Beiträge von anonymer-scm-fan

    Hm. Vertrag bis 2027, bislang keine großen Statistiken und nur n Jahr Leihe. klingt jetzt nicht so wahnsinnig interessant, zumal gerade auf LA man mal wieder einen aus dem eigenen Nachwuchs einbauen könnte.

    Laut Artikel läuft sein Vertrag bei GOG auch noch bis 2027. Der SCM hätte hier eigentlich keinen Druck und mit Musche als dann 34-Jährigen wäre es eigentlich logischer, dass es ein frühzeitiger Neuzugang in der Zukunft ist.

    Warum sollte Musche mit Ende 31 aufhören oder woanders hin oder der SCM ihn vor die Tür setzen?

    Eine langfristig gedachte Lösung, die ab 2025 verfügbar wäre, könnte Sinn machen und würde als Puzzle passen, wenn Musche nicht um 1 Jahr verlängern wollte.

    Als würde es bei Weber um eine Leistung in 2 Minuten Einsatzzeit nach einer Verletzung gehen...

    Die Vertragslaufzeit bis 2028 verstand und versteht doch so gut wie niemand.

    Selbst wenn man ihm zugute halten würde, dass er die ihm zugeteilte Aufgabe offenbar zu Wiegerts Zufriedenheit erfüllt, müsste man hinterfragen, warum es die taktische Aufgabe des Ballhalters für ihn gibt. Ist die nötig oder könnte man den Kaderplatz anders füllen? Warum blockiert man den Platz für einen im nur im Angriff spielenden und nicht sonderlich gefährlich agierenden Spieler bis 2028?

    Wenn der SCM mit Damgaard und Smarasson verlängern sollte, was beide verdient hätten und auch was auch sinnvoll wäre, hätte Weber bezüglich Einsatzzeiten ein richtiges "Problem", wenn Wiegert dann keine neue Aufgabe für ihn entwickelt.

    Mit Smarasson, Kristjansson und Claar hat man dann drei ballsichere, schnelle und torgefährliche Spieler. Und dahinter ist Mika auch noch qualitativ wertvoller. Weber bliebe dann nur eine potentielle Rolle eines Rückraumshooters, um eine andere Qualtität als diese 4 einbringen zu können, aber genau das will Wiegert ja nun eigentlich nicht.

    An einen längeren Vertrag zur Verteilung des Gehalts über mehr Jahre als er tatsächlich auf der Platte aktiv wäre, wäre nur schwer zu glauben. Das wäre mutmaßlich neu beim SCM und auch im deutschen Profisport ja eher unüblich. Zumal der SCM ja nun sicherlich auch nicht so am Hungertuch nagt oder Schmedt so tickt, dass solch eine Methode hier genutzt werden würde oder müsste.

    Sinnvoll wäre eine Verlängerung mit Smarasson und Damgaard. Weber wäre dann dahinter Nummer 5 auf den beiden Positionen. Da Claar und Smarasson aber auch in der Abwehr eingesetzt werden können, würde Weber wohl auch dann aufgrund der Belastungsverteilung sicherlich noch auf einige Einsatzzeiten im Angriff kommen, auch wenn er in der Konstellation nicht mehr Starter wäre.

    Am Ende des Spieltages innerhalb der Gesamtbetrachtung zumindest keine Niederlage für den SCM. Das ist schon in Ordnung.

    Andere Teams verlieren zu Hause gegen die MTM oder müssen dort auch erstmal was holen.

    Die Führung Richtung Ende doch noch über die Zeit zu bringen, wäre ein i-Tüpfelchen gewesen, aber dank der weiß-grünen Schützenhilfe aus dem Süden, ist ja nichts passiert.

    Mal sehen, ob sich demnächst die Trainer-Diskussionen wieder mit Schritte die Aufmerksamkeit teilen. Wer gesehen hat, wie Wiegert in der Auszeit agiert hat, weiß auch, warum der Buzzer leiden musste.

    Wer da offensichtlich nicht gehört hat, was vielleicht noch gesagt wurde, aber trotzdem was in den Raum stellt, sollte sich mal die Frage stellen, ob man sich nicht der eigenen Gesundheit oder Entspanntheit wegen anderen Sachen widmen sollte.

    Eigentlich Zustimmung.

