Beiträge von talentschmiede

    top-trainingsmittel, wenn man die entsprechende trainingszeit und/oder das entsprechende geld zur verfügung hat. wenn man sich nur eine weste (widerstands-bänder und griffe kommen zum preis auch noch dazu) leisten kann/mag, würde wohl bei den klassischen 2-3 trainingseinheiten im mittleren leistungsbereich zuviel zeit allein durch den wechsel der weste von spieler zu spieler auf der strecke bleiben. davon abgesehen müsste man den rest des teams anderweitig beschäftigen, während einer mit der weste üben kann. sprich bei entsprechender trainingsorganisation ginge das schon auch. wenn man aber entsprechende trainingszeit zur verfügung hat, kann man mit individuellem training mit der weste schon viel rausholen. hat man weder zeit noch geld zur verfügung, tut es m. e. aber auch die klassische lösung deuser- oder theraband. für den preis einer weste kriegt man da schon praktisch einen satz in halber mannschaftsstärke und kann somit ein wenig trainingszeit einsparen. nachteil ist aber natürlich, dass die bänder eher unangenehm zu tragen sind und auch nicht so gezielt an verschiedenen körperpunkten zum einsatz kommen können.

    beim philippka-verlag besteht eigentlich immer die möglichkeit ein probeheft zu bestellen. dazu muss man über medien auf die trainerzeitschriften. stand gerade eben ist hier aber das handballtraining junior noch nicht dazu gefügt worden. wenn dies der fall ist, gibt es mit sicherheit auch hier die möglichkeit, ein probeheft zu bekommen.

    TSVROT: du erinnerst dich aber daran, dass die lebenserwartung allgemein und auch die sportliche leistungsfähigkeit zu großmutters zeiten noch etwas anders aussah als heute oder?


    im ernst: die wissenschaft ist da heute schon deutlich weiter und kann dir tatsächlich gezieltere hinweise geben, was du wann essen solltest. das ist aber individuell verschieden. sprich je professioneller du das ganze aufziehen willst, desto eher solltest du dich da medizinisch beraten lassen. wichtig ist neben einer ausreichenden kohlenhydratzufuhr v. a. eine ausreichende proteinzufuhr. eine studie die der dhb seit ein paar jahren zusammen mit der fa. saluto durchführt (http://www.saluto.de/dhb.php) hat vereinfacht ausgedrückt ergeben, dass viele verletzungen gerade im jungen alter am bandapparat oder an muskelansätzen durch eine stärkere betonung der aufnahme von aminosäuren vermieden werden können. was als faustregel gilt, darüber streitet die wissenschaft. die tendenz scheint aber dahin zu gehen, dass der kohlenhydratanteil im tagesverlauf abnehmen, der proteinanteil steigen sollte. sprich frühstück viel kohlenhydrate (brot, müsli, obst)/wenig protein (milchprodukte, fleisch, fisch, eier etc.). mittags mischkost. und abends wenig kohlenhydrate und viel protein. als sportler solltest du - im gegensatz zu abnehmwilligen - auch darauf achten kleine zwischenmahlzeiten zu dir zu nehmen um dein energielevel auf "arbeitstemperatur" zu halten. all das ist aber wie gesagt individuell verschieden!

    Nicht zuletzt die vergangenen internationalen Wettkämpfe im weiblichen Nachwuchs haben deutlich gezeigt, dass Deutschland im Bereich der individuellen Ausbildung Nachholbedarf hat im Vergleich zu den meisten anderen Nationen. "Ein besseres Bewusstsein für den Umgang mit dem Ball und mehr Wurfvarianten" forderte beispielsweise U17-Nationaltrainerin Ute Lemmel nach der letzten Europameisterschaft von ihren Spielerinnen für die Zukunft. Eine Lücke, die im Heimtraining geschlossen werden muss, aber von den wenigsten Vereinen auch tatsächlich geschlossen werden kann. Die Spieler sind auf sich allein gestellt.


