Hier werden jetzt aber auch alle Aspekte dieses Abends in einen Topf geworfen und darin kräftig umgerührt... Was ist passiert?
1. Schlägerei in der Pause vor der Halle.
2. Versuchter tätlicher Angriff auf die Schiedsrichter, aus dem ein tätlicher Angriff auf Herrn Stemberg wurde, weil er zum Schutz von Methe/Methe dazwischen gegangen ist und zu Boden ging.
3. Amtliche Aufsicht (Stemberg) und Schiedsrichter (Methe/Methe) greifen in den letzten zehn Minuten, vor allem in der letzten Minute spielentscheidend ein.
Zu 1) und 2) In der Diskussion hier ist, glaube ich, sehr deutlich geworden, dass die Vorfälle durch die Bank weg verurteilt werden. Auch wenn der eine oder andere innerlich denkt (und es hier auch geschrieben hat), dass es mit Herrn Stemberg nicht den Falschen getroffen hat, so sind sich doch alle einig, dass solche Dinge beim Handball nichts zu suchen haben.
Zu 3) Gleichermaßen hat das aber auch nichts beim Handball zu suchen! Es wird Zeit, dass der Spielraum, der beiden Ämtern überlassen ist, eingeschränkt wird, damit das Spielergebnis rein sportlich zustande kommt. Warum kann die amtliche Aufsicht anweisen, dass das Spiel noch nicht zu Ende ist, wenn der Feldschiri dieses Ende angezeigt hat, was gegenüber dem Torschiri vorrangig ist? Auch wenn ich die Verbindung HBL-Bredemeier außen vor lasse: Es stinkt ganz gewaltig, was da in den letzten drei Sekunden, aber auch zuvor bei den siebenmeterwürdigen Fouls gegen Holst entschieden wurde! Das ist genau so ein Skandal, wie die anderen beiden Vorfälle - und darf hier genau so kritisiert werden!!!
Wer das sauber trennt, kann den Vorwurf, er sei genau so wie der Bierglasschmeißer und der Angreifer auf Stemberg, getrost ignorieren!