    Obwohl ich das "inkompetent" nicht unterschreibe. Er weiß sehr genau, was er tut.

    Apropros neutral und kompetent:

    Wo war eigentlich dein sonst bei SCM-Spielen üblicher Aufschrei nach Videobeweis und roter Karte, als Smarasson die Faust ins Gesicht bekam?

    Falsches Trikot?

    Wie Petrzika das weg moderiert hat, war auch amüsant, aber wie schon vor einiger Zeit schon geschrieben, muss man in der HBL für ne Rote in der Abwehr den Gegner vermutlich schon köpfen.

    Gummersbach fehlte am Ende glücklicherweise die Abgeklärtheit, um eine Chance bei einem Top-Team zu nutzen.

    Beim SCM ist es auch eine nicht zu verachtende Qualität, sich mit so einer Kadersituation auch in solchen Spielen durchzusetzen. Das ist keine CL-Final-Chancen, sondern Brot-und-Butter-Spiele und Claar und Smarason und de facto auch Magnusson fügen sich komplett ein in diese mentale Qualität aus dem Ende der letzten Saison.

    Ich stimme dir in vielen Dingen zu. Aber das Spiel in Kiel kam für die Füchse zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Mannschaft und Halle haben aufgrund der desaströsen Leistung gegen Aalborg ordentlich gebrannt.

    Das lässt sich im Nachgang aber auch leicht sagen, wenn es gutgegangen ist.

    Wenn der Gegner es dann doch in der Anfangsphase schaffen sollte, den ersten Enthusiasmus im Keim zu ersticken, läuft dann doch vielleicht ganz schnell wieder ein anderer Film.

    Flensburg und Kiel müssen zum Eingreifen in das CL-Rennen selber erstmal auf den richtigen Weg kommen. Beide haben schon Punkte liegen lassen, wo der SCM und wahrscheinlich auch Berlin im Zweifel besser durchwurschteln.

    Der SCM hat aktuell die stabilste und am breitesten aufgestellte Mannschaft, wird aber auch immer wieder an bekannte Probleme stoßen. Solange sie Wege finden, werden sie Meister. Die Berliner müssten beweisen, dass sie Konstanz auf dem allerhöchsten Level über eine ganze Saison können und sind in der Breite nicht so stark besetzt.

    Dass Berlin in der aktuellen Phase in Kiel nichts mitgenommen hat, ist auch schon ein gewisses Signal. Natürlich muss man in der Ostseehalle nicht gewinnen, aber wenn man Meister werden will, gäbe es selten bessere Phasen, mit was Zählbarem aus Kiel abfahren zu können. Vielmehr war es für Kiel ein "Wir könnten es ja doch"-Erlebnis.

    Flensburg muss erstmal zeigen, ob sie im Rest der Saison besser durch Brot-und-Butter-Spiele kommen als der THW.

    Ich hab den schon verstanden - die Meinung steht trotzdem. :hi: Solange sich Berlin auf Gidsel verlässt, sind wir mit unserer aktuellen Philosophie doch relativ safe in der Tabelle.

    Kretzsche hat ganz schön Respekt vor dem Team hinter unserem Team. Erst war es der motivierte Busfahrer, jetzt dann noch der Hallenwart als MVP-Kandidat.

    Also Rheiner würde gut in die Riege unserer Bezirksliga-Schiedsrichter passen. Da wissen einige schon beim Betreten der Halle, wem sie im Spiel Rot geben werden.

    Die Aktion Ernst gegen Weber war für mich die krasseste Fehlentscheidung des Spiels. Wahrscheinlich hätte Weber (schein-)tot umfallen müssen, damit die Schiedsrichter mal auf den Monitor schauen. Kristjánsson hat das gegen O'Sullivan besser gemacht. Bekommt eine leichte Berührung und macht noch in der Luft einen auf sterbenden Schwan. Mit dem Gesichtsausdruck kann er sich in der Schauspielschule bewerben. Da war deutlich mehr Theatralik, als es der Kontakt hergegeben hat. Aber für die Schiedsrichter war's genug. Und da O'Sullivan alleine für das Fordern des Videobeweises schon eine Zeitstrafe verdient hätte, war die Entscheidung dann auch vertretbar. Wenn ich in der entscheidenden Phase des Spiels schon in Unterzahl bin, muss ich meine Nerven beisammen haben und so eine dumme, sinnlose Aktion unterlassen.

