Beiträge von Felix0711

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    Original von kuzorra
    Den Herren Schäuble und Beckstein wurden jedenfalls vom "Schwarzen Block" super Argumente geliefert.


    Weil der "Schwarze Block" Rostock und diverse Polizisten demoliert, darf man also Grundrechte einschränken? Und weil eine diffuse Angst vor Al-Kaida-Anschlägen herrscht, darf man die kritische Bevölkerung von einem G8-Tagungsort quasi ausschließen? Ich komme da nicht ganz mit...

    Was sagt eigentlich das angerufene Bundesverfassungsgericht dazu? Ich weiß nix von einer höchstrichterlichen Entscheidung über die Demo am Zaun... hilft mir jemand weiter?

    Kann schon sein, dass meine Einstellung von jugendlicher Naivität geprägt ist, ich finde es durchaus auch nicht richtig, gewaltbereite Demonstranten in die Nähe von Staatschefs zu lassen, aber für mich bleibt die Frage der Verhältnismäßigkeit.

    Kiel ist Meister, soweit alles wie gewohnt. Allerdings überrascht es doch, dass Flensburg und die Kröten so oft Punkte abgegeben haben, für mich enttäuschend. Dass Hamburg dank Yoon endlich im Konzert der Großen angekommen ist, ist hingegen weniger überraschend. Interessant wie selten waren in dieser Saison sowohl der Meisterschafts- als auch der Abstiegskampf, in dem schließlich drei Teams das Glück hatten oben zu bleiben und Düsseldorf mit schlechten Leistungen im Zieleinlauf doch noch abgestiegen ist.

    Göppingen ist für mich natürlich eine Sache für sich. Angesichts der überzeugenden Hinrunde sicher enttäuschend, doch insgesamt geht Rang zehn angesichts des knappen Kaders, der sicher nicht durchweg gleich stark besetzt ist, in Ordnung und ist im Rahmen der Erwartungen von Saisonbeginn. Natürlich ist es schade, dass meinem Geldbeutel eine weitere EHF-Saison erspart bleibt. Mit Siegen in Düsseldorf, Lübbecke, Wetzlar und gegen Melsungen hätte es knapp gereicht, aber es hat nicht sollen sein. Die gegen Kiel, Nordhorn und Hamburg gezeigten Leistungen stimmen durchaus versöhnlich, zumal sich mit Tim Kneule, der zuletzt endlich mehr Einsatzzeiten bekommen hat, ein sehr guter "neuer" Rückraumspieler herauskristallisiert. Auch freut es mich, dass Göppingen neben Mimi Kraus mit Michael Schweikardt (Spieler der Saison) einen ernstzunehmenden zweiten Regisseur hat.

    Ach ja, ich möchte noch Balingen zum Klassenerhalt gratulieren und zu dem guten Riecher, den sie bei Cho bewiesen haben.

    Für mich ist es unverständlich, wie sich ein so genanntes Topteam am letzten Spieltag derart in den Abstiegskampf einmischen kann. Selbst wenn es für mich um nichts mehr geht, kann ich nicht zu nem Abstiegskandidaten fahren und zwei Punkte verschenken.

    Ich fand gestern den zaunorientierten Scheibenwischer sehr originell. Unser Grundgesetzterrorist Schäuble wird den Gipfel schon schaukeln. Alles weitere dazu in meiner Signatur. Die Politiker sollen ungehindert tagen können. Zu verhindern, dass direkt nebendran jemand demonstriert, ist für mich nicht Sache des Staates. Die liegt darin zu wachen, dass alles im Rahmen bleibt.

    Wie hieß es noch gleich sinngemäß gestern im Scheibenwischer? "Wir haben seit dem Fall der Mauer viel von unserer Zaunkompetenz eingebüßt. Es war an der Zeit, dass wir da mal nachlegen."

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    Tesch schon mit TuS einig?
    Sandu Iacob verlässt den TuS am Saisonende.

    Lübbecke (Kru/law). Saisonende heißt auch Abschied nehmen. Beim Handball-Erstligisten TuS N-Lübbecke trifft das auf Sandu Iacob zu - dafür soll mit Oliver Tesch ein Neuzugang schon feststehen.
    Vor dem Heimspiel gegen die MT Melsungen bedankte sich Eintracht Hildesheim bei neun ausscheidenden Spielern, darunter auch Oliver Tesch, für das gezeigte Engagement. Tesch, der erst in der Saison 2006 zum jetzigen Bundesliga-Absteiger gekommen war, wird inzwischen ganz eng mit dem heimischen Erstligisten TuS N-Lübbecke in Verbindung gebracht. Bislang noch unbestätigten Meldungen zu Folge soll der 22-Jährige bereits mit den Lübbeckern einig sein und am Samstag vorgestellt werden. Tesch ist Kreisläufer und gilt als äußerst robust in der Abwehrarbeit. So robust, dass er in Hildesheim aufgrund zu rüder Attacken zwischenzeitlich sogar suspendiert worden war, wie es seinerzeit aus dem Eintracht-Lager hieß.
    Der 1,94 m große Oliver Tesch kassierte im bisherigen Saisonverlauf in 32 Spielen 28 Zeitstrafen und nimmt damit Platz elf in der
    Sünderstatistik ein.

