Fernbahnhof
Beiträge von Felix0711
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Wann ist denn die Auslosung?
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Um in diese Neiddiskussion mal etwas Substanz zu bringen...
ZitatParagraf 40 StGB regelt, dass Geldstrafen in so genannten Tagessätzen verhängt werden. [...]
In Paragraf 40, Absatz 2 heißt es aber auch, dass ein Tagessatz höchstens 5000 Euro betragen darf. Der Paragraf 54, Absatz 2 regelt, dass der Gesamtwert bei der Verurteilung zu einer Geldstrafe 720 Tagessätze nicht übersteigen darf. Wäre Ackermann zu einer Geldstrafe verurteilt worden, hätte das Gericht somit höchstens 720 Tagessätze zu je 5000 Euro – also insgesamt 3,6 Millionen Euro - verhängen dürfen.
Allerdings profitierte Ackermann von den Millionenzahlungen bei Mannesmann nicht einmal – anders als die Mitangeklagten Esser und Funk. Die beiden früheren Mannesmann-Manager gehörten zu den größten Nutznießern der Prämienausschüttung. Trotzdem bleiben die Geldauflagen, die Esser und Funk nun zahlen müssen, weit unter den Summen, die sie nach Einschätzung des Bundesgerichtshofs zu Unrecht von Mannesmann als Prämien kassiert haben.
Quelle: Welt
Die "Geldstrafe" für Ackermann ist also relativ hoch. Mehr lässt das Gesetz kaum zu. Da kann man sich natürlich fragen, ob § 40 nicht geändert gehört. Das wäre für mich eher ein Anküpfungspunkt für eine Diskussion.
Habe noch ein nettes Interview von Swiss-Info mit dem Bank-Professor meiner Uni gefunden, das ich euch nicht vorenthalten wollte...
ZitatAlles anzeigenDas Düsseldorfer Landgericht hat das Verfahren gegen den Chef der Deutschen Bank, den Schweizer Josef Ackermann, und fünf weitere Angeklagte gegen Geldauflagen eingestellt.
"Ein vernünftiger Entscheid", kommentiert Hans Peter Burghof, Professor für Bankwirtschaft an der Universität Hohenheim, im Gespräch mit swissinfo. Die Öffentlichkeit habe falsche Erwartungen an den Prozess gehabt.
Im spektakulärsten Wirtschaftsprozess Deutschlands hatte die Anklage dem Deutsche-Bank-Chef, dem Schweizer Josef Ackermann, und seinen Mitangeklagten vorgeworfen, die Übernahme von Mannesmann durch Vodafone genutzt zu haben, um Managern und ehemaligen Vorstandsmitgliedern ungerechtfertigte Zahlungen in Höhe von fast 60 Mio. Euro zuzuschanzen.
Die Staatsanwaltschaft sah in den Zahlungen Untreue und Beihilfe zur Untreue. In erster Instanz waren die sechs Angeklagten damals freigesprochen worden. Diesen Freispruch hatte der Bundesgerichtshof aber im Dezember 2005 aufgehoben.
Dass das Verfahren nun gegen Bezahlung von insgesamt 5,8 Mio. Euro eingestellt wird, war bereits letzte Woche erwartet worden, als die Staatsanwaltschaft das Angebot der Verteidiger akzeptiert hatte.
Die grösste Summe von 3,2 Mio bezahlt Josef Ackermann. Der frühere Mannesmann-Chef Klaus Esser zahlt 1,5 Mio., der ehemalige Mannesmann-Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Funk eine Million. Die Angeklagten gelten damit als nicht vorbestraft.
swissinfo sprach mit Hans-Peter Burghof, Professor für Bankwirtschaft an der Universität Hohenheim, über das Verfahren.
swissinfo: Was bedeutet dieser Deal, der zur Einstellung des Verfahrens geführt hat?Hans-Peter Burghof: Dieser Deal ist für die Beteiligten sehr erfreulich. Sie kommen aus einer sehr unangenehmen Situation heraus. Insofern kann man das für sie nur begrüssen. Für Deutschland bedeutet es, dass die Frage nicht geklärt ist, ob solche Prämien zulässig sind.
