Ich muss noch zu Freitag was schreiben... "Schräger als Fiktion"... interessanter Plot, Mann "in den besten Jahren", sehr ruhiger und absolut sachlicher Finanzbeamter namens Harrold Crick, wird Teil seiner eigenen Lebensgeschichte, über die eine seit Jahren unambitionierte Autorin ein Buch ("Meisterwerk") schreibt und eine nette Idee für das Ableben ihrer Hauptfigur sucht. Der Mann hört fortan die Stimme der Autorin, die ihm sagt, was er (angeblich) denkt. Dadurch kommt es zu sehr guter Situationskomik, der Mann sucht eine Psychiaterin auf und geht zu einem schrägen Literaturfachmann um hinter die "Stimme" zu kommen, die plötzlich sein Leben bestimmt und völlig auf den Kopf stellt.
Insgesamt sehr unterhaltsamer, schräger Film mit einer gut umgesetzten schrägen Grundidee, einer Prise Liebesgeschichte und einer Prise Psycho, wobei man auch wegen Maggie Gyllenhaal (erstmals in Erscheinung getreten in "Donnie Darko" an der Seite ihres etwas bekannteren Bruders Jake in der Hauptrolle), die die weibliche Hauptrolle hat, geneigt sein könnte, sich den Film anzugucken. Die anderen Schauspieler (Will Ferrell in der Hauptrolle, Dustin Hoffman als Psychiater, Emma Thompson als mehr oder weniger depressive Autorin) sind aber ebenfalls gut. als Das Ende ist dann leider etwas kitschig, aber es passt dennoch zum Film.