Beiträge von McPomm

    Es sind sogar 4 Blöcke im Oberrang geöffnet. Wobei fast 40 Tacken für einen Platz im Oberrang schon 'ne Hausnummer ist.


    Ich rechne mit maximal 7500 Zuschauern. 7000 sollen wohl bereits verkauft worden sein. Ich glaube aber nicht, dass es 8000 oder mehr werden, eher so um 7200, da gegenüber dem Vorverkauf meist nur noch etwa 200-250 an der Tageskasse werden. Für diese Saison nicht schlecht, finde ich*). Aber im Vergleich zu den letzten Jahren viel weniger. Häufig konnte man gegen die RNL ja sogar Hintertorbestuhlung anbieten.
    Aber da es keine Live-Bewegtbilder gibt, kommen vielleicht doch mal etwas mehr Kurzentschlossene als sonst. Und aus Mecklenburg mehr, weil dort Feiertag ist und die tagsüber in Hamburg zum Shoppen fahren.

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    *) zum Vergleich: die Freezers hatten letzten Sonntag knapp 6800 Zuschauer gegen den Zweiten der letzten Saison (lief im TV), den Freitag vorletzter Woche 9000 gegen Berlin (nicht im Fernsehen)

    Man könnte jetzt vermuten, dass Berlin besser ist, weil sie in ihren Pokalbegegnungen gegen Veszprem und sogar Barcelona gewonnen haben. Und die RNL gegen Kristianstad verloren. Aber so einfach ist das natürlich nicht. Ich habe von denen bisher auch nicht viel mitgekriegt, aber in der Berliner Mannschaft scheint momentan nur Nenadic konstant gut zu sein. Und Heinevetter jeweils nur eine Halbzeit lang. Die RNL brauchen also "nur" Nenadic kalt stellen und ansonsten ihre gewohnte Abwehrstärke runterspulen - und sie gewinnen. Aber das ist reine Theorie. Pokal ist ja irgendwie anders. Vielleicht nehmen die Mannheimer das Spiel nicht hunderprozentig konzentriert?

    Seine Beweglichkeit ist schon sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, wie schwer und breit er ist. Auf Wikipedia steht was von 126 kg bei "nur" 1,91 m Größe!

    Der hat sicherlich auch schon überdurchschnittlich viele Siebenmeter herausgeholt.

    Jetzt kommen für die Hamburger die schweren Wochen gegen die auch vom Papier her schweren Gegner. *)

    Die Rhein-Neckar-Löwen machen den Anfang. Die haben am Mittwoch noch ein hartes Spiel gegen die Füchse. Könnte sein, dass dies dem HSV zugute kommt. Beim HSV gilt, dass keine weitere Verletzung hinzukommen darf. Ansonsten haben sie die Ausfälle (Wetzel, Feld, Brozovic) bisher gut kompensieren können und mit den vier Siegen in Folge ordentlich Selbstvertrauen getankt, womit sie relativ locker in das Spiel gehen können. Ich sehe die Chancen natürlich pro RNL, in Prozenten etwa 40:60. Vielleicht ähnlich wie gegen Flensburg anfangs der Saison (21:22 verloren).

    *) Im Grunde sind unter den nächsten 9 Spielen bis zum Jahresende bzw. zur EM-Pause nur 2 gegen abstiegsgefährdete Mannschaften. Die restlichen 7 sind allesamt gegen Mannschaften zwischen momentan auf Platz 1 und 9 stehenden. Und das erste Spiel nach der Pause ist dann auch gleich das gegen Flensburg, also den achten von den neun Ersten.

    Ich sage mal so: Vuckovic muss(te) sicherlich in der Mannschaft für sein Stürmerfoul und sein Durch-den-Kreis-Laufen büßen (ein Kasten Bier ausgeben oder so). Magdeburg kann froh sein, dadurch noch ein Unentschieden erreicht zu haben.

    Vor dem Hintergrund, dass sich auch noch Brozovic, der etatmäßige Angriffkreisspieler und häufig auch in der Innenabwehr eingesetzt, beim Abschlusstraining verletzte (4 Wochen Pause), darf man auf Hamburger Seite erst recht zufrieden sein. Im Frühjahr hatten wir in Wuppertal noch mit 35:30 auf die Mütze bekommen.

    Was Daniel Stephan sagte wegen des Umstands, dass FAG auch mal drei Rechtshänder im Rückraum einsetzen muss, finde ich interessant. Dass man, wenn diese drei schnell sind wie eben bei Göppingen, bessere Chancen als sonst mit Linkshänder hat, auf den RA durchzukombinieren, ist vielleicht auch das Geheimnis, weshalb FAG besser ist als man nach dem Ausfall von Nyokas dachte?

    Die Chancen sehe ich so 50:50.
    Der HSV sollte sich aber mit - wie sagt man so schön? - 120% in die Partie reinhängen. Mit einem Sieg hätte man nämlich etwas Luft (punktemäßig) und Selbstvertrauen gesammelt vor den dann folgenden Spielen gegen die RNL (heim) und THW (auswärts, erst nach der Länderspielpause).

