Vor dem Hintergrund, dass sich auch noch Brozovic, der etatmäßige Angriffkreisspieler und häufig auch in der Innenabwehr eingesetzt, beim Abschlusstraining verletzte (4 Wochen Pause), darf man auf Hamburger Seite erst recht zufrieden sein. Im Frühjahr hatten wir in Wuppertal noch mit 35:30 auf die Mütze bekommen.
Beiträge von McPomm
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Was Daniel Stephan sagte wegen des Umstands, dass FAG auch mal drei Rechtshänder im Rückraum einsetzen muss, finde ich interessant. Dass man, wenn diese drei schnell sind wie eben bei Göppingen, bessere Chancen als sonst mit Linkshänder hat, auf den RA durchzukombinieren, ist vielleicht auch das Geheimnis, weshalb FAG besser ist als man nach dem Ausfall von Nyokas dachte?
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Aha. Also 6 Pässe statt 8. Und kein Fehler, wenn es auch mal 7 sind. Und bei Freiwurf ein Pass mindestens weiterhin möglich, wenn vorher die Anzahl Pässe ausgeschöpft wurde.
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Soweit ich das erkenne aber nur im Livestream (?????)
Nö. Normal im Sport1-Fernsehen. 15-17 Uhr am Sonntag. Aber wie immer sicherlich auch parallel im Internet als Stream. -
Die Chancen sehe ich so 50:50.
Der HSV sollte sich aber mit - wie sagt man so schön? - 120% in die Partie reinhängen. Mit einem Sieg hätte man nämlich etwas Luft (punktemäßig) und Selbstvertrauen gesammelt vor den dann folgenden Spielen gegen die RNL (heim) und THW (auswärts, erst nach der Länderspielpause). -
Sonntagnachmittag. Eigentlich ideal für viele Zuschauer. Kommen über 5000? Schön wären ja über 6000. Aber gegen N-Lübbecke? Wahrscheinlich nich. Vielleicht zieht ja ein bisschen, dass die 11:7-Punkte ganz ordentlich sind (vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt waren es nur 8:10 gewesen).
Also, es sind dann doch über 5000 geworden, wenn auch nur knapp (5053).
Zum Sportlichen: HSV ist natürlich haushoher Favorit. Aber wenn man nicht 100 Prozent gibt und sich nicht genauso gut vorbereitet wie gegen Göppingen beispielsweise, kann das ganz schnell nach hinten losgehen. Und N-Lübbecke ist ja auch ganz schön unter Druck und wird sicher kämpfen - was man z.B. beim HZ-Ergebnis gegen Melsungen sieht.
Tja, das Halbzeitergebnis war auch diesmal knapp. Aber zum Schluss konnte man gottseidank noch zulegen. Überhaupt scheint im Sommer eine sehr gute Fitnessgrundlage gelegt worden zu sein. Das ist jetzt schon wiederholt zu sehen gewesen (eigentlich in jedem Spiel), dass in den letzten 10 Minuten der HSV nochmal kräftemäßig zulegen konnte. Zumindest ist der Unterschied zu den letzten Jahren, dass konzentriert 60 Minuten zuende gespielt werden. Ich glaube, mit Biegler können wir bisher ganz zufrieden sein, was Fitness und Taktik angeht. Auch Jugendliche werden mehr eingesetzt als früher gewohnt.
Ich war leider nicht vor Ort. Aber das umstrittene Maskottchen scheint eine tolle Performance hingelegt zu haben. Ein paar Facebook-Kommentoren waren jedenfalls ganz angetan von demjenigen, der den Pelz trug.
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Gefühlt schenken die Berliner den Punkt aus Magdeburg wieder her...
Was haben wir geschmunzelt über die Blödheit von Magdeburg. Bei Berlin zwar nicht ganz dasselbe, weil nicht erst in den letzten 10 Minuten. Aber ein 1:7-Lauf mit vielen technischen Fehlern anfangs der zweiten Halbzeit hat die Burgdorfer wieder ins Spiel gebracht. -
Auch wenn es nur ab Handheben gilt, dürfte es Gislason und seiner Steinewerfertruppe aus Kiel zugute kommen. Während manche Mannschaften vielleicht Spielzüge einstudiert haben, die mehr als 8 Pässe beinhalten, gilt dies für den THW nicht. scnr
Im Ernst: 8 Pässe kommen mir ziemlich viel vor. Aber in der Tat sollte geklärt sein, was passiert, wenn nach 3 Pässen ein Freiwurf ansteht. Dürfen die dann dann noch maximal 5 Pässe machen (statt wie bisher üblich einen zum Rückraumspieler, oder maximal zwei: Freiwurfausführender->Rückraumer->Kreis)? Oder geht das gar von vorne los mit 8? Da können die Angreifer nach einem Freiwurf richtig schön neu aufbauen. Oder, wenn nicht: was, wenn genau beim achten Pass ein Foul passiert? Ist das dann irrelevant und der Ballbesitz wechselt trotzdem die Seiten?
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dass es im Wiederholungsfall eine Wiederholung des 7m gibt
Äh, ja? Du meinst sicherlich, dass es im Falle eines Fehlwurfs eine Wiederholung gibt und nach einem Treffer nur eine kleine Ermahnung an den Torwart? (apropos: vor dem eigentlichen Wurf abzupfeifen und zu wiederholen macht für mich kaum Sinn) -
Immerhin haben wir auch die zweite Halbzeit gewonnen und nichts im Torverhältnis gegen den THW verloren.
