Vielleicht solltest du nach einem Spiel die Tastatur aus der Hand legen, eine Nacht drüber schlafen und dann schreiben. Die Schiris waren bei dem Spiel noch mit Abstand das erträglichste.
Beiträge von Brooks
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Ich persönlich finde deine Antipathien gegen die EU fast schon etwas pathologisch. Dass bei den Entscheidunge aus Brüssel und Straßburg die ein oder andere seltsame dabei ist, ist unbestritten. Aber die werden in nationalen Parlamenten ebenso unsinnig gefällt. Dass Deutschland die EU-Richtlinien manchmal zu 150 % umsetzt, ist nun auch wieder nicht Problem der EU, da lachen andere Staaten eher über uns. Die Wasserrichtlinie ist auch nur bei uns ein Problem, weil es in den meisten anderen Staaten eben schon historisch vom Staat getrennt oder, wie in den Niederlanden verfassungsrechtlich als Staatsaufgabe definiert und damit nicht angreifbar ist.
Was den Zypern-Soli betrifft, wird das nationales Recht, wenn das zyprische Parlament das Gesetz so beschließt, ansonsten keine EU-Gelder. Wüßte kein anderes Land, das sich über den Zonen-Soli beiuns aufgeregt hätte. Die deutsche Regierung hält im übrigen ein Gutachten unter Verschluss, das belegen soll, dass der zypriotische Wohlstand pro Kopf merklich höher als der deutsche ist. Dass den Steueroasen der Hahn um ein paar Grad zugedreht wird, kann ich jetzt nicht als Problem empfinden. -
Zufälligerweise spielen nun Weinhold und Glandorf in einer Mannschaft, füllen die Position unterschiedlich aus, beide erfolgreich und ins Mannschaftsspiel passend. Ist natürlich auch eine Frage, wie der Trainer und der Mittelmann die Fähigkeiten der Rückraumspieler nutzen kann?
Pfahl ist eine dritte Spielertypvariante - aber für clevere Gegner zu leicht durchschaubar und von den Leistungen her auch sehr wechselhaft, sowohl in der NM als auch im Verein. Insofern weiß ich nicht, welche Philosophie Heuberger da hindert, zuzugreifen?
..."Beide erfolgreich" würd ich jetzt mal nicht so stehen lassen, Weinhold hat schon eine eher bescheidene Hinserie gespielt, da war Glandorf schon erheblich erfolgreicher, aber das ist Ansichtssache. Weinhold hat dagegen bei der WM gefallen, weil er der weitaus spielstärkere Typ ist und damit auch besser in Heubergers Konzept paßt. Und ehrlich, Glandorf konnte nach meiner Erinnerung in der Nationalmannschaft nie so überzeugen wie bei der SG. Das war eher immer "Lemgomodus"
Ob jetzt Glandorf bei Heuberger spielt oder nicht, ist mir eher egal. Aber wenn ich mich in Heuberger reinversetze, dann stand der vor der WM erheblich unter Druck. Wenn dann dein Masterplan relativ kurzfristig auseinanderfällt, der eigene Job auf dem Spiel steht, der Schnauzer im Hintergrund alles besser weiß und der Kandidat alle Offerten zurückweist, dann aber nach NY zu einem Spaßturnier fliegt, ist's wohl menschlich nachvollziehbar, wenn da ein Kratzer ins Verhältnis kommt. Wenn der Ersatz dann auch noch erfolgreich ist und es nur wenig Grund gibt, wieder in alte Strukturen zurückzufallen, kann man anfangen, Heuberger zu verstehen. Über Pfahl sind wir komplett einer Meinung, der ist nicht nationalmannschaftsrelevant. Und ebenso wenig Kaufmann, aber da werden sich unsere Ansichten schnell wieder trennen.
Den zähl ich nicht zu den sieben/achtbesten RL mit deutschem Pass. Dafür macht er als Unterhosenmodell ein gute Figur... 
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Ich bleibe dabei: Der Bundestrainer sollte sich glücklich schätzen, dass Glandorf trotz allem noch für die NM auflaufen will und sollte sein bestes Pferd auf RR in der wichtigen Qualifikation auch einsetzen.Bei aller Wertschätzung von Glandorf. Aber was Holger bereit ist zu tun, kann nie und nimmer der Maßstab für Heuberger und seine Zusammenstellung der Mannschaft sein. Das stand evtl. einem Karabatic, Balic oder Stefansson zu, wenn überhaupt. Glandorfs Spielauffassung paßt derzeit perfekt zur SG, spätestens seit der WM habe ich echte Zweifel, ob sie noch in die Heubergersche Philosophie passt. Die Qualispiele werden einen relativ sicheren Hinweis darauf geben. Die Entscheidung Heubergers, den Umstieg auf die Jugend in einem solchen Tempo durchzuziehen ist sicherlich den Absagen zur WM geschuldet, dennoch sehr mutig. Ihm da von Flensburger Seite "Schwachsinn" zu unterstellen, liegt wohl eher an einem schneebedingtem Schulausfall als an Sachverstand.
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Du meinst also, die Sparkasse würde ohne THW-Engagement höhere Zinsen zahlen und die Provinzial höhere LV-Auszahlungen? Ist jetzt nicht dein ernst, oder?
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Also mit Landin, Aguinagalde, Lindberg, Entrerrios und Duvnjak kann ich sehr gut leben. Aber was machen Dibirow und Nagy im All-star-Team. Also auf Linksaußen gibt es aus meiner Sicht kein besseren als Anders Eggert und auf halbrechts war der Slowene Jure Dolenec der beste.
Der größte Witz ist die Wahl vom Mikkel Hansen zum MVP
. Zwar ist er einer der besten Handballer der Welt, aber nicht bei dieser WM. Aus meiner Sicht gibt es nur ein Spieler der diesen Titel verdient hat, nämlich Domagoj Duvnjak.Dibirow ist halt zusätzlich ein sehr guter Abwehrspieler, der auf außen und vorgezogen decken kann. Eggert ist in der Abwehr mit dabei, mehr nicht. Zudem kann Eggert wirklich nur außen, das zwar mit am besten in der Handballwelt, aber mit Einlaufen, einkreuzen von außen etc. ist Dibirov kompletter. Von daher kann ich die Entscheidung verstehen.
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Die Franzosen haben den "Einbruch" der Tunesier erzwungen, die Deutschen nicht. Ist ja schön, wenn ich mir meine Kräfte schön bis zu einem möglichen Finale einteile. Bringt mir nur nichts, wenn ich dann gar nicht dahin komme... Wenn droht ein Spiel uneingeplant zu verlieren, dann muss man auch mal bis an die Grenze gehen, um die Niederlage abzuwenden. Egal, was der "Turnierplan" sagt. Da nehm ich mir lieber gegen Frankreich ne Auszeit und schenke ab.
Wurde eigentlich schon mal in der Vorrunde eine WM/EM entschieden? Ich kann mich noch erinnern, wie wir 2004 schon mit der Mannschaft nach der Vorrunde heimfahren wollten und dann doch noch ein paar Tage Heidenspass im Kempatreff in Ljubljana hatten....

