Beiträge von Forum5

    In Ungarn hat der Handball große Tradition. Wenn ich mit meinen ungarischen Verwandten spreche schwärmen sie vom Handball. Dadurch hat man einen anderen Zugang zu dieser Sportart, was sich auch in der Medienberichterstattung wieder findet.

    Dafür haben es andere Sportarten in Ungarn schwer, um nur den Frauen Fußball zu erwähnen, wo Ungarn in der letzten Gruppe ihren Platz hat.

    @ horst65

    In Österreich geht der Frauen Handball leider Richtung Stiefmütterchen Dasein. Es fehlt zur Zeit wie du richtig schreibst sowohl an Qualität (vielleicht die Starting Seven ausgenommen) und vor allem an Quantität. Während hierzulande der Frauen Fußball boomt, die Vereine schießen hier wie die Schwammerln im Herbst im Wald heraus, herrscht im Frauen Handball bestenfalls Stillstand. Die Ergebnisse im Europacup dazu passend ( klare Outs im schwächsten Bewerb gegen Teams aus Tschechien und Griechenland) - Hypo auch mit einem Debakel gegen ein Team aus Rumänien. Die EM im Vorjahr hat genau Null gebracht.

    Trotz Allem müssen Ägypten und Argentinien bei der WM machbar sein und man wird sich nächstes Jahr über eine erstmals sportliche Qualifikation für eine EM nach 18 Jahren freuen können. Mehr dürfte allerdings auch in der Zukunft kaum möglich werden.

    Österreich verliert das 3. Spiel beim Vorbereitungsturnier gegen Veranstalter Rumänien klar. Bis knapp vor Seitenwechsel hielt man dagegen, zu Beginn der 2. Hälfte schaltete Rumänien einen Gang hoch und zog davon. Damit wurde man Turnierletzte.

    Ägypten und Argentinien warten nun bei der WM, es sollte zum Aufstieg reichen, trotzdem wird das Team noch einige Zeit benötigen um zusammen zu finden.

    Österreich hat das Spiel in Hälfte zwei fast noch gedreht. Nachdem das sehr junge und noch unerfahrene Tschechische Team ( bei einem Pflichtspiel Ende Oktober minus 11 daheim gegen Ungarn) bereits mit drei Toren geführt hatte ging nun Österreich im Finish mit plus drei in Führung, kassierte aber wenige Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich. Beide Teams noch mit viel Luft nach oben.

    Das Gunnar Prokop polarisiert war klar, auch ich bin nicht immer mit seinen Aktionen einverstanden gewesen. Es war glaube ich nie sein Ziel den Fairness Pokal zu gewinnen, er hat andere Pokale für den österreichischen Frauenhandballsport gewonnen. Pokale, welche man in Österreich nie wieder gewinnen wird. Und dafür hat er sich diese Ehrung verdient.

    Aktuell sind die österreichischen Vereine im Frauenhandballsport international ein Opfer, verlieren sang und klanglos im schwächsten Europacupbewerb gegen Vereine aus den Großmächten (Ironie) Griechenland und Tschechien, wobei Korneuburg mit einem Minus von 38 überhaupt den Vogel abgeschossen hat.

    Ich bin froh die nie mehr wieder kehrende Zeit der großen Spiele in der Südstadt miterlebt haben zu können, auch das meine Kinder noch den letzten Europacupsieg, zugegebenermaßen nach Ende der Ära Prokop, erleben durften.

    Györ ist von Wien Gott sei Dank nicht so weit entfernt, auch habe ich in Györ eine gute Kartenquelle, das ist für mich das Tor zur großen Handball Welt geworden.

    Gunnar Prokop wurde gestern auf politischer Ebene für sein Lebenswerk - Hypo NÖ - geehrt. Dazu meine herzliche Gratulation und mein Dank für großartige Spiele in der Südstadt, welche mir in Erinnerung bleiben werden.

    Zur Zeit erlebt Hypo NÖ, International mittlerweile unbedeutend, auch einen nationalen Absturz. Erstmals hat man in der heimischen Liga zwei Spiele hintereinander verloren, am Wochenende droht gegen Tabellenführer Tulln die dritte Niederlage in Folge.

    Heute feierte der Österreichische Handballverband sein 100 jähriges Jubiläum. Dabei wurde die neue Sportarena in Wien gegenüber dem Happelstadion eröffnet. Sie steht an Stelle des Radstadions, Schauplatz der Männer Handball B WM 1977 und ist eine wirklich schöne zweckmäßige Sporthalle für 3000 Zuseher/innen, war restlos ausverkauft. Das wirklich gelungene Programm begann bereits Vormittags mit Nachwuchsspielen und einem Spiel der WHA.

    Höhepunkt war am Abend ein Männer Freundschaftsspiel Österreich gegen Ungarn, welches die Gäste mit 31:27 für sich entschieden.

    Es bleibt zu hoffen, dass es in der Sportarena Wien noch weitere Handball Events geben wird.

    Beide Nationen sind zumeist Stammgäste bei der EM, Österreich hat sich seit dem Jahr 2008 nicht mehr sportlich qualifiiert. Das hat wohl seinen Grund. Israel und Griechenland waren noch nie bei einer EM, man muss die zwei klären Siege relativieren.

