Beiträge von JA!

    ...und nochmal zurück zu dem fröhlichen Magdeburger "Zu-wenige-Deutsche-in-der-Startformation"-Fan... Schön dass du SOOOO genau darauf achtest, wie viele Spieler mit deutschem Pass bei FL und KI in der Startformation stehen. Bevor du das aber so "auskotzt", denk mal drüber nach, dass es bei den Magdeburgern FAST IMMER Bezjak ist und NICHT HAAß, der die Kohlen aus dem Feuer holen muss!! Also... ERST denken, DANN schreiben! :pillepalle: :wall:


    Na der Vergleich hinkt aber gewaltig und ist nun ausgerechnet bei diesem Verein Fehl am Platze! Von der Erbsenzählerei in der Startaufstellung mal abgesehen, sieh dir einfach mal den Kader des SCM an. Über die Hälfte der Spieler kamen aus der 2. Mannschaft bzw. aus der eigenen Jugend. Also der SCM ist nun ganz sicher nicht der Verein, bei dem man diesbezüglich mit dem Finger draufzeigen muss.

    Bei uns wurde es folgendermaßen differenziert und definiert:

    Grundübungen: schulen spielnah technisch-taktische Schwerpunkte. Die Handlungsmöglichkeiten sind zugunsten einer hohen Wiederholungszahl begrenzt. (schließt aber den Torwurf mE auch nicht aus)

    Grundspiele: sind freie, kreative Spiele mit Raumvorgaben, taktischen Vorgaben und reduzierter Spielerzahl. Sie dienen der Vermittlung taktischer Grundprinzipien.

    Starke erste Flensburger HZ, in der sie gefühlt viel besser als die 2-Tore-Führung waren. Nach der Pause dann aber auch eine eindrucksvolle Auferstehung der Kieler. Flensburg wirkte immer einfallsloser.

    PS: Filip Jicha gehörte mal zu meinen absoluten Lieblingsspielern. Leider entwickelt er sich mehr und mehr zu einem unsportlichen und damit auch unsympathischen Handballer. Das ständige Fordern oder Schinden von 2-min-Strafen oder das völlig übertriebene Losreißen, wenn er festgemacht wird, hat ein Spieler seines Formats doch gar nicht nötig.

    Ich insistiere gern, weil du selbst schriebst (sinngemäß) "Ich wusste doch, dass irgendein humorloser Ostler darauf anspringt. Das allein war es den Kommentar wert" Was war nach dieser Aussage also das Ziel deines Kommentares? Das wäre auch nicht weiter wild, wenn ich mich nicht daran erinnert hätte, mit dir schon einmal über abfällige Bemerkungen Richtung Bewohner der Sonnenaufgangsseite debattiert zu haben. Sollte es allerdings so sein, dass du diese Äußerungen gar nicht mit der Absicht schreibst, bestimmte Landesbewohner zu diskreditieren, dann tut es mir Leid, dich überschätzt zu haben.
    Im Übrigen fand ich den Beitrag von Tom-MD (?) auch übertrieben und habe erst reagiert, als du vehement beteuertest, niemanden provoziert oder beleidigt zu haben...und das stimmt eben (wiederholt)nicht!

    Nochmals sorry @ all!

    Glückwunsch für die zwei Punkte an die Löwen, aber mehr auch nicht. Darüber hinaus muss anerkennen, dass 10 starke Minuten der Löwen,oder unterdurchschnittliche 10 Minuten der Magdeburger, ausreichen um den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Magdeburg muss man auch vorwerfen das es nicht in der Lage war sich in der Mitte der zweiten Halbzeit einmal auf vier Tore oder mehr abzusetzen. Für den SCM tut mir das Leid, weil heute wirklich mehr zu hohlen war und 50 starke Minuten nicht belohnt wurden. Aber das ist Bundesliga Handball.


    Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer: schade, schade, schade ;(;(;(

    grundannahme für diesen beitrag, mit der alle einverstanden sein müssten: eine auslösehandlung hat einen definierten grundablauf.

    hat eine auslösehandlung wirklich nur das ziel das freie spiel vorzubereiten? ein torerfolg während der auslösehandlung ist dann ein erfreuliches nebenprodukt?

    wenn die auslösehandlung nur das ziel hat, dass freie spiel vorzubereiten, dann braucht man doch gar keine auslösehandlung mit einem definierten grundablauf. dann kann man doch gleich ins freie spiel gehen.

    oder

    wenn man sagt, dass alle angriffskooperationen auslösehandlungen sind, dann heißt es, da alle auslösehandlungen einen grundablauf haben, dass es kein freies spiel geben kann.


    also zu 1.) ja

    zu 2.) nein, wie der Name sagt, ist es Auslöser für eine oder mehrere Folgehandlung(en), bei der Torwurf genauso eine Option ist wie freies Spiel, aber am Ende auf jeden Fall ein (möglichst aussichtsreicher) Wurf angestrebt wird, was ja letztlich auch bei dem von dir postuliertem freien Spiel das Ziel sein sollte.

    zu 3.) s.2.) ;) nicht nur das Ziel, ansonsten durchaus möglich, wobei die Gefahr eines Angriffs ohne effektiven Raumgewinn mE höher ist.

    zu 4.) nein, Angriffskooperationen können auch eine Folgehandlung sein... und dann auch kreativ.

    btw. Die Definition für Auslösehandlung habe ich oben mit dem Skriptauszug ja quasi geliefert...ersetze Vorteile mit Sinn oder Ziel und es ist definitionstauglich.
    Was ich allerdings auch irritierend finde, ist die Tatsache, dass je nach Verband anscheinend unterschiedlich gelehrt wird. Ich bin davon ausgegangen, dass es dazu auch eine DHB-Richtlinie gibt...

