Beiträge von Forum5

    Für dieses Turnier würde nun ein offizielles Maskottchen und ein offizieller Song präsentiert.

    Das Maskottchen, eine Wildkatze, halte ich als recht nett, es wird noch ein Name gesucht.

    Der offizielle Song ist ein etwas abgeänderte Version des Opus Hits vor mittlerweile 40 Jahren "Live is Life".

    Um beide Faktoren hat sich Österreich gekümmert, symptomatisch dafür das ganze Rundherum ist wichtiger als das Sportliche.

    Besser wäre es die Zeit und das Geld in die Förderung des Sports hierzulande zu investieren und sportliche Schlagzeilen zu machen.

    Anfang Mai stehen für das österreichische Damenteam zwei Freundschaftsspiele gegen Georgien am Programm, womit sichergestellt ist, dass die neue Teamchefin auch einmal ein Spiel gewinnen kann.

    Übermorgen ist in Wien Auslosung der EM, womit dieser Thread wohl geschlossen werden kann.

    Danke an alle die mit diskutiert haben.

    Passt hier am besten hinein - vielleicht nicht allen bekannt:

    Großbritannien ersetzt bei der Olympiaqualie in Debrecen den afrikanischen Teilnehmer, damit wird wieder ein Lebenszeichen des Handballsports auf der Insel gesetzt.

    @ horst65

    Man hat sichWn für Montenegro aufgrund Analysen der EM 2022 entschieden, wo sie schon in der Hauptrunde eine große Fanbase hatten.

    Bei den meisten anderen Nationen ist das Fanaufkommen erst im Finale gegeben, dazu der Dezember in Ostungarn auch nur bedingt attraktiv.

    Bei ungünstiger Konstellation (Kroatien und Tschechien aus den unteren Töpfen) halte ich ein Vorrunden Out bei bekannt engen Nervenkostüm der Ungarinnen nicht für unmöglich, siehe Männer Heim EM 2022.

    Die Töpfe stehen nun fest. Für mich eine ein wenig fragwürdige Einteilung.

    Deutschland aus Topf 2, genau so wie Österreich und die Schweiz, welche sich in den letzten 6 Europameisterschaften gemeinsam genau 1x , und das die Schweiz quasi nur durch eine Wild Card durch die Disqualifikation von Russland, qualifiziert haben.

    Und wirft man hier den Veranstalterstatus in den Ring so sei fest zu stellen das Ungarn sportlich in diesen Topf gehört, Österreich und die Schweiz haben Topf 2 geschenkt bekommen.

    Bei derMänmer EM 2020 ist Österreich übrigens korrekt aus Topf 3 gezogen worden, die sportlich schwache Slowakei bei der Männer EM 2022 ebenso, hier wurde der Veranstalterstatus anders beurteilt.

    Die EHF dreht sich hier scheinbar auch alles wie sie will, das Sportliche scheint in den Hintergrund zu rücken.

    Auslosung übrigens am 18. April in Wien.

    Sehr ernüchternd das Auftreten des österreichischen Frauen Nationalteams in der Südstadt gegen die Schweiz, ein Land welches man im Frauen Handball jahrzehntelang immer im Griff zu haben schien.

    Die Schweizerinnen deutlich besser (aber auch weit weg von gut ), die Österreicherinnen fehleranfällig und im Angriff ideenlos. System unter der neuen Trainerin nicht erkennbar, kein frisches Feuer nach Time Outs wie unter dem Vorgänger.

    Der Sieg der Schweizerinnen - 29:26 - absolut verdient.

    Damit Österreich im EHF Euro Cup vor dem Schlusstag punktelos am Tabellenende.

    Leider keine Werbung für das Turnier.

