..so brachte man sich selbst in schwierigkeiten
... unterstützt von den beiden Unparteiischen, die in der zweiten Halbzeit eine üble Phase hatten, die den sonst ganz passablen Eindruck ziemlich getrübt hat. Da hatte ich den Eindruck, dass sie stark darauf bedacht waren, nicht als Heimschiedsrichter zu gelten. Wie gesagt: ca. 50 Minuten eine passable Leistung, aber diese 10 Minuten gehen mal gar nicht. 
Zum Spiel an sich: Die Löwen mit einer Überraschung zum Anpfiff. Nicht Niklas Landin stand im Tor, auch nicht Tomas Svensson, der sich mit aufwärmte, sondern Jonas Maier.
Eine Maßnahme, die sich lange Zeit auszahlte, denn Gummersbach schien ein wenig irritiert zu sein und konnte sich nicht richtig auf Maier einstellen. Auf Seiten des VfL Rezar im Tor mit einer richtig guten Leistung in der esrten Halbzeit. Nach ausgeglichenem Start setzten sich die Löwen dann mit 6:3 ab, und als es später 13:9 stand dachte ich, die Löwen würden das Spiel in den Griff bekommen. Das 14:11 zur Halbzeit empfand ich als leistungsgerecht, zumal sich die Löwen das Leben mit verworfenen Siebenmetern und vergebenen freien Chancen (Groetzki, Myrhol, Sigurmannsson) selber schwer machten.
Rezar kassierte zu Begin der zweiten Halbzeit zwei "Gurken", die den Löwen halfen, die sich gegen eine offensivere Deckung des VfL schwer taten. Bei 19:16 dachten sich dann die Schiedsrichter wohl, dass das Spiel viel zu ruhig war. Drei Zweiminutenstrafen auf einen Schlag (Gedeon und Isaias Guardiola sowie Kentin Mahé), wenig später noch eine gegen Petersson ... da kam Stimmung auf in der SAP-Arena. 
Bei 19:18 der Torwartwechsel bei den Löwen. Dann stand es plötzlich 20:20, wenig später 22:22. Als die Löwen dann 24:22 führten wollte Landin Sigurmnannsson mit einem langen Ball bedienen, aber Santos (der mMn im Angriff und wenn er kurz gegen Schmid gedeckt hat ein gutes Spiel machte) war mit zurück gelaufen und fing den Ball ab. Wichtig, dass Landin danach gegen Zrnic sehr stark agierte und kurz danach erneut, dieses Mal gegen Mahé. Petersson scheitert bei einem Tempogegenstoß an Rezar, den Abpraller sichert sich Sesum, der dabei von drei Gummersbachern bedrängt wurde, aber dennoch einnetzen konnte. Damit war die Messe gelesen.
Der Sieg fiel vielleicht um zwei, drei Tore zu hoch aus. Hätten die Löwen ihre Chancen aber besser verwertet, v.a. bei den Siebenmetern (vier Stück verbaselt!), dann wäre das Spiel schneller entschieden gewesen. Nun denn, die Löwen holen zwei Punkte in einem Spiel, das in den letzten Jahren wohl eher nicht gewonnen worden wäre.