ZitatOriginal von TBV Phil
Mh was hat der Kinderchor denn wieder gemacht?!
Vermutlich wollte er mitpuzzlen... ne im Ernst, was war denn?
ZitatOriginal von TBV Phil
Mh was hat der Kinderchor denn wieder gemacht?!
Vermutlich wollte er mitpuzzlen... ne im Ernst, was war denn?
Der Turnverein hatte bestimmt irgendwo draußen ein Zelt aufgestellt mir 1750 Leuten drin
- oder die 12.000 sind 10.250 + MwSt. (in etwa zumindest). Bei diesen Sparkassenleuten weiß man ja nie ![]()
Dane Sijan sah noch in Sindelfingen gar nicht gut aus, aber wenns ihm jetzt läuft, solls recht sein. 13/2 Paraden in einer Halbzeit sprechen jedenfalls für sich.
Ne, Liveticker musst du auf handball-world.com schauen, Sabi...
Ich finde es auch ein Stück weit ganz gut so, dass auf die jungen Kerls kein Mediengewitter hereinbricht. Beim Fußball müsste man über solche Fragen, ob eine U21-WM übertragen wird oder nicht, gar nicht diskutieren, aber das ist eben Fußball. Wenn der Handball dort überhaupt je ankommen wird, dauert das noch eine ganze Weile.
Welcher russische Sender ist das, Nadiner? HTB?
Auf bwin.de gibt es für angemeldete Nutzer einen Minivideostream
ZitatOriginal von Karl
Richard Ratka: Dann beginnt für mich eine Art Kinderpuzzle.
Ich finde, das hat er schön gesagt.
ZitatAlles anzeigenBushs Vietnam-Vergleich empört Demokraten und Ex-Militärs
Mit einem Vergleich zwischen Irak und Vietnam wollte George W. Bush zum Durchhalten im Krieg am Persischen Golf ermahnen. Doch die präsidiale Logik weckt den Zorn von Demokraten und Ex-Militärs: Sie werfen Bush Geschichtsklitterung vor.
Washington/Bagdad - Bushs Vergleich zwischen dem Irak- und dem Vietnam-Krieg ist in den USA auf scharfe Kritik gestoßen. Der frühere demokratische Präsidentschaftskandidat und Senator John Kerry warf Bush Geschichtsklitterung und eine "übertriebene Vereinfachung" vor. Senator Edward Kennedy sagte: "Der Präsident zieht falsche Lehren aus der Geschichte."
REUTERS
US-Präsident Bush bei Kriegsveteranen: "Der Charakter des Kampfes ist unverändert"
Bush hatte mit den Parallelen zwischen dem Irak, dem Zweiten Weltkrieg und Vietnam seine Warnung vor einem verfrühten Abzug der US-Truppen aus dem Irak begründet. "Japans Militaristen und die Kommunisten in Korea und Vietnam waren von einer gnadenlosen Vision getrieben, wie die Menschheit zu funktionieren hat", sagte Bush vor US-Kriegsveteranen in Kansas City im US-Bundesstaat Missouri. Amerikaner seien getötet worden, weil sie sich gegen diese Ideologien stemmten.Der US-Rückzug in Vietnam sei mit dem Leben Millionen unschuldiger Vietnamesen, den Flüchtlingsströmen der "boat people", Umerziehungslagern und dem blutigen Regime der Roten Khmer in Kambodscha bezahlt worden. "Heute sind es andere Namen und Orte, aber der fundamentale Charakter des Kampfes ist unverändert", sagte Bush.
Die Verwendung der "Tragödie Vietnams, um die gescheiterte Politik im Irak zu verteidigen, ist unverantwortlich und ignorant gegenüber den Realitäten beider Kriege", empörte sich Senator Kerry. Der Vietnam-Veteran kritisierte vor allem Bushs Vergleich zwischen den US-Erfolgen beim Aufbau einer funktionstüchtigen Demokratie in Japan sowie dem Einsatz im Irak. Bush habe dabei übersehen, dass Japan damals nicht, wie der Irak heute, mit internen Konflikten zu kämpfen hatte. "Wenn der Präsident die Lehren aus Vietnam beherzigen will, dann sollte er den Kurs ändern und zwar jetzt", sagte Kerry.