swissinfo: Ist das eine Niederlage für die Staatsanwaltschaft?H.-P.B.: Ja. Die Staatsanwaltschaft hat vom Bundesgerichtshof eigentlich eine Vorlage für eine Verurteilung bekommen. Sie hat aber offenbar irgendwann im Laufe des Verfahrens sehen müssen, dass man hier zu keiner vernünftigen Klärung des Sachverhaltes kommen kann. Und hat dann vernünftigerweise gesagt: Jetzt geben wir das auf.
swissinfo: Weshalb war der Entscheid vernünftig?H.-P. B.: Das ganze Mannesmann-Verfahren als Solches halte ich für ein äusserst unvernünftiges Verfahren. Insofern ist ein Abbruch eines solchen Verfahrens natürlich immer eine gute Sache.
swissinfo: Könnte der Deal Signalwirkung haben für die Wirtschaft?
H.-P. B.: Ja. Es erhöht für Aufsichtsräte (in der Schweiz: Verwaltungsräte) das Risiko ihres Handelns. Sie haben jetzt das Risiko, dass sie auch für Fehlentscheidungen in turbulenten Situationen möglicherweise strafbar gemacht werden können.
Das heisst, Aufsichtsräte werden noch viel vorsichtiger sein. Sie werden es insbesondere nicht mehr riskieren, in der Übernahmeschlacht grosszügig Anreize für das Management zu setzen.
Und das hat für das deutsche Finanzsystem sehr schlechte Folgen. Weil es dazu führt, dass die Manager bei solchen Übernahmeschlachten nicht risikobereit genug sind.
swissinfo: Wie zeigte sich diese Risikobereitschaft im Fall Mannesmann?H.-P. B.: Der damalige Mannesmann-Chef Klaus Esser ist damals aufs Ganze gegangen, und hat sich verweigert, bis der Preis auf die Spitze getrieben war. Das werden Manager in Zukunft nicht mehr tun. Warum? Weil ihnen die Aufsichtsräte nicht mehr die entsprechenden Anreize setzen können.
Das heisst, wenn man es ganz platt sagt: Deutsche Unternehmen werden für ausländische Übernehmer billiger.
swissinfo: Welche Wirkung hat der Entscheid für die Öffentlichkeit?H.-P. B.: Die Öffentlichkeit ist empört darüber, dass hier Leute, die sehr viel Geld bekommen haben, jetzt so ungeschoren davonkommen. Im Sinne von: Die Grossen lässt man laufen, die Kleinen fängt man. Solch simple Gerechtigkeits-Argumente werden da eine Rolle spielen.
Was die Öffentlichkeit erwartet hätte, wäre ein Signal, dass sich Manager nicht mehr bereichern dürfen. Da hatte man die Erwartung, dass dieser Prozess jetzt ein Ende dieser Entwicklung setzt, dass die Erfolgreichen immer reicher werden und die nicht Erfolgreichen immer ärmer, dieses Auseinanderklaffen der sozialen Schere, das wir in Deutschland und auch in der Schweiz beobachten können.
Da hatte die Öffentlichkeit aber von Anfang an total falsche Erwartungen an den Prozess gehabt. Denn die Möglichkeiten, sich zu bereichern, werden durch diesen Prozess nie und nimmer eingeschränkt. Egal, wie er ausgegangen wäre.
swissinfo-Interview: Christian Raaflaub
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Original von Zickenbändiger
Wieviel Prozent Steigerung wären denn 0 zu 7?
Unendlich
(genauso wie 0 zu 128 o.ä.) -
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Original von Zickenbändiger
daraus gestrickt. Modell "Heidi".
Man könnte sich auch Makrame oder Häkeln als Kunstgriffe überlegen. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass es nicht zu einer Zuknotung kommt und die Funktionalität leidet. Vielleicht könnte man hierfür auch einen Volkshochschulkurs "Funktionelles Knoten/Stricken" anbieten... Bienchen? -
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Original von eisbeer
30 000 Euro muss der TVB auf den Tisch legen. „Das ist ein Sonderpreis
Was kostet denn ne Karte im Schnitt? 11,50? In Anbetracht dessen sind 30.000 ganz schön viel! Zumal, wenn die Halle gerade mal halbvoll wird. Dann ist der der Kartenumsatz gerade mal so hoch wie die Hallenmiete. -
Um einen hohen prozentualen Zuwachs zu erreichen, gründet man wohl am besten einen neuen Verein

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Handballecke-Nachwuchs

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In Göppingen hält man sich weiter alle Türen offen. Anfang der Woche gab es ein Gespräch zwischen FA-Management und der Stuttgarter Sport-Bürgermeisterin. Die darf sich offenbar inzwischen einige Sprüche anhören, weil die Porschearena nicht wirklich ausgelastet ist und man sich bei dem Sportwagenhersteller schon überlegt, wie lange man auf dieses Engagement noch Lust hat.
