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Zitat von NDR
Ganz von der Handball-Bildfläche verschwinden wird der HSV aber wohl keinesfalls. Denn trotz des Millionen-Minus' der Profiabteilung scheint die Zukunft des Basisvereins, des Handball Sport Vereins Hamburg e.V., gesichert.
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Der Rechnungsabschluss 31.12. dürfte noch nicht fertig sein, es gibt soviel buchhalterischen Möglichkeiten.
In der Hamburger Lokalpresse wurde letztens erwähnt, dass von allen Vereinen bis zum 1. März die Zahlen von 2015 abgegeben werden müssen. Die HBL entscheidet dann Mitte März. -
Sollten dann letzten Endes nnur die deutschen Spiele im deutschen Free-TV oder Free-Streaming zu sehen sein, dann werde ich auch nur diese gucken. Ich werde da keine Verrenkungen mit Proxys, VPNs oder ähnlichem veranstalten. Wenn die EHF den deutschen Markt für irrelevant hält, dann soll das meinetwegen so sein.
Verfolgen werde ich die EM per Text-Ticker und in der Nachberichterstattung (z.B. bei handball-world.com).
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Warum müssen erst Verletzungen dafür sorgen, seinen Kader durch zu wechseln?
Ich halte das für ganz normal. Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass in jeder Mannschaft in Vorbereitungsspielen sowie am Anfang einer Saison noch relativ viel rotiert wird. Ebenso ist dies der Fall bei unwichtigen Spielen (Gruppenphase CL), bei Testspielen in der Saison (z.B. bei Nationalmannschaftswochen) und vor allem, wenn in der Schlussviertelstunde hoch geführt wird. Ansonsten kristallisiert sich nach ein paar Spielen eine Stammsieben heraus, deren Spieler meist etwa 45 Minuten Spielanteil erhalten.Erst, wenn man am unteren Ende der Tabelle steht oder Verletzte hat, wird dieses Prinzip der Stammsieben aufgegeben.
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Also sollte spätestens bis zum 15. Februar absolute Klarheit herrschen, wie es beim HSV weitergeht. Da ist der vorläufige Insolvenzverwalter in der Pflicht.
Hat der Böhm nicht erklärt, bis Ende Januar ein "tragfähiges Sanierungskonzept" zu erarbeiten? Vielleicht ja gerade aus dem Grund, dass die Spieler bis zum Ende des Wechselfensters noch zwei Wochen Zeit haben, sich zu entscheiden?Aber ich muss zugeben, dass ich mittlerweile nicht mehr durchsehe. Vielleicht sind das Insolvenzrecht und die Ligabestimmungen auch komplizierter als uns die Journalisten bisher erklärten? Ich kenne auch keinen, der eine Insolvenz in seiner Firma als Chef oder Angestellter mitmachen musste.
In der Zwischenzeit darf man bei der Springerpresse lesen, dass Brozovic und Jaanimaa in Hamburg bleiben wollen. Brozovic hat sogar ein sehr hohes Angebot bereits abgelehnt. Und Jaanimaa könnte sich unter Umständen sogar ein Jahr zweite Liga mit dem HSV vorstellen.

Und das mit den 4 Punkten kann der Verein noch abwenden, wenn er will (irgendwas mit Umwandlung der Darlehen). Auch die 8 Punkte würden erst fällig, wenn das Insolvenzverfahren richtig eröffnet würde. Für mich lesen sich die Verlautbarungen auch mittlerweile so, dass klar ist, dass die Saison zu Ende gespielt wird.
Mein Eindruck ist, dass im Hintergrund einiges passiert., was nicht öffentlich gemacht wird. Und Fitzek gar nicht so doof und naiv ist, wie hier manche suggerieren. Hat der nicht bereits vorher in Schwartau gute Arbeit geleistet bei schwierigen finanziellen Anfangsbedingungen?
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Bei Privatpersonen in Deutschland?
Nein. In USA, Kanada, Großbritannien. -
[quote='McPomm','index.php?page=Thread&postID=833314#post833314'
Richtig. Man durfte damals lernen, dass Mäzenatentum in Deutschland nicht so einfach wie im anglikanischen Raum als gemeinnützig angesehen wird (da werden ja nicht nur Sportvereine, sondern ab und zu ganze Museen, Unis, Krankenhäuser etc. von Mäzenen am Leben gehalten). Sondern als relativ hoch zu besteuernde Liebhaberei. [/quote]Na ja, dieser Gedankengang wäre richtig, in Bezug auf die Förderung von Museen, Unis, Krankenhäusern und ... Breitensportvereinen ...
Warum sollen die Steuerbehörden das auf einen Profi-Sport-Verein anwenden?
Was passiert, wenn dieser "Verein" Gewinne macht? Das ist doch ein Verein, warum sollen wir Steuern zahlen?...
Mir ist das auch klar. Nicht mich falsch verstehen. Ich finde das auch gut, dass bei uns Mäzene sehr kritisch gesehen werden. Aber ich wollte mit meinen Beispielen verdeutlichen, dass dort das Mäzenatentum tief in der Gesellschaft verankert ist. Und wohl auch eben das für Sportprofis. Aber ich bin da auch kein Auskenner: weiß vielleicht einer, wie das mit den Steuern ist bei Sportmäzenen? Wird dort auch ein Unterschied zwischen Liebhaberei und Sponsoring gemacht? -
Das Finanzamt hat doch vor ein paar Jahren seinem Engagement die Charakteristik als Sponsoring abgesprochen und stattdessen als Liebhaberei eingestuft. Dadurch konnte er weniger von dem was er dem Laden zusteuert, steuerlich geltend machen.
