Beiträge von Hoelle-Sued

    Dann schau einfach das Spiel, würde sagen beide Mannschaften ähnlich hart, aber ganz andere 2Min-Verteilung. In HZ 1 wurden Schubser in der Luft von Ferndorf kaum geahndet, geschweige denn mit 2 Min versehen, dafür gab's gegen den HBW mehrfach 2 Min. Die rote Karte für Ferndorf evtl. auch zu hart, aber evtl. auch ein Ergebnis davon davor extrem viel laufen zu lassen. Gerade die Verletzung machte den HBW zum harten Gegner, obwohl man da Ferndorf selbst in die Verantwortung nehmen muss! So nah am Spielfeld Werbung ohne Sicherung?

    Die Schiris haben sehr schlecht agiert, wie man aber da auf Voerteile für den HBW kommen kann ist mir Schleierhaft, denn gerade in HZ 1 wurde Svhubsen in der Luft von Ferndorf oftmals gar nicht abgepfiffen, beim HBW in der Abwehr aber schön 2 Min verteilt!

    Also Suton finde ich besser als Reichmann, da wird durch den Verlust von Strobel in meinen Augen DEFINITV einen Mittelmann brauchen.

    Was Reichmann angeht, so ist doch die ganze Diskussion wertlos. Hier zählt, wie er sich der Mannschaft INTERN gegenüber verhalten hat und nicht was öffentlich lief. Und da habe ich nicht das Gefühl, dass da groß was falsch lief, aber das ist ein Gefühl, wissen tun wir es nicht. Er ist jetzt jedenfalls beim Team und ich denke, da hat er sich, sofern es intern dazu Grund gab, schon lange entschuldigt. Und dann sollte auch gut sein!

    Ab hier ENDE des Zitates von EllaK: (Bin scheinbar zu doof :D )
    Leider geht es kaum schlimmer. Kreuzband und andere Bänder gerissen... :wall: Das sieht ziemlich nach Saisonende aus für den extrem symphatisch wirkenden Martin Strobel. Von hier aus gute Besserung und schnelle Genesung!
    Für die HBW alles Gute für das "Projekt Aufstieg!" Sicherlich hierfür ein herber Verlust.


    Das ist leider ganz sicher das Saisonende. Da kann er froh sein, wenn er zu Saisonbeginn wieder fit ist und im Saft steht. Fürn HBW leider wirklich der Super-Gau und ich behaupte auch mal er wird den Deutschen in den restlichen 3 Spielen auch sehr fehlen, gerade in solchen Phasen, wie gestern beim 3-Torevprung am Ende wo nichts mehr ging.

    Erstmal alles gute an Martin Strobel. Wirklich schlimm für ihn für den HBW und ich glaube auch der deutschen Mannschaft wird er noch fehlen. Fehlte gerade in HZ 2 als nichts mehr lief.

    Und nun mal was zur Schirileistung: Wer hier allen ernstes meint, die wäre INSGESAMT für Deutschland ausgefallen, der irrt gewaltig! Selbst in der sogenannten Crunchtime gab's auch 1-2 Fehlentscheidungen für Kroatien. Ich habe die Szene noch im Kopf, weiß aber nicht mehr die Minute und welches Tor. Würde schätzen war das 3. oder 4. letzte, als der Kroate auf die Abwehr zuläuft, zurückläuft und dann das Tor macht, klare Schritte.

    Dann vor allem im Spiel, x Fehlentscheidung auf beiden Seiten, wobei ich da deutlich mehr bei den Deutschen sah. Z.B. Abwehr außen 2 Mal MEGAKLAR im Kreis, zwar kein Kontakt zum Außen, aber ben den Winkel im Kreis kleiner gemacht, die 2 Minutenverteilung, etc.

    grad sport 1 gelesen..

    auch der wuppertaler sv hat erhebliche finanzielle schweirigkeiten udn muss alles zurückfahren.....
    wie gefühlt mind 2 - 5 vereine pro jahr im fussball in den ligen 3 + 4 in nrw, die in ihren budgets tatsächlich
    vergleichbar sind sind mit handball liga 1 + 2

    da sieht man, dass selbst bei sportart 1 immer wieder deutliche negativerscheinungen vorkommen
    wenn nicht alles top läuft....

