile wieder in der Bundesliga. Für den jahrzehntelangen Manager Schorn ist das Kapitel beendet. Er besucht nicht einmal mehr die Heimspiele. Neuer Boss der Essener Handballer ist seit 2005 Horst-Gerhard Edelmeier. Ihm blieb im Prozess die Zeugenaussage erspart. Weiner hatte rechtzeitig gestanden.
(SZ vom 21.06.2008/pes)
Das ist unglaublich, was da alles passiert ist!
ZitatAlles anzeigenOriginal von Hereticus
Grönland ist diesmal nicht bei der WM. Bei den Panamericanos haben sich Argentinien, Brasilien, Kuba und vor ein paar Minuten auch Chile für das Halbfinale qualifiziert. Grönland, Kanada und Uruguay sind damit raus, die Dom Rep war erst gar nicht angetreten.Im Halbfinale am Freitag: Argentinien-Kuba 33:32 und Brasilien-Chile.
Die beiden Finalisten und der Sieger im Spiel um Platz 3 fahren zur WM.
Die Finalspiele sind am Samstag.
Argentinien ist damit zum siebten mal für die WM qualifiziert.
Für Kuba wäre es die neunte WM-Teilnahme, für Brasilien die siebte, Chile war bisher zweimal dabei.
Ich frag besser nicht, wo Du solche Informationen herbekommst, oder? ![]()
ZitatAlles anzeigenWann wird Gummersbach weich?
VON ULRICH KLEIN, 27.06.08, 22:42h
Auf der Suche nach einem Nachfolger für den freigestellten Trainer Noka Serdarusic scheint Handball-Bundesligist THW Kiel bereits fündig geworden zu sein. Der Verein führt Gespräche mit Albert Gislason, dem aktuellen Coach des VfL Gummersbach.GUMMERSBACH. Nein, Alfred Gislason mochte keine Auskunft geben: „Ich werde keinen Kommentar zu der Geschichte abgeben. Noch nicht jedenfalls“, versuchte der Noch-Trainer der Gummersbacher Handballer gestern Mittag, jegliche Nachfrage zu seiner sportlichen Zukunft von vorne herein abzublocken. Der Isländer weiß natürlich, dass nicht allein er über seine Perspektiven entscheiden kann, da er einen bis 2010 datierten Vertrag bei seinem jetzigen Arbeitgeber hat. Gislason wird abwarten müssen, deshalb seine Zurückhaltung, deshalb sein Schweigen zum seit Donnerstag öffentlichen Werben des THW Kiel um ihn.
Eine Verpflichtung des aktuellen VfL-Trainers würden sich die Zebras angeblich richtig was kosten lassen. 750 000 Euro Ablöse, gegebenenfalls sogar mehr, will der Branchenführer nach Insiderangaben auf den Tisch des blau-weißen Hauses legen, um den Trainer aus seinem bis 2010 laufenden Vertrag im Oberbergischen herauszukaufen.
Claus Horstmann nimmt Spekulationen und Gerüchte um den Trainer gelassen hin. „Ich kann bestätigen, dass wir ein Angebot für Alfred Gislason aus Kiel erhalten haben und wir befassen uns mit diesem Thema auch. Aber ebenso klar ist, dass es für uns oberste Priorität hat, Alfred bei uns zu halten“, sagt der Chef des VfL-Aufsichtsrates. Das ändert freilich nichts daran, dass die Gummersbacher Macher wohl doch noch weich werden könnten, falls die Kieler das Angebot für ihren erklärten Lieblingstrainer nochmals aufstocken würden. So oder so ist Eile für alle Beteiligten geboten. Mitte Juli beginnt bei den Teams die Vorbereitung auf die nächste Bundesliga-Saison. Und da ist es sinnvoll, einen Cheftrainer zu haben.
In Gummersbach ist man sich zwar sicher, dass Gislason im Falle einer Freigabe-Verweigerung kein Theater machen und seinen Job weiterhin professionell ausüben würde. Aber natürlich wurde auch schon an Alternativen gearbeitet. Und dabei liegt offenbar vor allem Ex-Trainer Sead Hasanefendic sehr gut im Rennen. Zudem wurde der Name Kai Wandschneider gehandelt. Der 48-jährige Trainer des Bundesliga-Aufsteigers Bayer Dormagen steht für eine ähnliche Handball-Philosophie wie Gislason und hat in Dormagen mit einem kleinen Etat Großes geleistet.
Trainerkarussell
in Bewegung
Die Verwerfungen nach dem stillosen Rauswurf von Erfolgstrainer Noka Serdarusic in Kiel haben das Trainerkarussell in der Liga generell in Bewegung gesetzt. So wird der Bosnier, der vom THW 500 000 Euro Abfindung bekommen soll, nicht nur in Berlin, sondern auch bei den Rhein Neckar Löwen gehandelt. Allerdings bekäme Serdarusic es bei den Löwen wieder mit Henning Fritz und Thorsten Storm zu tun. Nationaltorhüter Fritz war vom sperrigen Trainer im vergangenen Jahr an der Förde ausgemustert worden. Mit Manager Storm überwarf sich Serdarusic zu dessen Flensburger Zeit, als der dem THW den Rückraumstar Blazenko Lackovic noch ausspannte, obwohl die Kieler mit dem Kroaten quasi schon klar war.
Kölnische Rundschau