Da fragt man sich doch als nicht Manager, warum verlängern sie überhaupt. wahrscheinlich, ist die Antwort ganz einfach. Die Spieler unterschreiben langfristige Verträge, um eine Arbeitsplatzsicherung zu haben, sie halten sich aber gleichzeitig die Option offen, auf ein nächst besseres Angebot zu warten und dies zu nutzen.
Ich sehe darin nichts Verwerfliches. Die Spieler bekommen vielleicht in dem Moment kein Angebot, das ihnen (deutlich) besser zusagt als das des derzeitigen Vereins. Nun wird verlängert, und das u.U. für mehrere Jahre, was dem Spieler eine gewisse Sicherheit gibt. Der Verein hat den Vorteil, dass der Spieler noch (mindestens) ein Jahr bleibt und man deshalb auch mit ihm planen kann. Und man kassiert dann eine Ablösesumme, die es vor Vertragsverlängerung nicht gegeben hätte.
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Ich sage dazu nur, ein Spieler sollte zu seinem Vertrag stehen oder gleich kürzere Vertragslaufzeiten ansetzen.
Auch als Spieler musst du sehen, wo du bleibst. Ist das so schlimm, wenn ein Spieler nach einem Jahr z.B. ein Angebot bekommt, das ihm (für Handballverhältnisse) eine sehr gute finanzielle Grundlage für die noch folgenden Jahre gibt? Und den Verein zwingt ja niemand dazu, dem Spieler einen Vierjahresvertrag zu geben, wenn der Spieler sich eine Ausstiegsklausel reinschreiben lassen will. Und außerdem gibt es für den Verein nach einem Jahr dann Geld, was bei einem Einjahresvertrag nicht der Fall wäre.
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Denn die Verwunderung ist doch groß, wenn ein Spieler vor einem Jahr ein Vierjahresvertrag unterschreibt und ein Jahr später den Verein schon wieder verlässt
Ist eine Frage der Kommunikation. Wird sowas offen kommuniziert weiß jeder, woran er ist.