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Bei Lubo Vranjes spricht man zurecht immer von ruhiger und besonnener Time-Out Ansage.
Dass ein Vereinstrainer, der über Jahre täglich mit seiner Truppe arbeitet, andere Ansprachen hat als Heuberger, der mit den Jungs zwölf Einheiten absolviert hat, dürfte klar sein. An diesen Details scheitert so ein Spiel sicher nicht. Was wird eigentlich von Trainer und Spieler nach dem Spiel erwartet? Sack, Asche, Selbstgeißel und Litaneien von "wir sind scheixxe"? Dann kann man sich in den Bus setzen und heimfahren. Dass das positive genauso gesehen und gesagt werden muss, wie dass schwache analysiert, weiß doch heute jeder B- Klassentrainer. -
Find ich irgendwie schade, dass hier so undifferenziert auf Heuberger und die Mannschaft draufgehauen wird. Wenn der tunesische Trainer als Zeuge für Heubergers Fähigkeiten oder sein Gang herangezogen werden, ist das nicht wirklich zielführend. De Tunesier verfügen über beachtenswerte individuelle Fähigkeiten, arbeiten aber auch taktisch sehr diszipliniert. Dass die die Franzosen so lange ärgern konnten, verwundert nicht, das haben die Nachbarn nur mit der Routine ihrer Opas gewonnen, die die deutsche Mannschaft zwangsläufig noch nicht hat. Heubergers Fehler sind hier aufgezählt worden, die der Mannschaft sind mir eher aufgestoßen. Allein eine bessere Chancenverwertung hätte zu einem Erfolgserlebnis führen können und ein Teil der Kritiker wäre begeistert gewesen. Wenn ich hier was von "viel mehr Tempo" lese, muss ich schmunzeln, diejenigen sehen entweder zum ersten mal ein Turnier mit möglichen 11 Spielen oder so, oder halten die Tunesier für so blöd, dass ihnen ein Einbruch zwei Tage hintereinander passiert. Bei einem Turnier muss ich die sicheren Dinger reinmachen, das ist das a und o. De Fehlwürfe von Klein, Grötzki, Pfahl dürfen einfach nicht sein, da muss ich gar keinen Gang zulegen. Wenn die Abstimmung in der Abwehrmitte verbessert wird, fallen zwei, drei Tore weniger. Jallouz, Sanai und Bannour haben die erfahrene Franzosenabwehr einschließlich Omeyer genauso alt aussehen lassen. Die heimliche Schadenfreude hier kann ich nicht nachvollziehen.
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....Flensburg hat damals völlig verdient gewonnen und ich habe nie was anderes behauptet

Find ich nicht...

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Da macht sich der Kieler das Leben aber arg einfach.....

Uwe wäre ein prima Präsident. Bringt alle Voraussetzungen für einen Sportfunktionär mit. Man tau.....

Manchmal ist das Leben so einfach.

Man könnte im übrigen auch mal den Andreas Rudolph fragen, der hat ja jetzt viel Zeit, einen einwandfreien Leumund und den nötigen Ehrgeiz. Und die NM könnte nach jedem Turnier in Malle regenerieren.

