Beiträge von Hoelle-Sued

    Ich habe ja gesagt das jeder seine Meinung haben darf und auch das annehmen kann was er will und für richtig hält! :P Und das wir alle Annahmen treffen, spekulieren, unsere eigenen Dinge zusammenreimen ist ja auch ok, sonst wäre ein solches Forum auch gar nicht möglich! Die wirklichen Fakten wissen nur wenige und diese Personen sind im Normalfall glaube ich nicht hier im Forum!

    Nicht ok finde ich aber wenn man meint damit als einziger im Recht zu sein und andere ständig belehren und vor allem angreifen zu müssen. Man muss auch nicht jedes kleinste Wort auf die Goldwage legen was geschrieben wird, wir sind hier ja nun mal nicht vor Gericht...und das geschriebene Wort kann auch immer unterschiedlich verstanden werden!

    Nimm dich doch selbst beim Wort ;) Du schreibst doch selbst ganz klug, ich denke David G meint evtl. das ganze absolut nicht so Oberlehrerhaft?! Ich kenne das selbst, man driftet bzgl. Formulierung gerne dahin ab.

    Aber was ist wichtiger, Formulierung oder Inhalt? ;) Und sachlich, inhaltlich gibt's doch wohl nicht viel bei David zu kritisieren, oder? Da wirst doch vermutlich selbst nicht zu kritisieren haben, oder?

    Zitat

    So ist es z.B. aus meiner Sicht auch vollkommen egal ob TCLIP alle Krankheitstage der TBV Lemgo spieler nennen kann oder nicht...das ist wirklich mal schnurz! Ich denke man hat auch so verstanden was Du mit den Krankheitstagen gemeint hast!

    Da scheinst Dich getäuscht zu haben! Mich interessiert tatsächlich die Sachlage, sprich welche Spieler fallen wie lange aus/sind wie lange ausgefallen (bzw. welche Verletzungen liegen vor). Und um mir die Mühe der genaueren Recherche zu ersparen, wollte ich das von nem Lemgo-Fan wissen, denn der wird das vermutlich größtenteils ohne Recherche wissen, wie ich ja vom HBW auch. Und darum würde mich das immer noch interessieren ;)

    Das TCLIP das nicht beantwortet ist dabei bisher ne ursprünglich völlig unbeabsichtigte Nebensache gewesen, die eben manches über sein Geschreibsel verrät.

    Da nochmal zu "Worte auf die Goldwaage legen" - in vielen Bereichen bin ich bei Dir, wenn's aber um abgesegnete, vorbereitete Interviews, Aussagen, Pressemitteilungen geht, da ist das erlaubt, bzw. sehr sinnvoll. Das zwischen den Zeilen verrät viel mehr als das gesprochene Wort. FAKTEN dagegen sind beides auf keinen Fall, das gesprochene ist so oft unwahr, uvollständig, halbwahr, etc. dass es in meinen Augen wirklich viel weniger Wert ist als das zischen den Zeilen.


    Nun...durch die im neuen Zeitungsbericht genannte Aussage ist der Etat für diese Saison letztlich doch gedeckt, wenn auch nicht aus eigener Kraft! ;)

    Somit haben irgendwie wieder alle Recht! :D

    Rein in der Theorie würde das übrigens ja auch nur stimmen, wenn etwaige Verträge/Vertragsverpflichtungen schon unterschrieben worden wären ;) Sind sie das? (Ich würde das anderes tippen - klar sind mündliche Zusagen auch rechtlich bindend, wenn's aber mal drauf ankommt in der Praxis dann doch wertlos)
    Ansonsten, nicht wirklich, denn die Aussagen von TCLIP musst ja im Kontext lesen. Da ging es vor alem um den Bericht bzgl. Lichtlein, Wetzlar, weitere Abgabe von Spielern, noch nicht gedeckter Etat, etc. - Allein die Aussage von 300k noch nicht vollzogenes einsparpotential klemmt TCLIP die Eier ein ;)
    Ansonsten sehe ich das "nur" gedeckt per Notfallplan - Das habe ich aber auch nicht bestritten, auch nicht in Gedanken! Da der Notfallplan aber vermutlich zu Lasten der Zukunft geht (sprich Darlehen oder zukünftige Zahlungen werden zur Liuiditätssicherung früher bezahlt) ist das ja eben genau das, worüber ich mit TCLIP gestritten/diskutiert habe.

    Les Dir allein seine gestrigen Postings nach der Sitzung, es liest sich als wäre er dabei gewesen oder hat Quellen die dabei waren. Komischerweise erwähnt er aber das Loch von 400-500k mit keiner Silbe, es ist nur eine Lobhudelei ohne Nennung von Fakten, nichtmal ein einziges. Und selbst meine Frage nach den Verletzungen hat er immer noch nicht beantwortet! So ne OFFENSICHTLICHE Augenwischerei mag ich einfach nicht!


    Auf Deinen "Bericht" möchte ich inhaltlich gar nicht weiter eingehen, weil immer alles anders sein kann als "normal" oder "anderswo", das kann ein Aussenstehender nicht nachprüfen!

    Aber was ich persönlich anmerken möchte ist folgendes:

    Also ich denke als Betriebswirt brauche ich dafür kein Wiki, sondern hab das mal gelernt! Aber offensichtlich arbeitest Du gerne mit Annahmen und Unterstellungen und hast in Wirklichkeit keine Ahnung was los ist! Dein einziges Ziel bei Deinen ganzen Beiträgen ist es nur jemandem Deine Sicht der Dinge aufzuzwingen, weil Du offensichtlich der irrigen Meinung bist das alle anderen keine Ahnung haben , aber Du ein absoluter Kenner und Insider bist....real gesehen reimst Du Dir vieles nur zusammen und drehst Dir die Dinge eben einfach nach belieben hin!

    In der Wirtschaftswelt sind Annahmen das A und O, da muss ich David G. eindeutig zur Seite springen. Geld macht man und verliert man über genau das, ANNAHMEN!!! Ich kenn dich nicht, wir stehen dem gleichen Verein bei und ich kann dich sicher nicht als Betriebswirt einschätzen, sprich bist Du gut oder nicht?! Aber Betriebswirt allein heißt für mich wirklich nichts, ob jemand was von der Materie wirklich versteht, als die Komplexität, die Zusammenhänge, eben das notwendige um bessere Annahmen/Einschätzungen treffen zu können!
    Bestes beispiel hierfür sind doch Triple-A-Bewertungen für Schrottkredite, wie es vor ein paar Jahren sogar üblich war.

