ZitatOriginal von Rentner
Aus welcher Quelle stammt das Gerücht, daß Mimi Kraus Wechselabsichten zum VfL nachgesagt werden?
ey, Du liest doch sonst alle Zeitungen! ![]()
Aus dem Kölner Stadt Anzeiger!
ZitatOriginal von Rentner
Aus welcher Quelle stammt das Gerücht, daß Mimi Kraus Wechselabsichten zum VfL nachgesagt werden?
ey, Du liest doch sonst alle Zeitungen! ![]()
Aus dem Kölner Stadt Anzeiger!
ZitatBei den Göppingern ist Weltmeister Michael Kraus, dem Wechselabsichten zum VfL nachgesagt werden, nach einer Rückenverletzung zurück.
Derweil gehen die Verhandlungen über den Transfer des Aufbauspielers Adnan Harmandic (Bosna Sarajevo) in die entscheidende Phase. Dass der 23-Jährige, dessen Spielweise sehr an den Welthandballer Ivano Balic (Pamplona) erinnert, in die Bundesliga wechselt, gilt dabei als ausgemacht. „Er muss sich zwischen uns und dem HSV Hamburg entscheiden“, sagt Gislason. Wie Spielerberater Wolfgang Gütschow erklärte, geht es nun in den nächsten Tagen um die Modalitäten eines sofortigen Wechsels; der Rechtshänder steht bei Bosniens Meister noch ein Jahr unter Vertrag.
Also das erste halte ich wirklich für ein totales Gerücht!
Ps.Und im SCM Forum steht, dass Pungartnik eventuell doch nicht kommt, weil er nach Magdeburg wechselt! ISt das Schwachsinn? Weiß einer mehr?
ZitatOriginal von Wieland
also im handball kenne ich kaum einen spieler der trotz exzellenter sportlicher fähigkeiten abgehoben rüber kommt.
Aber das ist doch genau das Besondere! (Ich übrigens auch nicht!) Aber das ist ja glaube ich einer der Besonderheiten beim Handball und warum die nicht auch rausstellen?!
ZitatOriginal von Wieland
Mir erschließt sich aus diesem Text nicht so ganz die Außergewöhnlichkeit von Marcus Ahlm. Müsste der Titel nicht so in Richtung "erfrischend gewöhnlich" gehen?
Aber das ist doch gerade das Außergewöhnliche! Exzellent zu sein und nicht die Bodenständigkeit zu verlieren!
ZitatAlles anzeigenGrünes Band für vorbildliche Talentförderung
(mho/6.5.2007-17:35) Von Martina Hoffmann
Gummersbach – Jochen Kienbaum legt bei Auszeichnung durch die Dresdner Bank ein Bekenntnis zum Bundesligaspielort Gummersbach ab.[Bilder: Martina Hoffmann --- Der VfL Gummersbach ist mit seinem Talentkonzept auf einem guten Weg.]
„Es sind Leidenschaft und Begeisterung die Veränderungen bringen“, dankte VfL-Chef Jochen Kienbaum allen Beteiligten - vom Spieler, über Trainern bis zu Betreuen, Sponsoren und Fans bei der Verleihung des Grünen Bandes an die Nachwuchsförderung des VfL Gummersbach. Die Dresdner Bank und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) würdigten damit die hervorragende Talentsichtung und –förderung des Vereins. „Die Jugendarbeit hat beim VfL immer einen besonders hohen Stellenwert gehabt, was man auch an den vielen Bundesligaspielern aus dem heimischen Kader ersehen kann“, lobte Laudator Theo Heiner, Direktor der Gummersbacher Filiale der Dresdner Bank bei der Übergabe der Skulptur verbunden mit einer Förderprämie von 5.000 €.
Dirk Hartmann, Michael Spatz, Rückraumspieler Tobias Schröder oder Dirk Schumacher und Fabian Kienbaum seien nur einige Beispiele für gelungene Jugendarbeit. VfL-Aufsichtsratsmitglied Kienbaum gab zu bedenken, dass man die Handballakademie mit dem Wissen gegründet habe, dass man einen langen Atem brauche.
[Jochen Kienbaum (li.) freute sich über die Auszeichnung, die Dresdner Bank-Chef Theo Heiner verlieh.]