    Pack Wattenscheid als weiteren Teaditionsverein und den TV Herkenrath hinzu, alles Regionalliga West, alles Fußball und alles aktuell!

    Das Rheinland ist für mich vor allem das Ruhrgebiet. Klar ist das Rheinland größer, aber die meisten Menschen leben da und das ist Handballbrachland. Außerhalb des Ruhrgebiets ist das anders, richtig, aber das hat dann auch nichts mehr mit Großstadt zu tun. Wird jetzt Düsseldorf zur Handballhochburg, weil sie statt den Rhein-Vikings Länderspiele und andere Handballevents veranstalten? ...jaja, Tusem, ich weiß...

    In Stuttgart sehe ich z.b. deutlich bessere Chancen, eben weil es um Stuttgart viel Handball gibt. Genau das, was schon ein anderer schrieb, ehemalige und aktive Handballer, denn die sind die Basis, die ziehen auch mal Nicht-Handballer an, die dann auch "bleiben", weil auch die Stimmung und das drumherum bei nem Handballspiel schön sind und so zu einer Basis werden!

    Hier die West-Region kann man sehr gut als Beispiel für die Diskussion nehmen.

    Ich kenne etliche Fans von Köln, Düsseldorf, Gladbach, Dortmund und Schalke.

    Wenn man mit denen oder auch dem Durchschnittsbürger in diesen Städten über die Handball-Bundesliga reden will, gucken die einen an, wie ihr jemanden angucken würdet, der mit euch über die 1. Liga im Floorball sprechen will.
    Es ist einfach eine andere Welt - und zwar eine Welt, die in diesen Städten niemals richtig ankommen wird (zumindest nicht in halbwegs absehbarer Zeit).

    Interessant ist übrigens, dass das beim Eishockey anders ist.
    Das stell ich immer wieder fest, dass die Schnittmenge zwischen Fußball und Eishockey in Sachen Publikum/Fans viel größer ist als zwischen Fußball und Handball.
    Liegt sicher auch daran, dass es hier mehrere DEL-Traditionsclubs gibt, aber m.E. auch daran, dass das Spiel und die Atmosphäre viel ähnlicher sind.


    Frag das im Süden BWs oder vermutlich auch im Norden und es sieht anders aus. Jeder Handballer kann auch kcken, darum sieht das anders aus. Das Rheinland ist trotz Gummersbach keine wirkliche Handballregion!

    Mir scheint (von außen gesehen) das man im Beispiel Düsseldorf dachte man pumpt Geld rein und es läuft. Wenn ich mir die funktionierenden Kunstvereine in der Bundesliga anschaue (Hoffenheim, Leipzig) da herrscht recht viel Sachverstand, es wurde von der Basis her (Jugendarbeit) aufgebaut.


    Das mit Hoffenheim und Leipzig kannst nicht ernst meinen?!?!? Wo ist was von der Basis aufgebaut worden? Hoffenheim verkaufte das Märchen und hat dann in Liga 2 schön auf die regionalen Talente Demba Ba, Carlos Eduardo, Obasi gesetzt und bei engem Aufstiegsrennen in der Winterpause nachgelegt. Davor in Liga 3 ging es einige Jahre mit viel Geld auch immer wieder schief. Und die Jugend wurde vom VfB und Co zusammengekauft, entgegen eigentlichen Gentlemans Agreements.

    Leipzig nich viel anders, also bitte, da ist nix anders. Pumpt jemand verhältnismäßig ähnlich viel Geld beim Handball rein, geht das genauso!

    na na....
    ferndorf.....hat mal ne schwächephase......

    und weg auch nur der letzte- whv genau wieder jeder andere kann doch unten auch mal mit ner kleinen serie sofort 4-5 plätze klettern...

    aber spannend wirds bis zum letzten spieltag....ist ja auch gut so.....