    Übers Spiel hinaus betrachtet finde ich es auffällig, wie viel wieder über Wiegert diskutiert wird. Letzte Saison die ganzen Lobeshymnen und nun wieder der Fokus auf seiner Einstellung zum Wechseln. Da hat der Rückraum Smits-Gisli offenbar alle Unzulänglichkeiten des Trainers überspielt.

    Der SCM/Wiegert tut sich ja bekanntermaßen schwer, den Zustand seiner Spieler zu kommunizieren. Das führt dann dazu, dass (vor allem hier im Forum) munter draufgehauen wird. Aber niemand fragt, ob Damgaard überhaupt fit genug ist? Meine spontane Erklärung wäre ja, dass er fürs Celje-Spiel geschont wurde, vielleicht sogar geschont werden musste. Das hat Parallelen zur letzten Saison.

    Zum letzten Teil: für die Zuschauer ist nur ersichtlich, dass da ein Spieler auf der Bank sitzt, der in so einem Moment die Qualität hätte, helfen zu können.

    Wer auf der Bank sitzt, sollte auch mal 10 Minuten spielen können.

    Wenn es dann wirklich nur darum geht, dass der eine dort spielt und der andere dann dort und man es 50:50 aufteilt, ist es fragwürdig.

    Wenn der Spieler, der dran ist, nicht gelöst bekommt, sollte Wiegert nochmal für einige Minuten Impulse setzen. Andersrum wäre mutmaßlich Damgaard schneller auf der Bank, wenn er einen richtig gebrauchten Tag hat - weil da dann gesehen würde, dass der Ballbesitz verballert. Keine Torgefahr scheint für Wiegert nicht so schlimm.

    Veszprem: Damgaard macht 6 Buden in der ersten Halbzeit, Weber kommt in der zweiten und der Angriff war deutlichst schwächer. Das sind Qualitätsunterschiede, die er da versauern lässt.

    Die Gegenthese zum Ende der letzten Saison kann auch durchaus sein, dass gewisse Spieler nochmal ran durften, weil es keine Alternativen gab.

    Das System hat Probleme mit körperlich überlegenen Abwehrreihen, die aggressiv zu Werke gehen und die Truppe ins "Arbeiten" nerven.

    Die Spiele gab es immer mal wieder, auch gegen Mittelfeld-Teams.

    Gegen Veszprem und Barcelona hatte man es gesehen, gegen Flensburg war auch irgendwann Sand im Getriebe. Auch gegen Lemgo wars erst Gold, dann Gemurkse...

    Leipzig hatte eine richtig schlechte erste Halbzeit und in der Pause gab es dann richtige Worte.

    In solchen Spielen wie heute, muss Wiegert dann doch einfach Damgaard probieren und auch nicht erst für eine komplett undankbare Situation.

    Weber war für die 5:1 absolut keine Gefahr, darf aber durchspielen. Wer auf Ergebnis arbeitet, muss da reagieren. Kann doch bitte niemand sagen, dass es die komplette Belastungssteuerung über den Haufen werfen würde, wenn einer heute ungeplant 10 Minuten spielt.

    Der Rest des Rückraums sieht aktuell auch alt gegen halbwegs gute Abwehrreihen aus. Da muss man eben auch mal unkonventionell Chancen für sich oder die Mitspieler kreieren. Das kann in der Mannschaft derzeit nur einer.

    Als Trainer erfolgreich zu sein, ist doch kein Kriterium für die Aufnahme und überdies war es doch zum Zeitpunkt der Aufnahme gar nicht vorhersehbar. Also begründen könnte man es damit nicht. Natürlich sorgt der Erfolg als Trainer auch für´s abflachen der Diskussion, dazu kommt noch, dass Benno eben Magdeburger ist und für den Verein auch aus Spieler geblutet hat. Sein Vater eine Vereinsikone, also familiär schon seit Ewigkeiten mit Verein und Stadt verwurzelt. Aber das Argument - als Trainer - da könnte ich fragen, wo kommt denn Alfred hin :hi:

    Es ist nun mal, wie es ist. So wurde entschieden und das kann man auch gut sein lassen.