Stimmt. Die RNL hatten gegen Eisenach 39:25 (21:11) gewonnen und bereits in der ersten Halbzeit alles klar gemacht, der THW "nur" 32:22 (13:12). Sagen uns die ersten Halbzeiten was über die etwas ungewohnte laxe Einstellung des THW?! -
Ich habe nur die erste Halbzeit gesehen. Aber die Balinger Torhüter (oder war es die ganze Halbzeit nur einer?) kamen mir unterirdisch schlecht vor. Die Abwehr war ganz okay, immerhin bekamen die RNL zwei/drei mal passives Spiel angezeigt (und das auch, als sie noch nicht so weit vorne lagen). Viele Würfe der RNL-Rückraumer kamen mir nicht überragend gut geworfen vor. Naja, egal.
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Apropos Bedeutung des Supercups.
Es wurde doch schon öfters hier konstatiert, dass der Supercup wichtig und bedeutend war, als es noch keine EMs gab und WM wie Olympia jeweils nur alle 4 Jahre. -
Dabei bewegt er sich auch mal nach vorne, tritt mit einem Fuß kurz über die Linie und bewegt sich wieder zurück (insgesamt vielleicht 2-3 Mal).
Ich habe auch mal darauf geachtet. Bitter steht kurz hinter der Linie. Täuscht der Werfer an, springt er hoch und landet kurz vor oder auf Höhe der Linie, um sofort wieder kurz hinter die Linie zu "zappeln". Beim nächsten Täuschungswurf oder richtigen Wurf dann dasselbe. Das heißt, dass er beim Halten in der Luft war, vielleicht eventuell möglicherweise auf Höhe oder leicht vor der Linie, aber hinter der Linie abgesprungen ist. Tja, ich weiß auch nicht. Ist an der Grenze. Sollte der Schiedsrichter abpfeifen (was gibt es da? Wiederholung?), darf sich Bitter nicht beschweren. Ist das nicht sogar schon mal passiert vor ein paar Jahren? -
Die Risikominimierung für finanzstarke Vereine bei Pokalspielen durch die Einführung von Gruppenphasen lehne ich schon sehr lange ab. Vor allem im Fußball der UEFA wird es für mich erst interessant/einschaltbar, wenn die KO-Phase losgeht (ich bin kein Anhänger eines Vereins). Da ist das Argument, dass kleine Vereine ihre Kasse durch den Besuch von Stars aufbessern können, nur schwach. Im Handball gilt für die EHF mittlerweile dasselbe: erst ab KO-Phase wird es für Außenstehende attraktiver. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das, was die RNL betrieben haben, ist ärgerlich, weil es irgendwie auf eine gewisse Art unsportlich ist. Aber das ergibt sich eben auch zwangsläufig aus dem eingeführten "Risikominimierungsmodus".
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Sonntagnachmittag. Eigentlich ideal für viele Zuschauer. Kommen über 5000? Schön wären ja über 6000. Aber gegen N-Lübbecke? Wahrscheinlich nich. Vielleicht zieht ja ein bisschen, dass die 11:7-Punkte ganz ordentlich sind (vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt waren es nur 8:10 gewesen).
Zum Sportlichen: HSV ist natürlich haushoher Favorit. Aber wenn man nicht 100 Prozent gibt und sich nicht genauso gut vorbereitet wie gegen Göppingen beispielsweise, kann das ganz schnell nach hinten losgehen. Und N-Lübbecke ist ja auch ganz schön unter Druck und wird sicher kämpfen - was man z.B. beim HZ-Ergebnis gegen Melsungen sieht.
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Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es nicht nur Jogi Bitter alleine war, der den Sieg festgehalten hat. Auch eine kämpferisch gut eingestellte Hamburger Abwehr hat ihren Anteil an den zwei Punkten.
Sehe ich auch so. Vieles waren Notwürfe bei angezeigtem passiven Spiel oder durch die Hamburger Abwehr erzwungene Halbchancen aus dem Rückraum oder überhastete Würfe (ich sage nur: Kraus). Bitter hat aber diese sog. Haltbaren eben auch gehalten. Und vor allem den Siebenmeter vor einem möglichen 24:22, wo stattdessen der HSV das 23:23 macht. Und dann weiter auf 23:25 erhöht.Die ARD-Sportschau hat einen 5-minütigen Bericht mit Inteviews mit Bitter und Kraus.
Hamburg gewinnt knapp in Göppingen - Bundesliga - Handball - Mehr Sport - sportschau.de -
Unfassbar gut !
Erstens blendest du die schlechte Leistung deiner Mannschaft der ersten 50 Minuten völlig aus. Und zweitens lag das Unentschieden eher an der Dämlichkeit der Magdeburger. -
Wenn ich das richtig sehe, hat Quenstedt in den letzten 13 Minuten keinen einzigen Ball mehr gehalten. Normalerweise drehen Torhüter in dieser Phase nochmal richtig auf, weil die Würfe unpräziser werden. Man hätte ihn vielleicht in den letzten 5 Minuten auswechseln sollen?
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Gegen den HSV, als Magdeburg 6:6 Punkte hatte, wurde es zum Schlüsselspiel deklariert. Sie haben damals gewonnen. Jetzt haben sie 8:8 Punkte, aber man hört jetzt vom Gegner, von Bob Hanning, dass dies ein Schlüsselspiel für die Berliner wäre. Ich tippe mal, dass nun Berlin gewinnt

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HSV Handball:
Tom Wetzel. Muskelfaserriss in der rechten Wade. Etwa vier Wochen Ausfall. Sehr schade. Er schien sich an Hens und Nenadic vorbeigeschoben und zum Leistungsträger entwickelt zu haben.
Gerade wieder fit geworden (heute im Hamburger Abendblatt wird er mit den Worten "Ich bin einsatzfähig" zitiert), hat er sich eine Muskelfaszie in der gleichen Wade gerissen. Die muss operiert werden. Er fällt die gesamte Hinrunde aus (3 Monate).