    Man kann nur Annehmen, reimen, einschätzen, etc. und die Zukunft wird erst beweisen, wer besser reimt, einschätzt, annimmt! David G. hat da aber im Vergleich zu TCLIP schon nach wenigen Tagen die Nase meielenweit vor!

    Zitat

    Das auch Du nicht mehr weißt wie wir alle hier zeigen ja schon Deine verwendeten Begrifflichkeiten ("kenne ich nicht", "eins und eins zusammenzähle", "gehe ich davon aus" u.s.w.)...Du tust nur wichtiger!

    Du kannst gerne Deine Meinung vertreten und auch das glauben was DU schreibst....aber verlang bitte nicht von allen Deiner Meinung zu sein, Dich zu verstehen, oder Deinen Aussagen zu glauben...und vor allem brauchst Du andere nicht ständig für Ihre Meinung "angreifen", oder sie als "unwissend" darzustellen !

    Es ist ein Disskusionsforum hier....eine andere Sichtweise der Dinge heißt nicht "falsch", sondern eben "anders" ...vielleicht einfach Deine Schreibweise hierauf etwas anpassen!

    :unschuldig:

    Wie schon gesagt, es gibt nichts anderes als Annahmen! Es gibt aber öfters viele Indizien, die Annahmen eben einfacher machen. Auch verraten Aussagen doch immer (oft) viel mehr als es die Leute wollen, die sie tätigen. Hier sind es gerne die fehlenden Dinge die verräterisch sind. Natürlich bleiben das nur Indizien, wer die aber gerne ignoriert, da kann man schon von "falsch" oder ähnlcihem sprechen, auch wenn es unterm Strich dann doch keine unumstößliche Fakten sind. ;)

    Lemgo hat noch richtig viel vor und spaziert gerade auf der Rasierklinge. Sie müssen eigentlich Spieler abgeben, sie dürfen aber auch kaum absteigen, denn wer weiß, wie dann noch etwaige zukünftige Gelder aussehen würden? Bleibt Lemgo in Liga 1, so wäre ein Turnaround denkbar in 2-3 Jahren und man könnte wieder in die obere Tabellenhälfte kommen. Aber auch hier treffe ich Annahmen, die anders ausfallen könnten.

    David G.,
    du kannst es Dir gar nicht vorstellen, wie schön es ist mal mit jemand beim Thema Sport auch über die Finanzen und co zu diskutieren, der auch mal weiß, wovon er redet! Vieles hast ja schon gesagt, bzw. auch andere.

    oko


    Das steht aber nicht welche Kontrollfunktionen jetzt wieder greifen, bzw. welche bestehenden in einem bestimmten Zeitraum nicht umgesetzt, oder sogar absichtlich ausgesetzt wurden. Vielleicht wurden bestimmte Kontrollmaßnahmen (aus welchen Gründen auch immer) nicht durchgeführt, weil man bestimmten Personen einfach vertraute ??? (z.B. VZ)

    WIR alle spekulieren, interprätieren und lesen zwischen den Zeilen...jeder eben auf seine Weise, jeweils mit der Brille wohin seine Sympathien eben gehen. 8o


    Noch als Nachtrag/Ergänzung zu Eurer Diskussion um die Kontrollen. Wie David G. sagt, sind die Gründe erstmal sekundärer Natur für den Status Quo, was die Finanzen angeht. Wichtig wird die Frage nach dem Warum, Weshalb, Wieso, die Du stellst, doch erst dann, wenn's um "daraus lernen" geht, bzw. wo sind welche Fehler gemacht worden? Ich würde z.B. die Frage stellen, ob es wirklich klug ist ein bestehendes System nicht zu ändern, wenn es nicht funktioniert hat (so liest es sich ja). Wann wird das dann wieder nicht funktionieren?

    Was nun eine Spekulation angeht, warum die Kontrollmachanismen nicht gegriffen haben, was passiert ist, so würde ich auf das tippen, was es bei Magath und Schalke gegeben hat. Ausgaben über Betrag X hätten zwar abgesegnet werden müssen vom AR/Vorstand, Magath hat aber wohl einfach nicht gefragt! Bei Magath war das sicher "Größenwahn", nach dem Motto, "warum soll ich Leute fragen, die eh nichts verstehen". Das würde ich bei VZ weniger denken/vermuten, sondern eher, er meinte erkonnte nicht mehr anders oder es war so "Usus" in Lemgo und er hat da weitergemacht, wie es schon immer war?!


    @all,
    in meinen Augen fehlten bisher noch so manche Punkte, bzw. Ergänzungen zu bereits genannten Punkten:

    1. Typische, im Sport gern genommene "Schulddarstellung" (ausbleibenede Zuschauer) um abzulenken
    Wer findet den Fehler?

    Zitat

    ...
    Lemgo (WB). Siegfried Haverkamp redete vor etwa 50 Gesellschaftern des TBV Lemgo Klartext. »400.000 bis 500.000 Euro«, teilte der Beiratsvorsitzende beim jährlichen Treffen mit, »werden Ende der Saison fehlen, wenn sich nichts ändert.«

    Ursache dieses vom TBV-Beirat befürchteten Fehlbetrags sei in erster Linie die zurzeit geringe Zuschauerresonanz bei den Heimspielen in der Lipperlandhalle. »Die Zuschauer honorieren unseren Kampf noch nicht in dem Maße, wie es nötig ist«, stellte Haverkamp fest. ...

    Aktuell sind es ca. 3k im Schnitt (6 Heimspiele), 1k zu wenig bei 20 Euro Durchschnittspreis und über 17 Spiele sind zwar 340k, aber hier habe ich extrem hoch gegriffen. Bei meiner Rechnung wären das zwar ca. 70-80% und die Aussage würde passen, passend gerechnet dürfte der "Hauptgrund" aber wohl eher kleiner als 50% sein, z.B. kommen noch alle Zuschauerreichen Spiele, wie gegen Kiel, Hamburg, RNL, SGFH, Füchse - und jetzt sag mir keiner, das wäre nicht berücksichtigt worden von Haverkamp, das wäre dann ja noch amateurhafter. Also lange Rede kurzer Sinn, da wird etwas ein "Grund" zugeschoben, der wirklich nur zu einem kleineren Teil auch der Grund ist um eben von anderen Dingen abzulenken, wie wohl die "nicht erfolgten Einsparungen" bisher. Und das ha obwohl ich schon nicht eingeplante (sollten es ja nicht sein) Gehaltseinsparungen durch Verletzungen ansprah, wo mir der Lobbyist TCLIP ja bisher leider nciht die Fakten lieferte, welche TBV-Spieler über 42 Tage ausfallen und wie lange vermutlich! Also wäre das Loch bei gesunden Spieler evtl. noch größer?! Bzw. wäre es gleich groß, weil mit mehr Erfolg mehr zuschauer dagewesen wären und es sich ausgeglichen hätte?

