Beiträge von MoRe99

    Es gibt mMn nur eine Möglichkeit, bei der der DHB eine Mitschuld tragen würde. Nämlich die, dass die Lanxess Arena bei Abschluss des Vertrages darauf hingewiesen hat, dass an dem Tag ein Halbfinalspiel der DEL statt finden könnte. Wenn der DHB darauf aufmerksam gemacht wurde und den Vertrag dennoch abgeschlossen hat wäre das natürlich selten dämlich. Ich sehe aber nicht, warum der DHB sich aktiv hätte schlau machen müssen, ob am 01.04. noch eine andere Veranstaltung statfinden könnte. Da muss man sich schon auf den Betreiber der Halle verlassen können. Meines Wissens ist es in Mannheim so geregelt, dass grundsätzlich alle möglichen DEL-Playofftermine geblockt sind, bis die Adler definitiv ausgeschieden sind. Wäre mal interessant, eine Stellungnahme der Betreibergesellschaft der Lanxess Arena zu bekommen (oder gibt es die schon?).

    Kann sein, dass die hier schon beantwortet wurde, dann entschuldige ich mich vorab dafür, dass ich das nicht gefunden bzw. überlesen habe. Hätte da nämlich eine Frage zu der Regelung mit den drei Angriffen Pause nach Behandlung auf dem Spielfeld. Folgende Situation: ein Spieler verletzt sich nach 29 Minuten der ersten Halbzeit. Seine Mannschaft führt bis zur Pause noch einen Angriff aus. Muss der Spieler dann nach der Halbzeitpause noch zwei weitere Angriffe aussetzen, oder hebt die Pause diese Regelung auf?


    Rational kann ich das mit den Zuschauerzahlen irgendwie nicht nachvollziehen:

    Morgen (MITTWOCH - 20.30 Uhr) gegen eine Mannschaft aus dem Buli-Keller kommen 9.000!

    Am Sonntag beim CL-KO-Spiel wahrscheinlich weniger - ich kapiers auch nicht ... :/:


    Zum einen ist das Spiel gegen den BHC an einem Mittwoch vor dem Gründonnerstag,, d.h. vor dem ersten Ferientag in Baden-Württemberg, der aber für viele noch ein normaler Arbeitstag ist. Am Ostersonntag sind die Leute vielleicht bei der Oma zu Besuch oder schon im Osterurlaub. Ist ja bei Ferienunterkünften oft so, dass du von SA bis SA dort bist. Oder der Gegner ist einfach nicht so "sexy". ;) Ob es morgen gegen den BHC letztlich wirklich 9000 Zuschauer sind oder nicht muss man auch erstmal abwarten. Ursprünglich stand da was von Spielbeginn um 19 Uhr. Wurde dann wegen der Live-Übertragung auf 20:30 Uhr verschoben. Schlussendlich findest du mit ein bisschen guten Willen für (fast) jeden Termin Pro-, aber auch Contra-Argumente.

    Mir ist diese Diskussion letztlich ziemlich egal. Ich persönlich freue mich einfach darüber, dass der Zuschauerzuspruch bei den Löwen angezogen hat. Laut Website der HBL liegen die Löwen aktuell bei 8330 Zuschauern im Schnitt. Vielleicht kommt man bis zum Saisonende noch auf 8500 oder 8600. Wären zwar weniger als letzte Saison, aber alles ohne ein Spiel in der Commerzbank-Arena. Von daher eine erfreuliche Entwicklung.

    Hat jetzt aber wenig mit der Champions League zu tun, von daher -> back to topic! Denke, dass die Löwen sich durchsetzen werden, auch wenn es vermutlich kein Spaziergang wird.

    Weiß denn jemand wie der VVK läuft?