Aber im ernst, ich habe nirgends für Schwenker gesprochen, und ich halt auch den Satz "besser für den dhb als für einen Konkurrenten" für begrenzt witzig. Aber das nicht wegen dem Prozess, sondern weil ich nicht für sonderlich integrativ halte. Die Anforderungen an den neuen Präsident sollten außerordentlich hoch sein, sowohl vom Netzwerk, vom Fachwissen wie auch von seinen Soft-facts her. Wenn nicht jetzt alle an einem Strang ziehen, dann auf lange Sicht nicht mehr.
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Wenn jemand in einem Strafprozess deshalb freigesprochen wird weil die Tat verjährt ist, hat diese Person dann auch keinen Dreck am Stecken ?
Schwenker ist ein absolutes nogo - und außerhalb der heilen Welt von Kiel werden das vermutlich (fast) alle so sehen
Wie geht das "Freispruch wegen Verjährung"?
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Schwenker ist mir herzlich egal. Mir geht's um zwei Sachen. Erstens, belegen oder Maul halten. Wenn Arcosh belegen kann, dass Schwenker Dreck am stecken hat, dann raus damit. Wenn nicht, dann einfach mal die Tastatur aus der Hand legen, wenn doofe Gedanken durchs Hirn schwirren. Und die Beifallsklatscher wie Horny würd ich gern mal sehen, wenn sie einen mit 50.000 Euro bewehrten Unterlassungsbescheid im Briefkasten haben.
Dass Flensburger immer noch eine Ausrede für eine Finalniederlage suchen, ist nachvollziehbar. Aber irgendwann ist gut.
Zweitens will ich nicht Schwenker als dhb-Präsidenten, sondern einen Typen wie Schwenker. Dass Georgi Clark jetzt einen amtierenden Oberbürgermeister ins Spiel bringt, ist ja nett. Der hat bestimmt viel Zeit und hat in der Vergangenheit die notwendigen Kontakte in der Handballwelt hergestellt. Und den Vorteil, dass die Vizepräsidenten weiterwurschteln dürfen. Ich halte das nicht für zielführend und kann mir auch nicht vorstellen, dass Aktivposten wie Hanning da mitspielen. Die Frage ist halt, ob sich das der Handball in Deutschland leisten kann. Ist ungefähr genauso wahrscheinlich, wie wenn Heuberger nach der WM sagt, "liebe SG, lieber Holger, wird werden künftig mehr Rücksicht auf die Vereine und auf angeschlagene Spieler nehmen, Glandorf s Karriere ist in der Nationalmannschaft beendet, wie danken ihm für sein Engagement und wir werden die SG künftig von der Belastung ihrer Nationalspieler durch Nominierungen ausnehmen...
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Kann er mich gleich mit verklagen
Dem Text von Acrosh kann ich nur zustimmen.
Interessant aber auch, dass der Kieler Anhang einen Schwenker an der Spitze begrüßen würde..Nein, lieber wieder ein Alibi wie Strombach. Da kann man so schön weiterjammern, dass der Handball in Deutschland den Bach runtergeht.

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Das würde dem Pharao sicherlich gefallen, wenn die ihm gegenüber kritische deutsche Presse zum Verstummen käme, weil der Präsident des Mitglieder stärksten Handballverbandes selber Dreck am Stecken hat.
Ich würde an Schwenkers stelle nach Amtsantritt gleich mal den Hexer beauftragen, Typen wie dich zu verklagen, die nach zwei Freisprüchen immer noch behaupten, der Präsident hätte " Dreck am Stecken".
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Zum anderen steigt die "Gefahr", dass der THW an Duvnjak interessiert ist und mehr Gehalt bieten kann als der HSV.
Willst du damit sagen, dass der HSVH Söldner beschäftigt, die für ein paar Taler mehr den Verein wechseln?

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Teamkader und WM-Kader sind halt verschiedene Dinge. Nicht immer gleich so aufregen

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Einen Vergleich mit Fußballern find ich sehr schwierig. Weder ist ein Dissinger, Fäth oder Pevnov mit Reus oder Götze zu vergleichen noch die Situation von Heuberger mit der von Löw. Der Jogi kann sich trotz Erfolglosigkeit die Laufzeit seines nächsten Vertrages selber aussuchen, Heuberger muss sich im Herrenbereich erst mal Meriten verdienen, um überhaupt einen weiteren Vertrag zu erhalten. Löw kann zwei Jahre von Turnier zu Turnier planen, Heuberger muss laufend einen wettbewerbsfähigen Kader am laufen halten.
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Dissinger nicht im Kader und Fäth muss sich erst hochdienen gegen die Arrivierten. So gehört sich das doch auch oder? Anders machte es Jogi auch nicht!????? Reus und Götze mussten erst mal Bälle aufpumpen und Tasche tragen lernen, bevor sie Einsatzzeiten bekamen. Vorsicht Ironie

Wieviel Einsatzzeiten bekamen Reuß und Götze bei der WM?