    2. WIE würde ein evtl. bleibendes Loch gestopft?
    Die Frage wurde von Steinar ja schon richtig in den Raum geworfen und David G. ging auch schon drauf ein. Es riecht förmlich nach "Darlehen", sprich das Geld würde auch in Zukunft fehlen, bzw. muss eben zurück gezahlt werden. Die zögerliche Haltung könnte aber zusätzlich noch bedeuten, dass sie eben selbst noch lange nicht sicher sind inzwischen wenigstens die Sachlage richtig zu kennen. Indiz hierfür ist die relativ frische Aussage bzgl. weiterer Verprflichtungen bzgl. Spieler Patrail, die noch nicht lange bekannt sind.

    3. WARUM wurden das Einsparpotential nicht schon umgesetzt?

    Zitat

    "Die Anschlussfinanzierung, zu der es kommen musste, hat sich trotz Sponsoringzusagen in der benötigten Größenordnung als nicht umsetzbar erwiesen. Außerdem haben wir das Einsparpotenzial von 300.000 Euro noch nicht verfolgen können"


    Man verpflichtete zu Saisonbeginn 5 Spieler, sicher eher günstige, aber wenn man gegen ne Pleite kämpft, ist schnell auch ein günstiger Euro einer zu viel, obwohl eine Lücke von anscheinend weit über 1 Mio vorhanden war/ist? Es wirkt für mich noch so, dass das Verhältnis Ausgaben zu Einnamen immer noch ungesund, eher sehr ungesund ist!

    4. Ungesundes Verhältnis Ausgaben zu Einnahmen
    Genau darauf geht man in Lemgo nich ein, bzw. ich habe es nicht mitbekommen. Und genau hier wird aber der Hase im Pfeffer liegen. Hätte man das inzwischen im Griff oder nahezu im Griff, so würde sicherlich das klar hervorgehoben werden in öffentlichen Verluatbarungen/Interviews. Da das fehlt, ist man in Lemgo wohl noch weit davon weg zu gesunden, sondern man ist einzig und allein in der Phase das Überleben in naher Zukunft zu sichern. Es wird immer nur von Lücken, Schließen, etc. gesprochen, aber es ist ja nichtmal bekannt, wie hoch etwaige Schulden sind.

    FAZIT: David G. hat wohl mit seiner Einschätzung von vor ein paar Tagen viel eher Recht als der Lobbyist TCLIP, dessen Einschätzungen sich ja jetzt schon als falsch erwiesen haben! :D Lemgo hat noch viel vor sich, der bericht bzgl. Lichtlein und Wetzlar erscheint nun noch glaubwürdiger und passt voll ins Bild.

    es wurde detailliert aufgezeigt, wodurch und wie es zu den finanziellen einbußen kam und wie man damit bilanztechnisch umgeht um auch wirklich alles damit vom tisch zu haben.
    es wurde auch aufgezeigt, wie und wo dadurch noch der schuh drückt und der verein -eben auch durch die geselllschafter-dies zu beheben gedenkt.
    weiterhin wurde erläutert, daß ab sofort wieder bestimmte kontrollmechanismen greifen, die solche vorherigen situationen in zukunft verhinden.
    auch wurde nochmals betont vom beirat, daß deren bisherige aussagen auch weiterhin gelten-was auch die finanzierung betrifft, ungeachtet dessen der tbv den weg weiterhin mit jungen-möglichst-deutschen spielern gehen will und es gab deutliche signale vom trainer, dies auch in zukunft mitzutragen .
    durch die -zumindest nach innen,eben denen die es tatsächlich auch was angeht- deutlich gezeigte transparenz der vorgänge, gab es zwar einige kritische fragen, aber insgesamt verlief der abend sehr konstruktiv und richtungsweisend.

    mfg

    Auch wenn schon passende Kommentare dazu dastehen, ich kann's mir nicht verkneifen!

    Viel Lärm um Nichts!

    Schreibst viel, stellst alles gut dar und nennst wirklich keine Fakten, aber mal so wirklich gar nichts! Man könnte meinen, es sollte ne presseerklärung des TBVs sein?! sorry, sowas ist wertloser als wertlos und wie es ja übrigens scheint, hast Du Dir mit Deiner einschätzung von vor ein paar Tagen eher die Eier im Reißverschluß eingeklemmt, dass der Etat gedeckt sei! :D:D:D Hat's der TBV wirklich so nötig, dass in nem Forum BERECHTIGTE Kritik verwaschen werden soll?

    EllaK,
    danke für die Info! Da ich nicht in der Halle war ist das natürlich sehr interessant für mich.
    Was den gesuchten Spieler angeht, so ist das natürlich nicht so einfach, aber im Handball in meinen Augen dann doch nicht so schwer, WENN man sich auskennt. Nur ist es ganz wichtig, dass es ein Typ "Shooter" ist und kein Rückraumspieler, der eher über andere Eigenschaften ins Spiel kommt. Diese sind wirklich schwerer billig zu finden, auf der anderen Seite sind sie aber statistisch wieder einfacher zu filtern, eben über Tore. Vermutlich muss man ins Ausland um dort jemand passendes zu finden.

    oko,
    wenn's wirklich nur das ist, OK, ich hatte durch die Interviews von Brack bzgl. Torhüter auch die Gedanken, dass er ihm noch zu jung sein könnte?! Vor nicht allzu langer Zeit hatten wir z.B. ja eine Nr. 1, die wirklich extrem unkonstant war.

    Ein schwer einzuschätzendes Spiel, da der Gegner die Einschätzung viel schwerer macht, sprich, wie würde das gegen andere Teams aussehen?