    Derweil steht ein Abgang auch schon fest. Der Vertrag mit Sandu Iacob wird einvernehmlich aufgelöst.Ê Sandu Iacob (30) wird den Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke damit am Ende der Saison verlassen. Der Linkshänder kehrt aus persönlichen Gründen in seinen rumänischen HeimatortÊzurück und wird sich dort für drei Jahre dem Erstligaaufsteiger »Stiinta Dedeman« Bacau anschließen. »Wir wollen Sandu keine Steine in den Weg legen und haben seinem Wunsch der Vertragsauflösung entsprochen«, so Geschäftsführer Uwe Kölling zur vorzeitigen Beendung des ursprünglich bis zum 30. Juni 2008 laufenden Vertrags.

    Sandu Iacob war zu Beginn der Spielzeit vom rumänischen Serienmeister Constanta nach Lübbecke gekommen und erzielte bislang in 24 Bundesligaspielen 50 Tore für die Ostwestfalen.

    Quelle: Westfalenblatt

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    Original von Brummsel
    Sehr peinlich...


    Das ist aber auch fies, dass es gleich zwei Torhüter mit identischen Namen gibt.


    Endlich findet einer meiner Berichte auch mal den Weg in diesen Thread. Ich bin stolz auf mich :rolleyes:

    Die Eisprinzen
    Prinzipiell geht es um zwei völlig gegensätzliche Eiskunstläufer - erbitterte Konkurrenten - die aufgrund einer Balgerei miteinander (beide haben Gold gewonnen und gönnen das dem anderen nicht) nicht mehr eiskunstlaufen dürfen. Der eine ("Chazz Michael Michaels") ein Frauenheld (was sich dem Auge des Betrachters nicht sofort erschließt), der andere ("Jimmy MacElroy") ein schüchterner Schuljunge. Beide müssen sich fortan anderweitig verdingen, Chazz in einer drittklassigen Eislaufrevue, Jimmy bindet kleinen Mädchen die Schuhe an einer Eislaufbahn. Schließlich hat Jimmys persönlicher Stalker die rettende Idee, dass die beiden doch Paareiskunstlaufen könnten. Bis zur nationalen Olympiaausscheidung bleiben den ungleichen Streithähnen nur noch wenige Tage, um als erstes rein männliches Eislaufpaar Sportgeschichte zu schreiben… heraus kommt eine absurde und skurrile Trashkomödie mit vielen lustigen Gags und einem gefährlichen Stunt beim Ausscheidungswettkampf. Insgesamt "sehr nett", für Genrefreunde ein Muss. Das Komödienstaraufgebot um Will Ferrell (Jazz Michael Michaels) kann sich auf jeden Fall sehen lassen.


    Zwei Tage Paris
    Zunächst fällt auf, dass Hauptdarstellerin Julie Delpy bei diesem Film sowohl das sehr gute Drehbuch geschrieben als auch Regie geführt und den Film geschnitten und produziert hat. Ein amerikanisches Liebespaar, die beiden Hauptfiguren des Films, sind bei ihren Eltern in Paris zu Besuch, beide offenbar Alt-68er. Es sind wirklich die leiblichen Eltern von Julie Delpy. Ihr Lebensgefährte "Jack" spricht kein Wort französisch, bekommt von ihrem Vater immer wieder eins drauf und ist ein ausgewiesener Hypochonder, sie, Marion, trifft diverse(!) Exlover wieder und verwickelt sich immer wieder in Lügen, um die ohnehin etwas fragile Beziehung der beiden nicht weiter zu schwächen. Jack hat von Marions Vorleben nämlich absolut keine Ahnung. Irgendwann gehen die beiden dennoch auseinander, weil er ihr falsches Spiel bemerkt, dann folgt eine großartige Szene mit Daniel Brühl als "Fee" und Imbisskettenterrorist Lukas in einem Imbiss, der dem Film wieder eine Wendung gibt. Großartig an dem Film sind nicht die Bilder von Paris (die gibt es kaum), es sind die absolut pointierten Dialoge (u.a. mit einem rassistisch eingestellten Taxifahrer) und die skurrilen Figuren und Marions Kater Jean-Luc, die die Geschichte in schnellem Tempo vorantreiben und in jedem Moment für Lacher sorgen. Die Kulturunterschiede zwischen Amis und Franzosen werden völlig überspitzt und die Pariser Kulturszene, in der ihr Vater mit sehr interessanten Werken aktiv ist, wird scharf karrikiert. Da der Film u.a. bei Marions Eltern mit Untertiteln arbeitet, sollte man ein wenig französisch beherrschen. Dann macht der Film riesig Spaß. Die beiden Hauptdarsteller sind großartig, aber niemand versucht den anderen an die Wand zu spielen, sehr angenehm.