Senator Edward Kennedy kritisierte Bushs Vergleich zwischen dem Angriff der Japaner auf den US-Stützpunkt in Pearl Harbor 1941 und den Anschlägen von al-Qaida auf das World Trade Center im September 2001.
Auch der ehemalige US-Brigadegeneral John Johns bemängelte im "Wall Street Journal" die historischen Interpretationen Bushs. "Was ich von Vietnam gelernt habe, ist, dass die US-Truppen nicht in der Lage waren, die Operation gegen Aufständische zu führen. Je länger wir blieben, desto schlimmer wurde es."
Bush stützt Maliki, Clinton fordert Absetzung
Bush nahm indes seine Kritik am irakischen Regierungschef Nuri al-Maliki zurück: Der Ministerpräsident sei "ein guter Kerl, ein guter Mann, er hat einen schwierigen Job, und ich unterstütze ihn." Am Vortag hatte der US-Staatschef sich angesichts mangelnder Fortschritte im Irak enttäuscht gezeigt und angedeutet, Maliki könnte schon bald vom irakischen Volk ausgetauscht werden.
Die demokratische Präsidentschaftsanwärterin Hillary Clinton dagegen rief das Parlament in Bagdad auf, Maliki abzusetzen. Er sei nicht Herr der Lage und werde seinem Amt nicht gerecht. Irak brauche einen Regierungschef, der das Land vereine, betonte die Senatorin von New York.
Ähnliches steht in einem Bericht der US-Geheimdienste, der heute veröffentlicht werden sollte: Es gebe "ernsthafte Zweifel", dass die Regierung von Maliki die konfessionellen Differenzen im Irak überwinden könne. Die Regierung des schiitischen Regierungschefs steckt seit Monaten in der Krise, da sie nur von einem Teil der schiitischen Bevölkerungsmehrheit und den Kurden getragen wird.
Terroristen überfallen irakisches Dorf
Bei einem Angriff von rund 200 al-Qaida-Kämpfern und anschließenden Schießereien mit der Polizei und einer sunnitischen Miliz wurden im Ostirak mindestens 23 Menschen getötet. 17 Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt, 15 weitere Zivilisten entführt. Die sunnitischen Extremisten hätten drei Häuser in der Region Kanaan 50 Kilometer nordöstlich von Bagdad angegriffen und eine Moschee in die Luft gesprengt. Die Angreifer hatten es nach Polizeiangaben auf die Wohnsitze von zwei arabisch-sunnitischen Scheichs abgesehen, die al-Qaida im Irak bekämpfen.
Unterdessen stieg die Zahl der getöteten Soldaten im Irak weiter. Bei zwei Selbstmordanschlägen im Norden Bagdads starben nach Angaben der US-Armee vier Angehörige der irakischen Truppen, elf US-Soldaten wurden verletzt.
phw/AFP/Reuters/dpa
Eurosport 2 hat schon in der vergangenen Saison viele Spiele übertragen. Allerdings haben die das Problem, dass sie (jedenfalls im Kabel) abgeschaltet werden, sobald parallel Fußball läuft.
ZitatAlles anzeigen23. August 2007, 11:01 Uhr Von Patrick Kiefer
"Was von uns verlangt wird, geht zu weit"
Sie sind Weltmeister, Rivalen und doch Freunde: Dominik Klein (23) vom Deutschen Meister THW Kiel und Torsten Jansen (30) vom Vorjahreszweiten HSV Hamburg. Im Interview mit WELT ONLINE sprechen die beiden Handball-Profis über die am Samstag beginnende Bundesliga-Saison, ihr Verhältnis und den besten Spieler der Welt.
WELT ONLINE: Herr Klein, zwischen dem 4. Februar und dem 2. Juni wurden Sie Weltmeister, Champions-League-Sieger, Pokalsieger und Deutscher Meister – woran denken Sie am liebsten?Dominik Klein: An die Meisterfeier auf dem Kieler Rathausplatz. Da waren 20.000 Handball-Wahnsinnige, denen wir drei Pokale präsentieren konnten. Das war sensationell, und an solche Momente denke ich, wenn es in der Vorbereitung mal weh tut.
WELT ONLINE: Herr Jansen, was ist bei Ihnen hängen geblieben? Torsten Jansen: Mir kommen die WM und unsere tolle Saison mit dem HSV schon wieder so weit weg vor. Vor uns liegt eine Mammutsaison, und ich bin nicht der Typ, der sich auf Erfolgen ausruht. WELT ONLINE: Mit „Mammutsaison“ meinen Sie wahrscheinlich das Programm bis zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking.