Richtig. Man durfte damals lernen, dass Mäzenatentum in Deutschland nicht so einfach wie im anglikanischen Raum als gemeinnützig angesehen wird (da werden ja nicht nur Sportvereine, sondern ab und zu ganze Museen, Unis, Krankenhäuser etc. von Mäzenen am Leben gehalten). Sondern als relativ hoch zu besteuernde Liebhaberei. Ich vermutete, dass sich Rudolph das auch anders gedacht hatte und von den Steuerforderungen überrascht war. Etwa seit dieser Zeit kamen auch verstärkt die finanziellen Probleme auf. Mir schien, als wenn Rudolph die Steuerlasten nicht voll übernahm, sondern teilweise dem Verein aufbürdete. -
Wahnsinn, der nächste Spieler, der langfristig ausfällt.
Na, da ist es für viele Vereine doch ganz nett, dass Hamburg just Ersatz bietet.ZitatSchade, dass wir immer noch mehr Spiele brauchen. Aber gut, nur so kriegen wir unsere Sportart ja vermarktet. Dass sie dadurch kaputt geht, sieht in der Gier nach Geld halt niemand.
Also, der Kommerzialisierungszug ist doch schon seit Jahrzehnten abgefahren. Ich wäre im Grunde zwar dafür, wie früher nur Amateure zu den Olympischen Spielen zuzulassen und somit diese ganzen GmbH-Vereine oder gar Vereinsaktiengesellschaften, die Sport als Geschäftsmodell betreiben, wieder nur auf Nordamerika zurück zu drängen. Leistungssport nur noch als Wehrertüchtigung für Armee, Polizei und Feuerwehr bzw. bezahlt vom Staat. Und dass Vereine insolvent gehen, wäre auch nicht mehr möglich. Aber das ist reines Wunschdenken und totale Irrealität.

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Heinevetter scheint wohl wieder in Form zu kommen?!
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Kann mir kaum vorstellen, dass Göppingen wirklich so schlecht ist und der HSVH sooooo gut!
Doch, durchaus. Göppingen hatte übrigens vor dem Spiel angekündigt, in Hamburg gewinnen zu wollen.Aber wahrscheinlich werden deine Wünsche ja wahr, dass es das letzte Spiel war und der HSV in Flensburg zum ersten Spiel nach der EM nicht mehr antritt.
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Glanzstück des aktuellen HSV ist meiner Meinung nach eindeutig die Abwehr, auch das sehr gute Zusammenspiel neben Uneigensinnigkeit und Kämpfen (mit gutem Zurücklaufen: FAG heute ohne TG!). Und besonders in den zweiten Halbzeiten macht sich bemerkbar, dass auch nach Durchwechseln auf die sog. zweite Reihe kein Leistungsabfall auftritt.
Pfahl hat heute übrigens kaum gespielt, und dann auch zweimal eine Fahrkarte geworfen.
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Laut NDR verpflichtet der HSVH aus der B-Jugend Trainer Adrian Wagner für die Vorbereitung zur Rückrunde solange Biegler sich um die Polnische Nationalmannschaft kümmert.
Offenbar steht der HHV auch hinter dem HSV. Denn Wagner ist der Verbandstrainer. Die Bild zitiert heute auch den HHV-Präsident Rolf Reincke: „In der jetzigen Situation ist die Solidarität aller gefordert. Wir sollten alles unternehmen, dass es mit dem HSV gut und gesund weitergeht.“
Das tut auch irgendwie gut. -
Was mich immer etwas stört, ist die suggerierte Prämisse, dass der HSV mit einem superduper Kader angetreten sei. Es wurden in den letzten beiden Jahren viele Leistungsträger abgegeben (verkauft oder nicht verlängert) und Gehaltseinbußen ausgehandelt. Die meisten sind 33+ und 24-. Man kann ohne Untertreibung durchaus von einer Überraschungsmannschaft sprechen.
Ich kann verstehen, wenn man fordert, dass der HSV erst gar nicht die Lizenz hätte beantragen oder erhalten sollen. Aber das galt genauso für die vielen bisherigen Insolvenz- und/oder Sanierungsfälle im Handball. Es wurde hinterher immer schlechtes Management verantwortlich gemacht und dass man Einnahmen nur projiziert hatte.
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Wann werden die acht Punkte abgezogen? Wenn der Insolvenzantrag gestellt wurde? Oder wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wurde? Im Moment wird offenbar "nur" geprüft, ob das Insolvenzverfahren eröffnet wird, oder?
Abgesehen davon fände ich es gut, wenn der Verein keine Pleite hinlegen muss und die Saison zuende spielen kann. Zumal, wenn die Profis alle gehalten werden können (was ich nicht glaube). Möglicherweise kommt das Sanierungskonzept sogar ohne die Rudolph-Familie aus. Rudolph darf doch sowieso nicht in die Entscheidungen des Insolvenzverwalters reinreden, oder? Rudolph kann meinetwegen im Rahmen dieses Verfahrens auch gerne Pleite gehen, wenn es stimmen sollte, dass nur wegen ihm neue Sponsoren verhindert worden sind.
Anfang Februar werden wir sicher mehr wissen.
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Magdeburg hat seinen Trainer entlassen/beurlaubt/wasweißich. Hamburg hat auch seinen Biegler nicht mehr. Bin gespannt, wie gut sich die Hamburger taktisch auf die Magdeburger einstellen werden.