Übermorgen ist ja glaube ich das erste Handballevent in der Porschearena mit einer Zweitliga- und einer BW-Liga-Begegnung.
Frisch Auf lehnt sich derweil gemütlich zurück und fährt zweigleisig. Die Entwürfe für den Anbau der Hohenstaufenhalle in Göppingen müssen bis 20.12. abgegeben werden, bis 18.1. will sich der Stadtrat entschieden haben. Problematisch ist eben die Saison 2008/09, da die Spielpause zwischen Mai und August für die Bauzeit des Anbaus wohl nicht ausreichen wird und man auf jeden Fall für einige Spiele ausweichen muss. Zumal die Umsetzung des Anbaus auch noch nicht vollständig entschieden ist. Bisher existiert ja lediglich eine mehrheitlich gefällte Absichtserklärung des Stadtrats, dass überhaupt etwas passieren soll.
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Original von Outsider81
der nächste Langeweile Kommissar
Jetzt muss ich aber doch mal fragen, was du dir unter einem "guten" Tatort-Kommissar vorstellst? Muss es da die ganze Zeit Bumm-Bumm machen wie bei Schimanski oder wie sind deine Vorlieben?Ich finde, dass Kain/Ehrlicher (die Namenskombination kann schon einiges) ein gutes Trio äh... Quartett sind und gucke die Tatorte mit ihnen immer gerne. Natürlich ist die Figur des Ehrlicher kein Haudrauf, aber es macht ja gerade den Reiz des Tatorts aus, dass die Kommissare völlig unterschiedliche Charaktere sind. Mit Palü, Bienzle und Ehrlicher ist der "ruhige" Part in der Vergangenheit etwas überbelegt gewesen, das gebe ich zu, aber ein eher ruhiger Charakter tut dem Tatort auch mal gut.
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Original von Stenimaus
Dadurch ist jede WM-Karte knapp einen Euro günstiger geworden.
Toll. Und nun darf man extra zu nem Nahverkehrsticketkasten rennen und sich was ziehen. Das ist clever gelöst. Glücklicherweise ja nicht überall (vgl. Wolli) -
Denn sie wissen nicht, was sie tun
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Original von Bienchen
kein neuer Frisurentrend.
Mangels Vorhandenheit eines Hauptelements von Frisuren kann ich in diesem Zusammenhang keine erkennen... -
Kaum bringt man ein Fremdwort, ist Totenstille hier...
> Lizenz
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Original von heiner
Dann gehören wir alle wohl in den Untergrund ... ach, nein: dafür gab's ja einen neuen Terminus: Unterschicht.
Neinneinnein, "Unterschicht" ist doch ein abwertender Begriff! Das darf man nicht sagen!!! Es heißt "Prekariat"! Und diese "Verurteilung" finde ich wirklich prekär. -
Kröte und "launische Diva" passt irgendwie nicht zusammen. "Glitschiger Lautquaker" passt vielleicht... da wäre zumindest das "lau" aus dem ersten Attribut wieder dabei.

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Original von OsloStar
... oder immer noch
Immerhin gibt es die Möglichkeit sich als Alumnus zu kennzeichnen. Und das Studi-VZ als Kontaktpflege zu Ex-Kommilitonen zu nutzen dürfte durchaus auch Sinn der Sache zu sein. -
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Original von Jenny
Und für alle, die noch nicht angemeldet sind ( werden wohl nicht so viele sein
) --> http://www.studivz.net - es lohnt sich 
Vor allem ist es interessant, welche Leute plötzlich alle studieren.
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Original von Betti
Ab ins Chauvi-Forum!