“Wenn wir nun schneller vorankommen als gedacht, so ist dies Grund zur Freude, und macht uns optimistisch“, so Kienbaum. Nun wolle man das Erreichte stabilisieren und ausbauen. „Deshalb werden wir die Kooperation mit dem TV Strombach und den umliegenden Schulen ausbauen und erweitern“, versprach der VfL’ler. Gemeinsam mit der Handballstiftung Oberberg und dem TV Stromabach soll eine Juniorakademie aufgebaut werden, die zukünftig auch anderen interessierten Vereinen der Region als Weiterentwicklung in der Basisarbeit in den Grundschulen offen stehe. Moderne Traineraus- und Fortbildung in enger Zusammenarbeit mit dem Handballkreis Oberberg, dem HVM und der Handballstiftung Oberberg rundeten ein Gesamtkonzept sinnvoll ab.
In der anschließenden Talkrunde mit Landrat Hagen Jobi, Bürgermeister Frank Helmenstein, Kienbaum, Jürgen Brüggemann von der Sportstiftung NRW und DHB-Sportdirektor Peter Sichelschmidt kam natürlich auch das Thema Hallenbau in Gummersbach wieder zur Sprache. Sichelschmidt, verantwortlich für die Standortorganisation bei der WM, erläuterte das Dilemma:
[DHB-Direktor Peter Sichelschmidt berichtet über gestiegens Interessen am Handball nach der WM.]
„Nach dem Gewinn der WM haben wir einerseits einen enormen Popularitäts-Schub für den Handballsport verzeichnen können“, so Sichelschmidt. Zwar sei man mit rund 850.000 Mitgliedern ein besonders starker Handballverband aber dennoch könne man natürlich mehr junge Sportler gebrauchen. „Aber nun melden sich andererseits die Vereine und erklären uns, dass sie am Ende ihrer Kapazitäten angelangt seien, insbesondere bei den Hallenzeiten“, bedauert der Sportdirektor, der gerne die Chance zur Jugendförderung wahrnehmen würde.
Jochen Kienbaum betonte, dass man gerne in der Kölnarena spiele, aber „die Heimat ist nun einmal in Gummersbach, da fühlen wir uns zuhause“, so Kienbaum unter Applaus der Anwesenden. In spätestens drei Jahren wolle man hier vor Ort dauerhaft spielen. Dem Wunsch stimmten Bürgermeister und Landrat nickend zu. „Machen sie mit und lassen sie uns gemeinsam den Beginn zu einem dauerhaften Erfolg. machen“, hatte Kienbaum den Enthusiasmus aller bei der Jugendarbeit eingefordert. „ Helfen sie mit ihrer Begeisterung und mit Ihrer Kompetenz,“ so Kienbaum – „und mit ihrem Geldbeutel“, ergänzte ein Zuhörer.
Quelle: Oberberg-Aktuell.de
ZitatHB: Gorobtschuk wird dritter VfL-Keeper und nach Leichlingen ausgeliehen
Aus einem Artikel bei Oberberg- Aktuell! Vielleicht heißt das ja das Ende für Ramota in GM?!
ZitatAlles anzeigenB-Jugend des VfL kämpft um die Westdeutsche Meisterschaft
(Red./4.5.2007-10:45) Gummersbach – Am Sonntagnachmittag tritt die Mannschaft der Trainer Klaus Westebbe und Axel Renner im Final-Hinspiel gegen Minden an – Viertelfinaleinzug um die Deutsche schon jetzt sicher.
VfL Gummersbach – TSV GWD Minden (So., 15 Uhr)
„Es wird eine sehr schwere Aufgabe, aber die Leistung gegen Essen stimmt mich zuversichtlich, dass wir auch gegen Minden eine Chance haben werden“, blickt Trainer Klaus Westebbe optimistisch voraus auf das am Sonntag stattfindende Final-Hinspiel um die Westdeutsche Meisterschaft. Die Begegnung wird um 15Uhr in der Eugen-Haas-Halle angepfiffen und gilt vereinsintern als „weiterer Meilenstein auf dem bisher so grandiosen Weg“ der VfL B-Jugend.
[Archivbild: Am Wochenende müssen die B-Jugendlichens des VfL wieder kräftig zupacken, um sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche zu sichern]
Nach großen Schwierigkeiten während der Saison, als man erst im Schlussspurt überhaupt die Playoff-Runde um die Mittelrheinmeisterschaft erreichte, konnten die Trainer Westebbe und Renner dem Team das nötige Selbstbewusstsein und die spielerische Linie vermitteln. Zunächst bezwang man BTB Aachen und hielt auch im Finale lange mit dem Topfavoriten aus Dormagen mit. Dass der Mittelrheintitel nicht nach Gummersbach ging, war laut Westebbe mit den „noch zu großen Leistungsschwankungen im Spiel“ zu begründen. Doch schon gegen Essen ließen die Gummersbacher weitere Fortschritte erkennen, und besonders im Rückspiel demonstrierte man die vorhandene Leistungsstärke in bravouröser Weise. „In Essen haben wir sensationell gespielt. Wenn wir weiter auf diesem Niveau agieren, ist alles drin“, so Westebbe.
