Beiträge von McPomm

    Interview mit Johannes Bitter.
    Er spricht u.a. zu seiner Spielergewerkschaft GOAL und deren Ziele.

    Interessant: bisher 100 Mitglieder bei ca. 500 Profispielern in Deutschland. Ich frage mich, ob dies viel oder wenig ist? Mir kommt das viel vor.

    Ansonsten will er versuchen, regelmäßigere Spieltermine wie beim Fußball zu erreichen. Ich denke, dass dies nicht zu erreichen ist, schon weil die Spielstätten häufig nicht wie beim Fußball mit höchster Priorität dem Handballverein zur Verfügung stehen. In Hamburg ist dies beispielsweise bei der O2-World besonders extrem: nicht nur Eishockey möchte auch am WE spielen, sondern der normale Bürger möchte auch Konzerte am Wochenende haben.

    Ich bin mal gespannt, ob Toto Jansen eingesetzt wird. Natürlich wird es dauern, bis er wieder seine volle Leistung bringt. Aber auch bei 90% erwarte ich mit ihm vor allen Dingen eine Steigerung in der Deckung.
    Und auch Jogi Bitter "is back". :D

    Außerdem sind hier zumindest 2 Spieler mit dabei, die erst aus einer etwas längeren Verletzung kommen (Christophersen und Richwien).


    Entschuldigung, wenn ich auf das Glandorf-Thema nochmal zurückkomme. Aber wenn ich lese

    "Die Zusammenarbeit mit den Füchsen Berlin ist hervorragend. Auch wenn er nicht mehr in der Bundesliga antritt, könnte er bei der WM dabei sein. Man hat bei den Füchsen das Gefühl, dass ihnen die Nationalmannschaft wichtig ist", sagte Heuberger. ,

    dann sehe ich darin schon einen Seitenhieb auf die Verantwortlichen der SG F-H. Mir kommt es aber seit langem auch so vor, dass Bob Hanning verstanden hat, wie man den deutschen Handball voranbringt. Das zwar vor allem mit seiner hervorragenden Jugendarbeit - aber auch mit seinem Verhältnis bzw. seinem "Verständnis" zur Erwachsenen-Nationalmannschaft. Da wird mit dem DHB offenbar mehr die Zusammenarbeit gesucht statt die Konfrontation (Heuberger spricht von "Irritation").


    Eine etwas andere Antwort von Glandorf:
    sport1.de


    ?? Ich kann da nichts anderes hören, als das, was bisher gesagt wurde. Es bleibt dabei: zuerst kommen die Bundesligaspiele, knapp dahinter oder max. gleich auf seine Gesundheit und danach mit Abstand die Nationalmannschaft bzw. die WM. Das kann man begrüßen und verstehen (u.a. seine Vereinsbosse und die Vereinsfans). Aber das kann man auch etwas bedenklich finden bzw. einen faden Beigeschmack verspüren (nicht, dass man es falsch versteht: ich bin aber keiner, der einen auf Nationalstolz, Fahne schwenken, Hymne singen machen will).

    Schnickschnack. Die Vereine, die von Nationalspielern profitieren sind die Stadtvereine, die zuerst eine Halle bauen und diese dann füllen müssen. Die brauchen Stars (Petar Djordjic wird erst von der "Bild" überhaupt erwähnt, als er nach nach HH geht und bekommt von allen Medien in HH sofort das Attribut "Star" oder "Ass". in FL war er bislang ein "Spieler"). Zudem haben doch die Metropolvereine die Spielergehälter nach 2007 hinaufgeschraubt im Zuge des Hypes um die WM. Die Flensburger hätten wohl auch ganz gut ohne diesen Hype leben können.


    Du machst dir das Leben auch sehr einfach, wa? Es waren immer die Anderen, klar!

    Ja ja, die bösen "Stadtvereine" haben die Preise von sich aus hochgetrieben. Nein nein, das waren nicht die Spielerberater - und schon gar nicht die Vereine selbst mit ihren Talenten. Ich kann mich erinnern, dass manche Vereine, u.a. Flensburg, durch Ablösesummen auch ganz gut verdient haben. Und auch ab und zu selbst an der Preisspirale gedreht haben: ich erinnere mich noch z.B. an die Ablösesumme von geschätzten 0,7 Mio. für Alen Muratovic, die damals als bislang teuerste Ablöse aller Zeiten galt - und dies, glaube ich, immer noch ist.