    Fehlende Trainingszeiten für die individuelle Ausbildung von Deutschlands Handballnachwuchs sind nicht nur an der Spitze, sondern vor allem in der regelmäßigen Vereinsarbeit ein ständig präsentes Problem. Bei durchschnittlich zwei Trainingseinheiten in der Woche bleibt für die wenigsten Trainer die Zeit, auf jeden Spieler individuell einzugehen. Nur wenige Landesverbände schließen diese Ausbildungslücke noch über den Zeitpunkt des Länderpokals hinaus. Und selbst bis dahin genießen diese spezielle Förderung in jedem Jahrgang nur wenige, die das Glück hatten bei einer Sichtung einen guten Tag zu haben.


    Personal Training heißt auch im Mannschaftssport die Lösung und ist nun für den fränkischen Handballnachwuchs im Großraum Nürnberg - und natürlich auch für interessierte externe Teilnehmer - verfügbar. Nach Kinderhandballcamps und Positionsworkshops hat nämlich die Erlanger talentschmiede unter dem Namen "talentschmiede pur" ein regelmäßiges Angebot geschaffen, dass Jugendhandballern vereinsunabhängig eine individuelle Förderung zukommen lässt.


    Von videogestützter Technikanalyse bis zum methodischen Erlernen von Spezialwurftechniken steht ab sofort die Tür für jeden Jugendlichen offen zu einer Förderung, die normalerweise nur Spitzensportler erhalten. Und zwar ganz nach Wunsch und auf die individuellen Ziele des jungen Sportlers abgestimmt. Diese werden vorab besprochen und dann für das Training ein individuelles Programm erarbeitet. Vier Termine hat Thomas Hankel, einst Jugend- und Techniktrainer von Ausnahmeathleten wie Nationalspielerin Sara Walzik und zahlreichen weiteren Spielerinnen der 1. und 2. Bundesliga, mit seinem talentschmiede-Team für 2011 als Testlauf vorgesehen. Bei entsprechender Nachfrage soll ab 2012 ein regelmäßiger Traininstermin im mindestens zweiwöchigen Rhythmus etabliert werden. Für Gruppen und Vereine besteht zusätzlich die Möglichkeit das Angebot der talentschmiede in die eigene Halle zu holen.


    Weitere Infos und Anmeldung unter http://www.talentschmiede.info.

    die interessante frage ist wohl weniger wie groß du bist, sondern wie alt du bei deiner größe bist ...


    die trainingstipps auf vimendo sind zwar gut und schön, aber wohl eher als übungsauswahl für trainer gedacht, da sich ein trainingswissenschaftlich nicht vorgebildeter spieler wohl kaum einen gut ausbalancierter trainingsplan daraus erstellen kann ... das sollte grade im bereich der rumpfmuskulatur ein physiotherapeut oder gut ausgebildeter trainer übernehmen.


    ansonsten empfehle ich dir zunächst mal diese dvd aus dem philippka-verlag:


    http://shop.philippka.de/handb…as-training-zu-hause.html


    da hier bereits programme enthalten sind. aber auch hier gilt natürlich, dass als basis keine vorschädigungen oder dysbalancen bei dir vorhanden sein sollten.


    bei allem was über rumpfstabis hinausgeht, solltest du dich an einen erfahrenen trainer im fitnessstudio oder auch in deinem verein wenden, da speziell bei der arbeit mit freihanteln die technik sauber erlernt werden muss, wenn man nicht mehr kaputt machen als verbessern will!

    schwer hier eine ferndiagnose zu treffen. das kann zuviele verschiedene ursachen haben. hauptfehler sind meist, dass die stoßrichtung nicht passt bzw. die stoßbewegung ohne echte wurfgefahr ausgeübt wird und damit die abwehr nicht tatsächlich gezwungen ist lücken zu schließen.

    werd da mal ein bisschen konkreter. bist du trainer? rückraumspieler? außen? wo liegt dein problem? wenns darum geht, in welche lücke du stoßen musst, hängt das von deinem ziel ab. willst du eine überzahl schaffen, sollten neben der lücke, in die du stößt in passrichtung mehr angreifer sein als abwehrspieler. ;)