Dennoch ist der Gegner, der TSV GWD Minden, ein überaus schwerer Gegner auf dem Weg zum ersten Titel. So konnten die Mindener im Halbfinale überraschend den Topfavoriten Bayer Dormagen ausschalten. Westebbe rechnet mit zwei knappen Partien. Die Gummersbacher wollen im Hinspiel vorlegen und hoffen daher auf große Unterstützung. „Wir haben mit unseren Fans im Rücken immer gut gespielt. Wir brauchen sie auch gegen Minden.“
Wichtige Notiz am Rande: Durch das Erreichen des WHV-Finales haben die VfLer bereits den Einzug ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft sicher. Das gelang einer VfL-Jugendmannschaft schon seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr. So darf man sich auf jeden Fall, ob man in dieser Saison einen Titel holt oder nicht, zu den acht besten Mannschaften in Deutschland zählen.
Quelle: Oberberg- Aktuell.de
ZitatOriginal von Olaf
wenn denn der Pokalsieger-Wettbewerb höher angesiedelt ist als der EHF-Pokal, müsste dann nicht der Tabellenfünfte dort starten, satt der neunte?
Ich lach mich tod! Der VFL im Cup der Pokalsieger!
Aber Recht hast Du Olaf, und der VFL kommt auch noch in die Championsleague!
ZitatOriginal von S.A.M.
Glaub ich nicht.
Der VFL ist seit Wochen nicht gut drauf, Narcisse fehlt und das Fernsehen überträgt live.
Ist das denn schon sicher, dass Narcisse fehlt?
ZitatOriginal von FloWHV
Christian Köhrmann hat seinen Vertrag beim WHV um ein weiteres Jahr verlängert
Eine weitere Verlängerung in Wilhelmshaven:
ZitatAlles anzeigenRenato Rui bleibt in Wilhelmshaven
Der Handball-Bundesligist Wilhelmshavener HV konnte heute eine weitere Vertragsverlängerung bekannt gegeben. Der brasilianische Nationalspieler Renato Rui hat für ein weiteres Jahr beim WHV unterschrieben.
Auch in der Saison 2007/2008 können sich die Fans des Wilhelmshavener HV sich auf ein bisschen brasilianisches Flair in der Nordfrost-Arena freuen. Renato Rui, der schon an fünf Weltmeisterschaften teilnahm, hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert.
Schon bei seinem ersten Auftritt in Wilhelmshaven ist Rui gleich zum Publikumsliebling avanciert. Seitdem sorgt das lang gezogene „Ruuuuui“ bei jedem Heimspiel immer für strahlende Gesichter bei den Zuschauern. Für diejenigen, die den charmanten Brasilianer bisher kennen lernen durften, sind seine hohen Sympathiewerte nicht verwunderlich. Renato Rui hat nicht nur immer ein breites Lächeln auf den Lippen, sondern strahlt geradezu positive Energie aus. Rui kommt bei jung und alt, besonders natürlich bei den weiblichen Fans, sehr gut an.
Viele haben ihm den sportlichen Sprung in die erste Handball-Bundesliga zunächst nicht zugetraut, aber WHV-Trainer Michael Biegler setzte von Beginn an auf die Stärken des Rechtsaußen. Dies war auch Entscheidend für seine (kurzfristige) weitere sportliche Laufbahn. „Das Vertrauen, welches das sportliche Umfeld und unser Trainer mir beim WHV schenken, hat ganz klar den Ausschlag für Wilhelmshaven gegeben.“
Der 27-jährige bewies im bisherigen Saisonverlauf vor allem in der Abwehr, dass er eine absolute Verstärkung für den Wilhelmshavener HV ist. Für den Abstiegskampf in der neuen Saison hat er auch schon eine Lösung parat: „Noch enger Zusammenrücken und immer 120 % geben“, ist die einfache Parole von Rui.
Quelle: Handball-welt.de
HBW Balingen-Weilstetten - HSG Wetzlar Das Spiel müsste Wetzlar eigentlich gewinnen, um noch eine Chance zu haben!