    Eigentlich könnte uns' Uwe doch die Dauerkartenpreise noch um 48 Euro nach oben schrauben und dafür Förder-Mitgliedschaften der IG Handball verteilen. Die Leute zahlen ja und uns würde es helfen :D

    Auch wenn es um Aussprache geht, beispielhaft an dem walisischen Dorf Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch - und nicht um Rechtschreibung - gehört das heutige Streiflicht der Süddeutschen unbedingt hier rein...

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    (SZ) Zu den erfreulichsten Eigenschaften der Deutschen gehört es, fremde Völker dadurch zu ehren, dass sie deren Orts- und Personennamen so tadellos aussprechen, als wären sie selbst Kinder des betreffenden Landes. Nur noch einige wenige Ignoranten sagen beispielsweise Mexiko, wenn von der mexikanischen Hauptstadt die Rede ist. Alle übrigen wissen, dass es Mechiko heißt, genauso wie man, um ein noch exotischeres Beispiel zu nehmen, Telchte sagen muss, sobald man die schöne, im Münsterland gelegene Stadt Telgte in die Konversation einführt. Wer aber außerstande ist, solche Mindestanforderungen an Weltläufigkeit zu erfüllen, der wird beim Treffen in Telchte oder in anderen Orten, wo gebildete Leute zusammenkommen, rasch zum Außenseiter. Er ist gezwungen, seinen Prosecco fortan allein zu schlürfen, und es würde ihm auch nichts helfen, wenn er zur Wiedergutmachung eine Lokalrunde Prosetscho orderte. Im Gegenteil, das würde nur noch weiter in die Einsamkeit führen.

    Zeitungsleute sind in dieser Sache fein heraus. Sie schreiben einfach Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch, wenn sie das walisische Dorf mit dem längsten Ortsnamen Europas meinen. Und während sie das schlanke Wort in den Computer tippen, denken sie mit Schadenfreude an Anne Will und Tom Buhrow, die gegebenenfalls in den Tagesthemen verkünden müssen, dass der polnische Verteidigungsminister Aleksander Szczyglo zu einem Besuch in Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch eingetroffen ist. Dabei könnten unvorbereitete Sprecher leicht ins Stottern kommen, was womöglich zu diplomatischen Verwicklungen mit Polen oder Wales führen würde. Bei der ARD aber haben sie seit nunmehr zehn Jahren eine Datenbank, die selbst über die heikelsten Probleme in puncto Aussprache hinweghilft. Wie nötig so eine Datenbank ist, hat seinerzeit die Verwirrung um den Namen Lech Walesas gezeigt, der in den Nachrichten mal als Wawensa, mal als Walessa und zuletzt als Wuawuessa vorkam. Vorsichtige Leute sprachen deshalb immer nur vom "polnischen Arbeiterführer".

    Zum Ruhme der ARD darf man hinzufügen, dass sie die Anpassung an fremde Sprachen nicht übertreibt. Roma heißt der Datenbank zufolge weiterhin Rom, Peking hat sich noch nicht ins international übliche Beijing verwandelt, und auch bei Paris hat man der Versuchung widerstanden, dem Wort mittels echt französischer Aussprache einen delikateren Klang zu verleihen. Offenbar sind die Fernsehleute etwas entspannter als etwa die große Schar der hiesigen Gefühlsitaliener, die einen zum diavolo wünschen, weil man zwei Espressos statt zwei espressi bestellt hat. Am besten, man beschwichtigt die Herrschaften mit einem Glas Prosetscho.

    Gestern wurde spekuliert, dass Erik Zabel, einer der wenigen, der sein Jahresprogramm nicht ausschließlich auf die Tour ausrichtet, sich auch demnächst outen wird.

    Dann ist bei mir der letzte Glaube, dass es im Radsport irgendjemanden gibt, der nicht dopt, Geschichte. Denn wenn jemand dopt, der mehr als - wie etwa Jan Ullrich - 21 Tage im Jahr im Schnitt(!) mit 40 km/h durch die Gegend fährt, dann tun es wohl in dieser Sportart wohl wirklich alle. Und mit alle meine ich alle.