    Ansonsten sah ich gestern folgendes:

    Positiv:
    Ganz klar Paul Bar an erster Stelle, ich finde ihm sollte man weiter ab und an mal Chancen geben, das gestern war jedenfalls saustark! Ich bin geneigt zu sagen, er ist eigentlich stärker als Putera. Und das Gefühl hab ich nicht erst seit gestern, ich and ihn bisher oft stark, wenn ich mal was von ihm sah was aber halt bisher relativ selten war.
    Daneben fand ich noch Skvaril wirklich interessant. Es war zwar nur ein Tor, aber seine Art zu spielen fand ich vielversprechend für die Zukunft, auch wenn er weniger Tore als verworfene Bälle am Ende hatte.

    Negativ:
    Wessig, das ist hoffentlich nicht noch was weiter schlimmeres. Und Schlinger, wo ich gestern zum ersten Mal von den anscheinend doch größeren Schulterproblemen hörte, die zu ner OP und monatelangem Ausfall führen könnten.
    Die inzwischen wirklich extrem vielen Ausfälle sind nicht mehr zu verkraften, vor allem da einfach alle "Shooter" fehlen, wenn das Problem nicht nur extrem Kiel-begründet war, dann ist das ein riesiges Problem für unseren Abstiegskampf. Dann MUSS entweder jemand richtig starkes fürn Rückraum nachverpflichtet werden und zwar ein Shooter oder in allen kommenden Spielen MUSS über 60 Min absoluter Tempohandball gespielt werden um 15 oder mehr schnelle Tore pro Spiel zu erzielen.

    Der Ermessensspielraum in einigen Situationen reicht gefühlt manchmal von Weiterlaufen lassen bis Rot (z.B. bei Foul im Gegenstoß). Dass Schiedsrichter "nicht gewinnen" können, sehe ich nicht so. Es gibt zwar einige Hallen, in denen das Publikum per se jede Entscheidung gegen das Heimteam mit Schieberrufen (und mehr) begleitet, es gibt aber auch andere. Es gibt durchaus auch Spiele, wo am Ende beide Teams mit der Leistung der SR zufrieden sind und die Zuschauer (größtenteils) auch. Das müssen aber nicht zwangsweise die Spiele mit der objektiv besten Leistung gewesen sein.

    Mal vorab, sehr interessante und gute Diskussion mit Dir!

    Was Du bzgl. "Zufriedenheit mit SR" sagst, das stimmt natürlich, aber genau darum meine ich ja, die SR können eigentlich nicht gewinnen. Damit meine eben "insgesamt" und nicht mal auf ein Spiel gesehen. Ich war z.B. gegen FAG mit der SR-Leistung zufrieden, gegen Essen fand ich sie ziemlich miserabel. Beide Male gewann mein Verein, sprich das war nicht der Grund, gegen FAG bekamen die SR sogar mehr "Zunder" vom Publikum als eben gegen Essen. Gegen Essen waren sie wirklich unterirdisch, auf beiden Seiten, was es im Endeffekt erträglich machte. Gegen FAG gab's auch mal Fehler (auf beiden Seiten), aber insgesamt war das schon eine bessere Partie von den SRs, evtl. sogar leicht zu Gunsten für den HBW. In beiden Spielen waren aber die SRs nicht spielentscheidend, was das wichtigste überhaupt ist.

    Wobei ich auf jeden Fall bleibe, es gäbe noch richtig viele Verbesserungsmöglichkeiten für die Problematik "SR", immer wiederkehrende Fehler könnte man auf jeden Fall viel mehr Abstellen und ein psychisches Coaching wäre bestimmte vorteilhaft.


    Der Ermessensspielraum verursacht in meinen Augen unnötigen psychischen Stress bei allen Beteiligten, hauptsächlich aber bei den Schiedsrichtern, die halt blitzschnell eine Entscheidung treffen müssen, die mit Sicherheit irgendwem nicht passt. Spieler, Trainer und Zuschauer wünschen sich je nach Situation bei der eigenen Mannschaft mal ein Auge noch zuzudrücken und bei der gegnerischen Mannschaft dann die konsequente Bestrafung. Wenn jeder klar weiß, woran er ist (und das auch noch klar durchgesetzt wird), dann wäre man in meinen Augen schon mal einen erheblichen Schritt weiter. Das ist auch der einzige Vorteil, den ich in der neuen Regeländerung in der Torwartfrage sehe.

    Da es in meinen Augen praktisch nicht machbar ist, Regeln ohne Ermessensspielraum, sollte sowas zwar nicht aus den Augen verloren werden, aber alles andere als oberstes Zeil sein!

    Was einen "psychischen Stress" angeht, da würde ich ganz anders ansetzen. Wievielen Schiedsrichtern ist denn klar, dass sie einfach nciht gewinnen können? Als Schiedsrichter wirst Du machen können, was Du willst, Du hast nahezu immer ein Publikum gegen Dich (außer Du pfeiffst offensichtlich für das Heimteam), Du hast Spieler, Trainer, Vereinsverantwortliche gegen Dich, etwas anderes ist praktisch einfach unmöglich! Und diese Problematik ist wohl sogar relativ unabhängig von der eigentlichen Leistung, die Schiedsrichter bringen. Das macht das ganze psychisch sicher nochmal deutlich schwieriger. Wenn man also hier wirklich was machen will, dann sollte man die Schiedsrichter vielleicht sogar psychisch betreuen, vorbereiten auf unvermeidliche Probleme.

    Zitat

    Bei anderen Dingen gibt es "eigentlich" keinen Ermessensspielraum, die Praxis sieht aber doch ab und an anders aus. Wenn ich z.B. sehe, wie bei der Ausführung der schnellen Mitte immer mehr geschludert wird und regelrecht durch die Ausführenden konsequent versucht wird sich einen Vorteil zu verschaffen und die einzige Konsequenz eine erneute Ausführung des Angriffes ist - das Verhältnis (Wiederholungen/unkorrekte Anwürfe) immer noch deutlich zu Gunsten der Angreifer - dann stimmt da was nicht. Pfeift ein Gespann hier konsequent, dann darf es sich hinterher sicher sein, dass irgendwer den Vorwurf erhebt sie hätten das Spiel zerpfiffen. Das gleiche gilt auch für die anderen Punkte, vor allem die Schritte. Bei anderen Punkten (z.B. abgestanden, ballferne Offensivfouls, Abwehr im Raum) verbietet es oft die Perspektive dort eine qualitative Beuerteilung über die kompletten 60 Minuten vorzunehmen, von daher lässt man es lieber direkt bleiben.