TBV Lemgo - SG Kronau/Östringen
HSV Hamburg - MT Melsungen
THW Kiel - Wilhelmshavener HV
GWD Minden - TV Großwallstadt
HSG Düsseldorf - SG Flensburg-Handewitt
Eintracht Hildesheim - SC Magdeburg
HSG Nordhorn - TuS N-Lübbecke
HSV Hamburg - TV Großwallstadt
THW Kiel - Eintracht Hildesheim
FA Göppingen - VfL Gummersbach
HBW Balingen-Weilstetten - SG Flensburg-Handewitt
ZitatAlles anzeigenKN-Interview mit Noka Serdarusic: "Ich bleibe mein Leben lang in Kiel"
THW-Trainer Noka Serdarusic über Erfolg, Zweifel und die Zukunft
Aus den Kieler Nachrichten vom 02.05.2007:Kiel - In der Saison 1993/1994 übernahm Noka Serdarusic das Traineramt beim THW Kiel. Seitdem gewann er mit den Zebras insgesamt 17 Titel. Am Sonntag gelang ihm mit dem ersten Sieg in der Handball-Champions-League sein bislang größter Coup. Der 56-Jährige sprach gestern, kurz vor dem Abflug zum heutigen Bundesliga-Spiel gegen die SG Kronau-Östringen, mit Wolf Paarmann und Tamo Schwarz von den Kieler Nachrichten über die schwierigste Zeit seiner Trainerkarriere.
Kieler Nachrichten:
Herr Serdarusic, können Sie Erfolg genießen?
Noka Serdarusic:
Natürlich bin ich stolz und genieße den Erfolg. Ich war klitschnass nach dem Rückspiel gegen Flensburg - bis auf die Unterhose. Dann habe ich in der Kabine einmal durchgeatmet und eine Zigarette geraucht. Danach: Freude pur. Am liebsten hätte ich jetzt sofort drei Tage Urlaub, einfach raus und alleine genießen. Aber das geht nicht. Auch als Spieler war ich zwar kein Priester, aber auch kein Typ wie Klaus-Dieter Petersen. Wenn sich nach dem vierten Bier im Kopf alles dreht, muss ich nach Hause. Das war damals schon so.
Kieler Nachrichten:
Ist es Ihnen unangenehm, sich mit Erfolgen zu schmücken?
Noka Serdarusic:
Ich freue mich, dass wir so viel erreicht haben und ich die ganze Zeit dabei war. Aber so etwas wie die Goldmedaille nach dem Finalsieg interessiert mich nicht. So etwas verschenke ich manchmal sofort weiter. Auszeichnungen und Pokale, auch aus meiner aktiven Zeit, stehen bei mir in der Ecke, und irgendwann schmeiße ich alles weg. Ich habe nur eine Enkelin und werde ihr nie erzählen, was ihr Opa alles erreicht hat. Ich will ihr damit nicht auf den Keks gehen. Dann gehe ich lieber mit ihr zu McDonalds oder ins Spieleparadies.
Kieler Nachrichten:
Nach Ihrer aktiven Zeit bei den Reinickendorfer Füchsen in Berlin (1981-1984) gingen Sie zunächst zurück von Berlin nach Mostar .
Noka Serdarusic:
Ich bin dort geboren, aufgewachsen, meine Schwiegereltern waren dort. Ich wollte der Stadt etwas zurückgeben. Ich habe sieben Jahre in Bjelovar gespielt, war als Sport-Gastarbeiter in Deutschland, aber der Meinung, dass ich nach Mostar gehöre. Mein Plan war es nicht, dort einen Trainerjob anzunehmen. Ich fühlte mich meinem Heimatverein Velez Mostar verpflichtet. Als ich Junioren-Nationalspieler geworden war, hatte ich den Verein verlassen. Deshalb wollte ich mit 20 bis 30 Schülern umsonst arbeiten, sie aus eigener Tasche sponsern und mit einem Restaurant Geld verdienen. Das war mein Traum. Meine Frau hatte ihre Anwaltsprüfung schon absolviert und sagte, dass ich in ein paar Jahren gar nicht mehr arbeiten muss. Es war nie mein Traum, Trainer zu sein.
Kieler Nachrichten:
Was ist dann passiert?