    Eins ist jedenfalls Fakt. Benno tut dem Verein in seiner Entwicklung richtig gut. Auch wenn´s halt Dinge gibt, die einem unverständlich erscheinen, die man kritisieren kann und ich schon gar nicht kapiere (Gruß an ALI ), warum unsere stärkste Abwehrformation in Punktspielen für´s Zupacken im Training geschont wird. Ohne Benno wär der SCM jetzt nicht da, wo man aktuell steht (natürlich auch nicht ohne Mika, Piotr und Meischti :) ).

    Mein Punkt war auch, dass er im Moment der Aufnahme nach reiner sportlicher Leistung dort im Vergleich nicht rein gehörte.

    Das wäre immer noch ne Diskussion, wenn er nicht (erfolgreicher) Cheftrainer geworden wäre.

    Würde man jetzt erst über eine Aufnahme von ihm in die HoF reden, würde wohl kaum jemand dagegen argumentieren. Über 2013 sind wir uns einig.

    Dass die Auslegung der Regeln in der HBL etwas anders sind als das, was im Regelbuch steht, bekommen halt nur die Unparteiischen mit, die sich bis nach oben gearbeitet haben.

    Wären bestimmte Leute so unfehlbar, wie sie tun, wären sie aber so hoch gekommen...

    Dann würde man wohl durchaus auch beachten, dass es in anderen Spielen in ähnlichen Situationnen auch keine roten Karten gibt.

    Ich wäre auch ein Freund des Regelbuches, aber so wie es geschrieben steht, wird es in der HBL nicht immer konsequent ausgelegt. Das betrifft ja z.B. Abwehr im Kreis.

    Da haben Grobe und Kinzel heute wohl auch die letzte Auffrischung verpasst.

    Rot ist es nur, wenn es ein SCM-Spieler macht. Ist doch usus, dass in der HBL Hand im Gesicht derzeit nur mit 2 Minuten bestraft wird. Da gibt es pro Spieltag so einige klare rote Karten nicht.

    Gemäß der Anwendung in der HBL hätte es da auch mit Videobeweis kein rot gegeben.

    Mamic hätte dann später auch rot verdient, hat er aber ebenfalls nicht bekommen.

    Würde man neutral nur die Regeln wiedergeben, sollte man dies nicht nur mit wiederkehrenden Formulierungen gegen einen bestimmten Verein verwenden.

    In der Szene von Ernst mit Weber hätte mich interessiert, wie Schiedsrichter so eine Situation mit Videobeweis werten. Ernst war in dem Moment schon sichtlich genervt und bewegt die Hand dann schon recht fragwürdig. Wenn sie nur "Standbild" bewerten, war es ein Schlag von Ernst ins Gesicht von Weber.

    Wenn er blöd fällt, liegen bleibt, sich weh tut o.ä., kanns‘s da nur Rot geben.

    Da hier so gar keine Auswirkung beim Gefoulten zu erkennen war und er sofort aufgesprungen ist, hätten‘s zwei Minuten für mich auch getan.

    Da gar nichts zu geben, war natürlich sehr unglücklich.

    Warum nur eine Forderung nach 2 Minuten in der Aktion?

    Beide sind in vollem Lauf nach vorne, Andersson kommt nicht an den Ball und schiebt dann ohne ersichtlichen Grund und vollkommen kontrolliert seinen Arm von hinten noch in Steinhausers Seite. Steinhauser hat gar keine Chance mehr, Anderssons Griff zu sehen oder drauf zu reagieren und kommt durch den unnötigen Kontakt ins Stolpern.

    Selbst wenn Steinhauser nichts passiert, ist das nicht nur 2 Minuten.

    Von hinten den Gegner im vollen Lauf bewusst ins Ungleichgewicht zu bringen, ist wohl nicht gesundheitsgefährdend genug oder bei bewusster, kontrollierter Aktion vorsätzlich oder gar arglistig?

    Andersson hätte nach dem erfolglosen Versuch, den Pass abzufangen, einfach auch ohne weitere Aktion seitlich ablaufen können und dann wäre nichts passiert.

    Wer Vujovic volle Absicht unterstellt, müsste Andersson in so einem Move blau geben.

    Es bleibt trotzdem dabei, dass Schiedsrichter mit einem gewissen Fingerspitzengefühl diesen Ablauf nicht hätten mit Rot und 7 Meter bestrafen sollten. Die Entscheidung, die entsprechende Ahndung tatsächlich anzuwenden, kam mutmaßlich nur deshalb zustande, weil es 5 Sekunden vor Schluss war. Wenn sie es sonst nicht ahnden würden, sollten sie es dann auch nicht.