    Die NM U17 hat kürzlich zwei Debakel in Freundschaftsspielen gegen die Slowakei einstecken müssen, das ist ein Spiegelbild der Nachwuchsarbeit hier zu Lande.

    Realistisch kann man durch die Aufstockung der Teilnehmer bei EM und WM die Qualifikation erwarten, mehr aber nicht, auch andere Länder (Serbien, Montenegro, Kroatien als Beispiel) schlafen nicht. Sie sollte man als Gradmesser für die österreichischen Handballfrauen sehen.

    Während in Wien hier die Frauenfußballvereine wie Schwammerln im Wald aus dem Boden schießen (in den letzten drei Jahren plus 50%) ist im Frauenhandball Stillstand, man muss froh sein wenn es nicht weniger werden. Die EM letztes Jahr hat leider Null bezüglich einer Weiterentwicklung gebracht.

    In keiner Altersgruppe gibt es mehr als vier Teilnehmerinnen, bei einigen Spielen ist die sportliche Wertigkeit in Frage zu stellen (+20...).

    Das einzig scheinbar positive: Teamchefin Frau Tijstermann hat diese negative Entwicklung erkannt, ihren Lebensmittelpunkt nach Österreich verlegt um hier einiges zu ändern. Wird auch notwendig werden, ich wünsche ihr viel Erfolg.

    Österreichischs Frauen gestern mit einem lockeren Sieg in Griechenland, einige schöne Spielzüge dabei. Aber bitte am Boden bleiben, die Stärke der Gegnerinnen war um es freundlich auszudrücken schwer überschaubar.

    Ist aber gut das dieses doch sehr umgekrempelte Team am Anfang Erfolgserlebnisse hat, bei 24 Teilnehmerländer sollte die Qualifikation für eine EM auch in Zukunft keine Frage sein.

    Ob man vielleicht bei einer EM auch einmal wieder unter die Top Ten kommen kann steht allerdings auf einem anderen Blatt.

    Österreich mit einem stark verjüngten Team gestern mit einem klaren Sieg gegen ein allerdings schwaches Team aus Israel in die Qualifikation gestartet. Die Südstadt nahezu ausverkauft, aufgrund der politischen Lage ein Hochsicherheitsrisikospiel. Aber Organisation klappte tadellos. Nach dem Spiel wurde Sonja Frey offiziell verabschiedet.

    Am Sonntag geht es weiter in Griechenland, ein erwarteter Sieg würde praktisch die Qualifikation zur EM 2026 bedeuten, die erste sportliche Qualifikation seit mittlerweile 2008, damals aber noch mit nur 16 Ländern.

    Letztes Wochenende begann auch in Österreich wieder die Liga - und sie scheint ausgeglichen wie noch nie. In den sechs Spielen endete kein einziges Spiel mit mehr als einem Tor Differenz. Die größte Überraschung lieferte dabei Wiederaufsteiger Hollabrunn, welcher dem klaren Favoriten HC Hard einen Punkt abnahm. Leider im Gegensatz zu früheren Jahren wieder eine Unmenge an Legionären in der Liga unterwegs. Ausnahme hier die Fivers welche nur auf der Torhüterposition einen nicht für das österreichische Nationalteam spielberechtigten Akteur haben.

    ad. Arcosh

    So ist es. Die Schiedsrichter haben ihren Fehler bereits eingestanden, die Fivers zogen jedoch den Protest vorbildlich aus Gründen der Sportlichkeit zurück.

    Das Finale steht seit gestern fest: Der UHK Krems wird Gegner von HC Hard sein.

    Darauf kann ich dir leider keine Antwort geben. Aber vor einigen Jahren wollte ein Fußballspieler welcher in Wien in einer Unterklasse, nachdem er den Schiedsrichter niedergestreckt hatte so das dieser einige Tage auf der Intensivstation verbrachte,, lebenslänglich gesperrt, dann in einem anderen Land wieder spielen, das ist nicht gegangen.

    Halbfinale Fivers Wien gegen Hard mit Nachwehen.

    Die Gäste siegten im 2. Durchgang des Siebenmeterwerfens und zogen nach dem Sieg im Hinspiel vermeintlich in das Finale (Gegner Krems oder Linz) ein.

    Vor dem 2. Durchgang im Siebenmeterwerfen gab es eine Diskussion ob hier die gleichen Spieler (wie Geschehen) antreten müssen oder nach jedem Paar kurzzeitig entschieden werden kann.

    Die Fivers als Verlierer des Duells legten nach Spielende Protest gegen die Wertung ein.

    Österreich mit der Gruppe alles andere als zufrieden. Hätte kaum schlimmer kommen können. Als Gruppendritter der Qualifikation hätte man an Stelle der Schweiz hingegen beste Chancen auf einen Aufstieg in die Hauptrunde gehabt.

    Ungarn sollte einen der ersten beiden Plätze schaffen, gegen Island eine 50:50 Chance, Polen in letzter Zeit schwächelnd, Italien darf für Profihandballer kein Problem werden.