Noka Serdarusic:
Ich war mir hundertprozentig sicher, dass der Krieg auf dem Balkan kommen würde. Und außerdem hat es mit dem Restaurant nicht richtig funktioniert. Ich bin Sportler und habe gesehen, dass ich das nicht kann. Als ich nach Deutschland kam, war es ein kompletter Neuanfang. Für mein Restaurant waren mir 350 000 Mark geboten worden, aber ich hatte abgelehnt. Nach dem Krieg bekam ich 30 000 Mark für die Ruine.
Kieler Nachrichten:
Warum hieß die erste Station in Deutschland Bad Schwartau?
Noka Serdarusic:
Ich war als Trainer unbekannt und konnte mir meinen Verein nicht aussuchen. Ich wollte in erster Linie schnell weg aus Mostar. Es war wie eine Flucht. Den Kontakt zu Deutschland hatte ich vorher nie verloren. Meinen Urlaub habe ich auch damals noch jedes Jahr mit meiner Frau immer in Kiel und Berlin verbracht. Aus Berlin wollte sie nie weg.
Kieler Nachrichten:
Hat sich der Druck auf Sie als Trainer seitdem verändert?
Noka Serdarusic:
Auch in Bad Schwartau war der Druck groß. Vlado Stenzel war gerade als Trainer entlassen worden und der VfL hatte knapp den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga geschafft. Der Verein wollte im ersten Jahr eigentlich nicht aufsteigen. Zumindest nicht ohne die Gelder aus den Relegationsspielen. Aber wie der Teufel so will, holen wir in den letzten fünf Spielen noch sieben Punkte auf Hameln auf und steigen doch direkt auf. Auch meine nächste Station Flensburg war keine einfache. Ich kam, als die SG gerade gegründet wurde. Der Hass zwischen den Stammvereinen SG Weiche-Handewitt und TSB Flensburg war 1000-mal größer als heute zwischen Kiel und Flensburg. Ich habe heute noch Freunde dort, mit denen ich beim TSB bei den Alten Herren gespielt habe. Dafür wurde ich von den Handewittern gehasst.
Kieler Nachrichten:
Wie fühlt es sich an, mit dem Champions-League-Titel das Größte erreicht zu haben, was ein Handballer mit seinem Verein erreichen kann?
Noka Serdarusic:
Das ist wie in der Ehe. Wenn es schön ist, will deine Frau, dass der nächste Tag noch schöner wird. Wenn sie wüsste, dass das nicht mehr passiert, wäre sie nicht mehr da. Sportler, zum Beispiel Boris Becker, sind nach einem großen Erfolg manchmal noch hungriger als zuvor. Bill Gates hört nach seinen ersten Milliarden auch nicht auf, Geschäfte zu machen.
Kieler Nachrichten:
Definiert sich Erfolg für Sie durch Titel?
Noka Serdarusic:
Wenn ich nur mit Nudeln und Wasser erreiche, dass das Essen den Leuten schmeckt, bin ich zufrieden. Niemand hat dann erwartet, dass es besonders toll schmeckt. Es kommt darauf an, was man zur Verfügung hat. Wenn die Spieler meinen, sie kommen mit mir nicht weiter, packe ich als Trainer sofort meine Koffer und bin weg. Was sie denken, ist mir wichtig, nicht der Druck von außen. Ich will immer gewinnen. Und wenn meine Jungs alles geben und sich zerreißen, bin ich zufrieden. Da wir in Kiel gleich in meinem ersten Jahr Deutscher Meister geworden sind, besteht in jedem Jahr die Erwartung, das zu wiederholen.
Kieler Nachrichten:
Sie mussten fünf verletzte Spieler verkraften. War der Kader in dieser Saison zu klein?
Noka Serdarusic:
Eindeutig. Natürlich hätte ich gern einen Kader mit 16 Spielern. Bei 14 Spielern, so wie in diesem Jahr, fehlt immer einer und man kann nicht vernünftig trainieren. Und der 15. Mann darf nicht so schlecht sein, dass die Trainingsqualität leidet. Wir müssen erst einmal schauen, was wir haben. Was passiert mit Jeppesen, Szilagyi, Ahlm? Als zweiten Kreisläufer wollte ich einen jungen holen, der von Ahlm lernt. Das geht jetzt auch nicht mehr. Die Ärzte sagen, dass Marcus erst im September wieder bei 90 Prozent seines Leistungsvermögens sein wird. Vorausgesetzt Lövgren wird wieder fit, brauchen wir zwei Rechtshänder, sonst geht Karabatic kaputt.
Kieler Nachrichten:
Hätte Stefan Lövgren am Sonntag im Finale spielen können?