    Ich stelle mich auf die Seite von Kretzschmar. Ich verstehe auch nicht recht, dass Glandorf ohne Bedingung pausiert. Dass er oder seine Ärzte eben bedingungslos absagen. Vorstellbar wäre z.B. 2x die Woche für 30 Minuten. Wieso muss er unbedingt gerade während der WM pausieren und kann das nicht schon im Frühherbst kommunizieren, wenn seine Infektion schon lange zurückliegt? Dadurch ist bewiesen, dass er die Nationalmannschaft weit hinter seinem Verein priorisiert. Und sowas kann einem bitter aufstoßen und sollte den DHB-Oberen (und uns) zu denken geben!
    Bei Jogi Bitter genauso (da war's die Familie, hinter der sogar Olympische Spiele zurückstecken müssen).

    Mit dem harten Training sollte die Grundlage für die letzten Spiele gelegt werden. Das bedeutet aber auch, nicht auf dem Punkt fit zu sein. Das war wohl einkalkuliert. Und stellte sich als Fehler heraus.


    Ja, das habe ich auch vermutet und das mit dem "harten" noch vor deinem Posting hinzugefügt.

    na, das war ja mal ne verdiente Niederlage. Da hat sich Alfred wohl verspekuliert.


    Wie meinst du das, "verspekuliert"?! Oder doch eher einfach schlecht - vielleicht zu hart - trainiert? Hatten die nicht eine ganze Woche Pause? Die Kieler sahen ziemlich müde und unkonzentriert aus (oder gar lustlos?). Die kamen mir nämlich irgendwie langsam im Zurücklaufen und in der Abwehr vor...

    Die Liga ist ja so unspannend! Lasst uns den Modus ändern!

    :pillepalle::pillepalle::pillepalle:


    Höre ich da irgendwie Verbitterung heraus?
    Egal: dieses Spiel fällt vorerst in die Kategorie "eins von Hundert Spielen kann auch Kiel mal verlieren", also so 'ne Art Statistikphänomen. Aber ich lass mich gerne eines Besseren belehren :verbot:

    würde mich nicht wundern, wenn (ganz) Handballdeutschland gerade mit zerquetschten Daumen zu Hause vor der Glotze hockt.


    Najaaa, als Hamburger nicht unbedingt. Aber klar, schon allein wegen Pelle*) ;)

    Aber das Publikum eben bei der Auszeit der Meldunger trotz Einspielung "put the hands in the air": totale Stille, geschweige denn "Hände in die Luft". Sehr komisch. Vielleicht sind das doch alles Rentner, die kein Englisch können? 8o

    *) Traurig, dass Hamburg ihn nicht halten wollte...

    Meine bescheidene Meinung: ich fand das Schiri-Bashing der Eurosport-Kommentatoren abartig, insbes. weil es das ganze Spiel lang dauerte. Man könnte der EHF keinen Vorwurf machen, wenn sie dazu noch eine kleine Protestnote, Ermahnung oder was-weiß-ich hinterherschicken würden.

    Gottseidank hat Montpellier verloren :rolleyes: Ich habe die beiden Schiris schon bei der nächsten Gelegenheit von den Ultras zusammenschlagen gesehen...


    Nun, in HH wird jedenfalls richtig Geld verdient..... :nein:


    Wieso gibt es bei "Handball" und "Großstadt" immer den Reflex "HSV Hamburg"? Ach, das mit dem Provinzsport ist doch auch längst nicht übermäßig so, wenn man es genau betrachtet. Zum Beispiel spielt Burgdorf in Hannover (500.000 Einw.). Und Melsungen ist seit dieser "komischen" Straßenbahnanbindung (die teilw. auf Bahngleisen langführt) auch nur noch 40 min. von der Kasseler Innenstadt entfernt (Kassel: knapp 200.000 Einw.). Und seit wann sind z.B. Düsseldorf (knapp 600.000) und Essen (570.000) Provinzstädte?