    Eine gute Schiedsrichterleistung kann eigentlich nicht "gelobt" werden, da sich dann ziemlich sicher 2 Mannschaften irgendwie doch benachtiligt fühlen, bzw. diejenige, welche gewonnen hat, weniger und diejenige, welche verloren hat, umso mehr! Das liegt nunmal in der Natur der Sache. Da wären wir dann eben wieder bei der psychischen Betreuung, denn eine solche Erkenntnis von den Schiedsrichter darf ja auch nicht dazu führen, dass sie "abheben". Denn auch hier ist das ne psychische Gratwanderung und sowas wie "dann verfolg ich's eh nicht, weil nicht machbar" oder was auch immer, darfs einfach nicht geben, also vor allem gedanklich. Das es Fehler über 60 Min geben wird, das liegt dagegen auch in der Natur der Sache. Wobei "abgestanden" in meinen Augen durch den torschiedsrichter schon viel mehr "beobachtet und bewertet" werden könnte.

    Zitat

    Und außerdem, wenn man als Zuschauer versucht dem Spiel so zu folgen, dass man praktisch in Gedanken die Entscheidung für zwei SR trifft, dann kann das doch nur schief gehen. ;)

    Natürlich bleibt eine Bewertung über 60 Min ebenfalls subjektiv (egal ob Halle oder TV, nur in der Halle noch mehr weil eben Zeitlupen fehlen) und man muss selbst vorsichtig sein bei der eigenen Bewertung, auf der anderen Seite gibt es doch viel zu häufig Schiedsrichterbewertungen/-entscheidungen, wo man sich echt fragen muss, ob die zwei ihren Blindenstock in der Kabine vergessen haben. Und was mich so MASSIV stört, dass gerne extrem schauspielfördernd gepfiffen wird! Im Fußball fällt das extremer auf, da oft entscheidenderen Charakter, aber wie oft wird der Spieler für versuchte Standhaftigkeit am Ende bestraft?

    Beispiel(e) aus m Handball - Kontersituation
    1 - Der Konter wird versucht durch ein taktisches Foul zu unterbinden und stark beeinflußt, lässt der Passgebende Spieler sich fallen, gibt's normal 2 Min, versucht er irgendwie das zu "regeln", dann gibt's die 2 Min im Nachhinein so gut wie nie, slebst wenn der Konter entscheidend damit behindert wurde
    2 - Der relativ frei aufs Tor zulaufende Spieler wird etwas vor dem Wurf noch gut angegangen, am Ende kann er zwar noch (relativ) frei werfen, der Ball geht nicht rein, das wird dann ab und zu laufen gelassen, weil er ja "frei" werfen konnte?!

    Beispiel aus dem Fußball - im Strafraum
    Wie häufig kommt es da zu "entscheidenden" Berührungen, wo der Stürmer ins Straucheln gebracht wird und dann kein Elfer gegeben wird, weil er ja nicht gefallen ist?!

    Ganz wichtig also, "Foul bewerten" und nicht "Foulergebnis bewerten"!

    Die Liga hat sich in den letzten 1-2 Jahren in meinen Augen sehr stark verändert. Die obere Tabellenhälfte (1-10) war sowas wie eine "geschlossene Gesellschaft", wo wirklich kein Verein von unten eindringen konnte. Der Grund hierfür waren in meinen Augen einfach zu große Diskrepanzen im finanziellen Bereich, sprich Etat und damit verbundenen Gehaltsmöglichkeiten. Klar hat sich die obere Tabellenhälfte auch nochmal geteilt, aber spannend ist/war nun wirklich was anderes.

    Namentlich waren das die Vereine:

    THW Kiel, HSV Hamburg, Rhein-Neckar Löwen, SG Flensburg-Handewitt, Füchse Berlin/HSG Nordhorn, Frisch Auf Göppingen, SC Magdeburg, VfL Gummersbach, TBV Lemgo, TV Großwallstadt

    Wie sich nun herausstellte, haben da nicht wenige Vereine eben über ihren Verhältnissen gelebt, ihre ambitionierten/hohen Etats waren lange nicht gedeckt und die große Diskrepanz zu den Vereinen der unteren Tabellenhälfte war eher Wettbewerbsverzerrung, denn ein echter Unterschied. An absolute Topspieler hatten die unteren Vereine kaum ne Chance heranzukommen, da 50-100% Etatunterschied sich nunmal so deutlich im möglichen Gehaltsangebot ausmachten, dass eine größere sportliche Diskrepanz entstanden ist und Spieler, die bei unteren Mannschaften gut spielten waren einfach in keiner Weise mehr zu halten.

    Inwzwischen ist/sind bei 4en "dieser Liga" massiv Probleme aufgetreten, HSG Nordhorn musste runter und bei Lemgo, Gummersbach und Großallstadt stand/steht die wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel. Hier kommt noch hinzu, dass selbst die absolut größten der Liga (wirtschaftlich gesehen) ebenfalls den Gürtel enger schnallen mussten/müssen. Dadurch sanken die Sielergehälter, Spieler müssen eher wieder froh sein überhaupt nen Verein in Liga 1 zu finden, denn nur darauf zu schauen, wie hoch der monatliche Gehaltscheck sein wird. Das ermöglichte den unteren Vereinen sportlich ganz neue Möglichkeiten, sie konnten Spieler verpflichten, die vor 2, 3 Jahren schlichtweg unmöglich gewesen wären, diese Saison waren das:

    HBW: Theuerkauf
    HSG Wetzlar: Michael Müller, Tiedtke
    Hannover-Burgdorf: Patrail, Ziemer, Mocsai
    TuS Nettelstedt: ---
    MT Melsungen: Kubes

    und vor allem konnten neben den Neuverpflichtungen auch so mancher Leistungsträger gehalten werden, der vor einigen Jahren wohl weg gewesen wäre. Ganz einfach wurden also die unteren Mannschaften stärker und die oberen schwächer, weshlab Tagesform und ähnliches in Spielen wieder viel mehr entscheidend wurde. Diese Veränderungen betreffen inzwischen sogar nicht nur die wirtschaftlich angeschlagenen Vereine wie Lemgo, Gummersbach und Großwallstadt, sondern sogar die welche von den Problemen der dreien hätten profitieren können, FAG und SCM. Die müssen sich nun auch mit "stärkeren" Gegnern rumschlagen und verlieren da viel eher mal Punkte als noch vor 2-3 Jahren. Klar gab's auch früher mal nen Punktverlust gegen ne Mannschaft von 11-18, jetzt ist das aber viel eher vor, wenn man etwas schwächelt. Ganz stark muss damit gerade die FAG umgehen, die wirtschaftlichen Möglichkeiten in Verbindung mit den Ligaveränderungen hätten eigentlich die Chance eröffnen können/sollen, oben anzugreifen, stattdessen sieht die Realität mal ganz anders aus, Formschwäche führt durch die stärkeren Gegner viel eher zu Punktverlusten, die man vor 2-3 Jahren eben wegen der größeren ualitätsunterschiede eher vermieden hätte.