    Deshalb meine ich, dass Auslösehandlungen überflüssig sind. Platz für den Zweikampf oder ein Kleingruppenspiel ist immer ausreichend vorhanden.
    21,85m Torraumlinie können von 6 Verteidigern nicht abgedeckt werden.

    In einer Mannschaft, die das freie Spiel pflegt, hätte ich auch gerne gespielt. Leider habe so eine nach Schaalby nie wieder gefunden.

    Noch einmal: Das ist doch auch eine sog. Auslösehandlung.

    Mir scheint, dass es wirklich am unterschiedlichen Definitionsansatz liegt. Du beschreibst als Auslösehandlung eine festgelegte Handlung (stimme ich zu), die dazu dienen soll, einem Spieler einen Spielvorteil zu ermöglichen (stimme ich bedingt zu) - ist aber letztlich auch das Ziel einer kooperativen Handlung, wobei - ausgenommen das 1:1 - ja auch jede Auslösehandlung eine kooperative Handlung (von 2 oder mehr Spielern) ist. Deswegen verstehe ich dein "Problem" nicht ganz. Du möchtest ohne Auslösehandlungen spielen, beschreibst aber als "Ersatz" mE genau diese

    Auszug aus dem Skript zur C-Trainer-Ausbildung beim HVSA:
    Auslösehandlungen sind:
    Parallelstoß
    1 gegen 1
    Doppelpass
    Sperre / Scheinsperre
    Übergang
    Kreuzen
    Kombination der vorher genannten

    Folgehandlungen sind:
    Tempowechsel
    Ausnutzen von Stellungsvorteilen
    Ausnutzen von individuellen Vorteilen
    Kreativität

    Vorteile von Auslösehandlungen sind:
    alle Spieler kennen ihre Aufgabe(Eröffnung)
    gezieltes Angreifen von Schwachstellen in der gegnerischen Abwehrformation
    Temposteigerung bei gutem Timing

    angriffskooperationen sind: sperre-abesetze, doppelpass, stoßen, kreuzen. diese kooperationen kann jederzeit gespielt werden, wenn die situation es zulässt. eine auslösehandlung ist eine festgelegte handlung, die dazu dienen soll einem spieler einen spielvorteil zu ermöglichen. die auslösehandlung ist in ihren parametern nicht veränderbar und passt sich daher nicht dem agieren der abwehr an. angriffskooperationen agieren situativ.

    ME wirfst du hier einige Termini ganz schön durcheinander...Sperre, Stoßen, Kreuzen, Doppelpass sind klassische Auslösehandlungen - wird auch in Trainerlehrgängen so gelehrt. Um mal beim Sperre-(Absetzen) zu bleiben, wenn Kreisläufer und Rückraumspieler (oder wer auch immer) diese AUSLÖSEHANDLUNG beide individuell und "kreativ" spielen, wird es schwierig bis unmöglich, daraus einen Vorteil bzw. einen Torerfolg zu erzielen, weil eben das Timing der beiden Spieler das A und O ist. Der Sinn einer Auslösehandlung ist ja das gezielte Angreifen von SChwachstellen der Abwehr bzw. das Bewegen der Abwehr, die Folgehandlung ergibt sich letztlich durch die Reaktion der Abwehr und ist dann - je nach Können / Tempo der Angreifer - nur bedingt vorhersehbar und sehr wohl veränderbar, also durchaus kreativ. Nun ist es aber eben ein Mannschaftssport, in dem es wenig hilfreich ist, eine Auslösehandlung zu starten, die dann verpufft, weil die Mitspieler "falsche(s)" Laufwege / Stellungsspiel haben.
    Lange Rede kurzer Sinn: Letztlich beschreibst du genau das, was eine Auslösehandlung ist, benennst es aber nicht so ;)

    Geehrter JA!

    Wieso?

    Iker, der alte Sack ;) wird denne aufhören, man verjüngert sich also. Parallel hat man mit Drago Vukovic einen "allrounder", der RM, RL UND Abwehr sehr gut kann. Weiterhin ist es ein Spieler, der schon lange auf dem Radarschirm der Füchse ist UND weiterhin ist die Konstanz zu sehen, dass erfahrene mit jungen Spielern agieren.

    Alles gut in meinen Augen!

    PS: Gratuliere zum ersten Sieg des SCM über die Füchse .... treffsicherer Trainer in MD offensichtlich! :hi: :hi: :hi:


    Danke, danke, nun braucht unser neuer Trainer nur noch die Spielberechtigung für DAS eine Bulispiel 8o:lol:

    Naja, mit Iker würde ich diesen Transfer nun ganz sicher nicht auf eine Stufe stellen...eher mit Björge Lund - auch was die Argumente angeht :hi:

    Jeder blamiert sich so gut er kann, der deutsche Handball kann es im Moment besonders gut.

    Skandale, Fettnäpfchen, PR-Desaster: So stümpert sich der deutsche Handball kaputt - André Bühler - FOCUS Online - Nachrichten

    Diesem Artikel ist nichts, aber auch gar nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass es eine Schande ist, was Verantwortliche/Funktionäre aus diesem schönen Sport machen...und nachdem die ohnehin über allen thronenden Fußballer auch noch zeitgleich den Olymp erklommen haben, wird es den Handball umso schmerzlicher treffen.

    Die brasilianischen Fans dürften wir auf unserer Seite haben... :D Ironie des Schicksals für den Tulpengeneral, dass sein im letzten Spiel fürs Elfmeterschießen ausgebooteter Torwart heute die Kastanien aus dem Feuer holen sollte...war bestimmt voller Selbstbewusstsein gegen Messi und Co...