Schöne Spiele und gute Stimmung beim Final4.
Bin ich absolut bei dir! Das Spiel um Platz 3 bot eine ganze Zeit in der 2. Halbzeit mehr Gewürge als Handball, aber sonst waren das für mich vier sehr ansehnliche Spiele. Das hat richtig Laune gemacht. Die Stimmung fand ich persönlich überraschend gut, Hatte zuvor etwas Bedenken, aber gerade der Block von Nantes hat einiges gegeben. Auch insgesamt fand ich das Turnier sehr stimmungsvoll, wenn auch nicht ganz so enthusiastisch wie bei Turnieren mit Beteiligung von Veszprém oder auch Kielce.
Was ich nach diesen vier Spielen aber immer weniger verstehe: Wann ist es ein Stürmerfoul und wann nicht? Das war ein echtes Ärgernis.
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Aber wie jedes Jahr war die Organisation nur zweitklassig. Alle Spiele mit zum Teil deutlicher Verspätung angefangen, obwohl es keine Verlängerungen oder 7m-Werfen gab.
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Die Eintrittspreise für das nächste Final4 wurden dieses Mal nicht erhöht.
Echt, die Spiele fingen nicht pünktlich an? Hatte ich nicht darauf geachtet, hat mich also auch nicht gestört. Zweitklassig war in meinen Augen, wie in den letzten Jahren ebenfalls, der Vorverkauf für das nächste Jahr. Dass man da keine bessere Regelung finden kann (oder will?) ist enttäuschend. Die Preise für nächstes Jahr sind dieselben wie dieses und auch schon letztes Jahr (zumindest in der Kategorie, die ich habe).
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Zum Rahmenprogramm in der Halle: Dies war mit bstand das schlechteste und niveauloseste Rahmenprogramm welches ich je bei einem Final4 in Köln gesehen habe. Dann kann man es auch gleich weglassen.
Ja, das war zwar leidlich nett, aber auch nicht mehr. Diese über vier Folgen erzählte Geschichte über den Weg eines Handballers von den ersten Schritten in der Jugend bis hin zur vollen Leistungsfähigkeit und zu Meisterschaften war nun nicht sooo prickelnd erzählt. Die Spielchen mit den Zuschauern vor den Spielen und während der Halbzeitpausen waren mehr oder minder die üblichen. Tun niemandem weh, bringen aber strahlende Gewinner hervor. Stören mich nicht; ich muss da ja nicht unbedingt zuschauen. Welshly Arms wirkten auf mich ein ganz kleines bisschen lustlos, aber da kann ich mich täuschen. Nichtsdestotrotz mag ich die Gruppe und fand die Titel auch gut. Besser als Mel C jedenfalls.
Was mich wirklich überrascht hat war "Querbeat" bei der Opening Party. Ich kannte die nicht, aber stimmungstechnisch fand ich das klasse. Da haben auch etliche mitgemacht, wie die drei Franzosen vor uns, die kein Wort verstanden haben, sich aber nach dem dritten Song weiter nach vorne begeben haben, um voll abzugehen. Hat mir gefallen; fast so gut wie "Brings". In Köln selber fand ich es am Samstag Abend und am Sonntag früh deutlich ruhiger als sonst. Da haben definitiv die Fans aus Veszprém gefehlt. Wobei die dieses Jahr wegen Bauarbeiten nicht so eine Show um den Brunnen am Dom hätten abziehen können wie sonst.