    Die Frage ist nun, WIE GEHT ES WEITER?!

    Ändern sich nur die Namen, wie HSG Nordhorn zu Füchse Berlin oder werden auch die nächsten Jahre in der Liga viel spannender? Ich denke, das ist noch unklar, weil diese Frage davon abhängen wird, wie sich die Vereine finanziell entwickeln werden? Wird Wetzlar beispielsweise wirtschaftlich deutlich stärker (oder geben sie einfach nur mehr Geld aus), wird Hannover-Burgdorf zu nem "Großstadtverein" (gemacht oder bleiben sie auf habwegs normalem Niveau, etc. - oder bleiben die Vereine in den Etats einfach näher beieinander, dann wird es so bleiben, wie aktuell, was ich auf jeden Fall extrem begrüßen würde.

    Was man hier auch nicht vergessen darf, sind die Veränderungen außerhalb Deutschlands. Das die spanische Liga auch massive finanzielle Probleme hat(te), begünstigte ja auch diese Veränderung, sonst äre ein Patrail für Hannover evtl. auch nicht machbar gewesen um ein Beispiel zu nennen.

    Das Problem ist der große Ermessensspielraum, zudem soll das Spiel ja nicht "zerpfiffen" werden. Klar sind die 50/50-Entscheidungen immer ein Problem und klar kann das problematisch sein, wenn die dann 60/40 oder noch gravierender ausfallen. Das kann man aber nur lösen, in dem man zu mehr 100/0-Entscheidungen kommt und gerade das ist teilweise auch von den Vereinen nicht gewünscht (Man muss doch nicht jeden Pups pfeifen).

    Abwehr im Kreis ist ein ganz großes Thema, da habe ich das Gefühl, dass die meisten SR sich gar nicht der Zwangsbedingung "klare Torchance" bewusst sind, wenn sie Abwehr im Raum pfeifen oder diese dann in dem Zusammenhang sehr weit fassen, während man in anderen Bereichen dann viel mehr Spielraum hat.

    Offensivfouls ist eins der schwierigsten Themen und war ja auch hier bei Kopco/Myrhol thematisiert. Da können manchmal Nuancen entscheiden zwischen noch regelkonform und nicht mehr. Zumal man als Zuschauer gerade bei den Fouls am Kreis oftmals gar keine Chance hat das zu bewerten, wenn man den Ball verfolgt.

    Aber grundsätzlich sind diese ganzen Dinger Abwehr im Raum, Offensivfoul, Schritte, Abgestanden/im Kreis abgesprungen (kommt auch noch dazu) die Dinge, die man als Zuschauer/Spieler/Trainer dem SR einfach glauben muss. Wenn man da versucht selbst eine Bewertung vorzunehmen, dann kann die spätere Leistungsbewertung nie wirklich gut ausfallen.

    Also ich sehe den Ermessensspielraum nicht als Problem! Warum?

    Schritte, Abgestanden, Abwehr im Kreis und trotzdem Stürmerfoul - Das sind nur drei Dinge, die immer wieder falsch gepfiffen werden, wo es aber keinen Ermessensspielraum gibt. Also gibt es eben schon genug Situationen, wo es nicht um Ermessensspielraum geht, aber die Schiedsrichter immer wieder oder gar häufig (Schritte) falsch pfeiffen.

    Auch finde ich es absolut verkehrt als Lösungsvariante vorzuschlagen, dass man einfach den Schiedsrichtern glauben muss. Mich würde z.B. mal interessieren, ob den Schiedsrichtern ihre Situation/Wichtigkeit überhaupt bewusst ist?! Sie müssen "ganz einfach" vor allem eines erfüllen, auf beiden Seiten nahezu identisch pfeiffen/bewerten! Vor allem aber mal damit anfangen, die wirklich unstrittigen Dinge, wie oben genannt, Schritte, Abgestanden,... auch entsprechend zu pfeiffen! Wobei ich bei den letzten gesehenen Spielen insgesamt nicht so viel an den Schiedsrichtern auszusetzen hatte, was wirklich schon ganz anders war, egal ob mein HBW mitwirkte oder ich relativ neutral ein Spiel schaute.

    Volle Zustimmung!
    Gerade deinen Vergleich zur internationalen Härte finde ich interessant! Wenn man sieht, wie Hens im letzten Turnier einen nach dem anderen neben das Tor gesemmelt hat und dabei fast immer einen Freiwurf haben wollte, zeigt das genau das. Und nicht nur Hens betraf das. Ich finde es teilweise erschreckend, wie die BuLi-Schiedsrichter heutzutage auf Schauspielerei reinfallen. Bei einigen Mannschaften scheint es mehr, bei anderen weniger ausgeprägt zu sein, diese Art zu pfeifen auszunutzen. Und ich mag behaupten, dass die Gummersbacher Mannschaft, mit Ausnahme von Mahé, mit am wenigsten bei diesem Spiel mitmacht, während dies bei den Löwen im letzten Spiel recht häufig zu sehen war.
    Was mir bei diesem Spiel besonders auffiel, war, dass gerade die Auswärtsmannschaft vermehrt "für ihre Schauspielerei belohnt" wurde (ok, vielleicht war das auch nur bei ihr vorhanden^^), was ja nicht gerade typisch für Handballschiedsrichter ist. Es scheint, als ob der aktuelle Tabellenführer stets einen gewissen Schiedsrichterbonus genießt, ohne da jetzt etwas unterstellen zu wollen.. ;) aber es war beim THW in den letzten Jahren auch oft so, dass viele kleine Entscheidungen, vor allem in den kritischen Situationen, dann doch eher pro THW gepfiffen wurden. Ich kann mich irren, vielleicht liegt es auch an der unbestrittenen Vereinsbrille, aber das war so mein Eindruck.