Noka Serdarusic:
Nein. Flensburg wollte uns mit 16 Klasse-Spielern beim Aufwärmen erschrecken und uns zeigen: Eure sieben Spieler werden wir überrennen. Darum wollte ich Lövgren auf der Bank haben. Er ist 36, und wenn wir den Pokal gewonnen hätten, und er hätte ihn nicht überreicht bekommen, wäre das schade für ihn gewesen. Ich hatte gehofft, dass wir zum Schluss mit zwei, drei Toren führen. Dann hätte ich ihn ein paar Bälle verteilen oder einen Siebenmeter werfen lassen, damit er an dem Finale teilnimmt. Das hat er sich verdient. In der Mannschaftsbesprechung habe ich gesagt, dass er nur auf der Bank sitzen und kein Trikot tragen wird. Die Mannschaft sollte sich nicht auf Stefan verlassen. Ihm selbst habe ich später gesagt, er soll trotzdem ein Trikot anziehen. Ich wollte ihm ein paar Sekunden Finale schenken.
Kieler Nachrichten:
Waren die letzten Wochen Ihre schwerste Zeit als Trainer?
Noka Serdarusic:
Ja. Wir steckten schon bis zum Hals im Dreck. Und dann kam in Pamplona noch die Verletzung von Marcus Ahlm dazu. Wir waren überall schon so weit gekommen, und auf einmal sah es so aus, als ob wir alles verlieren würden. Da bin ich ins Grübeln gekommen, durfte das aber nicht zeigen. Ich musste Optimismus verbreiten, obwohl ich große Zweifel am Sieg in der Champions League hatte. Aber ich habe eine tolle Truppe, die Spieler sind so gern zusammen. Die Siege im Pokal und in der Champions League haben für meine Mannschaft einen besonderen Wert, weil sie so dezimiert ist. Ich liebe diese Mannschaft.
Kieler Nachrichten:
Darauf hat auch das Publikum in der Ostseehalle reagiert .
Noka Serdarusic:
Das Publikum hat gemerkt, dass wir auf Krücken laufen und der Weg kaum zu schaffen ist. Die Zuschauer waren darum bereit, mehr zu helfen. Das war wichtig am Sonntag. Normalerweise kritisiere ich mein Publikum nicht, aber ab und zu höre ich jeden Schuh in der Halle quietschen. Gegen Flensburg waren die Zuschauer schon da, bevor das Spiel begonnen hatte.
Kieler Nachrichten:
Sie haben in der Bundesliga noch acht Saisonspiele vor sich. Welches Ziel haben Sie und die Mannschaft sich gesetzt?
Noka Serdarusic:
Ich habe große Bedenken, dass sie es schaffen, bis zum Ende der Saison gesund zu bleiben. Ich glaube nicht, dass es weiter so laufen kann wie gegen Flensburg. Ein oder zwei Spiele kann man auch mit wenigen taktischen Mitteln gewinnen, aber nicht acht. Am Montag habe ich meine Jungs gefragt, was sie wollen, ob wir jetzt Hamburg Meister werden lassen. Da haben alle "nein!" gesagt. Wir werden versuchen, alles zu geben. Vielleicht sind wir leicht auszurechnen. Aber nicht jeder kann rechnen. Bis zum Ende der Saison wird Moritz Weltgen bei uns trainieren und bei den Spielen im Kader stehen.
Kieler Nachrichten:
Haben Sie sich Gedanken gemacht über die Zeit nach dem Handball?
Noka Serdarusic:
Ab und zu komme ich ins Grübeln. Aber solche Gedanken sind Blödsinn. Trainer? Das wird wohl mein Ende sein. Definitiv ist, dass ich mein ganzes Leben lang in Kiel bleiben werde. Hier ist mein Zuhause.
Kieler Nachrichten:
Gibt es für Sie noch einen Traumjob?
Noka Serdarusic:
Nationaltrainer in Schweden oder Norwegen: zwei Monate arbeiten und drei Monate angeln. Aber ich war vor zwei Jahren mit meiner Frau in Norwegen im Urlaub. Es hat zwei Wochen lang nur geregnet, und jetzt will sie da nie wieder hin. Das Thema hat sich damit also erledigt.(Das Gespräch führten Wolf Paarmann und Tamo Schwarz, aus den Kieler Nachrichten vom 02.05.2007)
Weitere Informationen zum Thema:
Entnommen der Kieler Homepage
Wirklich ein sehr symphatisches Interview! Ein wahrlich symphatischer Mensch, wenn er sich nicht angegriffen fühlt! ![]()
ZitatAlles anzeigenHeiner Brand erhält die "Goldene Sportpyramide" 2007
(Red./2.5.2007-15:25) Gummersbach - Heiner Brand schwingt sich auf, zum legitimen Nachfolger von Franz Beckenbauer zu werden – Höchste Sportauszeichnung für den Gummersbacher.