    Man kann dem Spieler nicht zweifelsfrei vorwerfen, dass er ausreichend NACH dem Pfiff eine Aktion begonnen hat, die er wirklich nicht mehr hätte starten dürfen. Das war viel mehr ein üblicher Bewegungsablauf in dieser Situation als eine mit entsprechend notwendiger Zeit durchgeführte Verzögerungstaktik.

    Wenn das jetzt so entschieden wurde, müsste das dazu führen, dass jeder Steal, der zum Freiwurf führt beim Zucken des abfangenden Spielers in jeder Sekunde jeden Spiels mit 2 Minuten bestraft werden müsste.

    Die Schiedsrichter erweisen sich mit den Entscheidungen durch den Videobeweis selbst einen Bärendienst, über den sie im DHB sprechen sollten.

    Ok, vielleicht hätte ich "Nutzung" statt "Anwendung" schreiben sollen.

    Natürlich ist es nicht der Videobeweis, der entscheidet, sondern die Schiedsrichter, die eine fragwürdige Bewertung aus dem zur Verfügung gestellten Material treffen.

    Die gleichen Schiedsrichter würden vielleicht bei einem 12:9 in der 25. Minute in so einer Szene den Steal nicht bestrafen und es beruhen lassen, wenn der Spieler den während des Pfiffes begonnenen Laufweg abbricht. Es war ein Steal, der den Pfiff verursacht hat, oder sie hätten schon spätestens IM Pass vom festgehaltenen Berliner Richtung Mitte pfeiffen müssen.

    Hier zeigt sich durch den Videobeweis wieder, dass eben nicht jede Situation schwarz-weiß sein kann. Der DHB nutzt solche Themen hoffentlich auch für entsprechende Maßnahmen im Schiedsrichterwesen.

    Symptomatische Szene für eine fragwürdige Anwendung des Videobeweises.

    Vujovic fängt den Ball, erst dann kommt mit dem Ballverlust der Berliner der Freiwurfpfiff. In dem Moment hat Vujovic die Prellbewegung schon eingeleitet mit dem Blick zum Feldschiri, der da sogar noch die linke Hand für passives Spiel oben hat. Mit der Information vor Augen beginnt er das Prellen recht kurz nach dem 1. Pfiff, aber hier muss man auch Reaktionszeit zugestehen, grade mit dem Blick zum Schiri, der noch ein falsches Zeichen signalisiert. Erst durch das Prellen kommt der 2. Pfiff mit Time Out und da lässt er sofort vom Ball ab, der durch seine Bewegung nach vorne noch rollt.

    Das ist Schuld der Schiedsrichter und damit haben sie Berlin den Sieg über den 7m auf dem Silbertablett präsentiert. Wenn man den Vorteil abwarten will und der gegnerische Spieler einen Steal holt, der den Vorteil dann aufhebt, darf man nicht erwarten, dass der die Bewegung sofort mit dem dem Pfiff abbrechen kann.

    Vujovics Steal hat den Freiwurf ausgelöst. Genau dieser Ablauf kommt so öfter in den Spielen vor und ist auch nicht immer bzw. eher selten 2 Minuten. Wäre der Ball zum Berliner durchgekommen, hätten sie nicht mal Freiwurf gepfiffen.

    Benno als Spieler in die HoF aufzunehmen, ist so gesehen die offene Tür, dass man über so viele fehlende Spieler sprechen könnte, über die man sonst auch gar nicht reden würde.

    Im Quervergleich der Aufgaben gehört dann für die 2010er-Jahre auch ein Robert Weber noch rein. Der hat ja als Außen bzw. als Spieler in seiner Phase beim SCM mehr beigetragen.

    Bei Benno sind die Diskussionen ja auch maßgeblich deshalb abgeflacht, weil er es nach der Aufnahme geschafft hat, es als Trainer zu rechtfertigen. Es gäbe ja auch 2 Trainer, die es verdient hätten, aufgenommen zu werden und in der Gesamtbedeutung für den SCM würde auch ein Harry Jahns - eben nicht nur als Spieler, sondern auch mit seinen Erfolgen als Jugendtrainer - da rein gehören.