    Klar, Punktemäßig ist fürn WHV noch alles drin. Von der Form und eben auch heute seh ich da aber schwarz! Wie wollen die drin bleiben, wenn sie selbst heute verlieren?

    Bei Ferndorf, klar, großer Vorsprung, ist aber ne Truppe, die auch über den Verhältnissen spielte, wie Tusem. Gibt's da nen Negativlauf könnte was anbrennen. Müsste aber auch viel schiefgehen, wie bei Tusem auch. Sicher ist aber anders. Hamm dagegen sehe ich eben trotz gleicher Punktzahl als gesichert an, eben wegen mehr Qualität.

    Balingen ist Anno 2018 nicht die Kragenweite des TVG, Punkt, Aus

    Das wusste man auch vor dem heutigen Abend schon!

    Und ob man dort jetzt mit 8, 12 oder 14 Toren verliert, so what
    Viel viel schmerzhafter sind die Auswärtsauftritte bei denen man 30-40min das Geschehen quasi dominiert hat und dann mit miserablen Abschlüssen und technischen Fehlern auf Viertliga Niveau alles weggeworfen hat.
    Das sind die (Auswärts)Spiele der Vorrunde die richtig weh getan haben (und am Saisonende noch viel mehr weh tun könnten), nicht das heutige!

    Ich drück euch die Daumen, dass es klappt. Wird aber ein schwerer Kampf. 2.HZ zumindest nicht komplett untergegangen.

    Das hab ich genauso gesehen.2 minuten ja ,aber Rot.Dann musst du in jedem Spiel 10 Rote geben.

    Die rote Karte war übertrieben, ohne wenn und aber, aber bedanken muss sich der HBW bestimmt nicht, denn die zwei Herren hatten den deutlichen Rückstand stark mit zu verantworten. Unterirdisch die zwei!

    Die Anweisung ist nicht gegen die Regel!

    In 99 Prozent der Fälle verstößt der Werfer bei 59:57 gegen keine Regel, weil er gar keine drei Sekunden Zeit hatte.
    Genau darum gibt es die Anweisung ja!
    Gäbe es sie nicht, würde in 99 Prozent der Fälle gegen die Regel entschieden werden, wenn der Wurf nicht wiederholt wird,
    weil er gar keine drei volle Sekunden Zeit hatte.

    Nur bei exakt 3,0 drei Sekunden würden sich die Regeln widersprechen.

    Da aber die Schiedsrichter selbst für die 3-Sekunden-Regel verantwortlich sind, sehe ich da kein so riesiges Problem.

    Ich würde mal sagen, dass bei den meisten Fällen von 7m zum Zeitpunkt 59:57 die Uhr gestellt werden muss, weil eben Schiri und Zeitnehmertisch kaum synchron stoppen können.


    Zitat

    Völliger Quatsch!

    Das wäre ein ganz, ganz dicker Regelverstoß!

    Bitte interpretiert die Regeln nicht so, wie ihr sie braucht.

    Jetzt mal ehrlich, wo interpretiere ich da so falsch? Absatz 1 sprich von ausführen KANN, in 2 Sekunden kann man werfen. Die folgenden Absätze sprechen davon, wenn ein Wurf noch auszuführen ist. Wird 7m gepfiffen, die Uhr läuft runter, dann ist es klarer. Steht einer bei 59:58 am 7m, das Spiel wird wieder angepfiffen und er wirft nicht bis 60:00, wo ist da der Regelverstoß von den Schiris, wenn sie ihn nicht noch werfen lassen?

    Aber sie selbst sind für die 3-Sekunden-Regel verantwortlich (nicht das Kampfgericht)!

    Und wenn die offizielle Uhr keine Zehntel und Hundertstel anzeigt, ihre eigene schon, ist m.E. klar, dass
    sie nicht gegen den Werfer pfeifen, wenn sie auf ihrer Uhr sehen, dass er nicht gegen die 3-Sekunden-Regel verstoßen hat.

    Von der Anweisung, das bei 59:57 generell nicht zu tun, mal ganz abgesehen.