    Diese Runde im EURO-Cup zwei klare Favoritensiege. Ungarn mit +12 gegen schwache Schweizerinnen in Tatabanya. Für Aufregung sorgten nur Zuseher/innen mit einem Transparent bezüglich der Karten Situation bei der Olympia Qualifikation in Debrecen und dem Unverständnis das nicht in Budapest gespielt wird. Dürfte wohl damit zusammen hängen das sich die ungarische Hauptstadt von der EURO 2024 als Veranstalter zurück gezogen hatte.

    Bei der EURO 2024 in Debrecen übrigens nicht wie erwartet Rumänien als zweites Team gesetzt sondern Montenegro. Grund scheinbar das Montenegrinerinnen meist von zahlreichen Fans begleitet werden und man ihnen den Vorzug gegenüber Tagestourist/innen aus Rumänien, nur eine Autostunde von Debrecen entfernt, gegeben hat.

    Österreichs Frauen sind beim Debüt der neuen Trainerin in Norwegen sang und klanglos mit -21 unter gegangen, eine der höchsten Niederlagen in der Geschichte des österreichischen Handballsports

    Für das Spiel gegen Spanien für mich entscheidend ob Möstl im Tor wieder seine Form erreichen kann.

    Für Spanien ist nach dem Auftaktdebakel die EM sowieso mehr oder weniger vorbei, auch wenn sie die Hauptrunde erreichen wird kaum ein Spitzenplatz möglich sein, das Debakel gegen Kroatien wird man mit nehmen.

    Ich sehe für Österreich nicht so schlechte Chancen.

    Die Buchmacher sehen Serbien heute ziemlich deutlich als Favoriten gegen Ungarn.

    58 % Serbien, 33 % Ungarn, 9 % Remis.

    Das überrascht mich etwas.

    Schwache Leistung der Buchmacher. Ungarn hat gegen Länder aus Ex-Yu eine hervorragende Bilanz, der Spielstil dieser Nationen liegt den Magyaren.

    Es ist nahezu Tradition das sie chronisch unterschätzt werden, bei der EM 2020 gingen sie bei den 7 Spielen mit Ausnahme eines Spiels als krasser Außenseiter von ihnen gesehen ins Spiel, haben aber nur 2x verloren. Pikanterweise ein Spiel in welchem sie als einziges Mal von den Buchmachern als Favorit geführt wurden.

    Spanien und Kroatien dürften sich durchsetzen. Ich kann in der Gruppe wenig Spannung im Hinblick auf das Weiterkommen erkennen (würde mich gern irren).

    Sehe ich auch so. Aber für Österreich trotzdem wichtig das Beste zu geben um im WM Play Off von der gesetzten Seite zu kommen. Voraussichtlich werden dies nur die besseren Gruppendritten schaffen.

    Da ist ein Sieg gegen Rumänien Pflicht, muss man auch auf das Torverhältnis achten.

    War gestern in Linz beim finalen Testspiel gegen Island. Hat mMn gezeigt das die tadellose Qualifikation wohl an der überschaubaren Stärke der Gegner gelegen hat, wie zwei Tage zuvor war man realistisch betrachtet chancenlos. Island ist natürlich eine andere Nummer als die Inselgruppe im Nordatlantik.

    Für Freitag in Mannheim hätte ich jetzt doch noch Karten bekommen, die unsichere Situation um die deutsche Streikbahn hat aber dafür gesorgt daß ich mich für ein verlängertes Wochenende in einer ungarischen Therme entschieden habe.

    Und das war wohl wie ich den Nachrichten entnommen habe die richtige Entscheidung.

    manson

    Problem in Österreich ist das Frauenhandball nahezu nur in zwei Bundesländern (Wien, Niederösterreich) statt findet.

    Aus Bundesländer welche im Männerhandball sehr wohl präsent sind (Oberösterreich, Tirol) kommt sogut wie nichts, dazu gibt's mit Salzburg und dem Burgenland zwei Totalausfälle. Das wird auch der neue Teamtrainer/ die neue Teamtrainerin nicht ändern.