Jansen: Was von uns verlangt wird, geht zu weit. Vor Olympia kommt ja noch die EM. Und nach Peking geht es fast nahtlos weiter. Schon oft wurde über die Gründung einer Spielergewerkschaft geredet – ich finde, wir sollten es endlich machen. Wochenende, Feiertage, Weihnachten oder Ostern – das kennen wir alles gar nicht mehr.
WELT ONLINE: Ist es wirklich so brutal?
Jansen: Wenn man über 30 ist, ist man leer nach einer WM. Total platt. Ich werde nach großen Turnieren regelmäßig krank, weil ich auf dem Zahnfleisch laufe. Das Immunsystem bricht zusammen, so fertig bin ich dann.
Klein: Ich kann „Toto“ gut verstehen, allerdings bin ich sieben Jahre jünger, und ich habe auch noch keine Familie. Ich will viel spielen, aber den „alten Hasen“, die seit zehn, 15 Jahren dieses Programm durchziehen, zolle ich großen Respekt.
WELT ONLINE: Schauen wir mal auf die Bundesliga – ist Kiel überhaupt zu stoppen?
Klein: Ich zahle jetzt gern ins Phrasenschwein ein, aber wir denken nur von Spiel zu Spiel.
WELT ONLINE: Wer sind die großen Konkurrenten?
Klein: Mal abgesehen von den üblichen Verdächtigen aus Flensburg, rechne ich wieder mit dem HSV, aber auch mit den Rhein-Neckar-Löwen, die ordentlich aufgerüstet haben.
WELT ONLINE: Gegen die Rhein-Neckar-Löwen gibt es für Kiel ein Wiedersehen mit Henning Fritz.
Klein: Deswegen mache ich mich nicht verrückt – im WM-Halbfinale gegen Frankreich musste ich gegen meinen Kieler Kollegen Thierry Omeyer ran. Das hat bekanntlich ganz gut geklappt.
WELT ONLINE: Herr Jansen, der HSV hat auch einen neuen Torwart. Johannes Bitter kam aus Magdeburg.
Jansen: Das freut mich sehr. „Jogi“ ist einer von den Torhütern, gegen die ich ungern geschossen habe. Der macht so komische Bewegungen, damit kam ich nie gut klar.
WELT ONLINE: Ist der HSV mit ihm noch stärker als vergangene Saison?
Jansen: Ich bin keiner der gern Vorschusslorbeer verteilt – auch als Weltmeister kann man danach totale Scheiße spielen. Obwohl ich mir das bei „Jogi“ kaum vorstellen kann.
WELT ONLINE: Wer ist der beste Rückraumspieler der Liga?
Klein: Mein Nachbar Nikola Karabatic ist der beste Spieler der Welt. Wenn er gesund bleibt, wird er die nächsten fünf Jahre zum Welthandballer gewählt. Ich finde das gut, denn er hat in Kiel einen Vertrag bis 2012.
Jansen: Er hat Recht. Karabatic ist überragend. Dass er noch nie Welthandballer war, ist eine Frechheit. Er ist unheimlich dynamisch, er ist Schütze, Anspieler und auch hinten bärenstark. Der kann einfach alles und ist für jeden Gegner ein Albtraum.
WELT ONLINE: Die Freunde sind sich also einig – wie kam es zu Ihrer Freundschaft?
Klein: Als ich zum ersten Mal bei der Nationalmannschaft war, wurde noch positionsbezogen geschlafen.
Jansen: „Mini“ – Entschuldigung! Aber das hört sich jetzt doch sehr missverständlich an.
Klein: Ich meine, wir haben uns ein Zimmer geteilt. Und weil ich nichts falsch machen wollte, habe ich „Toto“ ständig mit Fragen genervt. Der hat die Nerven behalten, und das fand ich sympathisch. Außerdem haben wir den gleichen Humor.
Jansen: Jetzt fang nicht wieder mit der „Stromberg“-Arie an!
WELT ONLINE: Sie meinen die Fernsehserie?
Klein: Genau, die meine ich. Wir waren „Stromberg“-Junkies, haben jede Folge doppelt und dreifach gesehen, und „Toto“ kann ihn perfekt nachmachen.