    Im Unterrang gibt es mehr oder minder nur noch Einzeltickets (plus x Stehplätze). Im Oberrang an den Seiten entlang sieht es ziemlich gut aus, was verkaufte Karten angeht. Im Oberrang ist nicht alles offen. Dort, wo Karten angeboten werden, sieht es unterschiedlich aus. An den Längsseiten sind nicht mehr allzu viele Karten zu bekommen, in den Kurven und hinter dem Tor kriegt man jedoch noch jede Menge Karten. So, wie das derzeit aussieht, rechne ich mit einer Zuschauerzahl zwischen 7000 und 8500 Zuschauern. Hätte aber nichts dagegen, wenn ich zu niedrig liegen sollte. ;)

    Wer ist denn "Er". Da keiner weiß, wer für den Torwart rausgeht, kann jeder werfen. Damit hat man schon ein deutlichen Unterschied zu vorher.


    Seh ich auch so. Wenn ohne Leibchen gespielt wird darf jeder der sieben Feldspieler raus, damit der Towart wieder rein darf. Damit ist es eben für den gegner eine ganz andere Situation. Nur in den seltensten Fällen wird der Spieler mit dem Leibchen auf das Tor werfen, was die Sache für die Abwehr ausrechenbarer macht. Das würde dann wegfallen.

    ... zudem bei abgeblockten Wurfversuch nach dem 5. Schritt haben wa dann nach dem Artikel Einwurf mit Torwurfzwang von der Seitenauslinie oder gar Ecke. Solche wahrlich nicht seltenen Situationen permanent mit Mauerbildung usw. braucht eigentlich auch kein Mensch...). Was soll ein 'erzungenen' Torwurf von der Ecke nach Toraus wegen geblockten Ball?


    Ich hoffe ja, dass bereits beim 4. Schritt abgepfiffen wird. ;):bier: Solltest du aber "5. Pass" gemeint haben - wovon ich ausgehe - frage ich mich, wie du anhand des verlinkten Artikels auf die Idee kommst, dass dann eine Ecke "zwangsweise" direkt auf das Tor geworfen werden muss. Aus welcher Aussage leitest du das ab? Der 6. Pass ist doch dann immer noch möglich, sonst wäre es ja eine Fünf-Pass-Regel. MMn, und ich erkenne im verlinkten Artikel nichts, was dem widerspricht, stellt sich die Situation so dar:

    Der 5. Pass wird gespielt, es erfolgt ein Wurf aufs Tor, der wird zur Ecke abgeblockt -> Ecke wird ausgeführt (zählt als 6. Pass) -> Spieler, der den Ball fängt, wirft aufs Tor -> wird der Ball erneut zur Ecke geblockt -> Ecke wird ausgeführt (so wie im verlinkten Artikel beschrieben; sozusagen der 6+1. Pass) -> Spieler, der den Ball fängt, wirft aufs Tor -> wird dieser erneut zur Ecke geblockt muss erst jetzt ein direkter Torwurf von der Ecke aus erfolgen.

    So, wie gesagt, zumindest mein Verständnis dessen, was im Artikel beschrieben wird. Wenn ich falsch liegen sollte möge man mich aufklären.

    Das Tor von Scmid war toll, hätte aber nicht zählen dürfen, da er auf dem Weg nach Rechtsaußen gwewaltig durch den Kreis abgekürzt hat.


    Ich weiß ja nicht, was für dich "gewaltig abkürzen" ist, aber deine Definition muss eine komplett andere sein als meine. ;):bier: Habe mir die Szene eben nochmals angeschaut. Der Stream ist bei tv.sport1.de ja noch abrufbar, und in der Aufzeichnung beginnt das ganze ab 1:26:54. Schmid begibt sich direkt an den Kreis, wird mehrfach in den Kreis geschoben, geht aber jedes Mal raus. Zugegeben, nicht jedes Mal exakt auf allerkürzestem Weg, aber er verschafft sich nie einen wirklichen Vorteil. Schmid ist in etwa auf Höhe der Siebenmetermarke, als er letztmalig aus dem Kreis kommt. Dann läuft er zurück, weg vom Kreis und nach rechts. Schneider verliert ihn aus den Augen und dann kommt der Pass von Gensheimer auf den völlig freien Schmid, der dann fast von der Torlinie aus Villadsen überwindet. Für mich ein absolut reguläres Tor.