Von Charly Hühnergarth
Hatte der Fußball-Star Beckenbauer als Spieler und Trainer den Welttitel gewonnen, machte ihm Brand dies in diesem Jahr als Handballer nach. Als letzter Sportpersönlichkeit war Franz Beckenbauer die „Goldene Sportpyramide“, Deutschlands wertvollste Sportauszeichnung, überreicht worden. Am 25. Mai wird dieses hohe Ehre Heiner Brand zuteil. Der Handball-Bundestrainer erhält den Preis in Berlin für sein bisheriges sportliches Lebenswerk, für seine humanitären Aktivitäten und für seine Verdienste um das Ansehen des deutschen Sports in der Welt.
Preisträger sind bisher Max Schmeling, Hans Günter Winkler, Rosi Mittermaier-Neureuther, Uwe Seeler, Manfred Germar, Roland Matthes, Ingrid Mickler-Becker und Franz Beckenbauer. Brand wird mit seiner Ehrung am Vorabend des 40. Geburtstags der Sporthilfe gleichzeitig Mitglied in der „Hall of Fame des deutschen Sports“.
„Es ist für mich eine große Ehre, mit so herausragenden Persönlichkeiten des Sports auf eine Stufe gestellt zu werden“, sagt der 54 Jahre alte Diplom-Kaufmann. Schon in seiner aktiven Zeit zählte der 131fache Nationalspieler zu den renommiertesten Persönlichkeiten des deutschen Handballs. Seine ohnehin große Popularität wurde durch die jüngsten Erfolge der deutschen Handball-Nationalmannschaft noch gesteigert, für deren exzellente Leistungen Heiner Brand verantwortlich zeichnet. Mit dem Nationalteam zog Brand seit 2002 in fünf Endspiele bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften ein und krönte seine erfolgreiche Trainerarbeit mit dem Gewinn des EM-Titels 2004 und des Weltmeistertitels 2007 im eigenen Land.
Der Sport prägte den Gummersbacher menschlich sehr stark, ließ den fünffachen „Trainer des Jahres" auch im Erfolg bescheiden bleiben. Der tragische Unfall seines Freundes und ehemaligen Gummersbacher Mitspielers Joachim Deckarm, der seit 1979 permanent auf fremde Hilfe angewiesen ist, markierte einen Einschnitt im Leben von Heiner Brand. Als Mitglied im Verwaltungsausschuss engagiert er sich persönlich im 1980 von der Stiftung Deutsche Sporthilfe eingerichteten Deckarm-Fonds, der schon mehr als 1,6 Millionen Euro an Spendengeldern für Joachim Deckarm gesammelt hat.
Die Ehrung am 25. Mai findet im Rahmen einer Benefiz-Gala zugunsten der Sporthilfe vor 350 geladenen Gästen im Berliner Hotel Adlon Kempinski statt. Moderator der Veranstaltung ist Gerd Rubenbauer, Stargäste sind die Berlin Comedian Harmonists.
Die 22-köpfige Jury, die sich unter Vorsitz des früheren Mercedes-Chefs Prof. Jürgen Hubbert aus den bisherigen Preisträgern und den Mitgliedern des Stiftungsrats der Deutschen Sporthilfe zusammensetzt, hatte unter sechs Kandidaten mehrheitlich für den erfolgreichen Spieler, Trainer und „Humanisten Brand“ entschieden.
Quelle: Oberberg- Aktuell
ZitatOriginal von *Heike*
weiß man schon zu welchen Vereinen die "Abgänger" wechseln?
ich weiß nur dass Djordjic in ?Salamander Stuttgart? für zwei Jahre unterschrieben hat!
Ich verweise auf den Anfang folgenden Threads im "Kapitel" internationale Wettbewerbe: Die halbe Liga in Europa?
Dort stehen alle Eventualitäten! Bin auch dafür, dass dort weiter diskutiert wird?! Mods?
