Das mit der Tordifferenz hat nicht so richtig geklappt. Zu viele Fahrkarten der Löwen, ansonsten wäre das eine ganz dicke Packung für Essen geworden.
Die Löwen begannen sehr stark in der Abwehr, hinter der Landin schlussendlich auf fast 20 Paraden kam. Vorne wurde konsequent abgeschlossen, was zu einem 4:0 führte. Nach der Auszeit der Essener war bei den Löwen Sand im Getriebe, und promt stand es 5:5. Danach zeigte sich die Heimmannschaft wieder konzentrierter und ging mit einem 15:7 in die Halbzeit.
Nach der Pause ging es dann bis auf 19:9, ehe Essen drei Tore in Serie gelangen. Auszeit von Gudmundsson, dann lief es wieder besser, und kurz vor Schluss hatten die Löwen die Chance, das Ergebnis des Hinspiels zu egalisieren. Allerdings wurde da nicht zwingend genug agiert, und Essen konnte in der Schlusssekunde noch zum 21:29 treffen.
Roggisch spielte in der zweiten Halbzeit gar nicht mehr, Petersson hatte schon etwa Mitte der ersten Halbzeit Feierabend, Myrhol und Sesum bekamen ihre Pausen, auch Andy Schmid musste nicht in jedem Angriff mitmischen, Jonas Maier kam in der 47. Minute für Landin und gegen Ende kam dann auch noch David Schmidt auf RR. Das Motto war also, Kräfte zu sparen für die kommenden Spiele. Schön war, dass Stojanovic und Djozic sich mit aufwärmten, auch wenn beide nicht eingewechselt wurden. Insgesamt ein eher entspanntes Spiel, wobei kurz vor Schluss bei einer Rangelei zwischen Gedeon Guardiola und Leenders dem Spanier beinahe sein Temperament durchgegangen wäre. Die Schiedsrichter Gerhard/Küsters mit einer weitgehend unauffälligen Spielleitung, wobei das Spiel auch nicht allzu schwer zu leiten war.