    Nicht regelgerecht war allerdings der Kempa nach Pass von Groetzki, denn da war Schmid deutlich im Kreis abgesprungen.

    Fragen an Lars Lamadé:

    Ich meine mich zu erinnern, dass die Rede davon war, dass die Löwen noch bis zum Ende dieser Saison an den "Altlasten" aus der Jesper Nielsen Zeit zu knabbern haben. Ist das so richtig, bzw. ab wann sind die Löwen alle Altlasten los?
    Uwe Gensheimer und Stefan Kneer werden den Verein verlassen. Bisher steht nur Gudjon Valur Sigurdsson als Neuzugang fest. Wie sieht es mit einem Ersatz für Stefan Kneer aus? Soll/wird da noch jemand geholt werden?
    Die Löwen in Person von Lars Lamadé haben zumindest Interesse bekundet, was die PHL angeht. Ist das wirklich eine ernsthafte Überlegung, dort einzusteigen, falls man gefragt wird? Kann er nachvollziehen, dass viele Handball-Fans, wie hier in der HE zu lesen, dem ganzen Konstrukt eher skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen (ist zumindest mein Eindruck)?


    Der Spieler muss sich ja nicht auf der Spielfläche behandeln lassen.
    Wenn er runtergeht, kann er an der Bank behandelt werden, er wird nicht "gesperrt" und das Spiel kann währenddessen weitergehen.


    ... was bei der geschilderten Situation aber dennoch zu einer Unterzahl der Mannschaft des verletzten Spielers führen würde. Könnte er sich behandeln lassen, ohne dann drei Angriffe aussetzen zu müssen, könnte er vielleicht direkt weiter machen und würde seiner Mannschaft eben auch in der Abwehr nicht fehlen.

    Es sind ja insgesamt 5 neue Regeln, und mMn sind nicht alle gleich von vorneherein unsinnig.

    1. (7. Feldspieler) Finde ich nicht verkehrt. Mal sehen, ob das auch jemand nutzt.
    2. (Verletzter Spieler) Dass man, wenn man behandelt wird, runter muss halte ich für durchaus sinnvoll. Allerdings sind mMn die drei Angriffe Pause zuviel. Ein Angriff Zwangspause wäre aus meiner Sicht die bessere Wahl. Was dann als "Ballbesitz" gilt sollte man aber für alle verbindlich festlegen.
    3. (Passives Spiel) Die SR zählen, und wenn sie sich verzählen, ist es eine Tatsachenentscheidung (die dann eben nicht angefochten werden kann). Es dürfte, da Freiwürfe die Zählung nicht unterbrechen, für die angreifende Mannschaft nicht leichter werden, doch noch ein Tor zu erzielen. Könnte evtl. dazu führen, dass häufiger mit mehr Zug zum Tor gespielt wird, um erst gar nicht in die Situation zu geraten, maximal noch sechs Pässe zu haben.
    4. (Letzte 30 Sekunden) Wenn das in allen Ligen gilt, und wenn es v.a. auch keine Unterschiede zwischen HBL und Pokal gibt, ist das für mich OK. Und da nicht jede Aktion sofort zu einem Siebenmeter führt sollte diese Änderung auch nicht den Niedergang des Handballs bedeuten.
    5. (Blaue Karte) Finde ich gut. Zwei Hosentaschen und eine Brusttasche sollten für die drei Karten ausreichen. Die blaue Karte kommt ja auch nur in Ausnahmefällen zum Einsatz, ist dann aber ein für alle sichtbares Zeichen, dass es eine Disqualifikation mit Bericht ist.