Jansen: Na klar. Ich bin ja auch gelernter Bankkaufmann. Nur gut, dass wir nicht im Fernsehen sind, sonst müsste ich mich jetzt bestimmt „Stromberg“-Sprüche klopfen.
WELT ONLINE: Treffen Sie sich auch privat?
Jansen: Kiel ist zwar nur eine Stunde weg, aber wir schaffen das nur sehr selten. Ich habe ja auch eine acht Monate alte Tochter, ... Klein: ...und was für eine süße...
Jansen: ...aber vielleicht schaffen wir es ja mal ins Kino zu den Simpsons. Ich will unbedingt das „Spider-Schwein“ sehen.
WELT ONLINE: Das sind doch tolle Aussichten, oder?
Klein: Schon, aber ich befürchte, er wird mir davon wieder nur am Telefon erzählen. Wir quatschen zwei-, dreimal die Woche – die ersten zwei Sätze über Handball, dann über Privates. Sein neues Haus, meine Freundin, über die Milchpreise, über alles halt.
WELT ONLINE: Darf ich von den Simpsons auf Stefan Kretzschmar kommen?
Klein: Nur zu. „Kretzsche“ findet die Simpsons auch gut.
WELT ONLINE: Also: Ein Handballidol hat seine Karriere beendet.
Klein: Ja, das ist sehr schade, denn „Kretzsche“ war mein Vorbild. Es macht mich stolz, dass ich in der Nationalmannschaft seine Nummer fünf übernehmen durfte. Als Jugendlicher habe ich immer versucht, mir seine Würfe abzugucken – aber die Dreher habe ich nie so gut hingekriegt wie er.
Jansen: Ich hab auch immer gedacht, so gut wie der werde ich nie. Ich habe neulich noch mit Stefan gesprochen, und er sagte, dass er nicht mehr das Feuer für eine weitere Saison in sich hat. Wenn das so ist, sollte man Schluss machen.
WELT ONLINE: Machen Sie Schluss, wenn Deutschland in Peking die Goldmedaille gewinnt?
Jansen: Nein. Das wär doch schön, neben der Silbermedaille von Athen noch eine Goldene zu gewinnen. Aber wie gesagt – ich bin kein Freund von solchen Prognosen. Fakt ist, dass Dominik sich auf ein tolles Erlebnis freuen darf.
Klein: Ich bin ehrlich gesagt auch schon total heiß drauf und würde mich wahnsinnig freuen, dabei zu sein. Zumal ich in den vergangenen Monaten ja schon alle anderen Trophäen in der Hand hatte. Und Erfolg macht bekanntlich Hunger auf Erfolg.
Markus: Was auch immer du genommen hast? Nimm weniger...
> Leinfelden-Echterdingen ![]()
Pfefferminzsoße
Ham & Eggs
Running Gag
ZitatOriginal von tausendfeuer
Ich bin nur mal gespannt auf Verhandlungen mit diesem französischen Präsidenten über die Reduzierung von Agrarsubventionen ...
Ich bin mir nicht sicher, ob Herr Sarkozy dieses Wort kennt.
ZitatAlles anzeigenDer Show-Präsident
Nicolas Sarkozy ist nun bald hundert Tage im Amt, und die Schwierigkeiten häufen sich. Steuerzahler warten noch immer auf sinkende Abgaben. Das Wirtschaftswachstum schwächt sich ab, die Industrie schafft keine Stellen, kurz: Ein Sarkozy-Effekt blieb aus. Viele Franzosen rümpfen die Nase über die Urlaubseskapaden ihres Präsidenten und von dessen Frau Cécilia. Das Stimmungsbarometer sinkt merklich. Sarkozy hat das erkannt und wäre nicht Präsident, würde er nicht instinktiv die erste Gelegenheit ergreifen, den Franzosen seine vermeintliche Nähe zu ihnen vorzugaukeln.
Ein rückfälliger Kinderschänder kommt ihm da zupass. Der Fall bietet die ideale Bühne, den starken Mann zu mimen und mit Melos und Pathos härtere Gesetze zu fordern. Das laute Gepolter ist freilich nur blinder Aktionismus. Frankreichs Gesetze gegen Kinderschänder wurden in den vergangenen Jahren x-mal verschärft, ohne dass damit so brutale Vergewaltigungen wie die jüngste hätten verhindert werden können. Auch die sicherste Sicherheitsverwahrung wird solche Verbrechen aber nicht völlig ausschließen können.