    Sonntagnachmittag. Eigentlich ideal für viele Zuschauer. Kommen über 5000? Schön wären ja über 6000. Aber gegen N-Lübbecke? Wahrscheinlich nich. Vielleicht zieht ja ein bisschen, dass die 11:7-Punkte ganz ordentlich sind (vor einem Jahr zum selben Zeitpunkt waren es nur 8:10 gewesen).

    Also, es sind dann doch über 5000 geworden, wenn auch nur knapp (5053).

    Zum Sportlichen: HSV ist natürlich haushoher Favorit. Aber wenn man nicht 100 Prozent gibt und sich nicht genauso gut vorbereitet wie gegen Göppingen beispielsweise, kann das ganz schnell nach hinten losgehen. Und N-Lübbecke ist ja auch ganz schön unter Druck und wird sicher kämpfen - was man z.B. beim HZ-Ergebnis gegen Melsungen sieht.

    Tja, das Halbzeitergebnis war auch diesmal knapp. Aber zum Schluss konnte man gottseidank noch zulegen. Überhaupt scheint im Sommer eine sehr gute Fitnessgrundlage gelegt worden zu sein. Das ist jetzt schon wiederholt zu sehen gewesen (eigentlich in jedem Spiel), dass in den letzten 10 Minuten der HSV nochmal kräftemäßig zulegen konnte. Zumindest ist der Unterschied zu den letzten Jahren, dass konzentriert 60 Minuten zuende gespielt werden. Ich glaube, mit Biegler können wir bisher ganz zufrieden sein, was Fitness und Taktik angeht. Auch Jugendliche werden mehr eingesetzt als früher gewohnt.

    Ich war leider nicht vor Ort. Aber das umstrittene Maskottchen scheint eine tolle Performance hingelegt zu haben. Ein paar Facebook-Kommentoren waren jedenfalls ganz angetan von demjenigen, der den Pelz trug.

    Auch wenn es nur ab Handheben gilt, dürfte es Gislason und seiner Steinewerfertruppe aus Kiel zugute kommen. Während manche Mannschaften vielleicht Spielzüge einstudiert haben, die mehr als 8 Pässe beinhalten, gilt dies für den THW nicht. scnr

    Im Ernst: 8 Pässe kommen mir ziemlich viel vor. Aber in der Tat sollte geklärt sein, was passiert, wenn nach 3 Pässen ein Freiwurf ansteht. Dürfen die dann dann noch maximal 5 Pässe machen (statt wie bisher üblich einen zum Rückraumspieler, oder maximal zwei: Freiwurfausführender->Rückraumer->Kreis)? Oder geht das gar von vorne los mit 8? Da können die Angreifer nach einem Freiwurf richtig schön neu aufbauen. Oder, wenn nicht: was, wenn genau beim achten Pass ein Foul passiert? Ist das dann irrelevant und der Ballbesitz wechselt trotzdem die Seiten?

    Ich habe nur die erste Halbzeit gesehen. Aber die Balinger Torhüter (oder war es die ganze Halbzeit nur einer?) kamen mir unterirdisch schlecht vor. Die Abwehr war ganz okay, immerhin bekamen die RNL zwei/drei mal passives Spiel angezeigt (und das auch, als sie noch nicht so weit vorne lagen). Viele Würfe der RNL-Rückraumer kamen mir nicht überragend gut geworfen vor. Naja, egal.

    Apropos Bedeutung des Supercups.
    Es wurde doch schon öfters hier konstatiert, dass der Supercup wichtig und bedeutend war, als es noch keine EMs gab und WM wie Olympia jeweils nur alle 4 Jahre.

    Dabei bewegt er sich auch mal nach vorne, tritt mit einem Fuß kurz über die Linie und bewegt sich wieder zurück (insgesamt vielleicht 2-3 Mal).


    Ich habe auch mal darauf geachtet. Bitter steht kurz hinter der Linie. Täuscht der Werfer an, springt er hoch und landet kurz vor oder auf Höhe der Linie, um sofort wieder kurz hinter die Linie zu "zappeln". Beim nächsten Täuschungswurf oder richtigen Wurf dann dasselbe. Das heißt, dass er beim Halten in der Luft war, vielleicht eventuell möglicherweise auf Höhe oder leicht vor der Linie, aber hinter der Linie abgesprungen ist. Tja, ich weiß auch nicht. Ist an der Grenze. Sollte der Schiedsrichter abpfeifen (was gibt es da? Wiederholung?), darf sich Bitter nicht beschweren. Ist das nicht sogar schon mal passiert vor ein paar Jahren?

    Die Risikominimierung für finanzstarke Vereine bei Pokalspielen durch die Einführung von Gruppenphasen lehne ich schon sehr lange ab. Vor allem im Fußball der UEFA wird es für mich erst interessant/einschaltbar, wenn die KO-Phase losgeht (ich bin kein Anhänger eines Vereins). Da ist das Argument, dass kleine Vereine ihre Kasse durch den Besuch von Stars aufbessern können, nur schwach. Im Handball gilt für die EHF mittlerweile dasselbe: erst ab KO-Phase wird es für Außenstehende attraktiver. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Das, was die RNL betrieben haben, ist ärgerlich, weil es irgendwie auf eine gewisse Art unsportlich ist. Aber das ergibt sich eben auch zwangsläufig aus dem eingeführten "Risikominimierungsmodus".