    Ja, es gibt Schauspielerei, ABER es wird viel zu oft Schauspielerei unterstellt, wo's nun wirklich kompletter Humbug ist! Und das gebrachte Beispiel "Hens" ist insgesamt schon so eines. Ihr habt Du alle mal selbst Handball gespielt (wohl die meisten hier) und was passiert, wenn da bei nem nicht optimal vorbereiteten/ausgeführten Sprungwurf geschubst wird? Man fliegt schnell sogar böse auf die Schnauze und der Wurf geht schnell ganz woanders hin. Und gerade Hens ist so einer, der relativ häufig die unvorbereiteten Sprungwürfe nimmt und da sehr stark in Rücklage ist. Das ist für mich nun wirklich keine Schauspielerei!

    Und ganz wichtig, man darf sich nicht vom FERNSEHEN und den ZEITLUPEN blenden lassen, also wenn man ein Spiel am TV anschaut. Kleine Berührungen sehen da dannoft wie nichts aus, aber diese reichen in gewissen Situationen locker aus und man bewertet das dann gerne ganz anders, wei's ja nach "fast nichts" aussieht. Sieht man extrem gern im Fußball, ne kleine Berührung im Sprint, der Stürmer fällt oder kommt deutlich aus dem Tritt, da wird dann gern davon gesprochen, dass es ja nichts/fast nichts war und somit der ausbleibende Elferpfiff ja richtig war. Von all den Reportern, die dies Gebetsmühlenartig von sich geben, würde ich diejenigen mal gern sehen, die sich da in nem Sprint bei so ner kleinen Berühung noch so locker auf den Beinen halten würden!!!

    Im Handball ist da für mich auch viel eher das Problem der "Schiedsrichter-Willkür", Von 10 solchen "Hens-Fouls" werden dann 5 gepfiffen und 5 nicht, Abwehr im Kreis, einmal gibt's nen 7m, das andere Mal nicht. Schritte werden auch nur alle Schaltjahre mal gepfiffen, Stürmerfouls mal ja, mal nein, fällt da nun bei der einen Mannschaft die Quote von all den "Ich pfeif's mal, mal nicht"-Entscheidungen 60:40 aus und bei der anderen 40:60, dann ist das schnell spielentscheidend!

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    Ich antworte hier auch noch kurz bzgl. "VfL und Abstiegskampf angenommen", wie es bei der Mannschaft selbst aussieht, k.A., ich meinte vor allem das Umfeld. Klar ist die Mannschaft absolut wichtiger, aber das Umfeld kann sowas in die Mannschaft reintragen.

    Interessant.. Gerade noch habe ich mit überlegt, ob ich das Thema Verletzungen nicht mal in der HE ansprechen sollte.
    Ich habe denselben Eindruck wie S-Arena. Auch ich denke mir schon seit einigen Wochen, dass diese Verletztenmisere momentan sehr extrem ist, und das gleich bei mehreren Vereinen: Lemgo, Balingen, Großwallstadt, Flensburg.. und ständig kommen weitere hinzu. Auffällig ist aber auch, dass es diesmal gleich mehrere Mannschaften mehrfach trifft und andere quasi gar nicht.
    Liegt das vielleicht an den jeweils herrschenden Bedingungen wie Saisonvorbereitung, Trainingsgestaltung, Warmup, Betreung durch den Physio u/o Arzt, allgem. Fitness der Spieler etc. ??
    Muss man deshalb gleich von Regeländerungen sprechen? Wenn ich mich richtig erinner, resultieren die meisten der aktuellen Verletzungen nicht aus groben Fouls. Die meisten sind beim laufen umgeknickt oder beim Sprung auf einem anderen Fuß gelandet und umgeknickt.
    Liegen die Gründe vielleicht in der enorm hohen Belastung der Spieler durch den engen Spielplan der HBL und der EHF?
    Ich finde, das ist ein spannendes Thema und sollte vielleicht mal diskutiert werden.

    Also zu den letzten zwei schlimmen Verletzungen vom HBW:

    Puhle - blöder Zusammenprall nach nem Wurf, PP, dumm gelaufen, keiner kann wirklich was für
    Gutbrot - Das war ein hartes Foul, eben ein solches, wo man sich so verletzen kann. Man darf aber auch hier eben nicht vergessen, dass Handball ein Spiel mit Körperkontakt und dazu schnell ist. Das bekommst mit Regeln nicht verändert ohne das Spiel komplett zu verändern. Auch schlimme(re) Fouls sind oft nur ein Resultat von Sekundenbruchteilen. Nimmt man das "banale" Arm/Hand ins Gesicht, wo im Normalfall ja man auf Schulter/Brust geht, der Angreifer aber schnell was anderes macht und schon ist die Hand im Gesicht.

    Ich seh jetzt auch keine so große gefühlsmässige Veränderung in der Verletzungsproblematik insgesamt, es gibt halt Vereine, die's echt hart trifft/getroffen hat (Lemgo, HBW, inzwishen SCM, SGFH, ...) und auf der anderen Seite sind' relativ viele Vereine mit so gut wie keinen Verletzungsproblemen, HSG, MT, RNL,...! Aber auch da würde ich nicht pauschal auf Training, Trainingsintensität, Ärzte, etc. schauen, sondern man müsste wirklich zuerst schauen, WIE die jeweiligen Verletzungen zu stande gekommen sind.

    Ein TW mit Kreuzbandriss ist definitiv "Pech", eine Schulterverletzung, wenn da gefoult wird, auch das hat nichts mit Ärzte Training, etc. zu tun. Und wie sich eben bei den anderen Vereinen die Spieler verletzten, das weiß ich eben nicht.

    Edit sagt noch: Die Verltzung des Göppingers im selben Spiel war auch eher so ne "Pech-Sache", zewi/drei Spieler kämpfen um nen freien Ball und ein Balinger fiel glaub unglücklich auf den Fuß vom Göppinger. Ich hoff, ich habe da jetzt nichts durcheinander gebracht, so wären es halt in einem Spiel 3 schwerere Verletzungen, aber niht wirklich übertriebene Härte, sondern vor allem saudummes Pech.

    ...