Würde sich Sarkozy ernsthaft mit der Problematik auseinandersetzen, müsste er erkennen, dass die rechtlichen Mittel für harte Strafen vorhanden sind, es aber bei der Umsetzung hakt. Um kluge und vorausschauende Politik geht es hier jedoch gar nicht, sondern nur um Effekthascherei. Wie anders könnte der Präsident sonst als erste Amtshandlung nach seinem Urlaub den Vater und Großvater des vergewaltigten Jungen im Elysée empfangen? Das soll nach Mitgefühl aussehen. Tatsächlich instrumentalisiert er die beiden aber und spielt mit ihren Emotionen, was geschmacklos ist. kläs
Quelle: SZ
ZitatAlles anzeigenStudiengebühr in Hessen wackelt
Hessens Landesanwältin: Gesetz ist verfassungswidrigVon Christoph Hickmann
Frankfurt - Der Streit über die Einführung von Studiengebühren in Hessen geht in eine neue Runde. Am Montag begrüßten die Oppositionsfraktionen im Landtag die Stellungnahme der Landesanwältin beim hessischen Staatsgerichtshof, Ute Sacksofsky, die das Gesetz in einer Stellungnahme an das Gerichtspräsidium als verfassungswidrig einstuft. Zudem erklärt sie darin eine von SPD und Grünen beim Staatsgerichtshof eingereichte Normenkontrollklage für "zulässig und begründet" und beantragt, das im Oktober von der CDU-Landtagsmehrheit beschlossene Gesetz für nichtig zu erklären. Es sieht vor, dass Studenten in Hessen von diesem Herbst an mindestens 500 Euro pro Semester zahlen müssen. Die Landesanwältin kann als öffentliche Klägerin selbst Verfahren einleiten und sich in allen Verfahren äußern.
"Über diese Stellungnahme kann die CDU-Landesregierung nicht einfach hinweggehen", sagte Sarah Sorge, hochschulpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion. "Wir fordern die Landesregierung deshalb auf, den Vollzug des Gesetzes sofort auszusetzen." Michael Siebel (SPD) nannte die Stellungnahme eine "Bestätigung der Position der SPD gegen das Studiengebührengesetz". FDP-Fraktionschef Jörg-Uwe Hahn wies zwar darauf hin, dass über die Verfassungswidrigkeit der Staatsgerichtshof entscheide, sagte aber der Süddeutschen Zeitung: "Die Landesregierung geht ein hohes Risiko ein." So hätte sie es den Hochschulen freistellen sollen, Beiträge zu erheben. Dies habe den Vorteil, "dass sich die konkrete Gegenleistung der Universität prüfen lässt". Eva-Kühne Hörmann, hochschulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, sagte hingegen, sie sei "fest davon überzeugt", dass das Gesetz verfassungsgemäß sei - es enthalte "außerordentlich viele soziale Regelungen".
Sacksofsky, Professorin für öffentliches Recht an der Universität Frankfurt, bezieht sich auf eine Besonderheit der hessischen Verfassung, derzufolge der Unterricht an den Hochschulen des Landes unentgeltlich sein muss. Gebühren können nach Artikel 59, Absatz 1, nur verlangt werden, wenn es die wirtschaftliche Lage des Hochschülers oder seiner Eltern erlaubt. Die Landesregierung will daher Darlehen mit niedrigen Zinssätzen vergeben und Ausnahmen für wirtschaftlich schwache Studenten zulassen.
Dies genüge nicht, meint Sacksofsky. Studierwillige aus wirtschaftlich schwachen Familien könnten allein durch die Aussicht auf Schulden vom Studium abgehalten werden: "Studiengebühren wären nur zulässig, wenn wirtschaftlich Schwache von der Zahlung von Studiengebühren freigestellt würden." Um allgemeine Gebühren einzuführen, müsse die Landesverfassung geändert werden. Mit einer Entscheidung des Gerichtshofs über die Klage von SPD und Grünen sowie eine parallel laufende Volksklage gegen das Gesetz wird erst in einigen Monaten gerechnet. Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU) geht laut einem Sprecher weiter davon aus, dass die Gebühren verfassungsgemäß sind.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.191, Dienstag, den 21. August 2007 , Seite 6