    das unten beschriebene wird dir in deiner situation wenig helfen. was dir fehlt ist tatsächlich die spielspezifische ausdauer. die bekommst du aber auch nur durch spielen oder zumindest spielnahes training. die von maleikalika beschriebene grundlagenausdauer ist natürlich auch ein wichtiges thema. das sollte dich aber so oder so das ganze jahr über begleiten. trainingspläne dafür findest du z. b. unter http://www.runnersworld.de. denk aber dran: du bist handballer und kein langstreckenläufer. halt dich an pläne für 5 oder 10 km-läufe. alles was darüber hinaus geht, macht zwar manchen menschen trotzdem spaß, ist aber für einen ballsportler uneffektiv. wenn du zusätzlich zum training noch etwas tun willst, das dir aktuell weiterhilft, kannst du natürlich squashen gehen oder andere spielsportarten ausüben, wenn du es allein im wald tun willst, solltest du immer wieder sprintintervalle einstreuen. das ist spezfischer als stupides gerade auslaufen. wie lang und wieviel hängt von deinem alter, deinem körperlichen zustand und auch deiner spielposition ab.

    das entscheidende ist weniger das was, sondern das wie. schnellkraft ist nur in einem bestimmten maß trainierbar, andere teile sind durch deine muskelzusammensetzung genetisch vorgegeben. vereinfacht ausgedrückt müssen sich deine beine schneller und mit mehr kraft strecken damit du höher springen kannst. inwieweit das thema krafttraining für dich relevant ist, lässt sich aus der ferne schlecht beurteilen. die bewegungsgeschwindigkeit trainierst du ganz einfach in dem du die gewünschte bewegung - in deinem fall den beidbeinigen absprung - mit maximaler intensität ausführst. sprich so hoch wie möglich springst. das kann der körper aber nur ca. 3-5 mal. alles was darüber hinaus geht, ist für deine sprunghöhe nicht mehr relevant. danach musst du eine pause von ein paar minuten einlegen bis sich deine beine wieder vollständig erholt haben. dann kannst du die übung wiederholen. wenn du dir damit eine gute basis erarbeitet hast, kannst du die übung intensivieren, in dem du von einer stufe herunterspringst und von direkt aus der landung wieder beidbeinig abspringst. aber auch hier gelten die regeln von oben. und die stufe sollte nie höher sein als du wieder hoch springen kannst.

    Ein Denkanstoß noch: Ein Handballer braucht nicht zwangsläufig eine extrem hohe Grundlagenausdauer, da man selten ein Spiel mit 60 min Dauerlauf verbringt. Eine wirklich effektive Trainingsmethode wäre z.B. ein Lauf mit einer Basis-Belastung, wie von TSVROT beschrieben, und immer wieder zwischen rein kürzere Belastungen mit erhöhteren Frequenzen (110-130, 130-150).

    nur kurz: das ist zwar richtig. für die erholungsfähigkeit ist die grundlagenausdauer aber sehr wohl von maßgeblicher bedeutung. sprich für die fähigkeit den puls nach den erhöhten frequenzen wieder runterzubekommen. und wenn wir schon intervalle trainieren, dann aber bitte tatsächlich auch spitzen mit einbauen, wie sie im handball vorkommen. und da kommt man mit puls 150 sicherlich nicht weit.


    und dann wär da noch das problem individualisierung. es stimmt zwar, dass das belastungsprofil bei einem feldspieler nicht einem dauerlauf entspricht ... aber wie siehts aus mit torhütern? die brauchen die grundlagenausdauer für ihre konzentrationsfähigkeit und sicherlich kein intervalltraining im o. g. sinne.

    und selbst die b-lizenz ist vermutlich in kurzform entstanden ... aber die lizenz würde ich mal nicht überbewerten ... es gibt genügend leute, die mit ner a-lizenz rumlaufen und weniger ahnung haben als andere, die sich statt der lehrmeinung ihres verbandes - die nicht immer der modernen praxis oder dem modernen stand der wissenschaft entsprechen muss - lieber spiele anschauen und sich die theorie selbst angeeignet haben o. ä. ...

    die 2 jahrzehnte der österreichischen damen in der weltspitze waren aber ja wohl weniger der herausragenden nachwuchsarbeit als der - nennen wir es - unbürokratischen sportlichen einbürgerungspolitik auf einem sehr kurzen dienstweg zu verdanken ... sonst hätten die leistungsträgerinnen dieser zeit wohl kaum so traditionell österreichische namen wie ausra fridrikas... natürlich gab es auch zu dieser zeit schon einheimische toptalente wie steffi ofenböck wie es jetzt eben eine sonja frey gibt. die sind aber mangelware. und um die aber auch im frauenbereich weiter nach vorne zu bringen, ist die österreichische 1. liga zu schwach ...

    da braucht er nix zu erzählen, sondern man muss nur die aufstellungen vergleichen ... beim spiel gegen den hcl waren Haupt, J. Hummel, Windisch, St. Hummel, Schmelzer und Diehl nicht dabei. zu den gründen kann ich nichts sagen. beim anschließenden testspiel gegen weibern waren sie jedenfalls dabei.

