Man kann hier zwar als "Nichtabonnent" des Blättchens nur die Überschrift lesen ...
Ups! Das ging eben bei mir problemlos, und ich bin auch kein Abonnent. ![]()
Nun, das liest sich schon ein bisschen differenzierter als die Überschrift vermuten lässt, denn es ist keineswegs so das es um den Artikel darum geht das sie morgen pleite sind sondern eher um den generellen Weg des Vereins.
Für mich hört sich das sogar eher positiv an, weil da offensichtlich ein Mann am Werk ist, der sich keine Illusionen macht. Das was ich aber für eine bessere Idee halten würde: Nehmt doch die Sporthalle. Saniert euch und kehrt in einigen Jahren wieder in die große Arena zurück. Ich nehme durchaus an das man an der jetzigen Halle weniger aus Arroganz festhält, sondern eher weil man Angst hat das das eine Zäsur ist, ein weiterer Meilenstein auf der Abwärtsspirale. Aber ich würde es trotzdem für eine gute Idee halten. 4000 Zuschauer für Lemgo sind bei so einer Hallengröße doch ideal (man berichtige mich, aber sie fasst für Handballspiele 4200?), sie wird dadurch doch viel besser ausgefüllt und es kommen auch schnell wieder mehr, wenn es mal aufwärts ginge. Fände ich vernünftiger. Die Highlightspiele dann vielleicht in der großen, aber mehr auch nicht.
Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Fitzek hat erkannt, was Sache ist, wie z.B. die derzeit noch bestehende 100%ige Abhängigkeit vom Hauptsponsor. Dennoch ist die Situation, die im Artikel beschrieben wird, alles andere als rosig. Und für HSV-Fans wirklich ermutigend finde ich das alles auch nicht. Denn bei allem Realismus, sowohl in wirtschaftlicher als auch in sportlicher Hinsicht: wenn es nicht gelingt, die Abhängigkeit von Onkel Rudi zu beenden - besser früher als später - wird es mittel- und langfristig nicht weiter gehen.