    Der Torschiri schaute aber nicht auf seine Uhr, sondern die Hallenuhr. Und eine Anweisung GEGEN eine Regel ist vor Gericht, Sportgericht, wohl nur bedingt haltbar. Bleibt auch die Frage, warum es überhaupt solch eine bescheuerte Anweisung entgegen den eigenen Regeln überhaupt gibt?!

    Und in wieweit darf man den Punkt Tatsachenentscheidung noch als Begründung heran ziehen, wenn sie sogar gegen klare Regeln verstoßen und damit den Spielausgang ENTSCHEIDEN?! Vor allem steht in Regel 2.4 "ausführen KANN", was Hornke bei der Zeit ja locker gekonnt hätte. Die Schiedsrichter hätten also sogar bei der Spielzeit 59:58 als Tatsachenentscheidung die Möglichkeit einen 7m nach dem Schlusspfiff nicht mehr ausführen zu lassen, denn nach der Regel konnte der Schütze ja ausführen.

    Entscheidend ist übrigens die Zeitmessung der Schiedsrichter!

    Und unsere Uhren zeigen sehr wohl Zehntel und Hundertstel an.

    Wenn die Schiedsrichter sagen, dass auf ihrer Uhr 59:57kommairgendwas drauf war, hat sich das doch alleine schon dadurch erledigt.

    Dann hat der Werfer gegen keine Regel verstoßen. Fertig.

    Also nach Regel 2 sieht es für mich eher so aus, dass die Zeit von den Zeitnehmer maßgeblich ist?! Siehe auch 18.1

    Wie stellt Ihr denn Zeiten zurück? Auf genaue Sekunden oder zehntel oder hundertstel? Einheitlich muss es ja irgendwie sein!?

    Was denkst Du denn, warum von den Medien kommt, dass VOR der Parade abgepfiffen wurde und nicht VOR dem Wurf? Scheint ja was in der Richtung von den Schiedsrichtern gekommen zu sein, was doch offensichtlich falsch war/ist?!

    ...
    Sag mal, hast Du Dir eigentlich mal das Video angesehen? Dort ist auf der Hallenuhr (gegenüber vom Kampfgericht ;) ) deutlich zu sehen, dass die Zeit vor dem Wurf bereits bei 60:00 ist, also stellt sich die Frage nach dem Zeitpunkt des Pfiffs gar nicht!!!...


    Ich wollte Dich schon fragen, wo Du das siehst?! Im Archiv von sport1.de bei der gesamten Übertragung sieht man das nicht. Es gibt aber andere Bilder aus ner Zusammenfassung und da sieht man genau das. Da ist auch klarer, dass meine erste Frage sich wohl erledigt hat, die Zeit war nach der Uhr um VOR dem Wurf. Das Spiel zu Ende und somit bleibt eben die 3-Sekunden-Regel und die große Frage, warum es heißt, der Wurf wäre vor der Parade abgepfiffen worden und nicht vor dem Wurf, denn genau das ist der springende Punkt bzgl. der 3-Sekunden-Regel. Denn dann ist der Wurf auch nach 2.4 NICHT mehr auszuführen, da eben Verstoß gegen 14.4

    @Rheinland-SR:
    Mag sein, dass es klare Anweisungen an die Schiedsrichter gibt, aber diese können nicht über den Internationalen Handballregeln stehen und falls ein Sportgericht zu der Ansicht gelangt, dass diese Anweisung regelteschnisch falsch ist, ...


    P.S.:
    Ich will mich gar nicht festlegen, ob die Wiederholung des Siebenmeters regelkonform war, weil mir dazu klare Aussagen der Beteiligten und Fakten zur Hallenuhr etc. fehlen, aber ich sehe zumindest einige Ungereimtheiten (u.a. im Regelwerk), die ich gerne im einem Einspruchsverfahren geklärt sähe

    Diese besagte Szene wirft jedenfalls viele Fragen auf, die hoffentlich geklärt werden, wobei ich das nur bedingt glaube.