    Für Herbert Müller waren es bei der WM jedenfalls die letzten Spiele auf der österreichischen Betreuerbank. Die Zusammenarbeit mit ihm wurde heute vom ÖHB beendet. Laut ÖHB will man vor der Heim EM neue Impulse setzen. Nachfolger/in noch unbekannt, die Funktionäre des ÖHB werden die Präsentation aber sicher nutzen um sich in den Vordergrund zu drängen.

    Das war ein ernsthaftes Argument? Wien steht eigentlich schon immer in der Liste der lebenswertesten Metropolen unter den Top 3. Ob da ein Event mehr oder weniger den Kohl noch fett macht?

    Ich denke schon. Es gibt in Wien sehr viel Kritik aus Sportkreisen.

    Begonnen mit dem bald 100 Jahre alten Happelstadion über die altersschwache Stadthalle.

    Und in Wien gibt es wirklich kaum noch nennenswerte Sportveranstaltungen.

    Budapest wird hier immer als positives Beispiel genannt.

    2025 sind in Wien wieder Wahlen.

    Man will die Kritik aus der Sportecke zum verstummen bringen.

    Die Hallen sind jeweils sehr groß, aus meiner Sicht viel zu groß.

    Bin ich voll auf deiner Seite.

    In Innsbruck gäbe es die TWK Arena, direkt neben der Olympiahalle.

    Im Gegensatz zur ins Alter gekommenen Olympiahalle, wo es nach über 60 Jahren schon ein wenig modert, keine 20 Jahre alt, modern, für 3000 Zuseher ausgerichtet, die Innsbrucker Eishockey Mannschaft trägt dort ihre Heimspiele aus, Handball hat es in ihr schon gegeben.

    In Wien die moderne Eishalle Kagran, für 6000 Zuseher, auch hier schon etliche Handball Spiele, ua 2014 gegen Deutschland.

    Auch Basel wird Probleme mit der Auslastung haben.

    Und wohl auch Debrecen, dort könnte jedoch das Problem andersartig sein, dass die Fönixarena zu klein werden könnte, wie bei der U20WM 2018.

    wie siehst du da die Auslastungssituation für Innsbruck bzw. Wien?

    Eine sehr gute Frage.

    Glaube das der Antrieb die Frauen EM in Österreich zu veranstalten in erster Linie die Kritik das es im Handball Bereich in Österreich in diesem Jahrtausend bereits etliche Männer Veranstaltungen und nur eine Frauen Veranstaltung (2005 die U18 in Wien und Maria Enzersdorf) war.

    Ursprünglich war die Bewerbung nur Österreich und Schweiz, man war dann recht froh das Ungarn die Hauptlast übernommen hat.

    Da Ungarn danach doch noch den Zuschlag zur WM 2027 erhalten hat und der Staat klar gemacht hat nur ein Ereignis zu fördern hatte dies zur Folge das die Veranstaltung neu überdacht werden musste.

    Wien hat für die Lebensqualität ein sehr gutes Zeugnis erhalten, mit der Einschränkung das zu wenig Sportveranstaltungen hier statt finden.

    Das war dann wohl der Antrieb Wiens die Hauptrunde und das Finalwochenende zu übernehmen.

    Ich glaube man rechnet mit einem finanziellen Verlust.

    Abgedeckt durch zu erwartende Mehreinnahmen der voraussichtlich in Österreich statt findenden Männer EM 2030.

    Ich habe mir die Zuseher/innenzahlen der EM 2022 angesehen, die waren ziemlich mau.

    In Innsbruck sollte bei den Spieltagen am Wochenende etwas mehr los sein, 50% könnten drinnen sein.

    Sonst wird die Latte wohl tiefer liegen.

    Zudem ist Tirol (und so ziemlich ganz Westösterreich) leider Frauen Handball Wüste.

    An die Auslastung in Wien möchte ich bei einem Ausscheiden von Österreich gar nicht denken ...