    Ich finde nicht, dass man gleich so tief gehen muss. Immherhin gab´s im Jugendbereich in den vergangenen Jahren großartige Erfolge zu feiern. Da waren die Voraussetzungen auch keine anderen. Aber prinzipiell ist mehr Sport/Schulsport natürlich zu befürworten.

    hmm. im männlichen bereich! mit leistungszentren in jedem bundesland. einer höheren leistungsdichte insgesamt. einer jugend-bundesliga. und v. a. mehr geld! geld wirft zwar keine tore, bezahlt aber höherwertige trainer, mehr hallenzeiten, sonstige verbesserte rahmenbedingungen etc. es ist ja nicht so, dass das know-how in deutschland nicht vorhanden wäre ...


    und TSVROT: dieser werdegang zeigt aber doch genau die problematik. die wirklichen lehrleistungen passieren aktuell auf vereinsebene. die karrieren vieler verbandstrainer zeigen aber, dass man auf dieser ebene nicht unbedingt etwas können muss, sondern jemanden kennen.

    Wie gesagt: Was den aktuellen Stand betrifft hab ich keine Unterlagen in der letzten Nürnberger CL-Saison war der Stand jedoch:


    4.1 Guest club
    4.1.1 The guest club is responsible for the organisation and the payment of its stay at the away match. This
    includes all aspects of accommodation, food as well as additional activities of the guest team. The guest club is therefore free to define the number of persons in the delegation, the duration of itsstay, the level of accommodation and food as well as the complete programme during its stay etc. Upon a mutual consent between the two clubs, other arrangements regarding board and lodging are possible.


    Sprich jeder zahlt für sich selbst.


    und montebianco: mit in die bresche springen meinte ich, dass der mdr die übertragungsrechte kauft und dann das signal für den thc kostenfrei produziert. inkl. buchung des uploads auf den satelliten.

    könnte schon hinkommen ... ein entscheidender faktor der kostenminimierung war hier aber die kooperation mit franken tv, die das tv-signal doch deutlich günstiger produziert haben als die kooperationspartner der ehf. es ist kaum anzunehmen, dass hier der mdr in die bresche springt. den umsonst gibt es die produktionserlaubnis auch nicht ... und was an hotelkosten hinzukommt, hängt primär davon ab, ob man sich mit den gegnerischen vereinen darauf einigen kann, dass sich jeweils der gastgebende verein um die unterbringung kümmert. in der ausschreibung war das zu nürnberger zeiten nämlich ebenfalls noch nicht so ... so oder so sind die 80.000 eine ordentliche hausnummer, die man erstmal refinanzieren muss. aber da es eigentlich ja um die cl geht, gehört das nicht in diesen thread.

    jetzt brauchst du nur noch ein system, wie das mit dem nachsichten funktionieren soll ... die meisten talente fallen ja schon auf bezirks- oder zumindest landesebene durchs raster. beispiel bayern: sichtungen mit 40 kindern und einem (!) überforderten trainer... und auswahltrainer sucht man hier bei normalen rundenspielen vergeblich ... das von der in bayern angesiedelten nationalmannschaftskoordinatorin miterarbeitete athletikkonzept hat sich noch nicht mal bis zum landesauswahltrainer rumgesprochen. statt dessen gehören immer noch spielerinnen auf bundesebene zum kader, die dort ob ihrer technischen entwicklung längst nichts mehr verloren haben. da kann die jugendnationaltrainerin auf die arbeit der vereine schimpfen wie sie will. wenn eine spielerin 5-6 jahre in der dhb-auswahl war, sollte sie auch von dort etwas mitgenommen haben ...

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