    1. Bei dem besagten verworfenen 7m pfeifft der Torschiri VOR Ausführung und VOR ertönen der Schlusssirene die Aktion ab, also sehr wahrscheinlich eben auch bevor das Spiel zu Ende ist. Das Spiel wurde aber offensichtlich nicht wieder aufgenommen, also keine Uhr zurückgestellt, sondern eben bei 60:00 stehen gelassen, obwohl es zu diesem Zeitpunkt vermutlich bei 59:59 stand. Hier sieht es also nach einem klaren formalen Fehler aus, was eine Spielwiederholung nach sich ziehen könnte.

    2. Viele Medien berichten, dass der Grund für die Wiederholung des 7m folgender gewesen sei, der Ball habe Hornke Hand verlassen, dann Schlusssirene, dann Parade, eben auch mit dem Hinweis, dass die Schiedsrichter das so gesehen haben wollen.

    Exemplarisch: "... Die Unparteiischen hatten den Siebenmeter wiederholen lassen, da der Ball ihrer Ansicht nach bei Ablauf der Spielzeit noch in der Luft war. ..." (Quelle swr.de)

    Haben sich die Medien das nun aus den Fingern gezogen oder haben sich die Schiedsrichter nun dahingehend geäußert? Denn dann würde es wohl auch mit Tatsachenendscheidung schwer, da die Bilder klar belegen, dass der Torschiri VOR dem Wurf abpfeifft. Warum wurde von Seiten der Schiedsrichter nun zu dieser vermeintlichen Lüge, vermeintlich, da nicht zitiert, gegriffen?

    3. "3-Sekunden-Regel"
    Regel 14.4 ist eindeutig, der Wurf muss innerhalb von 3 Sekunden ausgeführt werden, von 59:57 bis 60:00, wäre die Zeit nach der Regel klar verstrichen. Hier kommt dann auch Frage 1 wieder ins Spiel, wurde VOR Spielende abgepfiffen ist die Zeit natürlich nicht verstrichen, die Schiedsrichter werteten das aber komischerweise anders, dann stellt sich aber die Frage, warum Regel 14.4 nicht angewandt wurde. Hier kommen wir nun aber zu Frage 2, denn genau diese Auslegung würde die Geschichte FORMAL richtig machen, Hornke führt vor Spielende aus, die Parade kommt nach Spielende. Da könnte man nun auch zu dem Schluß kommen, die Schiedsrichter waren sich dieser 3 Sekunden-Regel klar bewusst und redeten nach der formal passenden Lösung. Die Bilder belegen aber etwas anderes.

    Da hätten wir dann wohl auch kaum noch die Möglichkeit von Tatsachenentscheidung zu sprechen, wenn eben die Auslegung den Regeln angepasst wurde und nicht nach dem, was passiert war.

    4. Regel 15.7 Absatz 3
    Daraum bezieht sich Regel 14.4, was eben passiert, wenn die 3-Sekunden-Regel nicht eingehalten wird. Hier wird davon gesprochen, dass ein Freiwurf folgt, wenn der Spieler den Ball LÄNGER als 3 Sekunden hält, z.B. 3,1 Sekunden, dann folgt eben Freiwurf für die gegnerische Mannschaft. Hier haben wir den speziellen Fall, dass es exakt 3 Sekunden sind. Diesen Fall kann es aber nur bei 29:57 und 59:57 geben. Es braucht also gar keine Regelung, da Halbzeit oder Spielende folgen. Es bedeutet in dem Fall nur, dass es eben keinen Freiwurf mehr für den Gegner gibt.

    5. Gab es Absprachen?
    Von Lemgoer Seite wird so etwas behauptet:

    "... Lemgos Trainer Florian Kehrmann sieht es so: „Alle Beteiligten wissen, dass die Schiedsrichter die Regel so ausgelegt haben, dass die drei Sekunden runtergelaufen wären. Tim Hornke hat geworfen, obwohl er nicht durfte, und deswegen wurde der Siebenmeter wiederholt." ..." (Quelle: lzde - bzw. PK)

    Absprachen zwischen Lemgo und dem Schiedsrichtergespann, oder warum kommt Kehrmann zu seiner solchen Aussage? Eine andere Möglichkeit gibt es hier ja nicht und laut Reporter war ein Schiri eben auch bei Kehrmann. Weiterhin stellt sich dann aber die Frage nach der Fairness, da Hornke sogar geworfen hatte. Hätte der Torschiri nicht VOR dem Wurf abgepfiffen hätte ein vermeintliches Tor eben gezählt.
    Auf der anderen Seite wusste der HBW und vor allem der Torhüter nichts von einer solchen Absprache.