    Eigentlich wollte ich meinen Sohn in einen Handballverein "stecken", bin mir aber nicht mehr sicher, ob ich ihm damit was gutes tue.

    Hierzu vorab, Kinder sind keine Wesen, die man in Watte packen soll/darf! Egal ob nun Handball oder was auch immer, Kinder in Watte packen ist ein komplett falsches Elternmuster!

    Zum Rest, mein Gefühl würde z.B. sagen, dass Handballer weniger verletzt sind als beispielsweise Fußballer, eine "Veränderung" gegenüber der Vorjahre kann ich nicht erkennen, aber das worüber Du sprichst, hat mit dem Handball von Kindern eh gar nichts zu tun.

    Auch als Außenstehender (Hamburg liegt ja nun doch viele Punkte hinter den beiden) ist es ein interessantes Spiel. Man erwartet hohes Niveau, aber nicht so hoch wie bei den Kieler Spielen, die dann zu langweilig werden.

    ...


    Da bin ich aber anderer Meinung, die Füchse haben zwar nur "-4" und Flensburg, bzw. Hamburg ja doppelt so viel, trotzdem sehe ich die Füchse mind. auf dem Niveau vom HSV, wenn nicht gar darunter! Geht z.B. das Spiel in Mannheim erwartungsgemäß verloren, dann ist Berlin nur noch 2 vor den beiden, hatte aber bisher den deutlich besseren/einfacheren Spielplan. Auswärts hatten die Füchse bisher nur die TuS als etwas schwereren Gegner von den Spielen, die sie auswärts gewonnen hatten. Ansonsten waren es der 15., 17. und 18. der aktuellen Tabelle. Die Füchse sind für mich von den Top5 die schlechteste Truppe und eben jene, die am ehesten Gefahr läuft von einem Überraschungsteam (HSG, TuS, Burgdorf) überholt zu werden.


    Mag daran liegen, dass die Mannschaft bislang ihr Soll erfüllt hat und der VfL Gummersbach im Vergleich zur letzten Saison wesentlich besser steht. Natürlich befindet man sich im weiteren Sinne im Abstiegskampf, aber das gilt für die halbe Liga. Hinzu kommt, dass in der Rückrunde mit Ausnahme des TV Großwallstadt und TuSEM Essen noch alle Mannschaften jenseits der Europapokalränge ins Oberbergische kommen werden. Man darf sich nicht zu sicher fühlen, aber im Moment ist die Lage noch sehr entspannt. Warten wir ab wie sich der VfL Gummersbach in Hannover, Lemgo und Neuhausen schlagen wird.


    Zum Spiel in Hannover:
    Chancenlos sehe ich den VfL Gummersbach nicht. Das mag an der Vereinbrille liegen, aber auch ohne Schindler und Mahe hat der VfL noch eine gute Sieben beisammen. Ich erwarte mehr taktische Abwechslung (Mladenovic auf RM, Shooter-Rückraum mit Pfahl/Putics/Krause, 4:2-Angriff mit Lützelberger und Kopco am Kreis, etc.), die zwar aus der Not geboren sein mag, aber eine Mannschafft wie Hannover vor Probleme stellen kann.

    klar ist der VfL nicht extrem abstiegsgefährdet, ABER genau das stimmt, "die halbe Liga ist im Abstiegskampf", weshalb sich nun wirklich kaum einer sicher sein kann/darf. Da ist der Abstiegskampf dieses Jahr größer als die vielen letzten Jahre davor (nicht VfL-bezogen, sondern Ligaallgemein). Wer weiß schon, ob diese Saison 20 Punkte überhaupt reichen? Bekommt Lemgo und/oder TVG nochmal ne zweite Luft, holt Neuhausen durch den Mannschaftsgeist vielleicht auch 20 Punkte? Und genau da sehe ich irgendwie nicht die Ernsthaftigkeit "Abstiegskampf" beim VfL, die es eigentlich sein sollte, erst recht, wenn sich noch ein sehr wichtiger Mann langfristig verletzt, denn genau der Punkt, Verletzungen, kann da schnell nen Ausschlag geben, wie der Abstiegskampf für das jeweilige Team verlaufen wird.

    hinzu kommt, dass Verweise auf den Spielplan diese Saison auch nicht mehr ganz so ausschlaggebend sind, da die Liga einfach enger ist, Spieltagsform mehr entscheidend ist, es viel mehr Überraschungspotential gibt. Viel wichtiger sind da doch eher die 4 Punkte mehr auf dem konto als eben Lemgo bzw. 5 auf den TVG.

    Aber mit unserem Statement immer schön bescheiden bleiben fahren wir ganz gut.
    Wir haben jetzt viele Seuchenjahre hinter uns, da ist es schwer wirklich glauben zu wollen wie es gerade läuft. Gegen Berlin erwarte ich zwei Mannschaften die um jeden cm kämpfen, einen Thomalla, der alle Register ziehen wird und Löwen, die die Krallen ausfahren.

    In meinen Augen gibt es aber einen Unterschied zwischen "bescheiden" und "übertrieben bzw. lächerlich". Wenn man wegen der letzten Jahre immer wieder warnt, OK, aber wenn man in jedem Spiel und sei es auch gegen ein noch so formschwaches Team, einen auf "Augenhöhe" macht, dann ist das eher lächerlich. Hier ist doch nicht nur die Frage nach den RNL entscheidend, sondern eben auch nach den Füchsen und die sind doch nun wirklich extrem angeschlagen! Wäre das Spiel in Berlin, OK, könnte man ja nochmal ein "warnen" verstehen, wobei ich der Meinung bin, dass aktuell selbst in Berlin die Füchse gegen die RNL wirklich gar nix zu kamellen hätten.

    Man darf also auch wirklich mal sagen, dass man im Normalfall das Spiel klar und eindeutig (was ja nciht heißen muss, 8 Tore vor, sondern einfach nur souverän) gewinnen wird. Augenhöhe gibt's gerade wirklich nicht! Die Füchse sind doch nichtmal stärker als beispielsweise Wetzlar, Nettelstedt oder evtl. sogar Hannover AKTUELL! Und da gerade ihr sogar für diesen Umstand stark mitverantwortlich seid, den Petersson (ich kann mir nie merken, wie man den schreibt, tt und/oder ss) vermissen die an wirklich allen Ecken und Euch hilft er extrem, müsste das Euch doch nochmal viel klarer bewusst sein?!