ZitatOriginal von Sharraz
Kretzsche sollte erstmal in Lehre gehen, 1-3 Jahre das Metier kennen lernen, anderen Managern zu gucken und sich etwas beibringen lassen. Einfach so vom Profisport zum Topmanager ist absoluter Schwachsinn und führt nur dazu, dass der SCM noch mehr Probleme bekommt, das würde dann eh nur Oesterhoff und Kaiser zu spielen.Aber interessant was man aus dem Beitrag so alles erfährt: Der SCM verliert die Hälfte seiner Topspieler (Bielecki wird auch noch gehen 100%ig) und hat aufeinmal kein Geld mehr um für gleichwertigen Ersatz zu sorgen. Da läuft doch etwas grundlegend schief...Ein EHF-Pokalsieger und Top 5 Bundesligist muss auch in den kommenden Jahren einen adäquaten Etat aufbringen können...
mal sehen, was da noch so alles passiert...
(innerhalb eines Jahres gehen so viele Stars.......ich fasse es nicht
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)
Wer geht denn noch alles? Ist das mit Bielecki sicher? Wohin geht er denn?
ZitatOriginal von Meikel
Heute aus dem Kölner Express:Hört sich schwer nach Abschied an....
Momentan wird er im Express zitiert, dass er einen Rücktritt nicht mehr ausschließt! Vielleicht auch nur um Druck zu machen für Neuverpflichtungen, damit Overath richtig weit das Portomonaie aufmacht?! Und wenn halt nicht, dann geht er!
ZitatOriginal von meteokoebes
Kurzinfos zu Kenneth KlevAktuelle Wurfstatistik
Rückraum: 26/62 (42%)
Kreis/Außen: 14/19 (74%)
Tempogegenstöße: 4/6 (67%)Gesamt: 44/87 (51%)
Fällt derzeit verletzt mit einem Daumenbruch an der rechten Hand aus.
Kenne ihn gar nicht! Was ist das für ein Spieltyp? Wie gut ist er in der Abwehr? Hoffe auf Mittelblock!
ZitatOriginal von bini81
Ich verstehe nicht, wieso man die Qoute nicht einführen kann bzw. will.
Frage ist halt ob es darum geht zu Spielbeginn 4 aufm Spielbericht zu haben oder 4 überhaupt im Kader und letzteres ist kein Problem. Wenn ihr euch die Mannschaften anschaut werdet ihr sehen, dass dann eigentlich nur Gummersbach, Flensburg, Kiel und Melsungen probleme haben werden.der Heiner will halt nur nicht, dass das passiert was im Eishockey lange Zeit problematik war. Alle Mannschaften mit Ausländern auffüllen und deutsche Spieler nicht fördern. Dadurch verpasste die Nationalmannschaft den Anschluss an die Weltspitze, auch wenn sie jetzt wieder näher dran sind.
Was nützt es wenn die Jugendnationalmannschaft Welt- und Europameister wird und dann nicht zu Einsätzen in der Bundesliga kommt. Außer Frage steht, dass sich wirklich gute Spieler auch gegen einen Karabtic durchsetzen würden.
Wieso GM? Die haben genau 4!
ZitatVfL an Spielmacher Adnan Harmandic und Shooter Kenneth Klev dran
(pl/1.5.2007-10:30) Gummersbach – Die Verantwortlichen des VfL Gummersbach arbeiten mit Hochdruck an den beiden angekündigten Verstärkungen für den Rückraum - Kenneth Klev und Adnan Harmandic im Gespräch.
Kenneth Klev ist Norweger, spielt aber zurzeit in Spanien bei BM Altea im linken Rückraum. Der 28-Jährige bringt bei 1,96 Meter Größe 104 Kilo Kampfgewicht auf die Waage und hat bereits 17 Länderspiele verbuchen können. Der zweite Kandidat, an dem übrigens auch der HSV Hamburg großes Interesse hat, ist Adnan Harmandic.
Spielmacher Harmandic (24) steht bei RK Sarajevo bis 2008 unter Vertrag. Der 1,90 Meter große Bosnier ist „athletisch, schnell, wendig, hat einen guten Wurf und eine hervorragende Übersicht", wird sein Trainer Halid Demirovic, zugleich Coach der bosnischen Nationalmannschaft, zitiert. "Adnan ist ein Typ wie der kroatische Weltklassespieler Ivano Balic, und er hat noch sehr viel Potenzial. Ein Wechsel in die Bundesliga täte ihm sehr gut."
Oberberg Aktuell
Also ich kenne diesen Klev gar nicht! Man darf gespannt sein!