    "...
    Was Mrkva besonders sauer aufstieß, war, dass die SchiedsrichterHornke und ihn nicht darauf hinwiesen, dass sie die drei verbleibenden Sekunden herunterlaufen lassen und nach der Sirene zum Showdown antreten sollten. "Dann hätten wir das wie Männer geregelt. Ich finde, dass wir verarscht worden sind", so Mrkva weiter.
    .." (Quelle: schwarzwaelder-bote.de)

    6. Kleine Anmerkung am Rande, da hier ja immer die Regel 2.4 genannt wird, eben vor allem folgende Passage:

    "(...) Ertönt das Schluss-Signal, wenn ein Frei- oder Siebenmeter Wurf noch auszuführen ist oder der Ball sich nach einem solchen Wurf noch in der Luft befindet, ist dieser Wurf (...) zu wiederholen. In beiden Fällen beenden die Schiedsrichter das Spiel erst, wenn der Freiwurf oder Siebenmeterwurf ausgeführt oder wiederholt wurde und das Ergebnis dieses Wurfes feststeht."

    Wegen Regel 14.4 ist der 7m eben nicht mehr auszuführen, außer es liegen Fehler nach den bisherigen Fragen vor, bzw. die Uhr wäre nie zurückgestellt worden. Wobei man selbst hier dann streiten müsste, da eben beim Handball in Sekunden angezeigt wird und der 7m eben bei 59:57 auszuführen war. Bei 60:00 sind eben 3 Sekunden um.

    Gibt oder gab es da einmal anderslautende Handlungsanweisungen an die Schiedsrichter, so widersprechen die dem eigenen Regelwerk und machen sie eben nicht richtig, sondern falsch!


    Fazit: Die Chancen bei einem Einspruch müssten für den HBW eigentlich sehr gut liegen, es bleibt aber eben immer vor Gericht in "Gottes Hand".


    nach aussage von kehrmann hat der schieri mit hornke abgesprochen, dass die 3 sekunden runterlaufen -
    auf dem video ist deutlich zu sehen- und ich meine auch zu hören- dass der torschieri vor dem wurf
    abpfeifft udn sogar einen schritt in richtung schützen geht weil er wohl merk t, dass der werfen will-
    hat er abgepfiffen ist jede sekunde oder zehntelsekunde um die spekuliert wird ,egal.
    dann ist wiederholung des 7m mit anpfiff durch den schieri die korrekte handhabung...

    und dies video kann sich doch jeder ansehen-auch hölle süd oder jeder der interesse hat.....

    Dann steht einem Wiederholungsspiel aber wohl nichts mehr im weg!

    Möglichkeit 1: Abgepfiffen bei 59:59, Uhr wurde nicht zurückgestellt, also formaler Fehler (wahrscheinlich, da Schlusssirene NACH dem Pfiff zu hören)
    Weitere Punkt hierzu, die Zeitungen schreiben, die Schiedsrichter hätten behauptet, der Ball wäre in der Luft gewesen. Die Bilder belegen bzgl. Pfiff etwas anderes)
    Möglichkeit 2: Spiel vorbei, dann hätten die Schiedsrichter gegen die eindeutige 3Sekunden Regel verstoßen


    Sollte also an den Aussagen aus den Zeitungen von den Schiedsrichtern etwas dran sein, dann reden wir hier auch nicht mehr von einer Tatsachenentscheidung, sondern von einem klaren Fehler. Noch schlimmer, wenn es einseitige Absprachen zwischen dem TBV, Hornke und den Schiris gegeben haben soll. Ein absolutes NoGo!

    Dazu wird eine Abmachung getroffen, die sogar gegen die Regeln verstößt! Sorry, das kann nicht sein!