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Original von michel b.
Wie vorlaut finde ich auch, dass jeder Verletzte (ob Polizist oder Demonstrant) zu viel ist.
Wo hat er das denn geschrieben? Muss ich überlesen haben... Ich lese da nur, dass er es nicht schlimm findet, wenn einem Demonstranten mit einem Wasserwerfer das Auge kaputtgeschossen wird. Diese Einstellung finde ich zumindest bedenklich.
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Original von michel b.
auch seriöse Wissenschaftler gibt, die dieses Szenario für völlig überzogen und im Rahmen der normalen Klimaschwankungen über tausende von Jahren halten.
Ich möchte der Nachwelt lieber eine gesunde Umwelt hinterlassen, als der etwas absurden und fatalistischen Idee hinterherzujagen, dass derartige Klimaveränderungen völlig "natürlich" seien.
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Original von michel b.
3.)Dass man Afrika helfen muss, steht außer Frage. Aber man muss auch thematisieren dürfen (was Herr Weiss nicht tut) dass schon viel Geld nach Afrika geflossen ist, was sich korrupte Regierungen oder Provinzfürsten unter den Nagel gerissen haben. Der Westen muss darauf vertrauen dürfen, dass die Entwicklungshilfe auch entsprechend eingesetzt wird , bei den Ärmsten der Armen.
Satz 1: dito. Satz 2: dito. Satz 3: dito.
Aber:
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Aber die vielen Bauernhöfe die aufgegeben werden in Deutschland sprechen sicher nicht dafür, dass es den Bauern zu gut geht.
Falscher Schluss: Es ist durchaus richtig, dass die Mehrzahl aller Hilfszahlungen im afrikanischen Korruptionssumpf versinken. Allerdings ist auch richtig, dass der Wert dieser Subventionszahlungen einen Bruchteil der Gewinne ausmacht, die Afrika durch die Schutzzölle der EU und der USA entgehen.
Die reichen Länder sichern sich dadurch einen Konkurrenzvorteil in der Landwirtschaft, der ansonsten niemals bestehen würde. Es kann sich rein ökonomisch betrachtet in Deutschland maximal lohnen, qualitativ hochwertige Landwirtschaftsprodukte zu produzieren. Die werden aber nicht gekauft, weil Geiz geil ist. Insofern kann die Illusion aufrecht erhalten werden, dass wir diese Agrarsubventionen benötigen um unseren Eigenbedarf an Nahrung zu decken.
Ich finde diese deine Argumentationskette etwas surreal. Was in Afrika passiert, das diese Produkte viel günstiger herstellt als wir, aber aufgrund unserer Subventionen in Kombination mit den Schutzzöllen auf dem Weltmarkt niemals konkurrieren kann, interessiert niemanden. Außer ein paar "Spinnern", die gepa-Produkte kaufen. Nebenbei bemerkt: Landwirtschaftsprodukte, die nicht unbeschränkt transportiert werden können, werden weiter bei uns produziert werden...
Übrigens ist das mit der Landwirtschaft genauso wie mit der Kohle: Niemand würde in Deutschland auf die Idee kommen Kohle abzubauen, gäbe es die Subventionen nicht. Von dem Geld, das wir da rausblasen, könnte man sämtliche Kumpel ein ganzes Jahr lang all inclusive in Malle unterbringen. Und das obwohl man in dem Berufszweig fröhlich weiter ausbildet. Subventionen regen Verhalten an, auf das ohne sie niemand gekommen wäre... ich bin nicht stolz darauf, dass wir dadurch Berufszweige am Leben halten, die keine Zukunft haben.