    Dein Prof sollte dir die Umfrageergebnisse um die Ohren hauen, nachdem du nicht nur eine zusätzliche Diskussion in Gang gesetzt hast, sondern auch daran Teil genommenhast. Das hat mit Wissenschaft so viel zu tun wie Guttenbergs Promotion.


    Hihi. Ich weiß nicht, ob du das mit Guttenberg bewusst erwähnt hast, aber vielleicht sollte man bei "Uni Bayreuth" nicht zuviel von Professoren erwarten? ;)

    Es fehlt der Trainer, der das schaffen kann.


    Ich kann mir vorstellen, dass Dujshebajew seine Absage nochmal überdenkt, wenn die Perspektive für seine Mannschaft verloren gehen sollte (schon mal gucken, wie gut er seine Jungs gegen den THW am Sonntag einstellen kann bzw. da wird sich m.E. andeuten, ob Atletico eine Perspektive hat). Und Serdarusic hat sich selbst ja auch schon ins Gespräch gebracht.
    Ich sag mal so: ein neuer Trainer vom Schlage dieser beiden wäre sicher nicht schlecht, aber erstmal müssen die Finanzen das auch hergeben.

    Hmm ich hab da scheinbar ein anderes Spiel gesehen, die klaren Chancen entstanden doch meistens bei Tempogegenstößen und im Positionsangriff
    war an der Deckung nur selten ein Vorbeikommen.

    Die Würfe die die Kieler Deckung zugelassen hat, sind doch genau die Würfe die die Abwehr und vorallem der Trainer haben will.


    Okay, erwischt. Einigen wir uns auf herausgearbeitet?

    Trotzdem ist mir die Aussage, die Kieler waren zu gut und nicht zu schlagen, nicht recht. :verbot::unschuldig:

    icha auf der Eins, der Rest verschiebt unsäglich schnell und kein einziger Spieler von uns kommt ohne Körperkontakt zum Wurf. Gigantisch.


    Ja, und? Es wurden trotzdem viel zu viele klarste Chancen herausgespielt und verworfen (Latte, Pfosten, neben das Tor, Omeyer). Kam mir irgendwie viel zu hektisch/nervös vor. Und es kam mir schlecht vorbereitet vor. Da muss man als Trainer Gegenrezepte (mehrere!) in petto haben.

    Diese Liga laaaaaangweilt mich :/:


    Ist das nicht ein Armutszeugnis für die Liga, dass es seit gefühlter Ewigkeit keinem gelingt, den THW mal zu schlagen? Ich frage mich langsam, welches Mittel denn effektiv wäre. Damit meine ich nicht "salary cap", "entry draft" oder Ähnliches. Sondern taktisch und spielerisch.
    Okay, ich behaupte, dass die Erfolge der letzten Jahre von Kiel zu 50% an Omeyer liegen - und nur sehr bedingt am Trainer. Wir wissen ja nicht erst seit den Zeiten von Hexer Thiel (als Gummersbach die Rolle des Seriensiegers hatte) und Wieland Schmidt (dito für Magdeburg) & Co., dass nur ein Spitzentorwart (oder ggf. -gespann) eine Titelgarantie ist. Muss der Omeyer erst gehen (und Heinevetter in Berlin bleiben), damit die anderen Mannschaften eine Chance kriegen? Es muss doch auch taktisch-spielerisch eine Antwort geben! Das zeigen doch manche CL-Gegner des THW. Oder liegt das daran, dass Gislason die ausländischen gegnerischen Spieler (besonders die jungen, international noch nicht groß in Erscheinung getretenen) nicht so gut kennt und entsprechend keine gute Taktik findet?

    Zum Beispiel gestern jedenfalls fand ich es schlecht, dass die RNL keine Umstellung entsprechend der Kieler Abwehrformation gemacht haben. Bzw. erst sehr spät auf Kreisläuferspiel gesetzt haben. Okay, die haben trotzdem klarste Chancen herausgespielt, und die Würfe aus dem Rückraum waren meist auch nicht schlecht, aber trotzdem habe ich irgendwie eine Reaktion von Gudmundsson vermisst.